Bergige Routen

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rollo.martins
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Hallo allerseits

Ich habe vor, nächste Woche mal etwas in die Berge zu fahren. Konkret: San Bernardino.

Hat jemand von Euch sowas mit einem E-Smart schonmal gemacht? Was sind die Erfahrungen? Vor allem: Wieviel mehr Strom brauche ich für die Höhe?

Theoretisch sollten etwa 6 kWh nötig sein allein für die Höhe vom Tessin zum Hospiz (2000 m) . Dazu die Fahrstrecke von um die 50 km bis oben und die Verluste. Wird wohl etwas eng... Ich versuche es zuerst von der anderen Seite. Wenns nicht reicht, fahre ich halt wieder zurück. Wenn doch, freue ich mich auf eine lustige Passfahrt über den schönen San Bernardino.

Ok, und verschneit sollte er auch nicht sein... Mal sehen.

Gruss R.
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Re: Bergige Routen

tom
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Schau mal hier: http://www.goingelectric.de/forum/infra ... t5808.html

Da geht's genau um diese Route. Hat auch einen Link auf einen Erfahrungsbericht mit einem Leaf.

Gruss Thomas
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Re: Bergige Routen

rollo.martins
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Hallo Tom

Danke für den Hinweis.

Ich glaube das sind eher theoretische Ideen. Chur-Bellinzona sind 115 km. Das ist im Flachland etwa das, was ich hin bekomme. Über den Berg komm ich damit nicht. In Thusis sollst sonst auch noch ne Station haben. Damit wirds realistischer.

Frage aber: Wie siehts zurück aus? 2000m von Bellinzona hinauf aufs Hospiz ist nicht übel...

Werde es ausprobieren und hier berichten. Evtl. muss ich schauen, ob es irgendwo ne Bauernhof hat unterwegs, wo man nachladen könnte...

Gruss R.

Re: Bergige Routen

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Moin!
Ich habe solche Erfahrunegn bislang nur aus dem Mittelgebirge (Harz). Beim Aufstieg mit 8-12% war der Reichweitenzähler im freien Fall. Also in etwa noch 60km. Aber auf den Gefällepassagen kann man sich einen großen Teil davon wieder zurück holen.

Also den letzten Ladepunkt nicht zu weit vom Gipfel wählen.
Gruß Ingo

Re: Bergige Routen

tom
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Ich bin sehr gespannt auf den Bericht deiner Reise. Eine echte Pioniertat 8-)
Wäre das gar die erste Alpenüberquerung eines eSamrt?

Toitoitoi!
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Re: Bergige Routen

Spürmeise
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rollo.martins hat geschrieben:Theoretisch sollten etwa 6 kWh nötig sein allein für die Höhe vom Tessin zum Hospiz (2000 m) .
Um diesem theoretischen Verbrauch (0,3 kWh/100 Hm) näher zu kommen, müsste man das Strompedal wohl immer sehr zügeln, d.h. nie über 25% Leistung fordern (geringere Entlade- und Motorverluste als bei Volllast). Je nach Steigung würde man so aber stehen bleiben - dann liegt der Motorwirkungsgrad auch wieder bei Null.

Und es ist schon schwierig genug, etwa an Autobahnsteigungen hinter beladenen LKWs zu bleiben, die mit 60 die Steigung hochqualmen. Schnell beschleunigt man da mal kurz auf 120 zum Überholen, worauf die SOC-Anzeige mit einen Zucken nach links antwortet.

Re: Bergige Routen

rollo.martins
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Stimmt schon, das kann nur gelingen, wenn man fast vollgeladen in die Steigung geht. Dann kommt man oben mit wenig Restladung an, unten am Berg sollte dann wieder mehr da sein... Schön ist, dass man jederzeit umkehren kann, weil es ja abwärts geht.

Was heikel ist, ist dass der Bernardino von Süden her mehr Höhe hat. Muss also schauen, dass ich mir nicht im Tessin ne Falle stelle und in die andere Richtung nicht mehr drüber komme ;-) Denke ich werde oben entscheiden, ob ich mich runter traue oder nicht.

Notfalls kommt man aus dem Tessin aber natürlich via Gotthardtunnel wieder heim. Wenn der nicht grad von einer Million Deutschen verstopft ist auf der Heimreise vom Urlaub ;-)

Re: Bergige Routen

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Moin!

Bergauf kommt man mit 25% Leistung nicht weit. Ich schon im Harz mit 50-70% unterwegs bei etwa 60km/h.
Zwischenablage01.jpg
Altenau zum Torfhaus
Gruß Ingo

Re: Bergige Routen

Spürmeise
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Ja, um auf konstant 12% Steigung 70 km/h (laut Tacho) zu halten brauche ich auch 70% Power.

Re: Bergige Routen

rollo.martins
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Man sollte sich die Sache genauer ansehen. Der San Bernardino ist auch untertunnelt. Spart 450 m Höhendifferenz. Man kommt also wohl problemlos zurück. Geographie ungenügend. Man merkt, dass ich bisher kein Auto hatte ;-)
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