10 Monate Smart ed und die Kosten

10 Monate Smart ed und die Kosten

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Nun haben wir genau 10 Monate unseren Smart ed.
Ich habe grade glatte Zahlen:
Kosten für Batteriemiete 650 Euro
Mehrkosten Strom ca 100 Euro
Gefahrene Kilometer 3000

macht 0,25 Euro pro Km oder 25 Euro/100Km und da sind die weit überhöhten Fahrzeugkosten des Elektrosmart noch nicht eingerechnet. Mir war vor dem Kauf klar, dass dies kein Sparauto ist, aber so schlecht hatte ich mir die Bilanz nicht vorgestellt!
Sollte ich falsch gerechnet haben, bitte ich um Berichtigung, ansonsten zahle ich wohl viel Geld für die Umwelt.
Fiat500e La Prima 12/2020
Tesla Model S 100D 1/2018
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

rollo.martins
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Hmm, ich glaube das liegt darab, dass Ihr das Auto sehr wenig fahrt, nicht? Die Fixkosten werden halt auf die Kilometer verteilt. Und bei wenigen Kilometern gibt's halt hohe Kosten pro Kilometer.

Ich glaube, das Kostensparargument zieht für Private derzeit bei Elektromobilität nicht. Zumindest nicht, wenn man nicht viel fährt.

Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

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  • kai
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Hättest du Dir nen DACIA gekauft,

da kannst Du noch 10 Jhre den Sprit für kaufen und bist immer noch billiger.
Bei Elektroautos, wie auch allen anderen Autos oberhalb des DACIA geht es ja nicht ums sparen.

Immerhin hast Du kein Öl von Putin, aus Nigeria und Arktis usw. verbraucht.

Gruß

Kai
Tesla M3 LR Midnight Grey, CrOhm Box/22kw, PV seit 2009 mit EV und 9,43 kWp, Tesla PW 2 mit BackupGateway
Tesla Empfehlungs Link: https://ts.la/kai75442

Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

molab
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Nachdem Du ja ausschließlich Kurzstrecken fährst, wäre ein Verbrenner allerdings abgesehen vom Kaufpreis auch nicht billiger, denn er läuft immer kalt. Und der Kaltverbrauch hat nichts mit dem Normverbrauch zu tun.
Meine Rechnung sieht etwas anders aus, aber ich bekomme die Batteriemiete erstattet, lade Eigenstrom zu Kosten nahe Null (teils sogar negative Kosten) und parke kostenlos an sonst teuren Plätzen (24 EUR / Tag am Flughafen z.B.). Vermutlich bei jedem anders. Habe das Auto aber auch nicht zum Sparen gekauft, sondern als Teil eines Gesamtkonzepts. Der Smart ist jetzt nach etwas über einem Jahr und rund 11000 km deutlich günstiger als angenommen, das buche ich aber unter Glück.
Ein privat genutztes Auto rechnet sich eigentlich nie. Ein Smart speziell ist auch noch nie ein Sonderangebot gewesen, hat dafür halt andere Vorteile. Und kostet letztlich absolut betrachtet im Kauf auch nicht mehr als die bloße Sonderausstattung manch eines anderen Autos. Alles relativ :-)
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
Eigenstromladung: PV: SMA/Solarwatt 3,2kWp; KWK: EcoPower 1.0; Puffer: SMA SI 6.0, Pb 30(15)kWh nur für KWK

Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

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In den letzten Monaten habe ich im Forum "relativ" viel Unsinn und Schönrechnerei gelesen und wollte nur einen sehr realen Beitrag zu den Kosten leisten.
Der Strom der Fotovoltaikanlage ist niemals umsonst, man muss auch da real rechnen. Meine Anlage von 2006 wird, wenn sie denn bis zum 20Jahre Förderende hält(Ein Feld habe ich schon austauschen müssen) grade mal ein Nullsummenspiel und dann habe ich die Teile auf dem Dach und es gibt kein Gesetz, das die Versorger verpflichtet, meinen Strom weiterhin (zu welchem Preis auch immer) abzunehmen.Für den Eigenverbrauch muss ich dann wieder überteuerte Technik kaufen und das Spiel beginnt von vorn.
Mein Bedarf an Investitionen in den Umweltschutz ist jedenfalls auf immer vorbei.Ich kenne keinen Politiker/in,der/die auch nur annähernd so viel privates Geld in diesem Bereich investiert hat,aber viele ,die uns noch Geld für unsinnige Projekte und Gesetze abknüpfen wollen!
Fiat500e La Prima 12/2020
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Re: AW: 10 Monate Smart ed und die Kosten

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Alles Pillepalle gegen den Wertverlust.
Aber bei so wenig Kilometern kommen wohl mit jedem Fahrzeuge extreme Zahlen raus. Bei der Kilometerleistung wird Taxi fahren langsam interessant.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

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beim Smart ed geht es hier in diesem Beitrag um Betriebskosten ohne jeglichen Wertverlust, Anschaffungspreis etc.
Ein normaler Smart Verbrenner braucht ca 6L/100km Kurzstrecke bei angenommen 1,50€/L, macht 9€/100km und nicht 25€.
Leg ich den überhöhten Kaufpreis noch drauf, wird tatsächlich der Limosinenservice billiger.Gibt es aber in unserer Kleinstadt nicht.Deshalb ist für mich Smart ed fahren purer Luxus wider alle Vernunft.
Fiat500e La Prima 12/2020
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Spürmeise
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Wenn der Anschaffungspreis zweitrangig ist, kaufe den Akku einfach dazu. Dann bleiben nur noch Kosten von 100 € auf 3000 km übrig, also 3,33 €/100 km.

Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

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  • harleyblau1
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Ich finde den Wert jetzt erstens nicht so überraschend und zweitens auch nicht so sonderlich hoch in Anbetracht der Fahrleistung von 3tkm in 10 Monaten.
Wenn man mal die adac Zahlen errechnet, kommt man auf einen Wert von 42,4 cent/km. Natürlich inkl. Wertverlust etc
Das allerdings bei 15tkm p.a.
Bei mir sähen die Zahlen noch ganz anders aus, als bei euch, da ich in 10 Monaten bereits 16,5tkm 'runter habe, auch die Erstattung der Miete bekomme, aber dafür keine Photovoltaikanlage auf dem Dach habe. Derzeit bezahle ich 22,28 Cent/kWh.
Ausgerechnet habe ich das Ganze noch nicht, da es mir weniger um die Kosten geht.
BMW i3, SW: I001-18-03-530;

Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

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  • Spüli
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Dann will ich hier auch mal meine Zahlen veröffentlichen:

Beim Stand von etwa 3.500km habe ich bislang 42kWh auf dem Wallbox-Zähler. Das sind also in etwa 10€ Stromkosten. Dazu muß ich jetzt noch 5x SMS à 9ct an die Enercity drauf rechen zur Freischaltung der Ladesäulen. Daraus ergibt sich bei mir ein aktueller Preis von 0,3ct pro Kilometer.

Ist also ein klares Argument für den Kaufakku! Man muß die Milchmädchenrechnung auch beherrschen, damit man gut dasteht. ;)
Gruß Ingo
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