94er Rex oder Wettrüsten?

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Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

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Woanders mal vorgeschlagen, aber ich hatte wenig gehör:
Die Jahressteuer für ein EV sollte sich wie folgt darstellen.
Leistung des Motors mal Energie des Akkus mal einen "x" cent Faktor ergibt die Jahressteuer.

150PS x 30kWh x 5 cent sind gleich Euro 225.-
Bei Superschlitten 700PS mal 100kWh mal 5 cent sind es dann Euro 3500.-
Macht Sinn?
Jener der mit seinem 100kWh Akku jährlich 30'000km fährt ist das ja in einem guten Verhätlnis.
demnächst ID3/EQA ... R4 Alpine?

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Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

Elektrivirus
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^tom^ hat geschrieben: ...
Jener der mit seinem 100kWh Akku jährlich 30'000km fährt ist das ja in einem guten Verhätlnis.
Sorry Tom,


aber das läuft auf Neiddebatten raus. Schlicht wäre so eine Besteuerung die Bestrafung derer, die was stärkeres oder reichweitenmäßig größeres hätten.

Fahrzeuge besteuern, nur, weil sie da sind macht irgendwie keinen Sinn. So "bestrafst" du die "Omma vons Dorf", die immer nur um die Ecke fährt, aber im Jahr nur 5000 km mit einer horrenden Steuer pro km, während du den Vielfahrer mit 50.000 km p.a. mit einer vernachlässigbaren Steuer pro km "belohnst". du setzt den falschen Anreiz, nämlich, möglichst viele km zu fahren.

Warum überhaupt Steuern auf Kfz, also mal abgesehen davon, dass der Staat ja auch bissle Geld braucht, und fernab von dem Argument "war immer so"?
Sagen wir einfach... um den einzelnen Fahrer an den Kosten der Infrastruktur zu beteiligen. Somit sollte eine Steuer immer streckenabhängig sein. z.B. beim Sprit 10 ct/Liter, und beim Strom 1 ct/kWh. Wer viel fährt, oder ein Fahrzeug, das auf Grund seiner Größe viel verbraucht, und der somit die Infrastruktur mehr abnutzt, der zahlt auch mehr, wer wenig fährt, oder sich was kleines, sparsames holt, zahlt wenig. Wer gar nicht fährt....zahlt auch nix.

Aber so ein System wäre ja viel zu einfach für DE. Ichwarte an den Tag, ab dem alle Urinale einen elektronnischen Durchlaufmengenzähler haben, und du dann pro ml PiPi zahlst.

Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

ubit
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Die KFZ-Steuer sollte die CO2-Bilanz der Fahrzeuge widerspiegeln bei durchschnittlichen Fahrleistungen. Und sie ist aktuell viel zu niedrig im Vergleich zum CO2 das bei der Produktion ausgestoßen wird.
Wenn die Hersteller zur Zulassungsfähigkeit die CO2-Bilanz der Produktion offenlegen müssten und die Steuer deutlich höher wäre, dann würden:
* Anreize für die Hersteller geschaffen die Produktion in Richtung CO2-neutral zu verbessern
* Unnötig schwere Fahrzeuge und besonders CO2-belastete Materialien zu vermeiden
* Riesige Akkus zu hohen Steuern führen
*Die Steuern bei E-Autos automatisch mit sich verbesserndem Strommix sinken
usw.

Ciao, Udo
VW e-Up! 2020 teal blue

Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

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Elektrivirus hat geschrieben:
^tom^ hat geschrieben: ...
Jener der mit seinem 100kWh Akku jährlich 30'000km fährt ist das ja in einem guten Verhätlnis.
Sorry Tom,


aber das läuft auf Neiddebatten raus. Schlicht wäre so eine Besteuerung die Bestrafung derer, die was stärkeres oder reichweitenmäßig größeres hätten.

Es ging mir darum, dass wenn man Fahrzeuge kauft nur um zu prozen (mit anderen Worten um damit um das Dorf zu fahren) und dies in keinem Verhältnis steht (oder machen 700PS und 100kWh Akku einen Sinn um zu Lidl und einmal im Jahr an die Küste zu fahren?), dann wird es von den unnötigen grossen Fahrzeugen ganz von alleine weniger geben.

Neid kenne ich bei Fahrzeugen nicht. Für den 56'000 Euro günstigen i3 hätte es durchaus auch was Tesla mässiges geben können.
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Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

Elektrivirus
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Es ging mir darum, dass wenn man Fahrzeuge kauft nur um zu prozen
ja, genau, da beginnt die Neiddebatte, und wo würde sie enden in letzter Konsequenz?
Beim Haus? bei der "schickeren" Kleidung?, beim Urlaub?, bei den Dingen, die auf den Tisch kommen?

In letzter Konsequenz käme Einheitsfahrzeug, Einheitswohnung, Einheitskleidung (um nicht Uniform zu schreiben), Einheitsurlaub und Einheitswarenkorb dabei heraus... und für alles Andere exorbitante Preiszuschläge...
Kenn ich schon, hatt ich schon... war nicht toll, echt nicht.

Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

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Elektrivirus hat geschrieben:
Es ging mir darum, dass wenn man Fahrzeuge kauft nur um zu prozen
ja, genau, da beginnt die Neiddebatte, und wo würde sie enden in letzter Konsequenz?
Ich sehe es leider anders.
Es wäre doch auch nicht recht, wenn Bussgelder alle gleich viel kosten. Man bezahlt nach Verhältnismässigkeit des Vergehens.
Sollen nun alle Fahrzeuge den gleichen Betrag Steuer bezahlen?
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Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

Kabelbaum
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Irgendwo hier wurde behauptet, das ein REX ökologischer wäre als ein PHEV. Warum?

Nach der hier gerne vertretenen Meinung, das kleine Akkus "besser"(ökologischer) sind als große, müsste das PHEV hier doch klar im Vorteil sein?
Erst Recht, wenn (wie weiter oben im Beispiel genannt) 90% elektrisch gefahren werden kann.

Mit dem neuen Passat GTE Hybrid sind durchaus 70-80km rein elektrisch im urbanen Umfeld machbar.
"Ladestressfrei elektrisch fahren" | mit KIA Sportage PHEV, verkauft BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox

Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

ubit
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Kabelbaum hat geschrieben: Mit dem neuen Passat GTE Hybrid sind durchaus 70-80km rein elektrisch im urbanen Umfeld machbar.
Nun ist so ein Fahrzeug aber nun Mal keine Karte die fürs urbane Umfeld konzipiert ist. Und die 70-80km erreichen Durchschnittsfahrer mit Sicherheit nicht. Die kommen eher auf 40 km - im Winter gerne auch weniger.

Ciao, Udo
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Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

umali
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Kabelbaum hat geschrieben: Irgendwo hier wurde behauptet, das ein REX ökologischer wäre als ein PHEV. Warum?
...
Fang nicht jedes mal von vorn an. Die Hintergründe wurden mehrfach erläutert.

Stand heute IST ein kleine Akku ökologischer (gepaart mit sRex ist das BEV dann noch vollwertig als Alleinfahrzeug nutzbar), nur wenn DU DICH nicht um Ökologie scherst, ist es müßig, Dir weitere Erklärungen zu liefern. So einfach ist das.

Gib' einfach weiter Gummi, aber bitte prahle nicht, dass Du BEV fährst, weil Du höhere Ansinnen hättest.

VG U x I

Re: 94er Rex oder Wettrüsten?

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Kabelbaum hat geschrieben: Irgendwo hier wurde behauptet, das ein REX ökologischer wäre als ein PHEV. Warum?


Reine PHEV können (aktuell):
- Elektrisch nicht weit fahren
- Der Fossile kickt rein wenn zuviel Leistung angefordert wird
- Hauptäschlich ein fossiler mit EV möglichkeiten und nicht umgekehrt
- Kann nicht schnell geladen werden
- Der Antrieb ist nicht rein elektrisch

Dies alles kann muss aber nicht auf ein einzelnes Fahrzeug alles gleichzeitig zutreffen.

Bei einem i3 mit REx trifft gar nichts von obigen zu.

Als i3 Fahrer solltet du das doch eigentlich wissen?
Oder versuchst du einfach Salz in die Suppe zu werfen?
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