Eignet sich der i3 für die Verwendung anderer Akkus?

Re: Eignet sich der i3 für die Verwendung anderer Akkus?

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umali
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Hacky hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 00:06
.... Ich bin jedenfalls recht optimisitisch, dass die Lösungen soweit sein werden, bis mein 120er schlapp macht. Die Frage ist eher, ob es für die 60er noch rechtzeitig kommt,
Bis dato kann ich beim 60-er noch nicht mal nenneswerte Kapazitätsverluste feststellen. Wozu soll also ein Nutzer, der das BEV für einen bestimmten Anwendungsfall gekauft hat, über sehr teure Tuninglösungen nachdenken. Das wäre nur dann sinnvoll, wenn sich die Anforderungen erhöhen.
Außerdem kauft er/sie sich nach 8...10 Jahren im Schnitt sowieso ein neues Auto. Es ist ja nicht so, dass nur der Akku altert. Die gesamte Assistenzelektronik ist dann völlig überholt.

Mach Dich mal nicht heiß, wegen Kapaverlusten. Wenn Du schön mit openWB auf 80% lädst (ab und zu bis 100% für Balancing) wirst Du lange Freude haben. Smartphoneakkus werden immer auf 100% geladen und sterben nach 2...3 Jahren.

ps
Der "Mini-Rex" für längere Strecken (selten) in der Übergangszeit bzw. im Winter ist auch noch da. Der ist günstiger als ein LION-Superakku und war sofort verfügbar ;).
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Re: Eignet sich der i3 für die Verwendung anderer Akkus?

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umali hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 10:48
Bis dato kann ich beim 60-er noch nicht mal nenneswerte Kapazitätsverluste feststellen. Wozu soll also ein Nutzer, der das BEV für einen bestimmten Anwendungsfall gekauft hat, über sehr teure Tuninglösungen nachdenken. Das wäre nur dann sinnvoll, wenn sich die Anforderungen erhöhen.
In der "Hall of Fame" Tabelle sehe ich einige, die mit ihrem 60er schon auf 15.x kWh SoCmax runter sind, obwohl sie noch nicht mal die 100.000 km erreicht haben. Wer dann (ohne Rex) so fahren möchte, dass immer noch mindestens ein 20 km Reservepolster bleiben, für den bleibt im Winter kaum noch nutzbare Reichweite übrig. Hat also nichts mit erhöhten Anforderungen zu tun und da dürften sich doch einige verschätzt haben, als sie ihn im Vertreuen in die damaligen Hersteller-Angaben gekauft haben.

umali hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 10:48
Außerdem kauft er/sie sich nach 8...10 Jahren im Schnitt sowieso ein neues Auto. Es ist ja nicht so, dass nur der Akku altert. Die gesamte Assistenzelektronik ist dann völlig überholt.
Wenn für Dich der Wert eines Autos in so hohem Maße an der Assistenz-Elektronik hängt, dann würde das ebenso für Verbrenner gelten, für die Du es aber nicht wahrhaben wolltest. Es würde dann auch heute schon kaum noch jemand den i3 kaufen können, denn dessen Assistenzsysteme, insbesondere das rein kamerabasierte ACC ist nicht mehr Stand der Dinge und für mich leider eine ziemliche Enttäuschung.

Wer sich nach 8-10 Jahren ein neues Auto kauft, für den wird es sicherlich beim erzielbaren Preis auch einen erheblichen Unterschied machen, ob er dann ein Auto verkauft, das keine praxistaugliche Reichweite mehr hat und es auch keine Möglichkeit gibt, diese wieder zu erlangen oder ob für das Auto eine Upgrade-Möglichkeit mit TÜV Segnung angeboten wird.

Das Auto ist dann ja nicht aus der Welt, es ist so gebaut, dass es - abgesehen von der Batterie - durchaus 20 und mehr Jahre genutzt werden könnte. Alles andere wäre nicht nachhaltig - und das ist der Anspruch, den BMW für den i3 überall vermittelt. Auch die Batterie könnte 20 Jahre genutzt werden, aber die zweite Hälfte davon nur noch in einem Second-Live Konzept, was dem Auto dann nichts mehr nützt.

umali hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 10:48
Mach Dich mal nicht heiß, wegen Kapaverlusten. Wenn Du schön mit openWB auf 80% lädst (ab und zu bis 100% für Balancing) wirst Du lange Freude haben. Smartphoneakkus werden immer auf 100% geladen und sterben nach 2...3 Jahren.
Vielleicht könntest auch Du Dein Sprachniveau noch mal auf den Prüfstand stellen?

Abgesehen davon glaube ich nicht, dass die Batterien bei "100% Reichweite" tatsächlich auf die maximal mögliche Zellspannung (also die üblichen 4,2 V für LiIon, sofern es nicht HV Zellen sind) geladen werden. Von daher halte ich die Strategie, immer nur auf 80% zu laden, für übertriebene Vorsicht, die vor allem bei einem 60er nochmals wertvolle Reichweite klaut. Selbst das Laden auf die 4.2V wäre auch gar nicht so schädlich, ein Problem wird es erst, wenn er mit dieser Spannung längere Zeit steht und nicht schon nach einigen Stunden wieder runtergefahren wird.

Ich weiß ja nicht, was ihr mit euren Smartphone Akkus macht. Der von meinem Samsung S5 funktioniert auch nach 5 Jahren noch recht gut, obwohl ich es auch meist auf 100% geladen habe - und er ist zudem noch wechselbar. Ich kann nur hoffen, dass die von Apple geprägte Mentalität, sein Smartphone zu wechseln (und es dann in vielen Fällen schon dem "Recycling" zuzuführen), wenn dessen Akku schon nach 2-3 Jahren schlapp macht, sich nicht bis in die E-Mobilität ausbreitet.
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Re: Eignet sich der i3 für die Verwendung anderer Akkus?

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Helfried
folder Mo 25. Nov 2019, 12:57
Hacky hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 12:38
Ich kann nur hoffen, dass die von Apple geprägte Mentalität, sein Smartphone zu wechseln, wenn dessen Akku schon nach 2-3 Jahren schlapp macht, sich nicht bis in die E-Mobilität ausbreitet.
Den letzten Satz habe ich nicht verstanden. Das ist doch schon jetzt so: Wenn Akku kaputt, Auto kaputt (natürlich nicht nach 2 Jahren, aber generell).

Re: Eignet sich der i3 für die Verwendung anderer Akkus?

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folder Mo 25. Nov 2019, 13:00
Helfried hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 12:57
Den letzten Satz habe ich nicht verstanden. Das ist doch schon jetzt so: Wenn Akku kaputt, Auto kaputt (natürlich nicht nach 2 Jahren, aber generell).
Bei Tesla mag das nach der Garantie so gelebt werden, bei anderen Herstellern hoffentlich nicht - und genau darum geht es in diesem Thread.
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Re: Eignet sich der i3 für die Verwendung anderer Akkus?

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umali
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Hacky hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 13:00
Helfried hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 12:57
Den letzten Satz habe ich nicht verstanden. Das ist doch schon jetzt so: Wenn Akku kaputt, Auto kaputt (natürlich nicht nach 2 Jahren, aber generell).
Bei Tesla mag das nach der Garantie so gelebt werden, bei anderen Herstellern hoffentlich nicht - und genau darum geht es in diesem Thread.
Deine Hoffnung stirbt zuletzt ;). Warum meinst Du, bietet BMW keine offiziellen Akkuupgrades mehr an? Ich würde meinen - das lohnt für sie nicht.

Ich denke, Du solltest eher mal Deine Vorstellung von den Zielen der OEM überdenken. Dort geht es vornehmich um Marge und Gewinn. Zum Glück ist das hier ein demokratisches Land, wo DIY und open source vieles möglich macht, was die liebe Industrie nicht anbietet. Das bedingt allerdings eigenes Engagement.
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Re: Eignet sich der i3 für die Verwendung anderer Akkus?

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umali hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 13:14
Warum meinst Du, bietet BMW keine offiziellen Akkuupgrades mehr an? Ich würde meinen - das lohnt für sie nicht.
Mag sein, dass es sich derzeit für die Hersteller nicht lohnt, denn jeder, der so ein Upgrade kauft, ist aus Herstellersicht erst mal ein - potentiell - verlorener Kunde für ein neu(eres) Fahrzeug. Dabei kommen dann solche Witz-Preise raus, wie BMW sie für das 60 -> 94 Ah Upgrade haben wollte. Firmen, die vielleicht eines Tages ausschließlich vom Upgrade-Geschäft leben, werden hier anders kalkulieren und nebenbei vielleicht noch die besseren Akku- und Wiederverwertungskonzepte haben. Deswegen reden wir hier ja auch über die "Verwendung anderer Akkus".

Die Interessen der restlichen Gesellschaft sind denn i.d.R. auch andere, als die der Hersteller und da muss dann eben auch manches Mal die Politik mit ran. Sonst gäbe es weiterhin nur gefräßige und immer monströsere Stinker und keinen Druck, die Flottenverbräuche und CO2 Emissionen zu reduzieren. Der nächste Schritt werden dann vielleicht Entsorgungsgebühren für E-Autos sein, die richtig weh tun (auch dem Hersteller). Schon sieht die Bilanz für solche Konzepte wieder anders aus.
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Re: Eignet sich der i3 für die Verwendung anderer Akkus?

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folder Mo 25. Nov 2019, 20:23
Welches Auto besitzt @umali noch einmal?

Re: Eignet sich der i3 für die Verwendung anderer Akkus?

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umali
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