BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

Hilde.Knallinger
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e-beetle hat geschrieben:Warum hier manche propagieren, dass ein Kleinwagen bitte möglichst nicht auf die Autobahn soll, verstehe ich nicht.
Nach deren Logik dürfte man auch keinen Smart, Lupo oder Polo dort sehen, weil das ja Stadtautos mit Überlandanteil sind :roll:
Ich würde liebend gern meinen Akku auf 120Ah verdoppeln, denn ich fahre auch mal >400km Strecken.
+1 für das 120Ah Update ;-)
Michael
Nein die Logik ist eine Andere. Es hat keiner behauptet, dass der I3 nicht auf Autobahnen soll, sondern es ist als Stadtauto ausgelegt sonst nichts.
Am auffälligsten sind wohl die Trennscheiben.
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Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

Hilde.Knallinger
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kommen hat geschrieben:Ebenfalls +1 für eine 120Ah Option.

Ich besitze derzeit kein Auto. Es steht jedoch in den nächsten 1 bis 2 Jahren eines an. Als Stadtbewohner brauche jedoch kein Auto für die Stadt: hier fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmittel, dem Rad und gehe zu Fuß, selten auch Taxi. Ich brauch ein Auto für Fahrten aus der Stadt hinaus, wo man mit den Öffentlichen nicht oder nur sehr umständlich hin kommt. Und jede kWh Akkukapazität macht das leichter bzw. mehr möglich. Wenn der i3 in meinem Fall also in die engere Auswahl kommen (bzw. bleiben) will, muss er in der Hinsicht mit der Konkurrenz mithalten.

Außerdem heissen mehr kWh Akkukapazität nicht unbedingt schwerer und größer: Es tut sich ja auch was bei der Energiedichte, also mehr kWh pro kg Akku. Und da hoffe ich, dass BMW nicht geschlafen hat.
Da kann ich aber nur sagen, dass man im Hinterkopf behalten mus, dass ein Akku ein ziemliches Gewicht hat und das ändert sich nicht mit dem Ladestand.
Beim Verbrenner fährst du Luft durch die Gegend, wenn der nicht voll ist. Beim E-Auto schiebst du den Akku mit dir rum.
Das weiss der Hersteller und muss einen gewissen Kompromiss eingehen. Ist natürlich auch noch eine preisliche Frage.
Aber vielleicht gibt es ja bald einen I3 extended. Länger, breiter mit bisschen mehr Gewichtung auf die Autobahn. :)

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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Also ich fahre fast jede Wo von N nach Mannheim und zurück , das sind 260 km einfach , das wäre natürlich super mit 120 Ah Akku , dann ohne Zwischenladen. Jetzt lade ich in Satteldorf und Bad Rappenau , geht auch aber mit 120 statt 60Ah etwas entspannter..Also her damit. Übrigens BAB ist für die Rennsemmel nun wirklich eine der leichteren Übungen.
i 3 BEV 3/15 66600 km Solarorange,11,9 kWh ;3/2019 i3s BEV 120 Ah Imperialblau >50.000 km,Juicebooster 2 , FZM Pedelec 32kmh , Photovoltaikanlage 27 kWp 30000 kWh Ertrag/Jahr seit 2012 , Daimler E 300 d e Hybrid 2021

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

footballfever
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e-beetle hat geschrieben:Warum hier manche propagieren, dass ein Kleinwagen bitte möglichst nicht auf die Autobahn soll, verstehe ich nicht.
Nach deren Logik dürfte man auch keinen Smart, Lupo oder Polo dort sehen, weil das ja Stadtautos mit Überlandanteil sind :roll:
Ich würde liebend gern meinen Akku auf 120Ah verdoppeln, denn ich fahre auch mal >400km Strecken.
+1 für das 120Ah Update ;-)
Michael
Ich weiß nicht warum du und auch andere Forenmitglieder so ängstlich sind was höhere Reichweiten angeht?
Ich bin am Wochenende mit dem BMW i3 94 Ah von Südhessen bis nach Travemünde (SH) gefahren und wieder zurück. Insgesamt waren es ca. 1200 km. Für die Hinfahrt haben 3 (insgesamt 1 Stunde und 30 Minuten) Ladestopps gereicht und für die Rückfahrt habe ich 4 Ladestopps (insgesamt 1 Stunde und 40 Minuten) benötigt. Das hat alles wunderbar geklappt und ich bin total entspannt angekommen.

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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saugbaer hat geschrieben:
kommen hat geschrieben:Ebenfalls +1 für eine 120Ah Option.

Und da hoffe ich, dass BMW nicht geschlafen hat.
...wer soll da schlafen :?: :idea: :?: ...die sind doch alle in China :lol:
LOL
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Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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footballfever hat geschrieben:
e-beetle hat geschrieben: Für die Hinfahrt haben 3 (insgesamt 1 Stunde und 30 Minuten) Ladestopps gereicht und für die Rückfahrt habe ich 4 Ladestopps (insgesamt 1 Stunde und 40 Minuten) benötigt. Das hat alles wunderbar geklappt und ich bin total entspannt angekommen.
Freut mich - noch geht es ja (wegen der wenigen E-Autos und noch wenigen die auf die Langstrecke gehen)
Sobald aber die KONAs & Co auf die Strecke gehen sieht es leider nicht mehr so gut aus.
Fazit - es müssen MINDESTENS 4-5 Schnelllader pro Rastätte, sonst wird dat nix
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Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

Karl8901
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footballfever hat geschrieben:Insgesamt waren es ca. 1200 km. Für die Hinfahrt haben 3 (insgesamt 1 Stunde und 30 Minuten) Ladestopps gereicht und für die Rückfahrt habe ich 4 Ladestopps (insgesamt 1 Stunde und 40 Minuten) benötigt. Das hat alles wunderbar geklappt und ich bin total entspannt angekommen.
MIt welcher Geschwindigkeiten bist Du so gefahren? Was war die größte Distanz zwischen zwei Ladesäulen?

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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Am interessantesten, im Zusammenhang mit dem 120er Akku, finde ich das Gewicht.

Der 60er Akku wiegt irgendwas bei 210 Kilo, oder?
Der 94er Akku soll ca. 40 Kilo schwerer sein (das finde ich beachtlich, bei nur 40 Kilo Mehrgewicht, die Hälfte mehr Kapazität).

Was wird der 120er Akku wiegen?
Wenn er ca. 300 Kilo wiegt, werde ich vermutlich schwach und gehe zum i-Agenten...
i3 (120 Ah), i8, V8-Touring

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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footballfever hat geschrieben:Ich weiß nicht warum du und auch andere Forenmitglieder so ängstlich sind was höhere Reichweiten angeht? Ich bin am Wochenende mit dem BMW i3 94 Ah [...]
Wir waren mit unserem 60Ah i3 vor ein paar Wochen von Flensburg nach Berlin und am Wochenende fahren wir von Flensburg nach Wolfsburg.
Es geht, aber komfortabel ist die Situation nicht. Es sind >130km Strecken zwischen den CCS-Ladern zu überbrücken, oder Umwege zu fahren.
Es sind leider noch immer zu wenig funktionierende CCS Lader entlang der Strecke und wenn davon welche ausfallen (wie bei uns gleich zwei hintereinander), dann wird die Stimmung im Auto spürbar anders.

Rex kommt für uns nicht in Frage, nur im Umkreis von 50km fahren ebenso wenig.
Unser nächstes E-Auto wird >=40kWh haben, sonst fällt es aus dem Raster.
Michael
07/2007 Solec Riva Junior (8,7kWh)
12/2010 VW e-Beetle (26kWh)
11/2017 BMW i3 BEV 60Ah (21,6kWh)
10/2019 BMW i3 BEV upgrade von 60Ah auf 120Ah (42,2 kWh)

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

ohne22
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Vorab: Der i3 wird als einziges Auto genutzt.

Es fährt sich schon mit dem 94Ah deutlich entspannter als mit dem 60Ah. Ja, auch mit dem "alten" habe ich die eine oder andere längere Strecke gut bewältigt. Aber es darf in der Regel keine einzige Säule ausfallen. (Ist mir tatsächlich einmal passiert. Danke, Allego! Eure Säulen versuche ich seither noch mehr zu meiden.)

Für meine gelegentliche Langstrecke reichen also prinzipiell beide Akku-Größen. Wobei der 94Ah an deutlicher Zugewinn an Komfort und Sicherheit (dass man sein Ziel auch erreicht) ist. REx kommt für mich aus Prinzip nicht in Frage. Ich halte es tatsächlich sinnvoller in Einzelfällen auf einen Miet-/Leihwagen zurückzugreifen statt die meiste Zeit nutzlos den REx mitzuschleppen. (Ist meinem Fahrprofil geschuldet. Mag bei anderen Gegebenheiten anders aussehen.)

Und doch hätte ich gerne den 120 Ah genommen, wenn es diesen schon gegeben hätte. Einfach, weil ich dann die "mittleren Langstrecken" auch in einem Zug bewältigen könnte und die Winterreichweite selbst beim 94Ah mit "Vorglühen" noch nicht auf dem Niveau ist, was ich bräuchte/möchte.

Darüber hinaus ist mehr Akku nett, aber nicht mehr. BMW nimmt sich hoffentlich am i3 ein Beispiel und ermöglicht auch bei zukünftigen E-Modellen eine verbrauchsarme Gangart. Ein iX3 braucht meiner Meinung nach nur so viel Akku, weil SUV. Eine flache, leichtere Limousine oder ein – wie heißen die Dinger? – CUV(?) (eben so ein "Langbein" wie der i3) sollte im Verbrauch deutlich unter einem SUV oder einer schweren Limousine liegen. Wenn also in 2-3 Jahren irgendwas zwischen 40 und 60 kWh (mit eher >=100 kW Ladeleistung) "Standardausstattung" sein sollte, müsste das die meisten Bedürfnisse abdecken. (Gut ausgebautes Ladenetz wie immer vorausgesetzt.)

Wenn also der i3 noch dieses Jahr mit entsprechender Kapazität (und vielleicht doch noch einem Plus beim Schnellladen!?) kommt, dann passt das doch ganz gut. Immerhin war das Auto bisher immer relativ kurzfristig lieferbar, im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten.

Aus Sicht der Ressourcen finde ich den Weg von BMW ebenfalls als richtig. Die Akkus entwicklen sich rasant und mit ein wenig mehr oder gleichem Ressourcenverbrauch lassen sich jetzt/bald doppelt so hohe Kapazitäten wie noch 2013/2014 bauen. Eigentlich genial, oder?

Kurzum: Auch wenn es den i3 in dieser Form wahrscheinlich nicht mehr so lange geben wird, sollte er in seiner voraussichtlich letzten Ausbaustufe (120Ah) durchaus einen hohen Langzeit-Nutzwert haben.

Sorry – mehr habe ich zum Thema nicht beizutragen. Keine Insiderinfos oder so. ;-)
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GesperrtGesperrt

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