Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

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Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

Helfried
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Zeeländer hat geschrieben: ..und ich darf hier auch das Thema Biogas ansprechen, da ich das Thema gestartet habe und der Wankel auch damit betrieben werden kann :D
Nur weil ein Wankel theoretisch mit Gas betrieben werden könnte, heißt das noch lange nicht, dass man das auch irgend wann einmal wirklich kann.
Mazda kommt da nicht so schnell aus dem Bett. Zumal der Wankel noch allerlei Hürden zu überwinden hat (Abgase bei konventionellem Treibstoff, Akzeptanz etc.).

Und dass du immer schreibst, bei Mazda würdest du so gut beraten, wundert mich ein wenig, denn Autohändler haben von alternativen Antrieben meist nicht die geringste Ahnung. Warum das ausgerechnet bei Mazda besser sein soll, müsste man wohl erläutern, damit man es glauben kann.

Generell haben Autos mit Hilfsmotor ähnlich wie Hybride schon sehr spezielle, seltene Anwendungsfälle.
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Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

E-Düsine
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@Skeptizist
WAHNSINN, das Model 3 umgbaut mit kleinem Akku und Benzin REX ist ja der Knaller :P
Wenn der jetzt unter 40Dusend Euronen zu kaufen oder leasen wäre, dann wäre das genau mein Ding.

Meinen Diesel werde ich leider verkaufen müssen, obwohl der ganz wenig Sprit verbraucht und ideal für die Autobahnstrecken ist.
Ich bekomme auch kaum noch den einen anständigen Preis dafür. Ich fahre sonst nur Fahhrad, auch jetzt im Winter in der Stadt nutze ich gar kein Auto.
Der Diesel wird ja auch überall jetzt so schlecht gemacht und ich fühle mich wie ein Klimaschänder damit, dabei weiss ich das es eigentlich Unsinn ist zumal ich nicht in der Stadt damit fahre und den nur für die Autobahn nutze. Dafür ist wegen mir bestimmt noch kein Mensch krank geworden.
Möglicherweise ziehe ich auch bald von Emden zu meinem Freund Richtung Hilversum und in den Holland ist ein Diesel irre teuer, auch wenn der schon Euro 6Temp hat. Dort kostet mein recht neuer Diesel mit 1580Kg Leergewicht fast 1800,- Euronen Steuer.
Ein E-Auto ist steuerfrei und ein Benziner unter 50g CO2 Ausstoß so wie die Plug-In Hybride werden nur mit halber Steuer belastet, daher wollte ich eigentlich einen PHEV. Das ist alles ziemlich dämlich im Moment und meine Elten sagen auch das sie früher mit diesen Dingen gar keine Problme hatten und können nicht verstehen warum ich wegen einem Autokauf jetzt so viele Probleme habe und nicht weiß was ich kaufen soll und mit gutem Gewissen kaufen darf.

Dann bleibt mir für meinen Bedarf eigentlich nur noch wie du schon sagst ein z.B. ein Toyota Hybrid.
Der Camry gefällt mir auch tatsächlich viel besser als der hässliche Prius.
Aber normale Hybride werden hier in dem Elektroforum auch nicht besprochen und ich wollte so gerne mehr elektrisch fahren, das macht auch Spass aber das passt nicht in meinen Geldbeutel und nicht zu meiner Strecke. Bahnfahren kann ich für meine geplante Strecke auch nicht ohne die vierfache Zeit und teurer zu fahren.
Das ist eine echte Zwickmühle im Moment.

Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

Zeeländer
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Helfried hat geschrieben:

Nur weil ein Wankel theoretisch mit Gas betrieben werden könnte, heißt das noch lange nicht, dass man das auch irgend wann einmal wirklich kann.
Mazda kommt da nicht so schnell aus dem Bett. Zumal der Wankel noch allerlei Hürden zu überwinden hat (Abgase bei konventionellem Treibstoff, Akzeptanz etc.).



Und dass du immer schreibst, bei Mazda würdest du so gut beraten, wundert mich ein wenig, denn Autohändler haben von alternativen Antrieben meist nicht die geringste Ahnung. Warum das ausgerechnet bei Mazda besser sein soll, müsste man wohl erläutern, damit man es glauben kann.



Generell haben Autos mit Hilfsmotor ähnlich wie Hybride schon sehr spezielle, seltene Anwendungsfälle.
Ja, leider dauert das mit dem Wankel noch etwas und das wird vermutlich mal das Fahrzeug meiner Wahl werden, denn Alles was ich darüber gelesen habe wird man sich auswählen können mit welchem Treibstoff bzw. SynFuel man den individuell kaufen kann. Es soll verschiedene Versionen geben.
Habe vor einigen Jahren auch schon darüber nachgedacht den REX in meinem Ampera besser auf Gasbetrieb umzustellen, aber das machte keinen Sinn, da wenig Platz für noch einen Tank und drei Quellen machen auch wenig Sinn. Den Volt / Ampera hätte GM / Opel damals als E-Pionieer besser ohne Benzintank entwickelt, dann wäre heute mehr Akzeptanz für SynFuel.
Ich habe mich vor vielen Jahren halt sehr viel mit den Themen beschäftigt und schaue in Alle Richtungen.
Das ist mächtiger Stoff z.B. ist das schon etwas älter von 2007 aber interessant:
http://www.iea.org/textbase/nppdf/free/ ... ssions.pdf

Ich verurteile die BEVs definitiv nicht, im Gegenteil es sollte nur besser gemacht werden. Ein Model 3 könnte mir auch gefallen, denn auch wenn ich den Cybertruck völlig unsinnig finde und das Model X auch schon Grössentechnisch drüber, aber so kann man zumindest Tesla nicht vorwerfen die die AKKUs schlecht und unsauber produzieren.
Es gibt Nachweise das Tesla die Akkus ca. 65% sauberer produziert als die Chinesen und Europa und andere Länder beziehen die Akkus aus China und das reicht mir was ich darüber weiss.
Es gibt auch Nachweise dass ein BEV erst nach 219.000Km mit dem CO2 Rucksack ähnlich darsteht wie ein moderner Diesel. Und die CNG mit Erdgas noch deutlch besser darstehen aber mit Biogas es leider keine genaue Studie gibt. Diese sollte aber nochmals deutlich besser ausfallen.
Auch die Dieselautos könnten sauberer fahren mit C.A.R.E. Diesel.
Schau mal ab Minute ca. 13:50 wird es interessant :shock:
https://www.youtube.com/watch?v=wIm8bR2B3zc

Der Händler hier in den Zeeland war sehr gut informiert über den neuen Mazda MX-30 E und er sagte dass der Hersteller den Kunden noch bessere Beratung gibt. Das werde ich nächste Woche noch sleber ausprobieren.

Wieso Hilfsmotor und Hybride wären seltene Anwendungsfälle?!? Hast du schon mal gezählt wieviele Hybride Toyota alleine schon produziert hat und wie die das Klima dadurch schon deutlich verbessert haben !
Brammo Enertia Basic seit 2014 (vorher 2 China E-Roller und Ampera) eBike für Stadt und Urlaub - Kleine E-Autos für Kurzstrecken sinnvoll
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Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

Zeeländer
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@ E-Düsine.
Mach dir keinen so großen Kopf um dein Umweltgewissen, denn auch ein normaler Hybrid wie der Prius, Auris, Camry etc. ist wenn du nur Autobahnstrecken bis 130 km/h damit fährst, auch sonst nicht ständig im Flugzeug sitzt, dann tut es auch ein normaler Hybrid mit sehr wenig Stickstoff und sonstigen Ausdünstungen.
Da sind auch Möglichkeiten in deinem Preisrahmen etwas neues oder als Jahreswagen zu bekommen.
Wenn du auf Neuwagen clickst dann sind da jede Menge Hybride, die auch nicht schlecht sind.
https://www.toyota.de/automobile/aktionsangebote

Schlecht fürs Klima sind diejenigen die sich gar nicht um die Umwelthemen kümmeren und sich keine Gedanken machen etwas im eigenen Rahmen zu verbessern.

Steuertechnisch ist das wirklich nicht nachzuvollziehen was die Niederländer sich da mit den Autos so ausdenken.
Genau deshalb bin ich ebenfalls auf der Suche nach einem anderen Auto -leider schon seit Mai 2019.
Zuletzt geändert von Zeeländer am So 26. Jan 2020, 00:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

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Zeeländer hat geschrieben:Es gibt auch Nachweise dass ein BEV erst nach 219.000Km mit dem CO2 Rucksack ähnlich darsteht wie ein moderner Diesel.
.
Könntest Du das bitte nachprüfbar belegen? Danke.

Bitte auch gleich noch Belege zur Energieeffizienz von Synfuels, da habe ich bislang nämlich noch nichts gelesen, was mich überzeugt hätte.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

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Das Model 3 wird in der Form nicht kommen, ist nur ein Versuchsträger, wohl aber ein Fahrzeug mit dem Obrist Hybrid, vll. hat auch nur ein anderer Zulieferer das System gekauft - wird so oder so Jahre dauern bis da was kommt; was bald kommen wird, ist der benzin-elektrische Antrieb von Nissan.

Gibt es Meinungen hier zur Haltbarkeit des Wankelmotors? Was passiert mit dem Motor, wenn er nie läuft?
Hybride aller Art sind die Zukunft, reine Batterie-Autos für die Masse sind für mich eine ökonomische und ökologische Sackgasse.

Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

Zeeländer
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Der Wankel ist eine geniale Erfindung und NSU hat dieser leider auch das Genick gebrochen, da Anfangs noch Serienfehler vorhanden waren weil u.a. falsches Material die Motoren frühzeitig hat ausfallen lassen. Die Probleme wurden aber in den letzten Modelljahren seit über 40 Jahren schon behoben und da war es leider schon zu spät für NSU. Die Motoren fahren heute noch teils über 1.5Mio Km und sind so robust wie damals die Motoren der Mercedes W123.
So eine Qualität hat es nie wieder gegeben. Daher gilt immernoch die Allgemeine Meinung der Wankel wäre eine Fehlentwicklung, stimmt aber nicht.
Dieser schöne Film klärt darüber auf:
https://www.youtube.com/watch?v=KS4ixEpw50g
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Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

Zeeländer
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@iOnier: Lieber Werner, sorry auf das Spielchen muss ich mich nicht schon wieder einlassen, das hatten wir schon an anderer Stelle zu genüge.
War mir klar dass sich hier die Oberschlauen Teslafahrer auch wieder einmischen.
https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraf ... imabilanz/
https://presse.adac.de/meldungen/adac-e ... rwegs.html
etc. pp. da gibt es noch mehr zu.
Und ich weiss schon das du jetzt ganz stolz die Gegenstudie oder angebliche Wiederlegungen aus dem Ärmel schüttelst, aber diese kann ich nicht ernst nehmen.

Selbst wenn der ADAC sich in dieser Studie -die du genau kennst- verrechnet haben sollte, so ist es genauso irrwitzig dass die die BEV Geimeide behauptet dass der CO2 Rucksack schon bei ca. 17.000km oder ähnlich besser dastehen sollte. Das liest man hier auch mehrfach und das ist genauso wiederlegbar.

Selbst wenn man sich da irgendwo in der Mitte treffen würde und das BEV bei ca. 100.000km schon einen Klimavorteil hätte, so wäre das aktuell immernoch zu schlecht.

Lasst diese provokanten Frotzeleien einfach mal sein : Könntest Du das bitte nachprüfbar belegen?
Das muß ich nicht belegen, da muß ich nur meinen gesunden Menschenverstand für einschalten.
Auf den Kinderkram und weitere Diskussionen darüber lasse ich mich hier in dem Thema auch nicht mehr ein, das könnt ihr bei Off-Toppic sinnlos weiter diskuttieren ;)
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Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

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Zeeländer hat geschrieben: War mir klar dass sich hier die Oberschlauen Teslafahrer auch wieder einmischen.
.
Kleine Enttäuschung: ich nix Tesla, ich iOn. Siehe Signatur, und wenn Du die nicht siehst (Tapatalk?) hätte mein Nick Deinem gesunden Menschenverstand einen Hinweis geben können ...
.
Selbst wenn der ADAC sich in dieser Studie -die du genau kennst- verrechnet haben sollte, so ist es genauso irrwitzig dass die die BEV Geimeide behauptet dass der CO2 Rucksack schon bei ca. 17.000km oder ähnlich besser dastehen sollte. Das liest man hier auch mehrfach und das ist genauso wiederlegbar.
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Ich behaupte nicht, dass der ADAC sich verrechnet hat und auch nicht, dass er bewusst lügt. Wie bei jeder Studie hängt es von zugrunde gelegten Annahmen ab, zu welchem Ergebnis man kommt.

Der ADAC ist keine "neutrale" Organisation , er vertritt - völlig legitim! - die Interessen seiner Mitglieder. Das sind noch überwiegend "klassische" Verbrennerfahrer. Wer da (fast) ohne Abstriche auf ein E-Auto umsteigen möchte, landet bei einem Auto mit einer Akkugröße in Tesla-Klasse. Der Durchschnittsfahrer nutzt derzeit aber eher ein Auto aus der Golf-Klasse.

Sprich: was wurde als Referenz verwendet - Tesla gegen Golf? Der ADAC schreibt dazu genau ... nix. Das schränkt für mich die Aussagekraft erst mal stark ein. Allerdings referenziert der ADAC diese Studie, da ganz genau nachzusehen hat mir jetzt noch die Zeit gefehlt. Ein kurzer Einblick hat mir gezeigt, dass sie sich bezüglich des "CO2-Rucksacks" der Batterieherstellung u.a. auf die "Schweden-Studie" bezieht, die mit veraltetem Datenmaterial auf viel zu hohe Werte kam - und auch diese Studie setzt ähnlich hohe Werte an. Allerdings sagt sie voraus, dass "in Zukunft" durch Massenproduktion etwa 1/10 des aktuellen Werts für den Energiebedarf (zum Großteil für den "CO2-Rucksack" verantwortlich) erreichbar sein wird, Zitat:

"Für die Batterieproduktion wird ein durchschnittlicher Energiebedarf von 163 kWh Strom pro kWh Batteriekapazität angenommen (nach Romare 2017, Ellingsen 2014). Jüngste Studien schätzten den Energiebedarf für die Batterieproduktion im kommerziellen Großmaßstab deutlich unter 16 kWh/kWh (Dai 2017, Ahmed 2016), was mit zukünftigen Batterieproduktionssystemen im Giga-Maßstab machbar erscheint."

In der Massenproduktion sind wir aber zunehmend bereits angekommen. Die Entwicklung ist rasant, Daten vom letzten Jahr heute bereits veraltet.

Ich denke, letztlich man muss auch noch mehr differenzieren. Studien, die "über alles" gehen, haben eine hohe Aussagekraft für mögliche Entwicklungstrends, aber eine geringe Aussagekraft für den Einzelnen. Ich z.B. habe mich passend für das Fahrprofils meines Pendlerfahrzeugs ganz bewusst für ein Auto entschieden, dass etwa 1/6 der Batteriekapazität eines Tesla Model S und 1/4 der Kapazität eines Model 3 und auch wesentlich weniger an "übriger Fahrzeugmasse" aufweist => entsprechend früher dürfte der "break even" erreicht sein.

Wer sich also selber Gedanken macht, was in seiner Situation das Optimum ist, kommt zu besseren Ergebnissen als wer sich stumpf nach irgendwelchen Studien richtet - egal ob sie "pro" oder "contra" Elektromobilität ausfallen.
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Selbst wenn man sich da irgendwo in der Mitte treffen würde und das BEV bei ca. 100.000km schon einen Klimavorteil hätte, so wäre das aktuell immernoch zu schlecht.
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Durchschnittliches Fahrzeugalter in D: 9,5 Jahre, durchschnittliche Jahresfahrleistung: 13.727 km, der Durchschnitts-PKW in D hat somit 130406,5 auf dem Buckel und hätte als BEV seinen CO2-Rucksack überwiegend "abgearbeitet". Wohlgemerkt, der Durchschnitts-PKW, der aktuell zugelassen ist. Der fährt aber noch ein paar Jahre!

Damit ist die CO2-Bilanz eines BEV im Durchschnitt mit dem aktuellen Strommix vielleicht nicht "berauschend", aber eben doch schon deutlich besser als mit dem Verbrenner. Und wird mit weiter zunehmendem EE-Anteil im Strommix Jahr für Jahr weiter besser.
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Lasst diese provokanten Frotzeleien einfach mal sein : Könntest Du das bitte nachprüfbar belegen?
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Das war weder provokant noch "frotzelnd" gemeint. Die von Dir genannten Zahlen kamen mir nicht plausibel vor, und wer etwas behauptet, sollte es auch belegen können.
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Das muß ich nicht belegen, da muß ich nur meinen gesunden Menschenverstand für einschalten.
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Nun, zum einen muss man ihn dann auch einschalten - siehe Anfang dieses Postings ;-) - und zum anderen hilft "gesunder Menschenverstand" nicht unbedingt weiter. Seriöse Studienergebnisse kann er nicht ersetzen. Bei weitem nicht. Du und ich jedenfalls dürften kaum über die nötige Datenbasis verfügen.
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Auf den Kinderkram und weitere Diskussionen darüber lasse ich mich hier in dem Thema auch nicht mehr ein, das könnt ihr bei Off-Toppic sinnlos weiter diskuttieren ;)
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Du hattest doch angefangen, das hier zu thematisieren?!?

Daher auch noch mal kurz was zum SynFuel: die Energiebilanz ist miserabel. Noch schlechter als beim Wasserstoff, und da ist sie schon nur etwa 1/3 dessen was man erreicht, wenn man den Strom direkt in ein BEV lädt. Sprich: statt H2 oder SynFuels zu erzeugen sollte man den Strom lieber "als Strom" verbrauchen und wer auf die (unbestreitbaren) Vorteile eines "betankbaren" Fahrzeugs tatsächlich angewiesen ist, sollte vorerst bei Diesel oder besser: beim Erdgas bleiben. Die Produktion von SynFuels verbraucht ineffizient elektrische Energie, die dafür dann anderswo, wo sie effizient genutzt werden könnte, nicht zur Verfügung steht.

Ähnlich beim Biogas: die gleiche Ackerfläche, statt mit "Energiepflanzen" mit PV oder Windrädern genutzt bringt übers Jahr ein Vielfaches der "Energieernte". Also sinnlose Vergeudung von Ressourcen, sorry, das kann man nicht anders bezeichnen. Biogas aus Abfällen ist absolut zu befürworten, es gibt bloß nicht genug Abfälle. Einen Anteil zur Energiewende kann das aber bringen, ungenutzt verfallen lassen sollte man das natürlich nicht.

Und jetzt noch mal zurück zum eigentlichem Topic, dem Mazda BEV mit Wankel-REX: das finde ich eine durchaus sehr interessante Entwicklung, die ich weiter beobachten werde. Die Batteriekapazität würde unseren Alltagsansprüchen vollauf genügen und wir fahren nur sehr wenig Langstrecken, so dass eine mglw. schlechte Effizienz des REX den Schnitt kaum relevant verschlechtern dürfte.

Allerdings fürchte ich, dass ab 2022 schon reine BEV mit guter Langstreckentauglichkeit und geringerem CO2-Rucksack verfügbar sein werden, auch der Strommix wird sich weiter verbessert haben. Eventuell ist daher für uns, wenn der andere im Haushalt verfügbare Wagen (Diesel-Kombi) ersetzt werden muss, der Mazda-Zug dann schon abgefahren. Abgesehen noch von Fragen wie Stauraum, Komfort auf den hinteren Sitzplätzen, Anhängerkupplung (bei uns ein "Muss") und anderem.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Mazda MX-30 E-Auto mit Wankel-Range-Extender

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E-Düsine hat geschrieben: @Karlsson so ein wirres Zeug?
Hast du Interesse an dem Mazda oder willst du den Leuten hier auf den Geist gehen?
Ich beschäftige mich schon länger ernsthaft mit E-Mobilität und hab einen gewissen technischen Hintergrund. Wenn ich was kritisiere, liefere ich dazu in der Regel auch eine schlüssige Begründung. Wenn Dir was unklar ist, frag einfach nach.
Zeeländer hat geschrieben: Und@Karlsson ist so einer davon. Den habe ich schon auf meiner Liste für ingnorierte Mitglieder ;)
Ich widerspreche Dir trotzdem, wenn Du sachlich falsche Dinge schreibst.
Wobei ich bei Dir ja gar nicht hinterher komme... :)
Sachliche Diskussionen liegen Dir ja leider nicht.
Helfried hat geschrieben: Nur weil ein Wankel theoretisch mit Gas betrieben werden könnte, heißt das noch lange nicht, dass man das auch irgend wann einmal wirklich kann.
Mazda kommt da nicht so schnell aus dem Bett.
Und selbst wenn. Was macht er denn besser als ein bewährter und funktionierender Hubkolbenmotor?
Zeeländer hat geschrieben: Der Wankel ist eine geniale Erfindung und NSU hat dieser leider auch das Genick gebrochen, da Anfangs noch Serienfehler vorhanden waren weil u.a. falsches Material die Motoren frühzeitig hat ausfallen lassen. Die Probleme wurden aber in den letzten Modelljahren seit über 40 Jahren schon behoben und da war es leider schon zu spät für NSU
Und Mazda ist dran hängen geblieben und das Ding hat es trotzdem nie aus der Nische geschafft.
Nenn doch mal greifbare Vorteile von dem Ding.

Der Mazda ist zu teuer, Akku zu klein, lädt zu langsam, beknacktes SUV mit zu viel Windwiderstand und der Kofferraum ist auch nicht Erstwagen tauglich.
Der ist ähnlich interessant wie der Retro Honda.
Kann das Teil wenigstens Hänger ziehen?
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