MG eZS

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Re: MG eZS

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Re: MG eZS

fabian_crl
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saxoli hat geschrieben:
Der Deutsche will es entweder billig oder günstig und vielleicht dabei noch ein Schnäppchen machen - Ansonsten wird es schwierig Ihn von chinesischen Fahrzeugen zu überzeugen.
Deswegen schreiben die Chinesen ja auch MG drauf, ist ja eine britische Automarke (Sitz trotz chinesischem Eigentümer in Birmingham, ist trotzdem kein britischer Autobauer, da die Autos komplett bei SAIC vom Band laufen). Chinesische Autos sehen meistens eher langweilig, allerdings nicht abschreckend oder schlecht aus. Nur der Marke wegen wird man höchstens in der UK ein paar Käufer finden, aber wenn der Preis stimmt könnte das bei uns auch klappen. Ich würde ja lieber einen Elektro-Borgward aus China bekommen... Scheint ja irgendwie Mode in China zu sein, europäische Automarken/Hersteller zu kaufen (die einen kaufen halt Autos, die anderen Automarken :-?).

Re: MG eZS

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Mir ist schon klar warum das die Chinesen machen ... um den Deutschen die "German Angst" vor neuen unaussprechlichen Hersteller- und Markennamen zu nehmen. Die chinesische Automarke "Weltmeister" ist auch noch so ein Beispiel.

Gegen die Angst vor "Made in China", um Vorurteilen und Klischees ein wenig entgegenzuwirken.

Deshalb auch "langweilig", eben wie ein Golf oder Tiguan.... aber die können auch ganz anders, nur ist die Welt noch nicht reif dafür.



Ein paar Käufer, aha ... in UK wurden schon tausende verkauft, in "Europa" z.B. Niederlande nur April 2020 - 189 Stk. http://ev-sales.blogspot.com/search/label/Netherlands

Schade das es der MG ZS EV noch nicht nach Deutschland geschafft hat - Warum nur?

Ach, noch was ... meistens wird nur der Markenname gekauft, die Produkte sind schon alles Eigenentwicklungen.
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Re: MG eZS

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Stehen es die Chinesen nicht auch voll auf Sachen made in Germany und alles was deutsche Namen hat. Für einen deutschen Kunden würde ich eher einen italenischen Namen auswählen. Aber einen englischen Namen?
Die Chinesen haben tolle Autosdesigns aber das ist außen Mazda und innen veraltet VW. Schade das denen nicht was eigenes eingefallen ist. Sie können es ja, aber der ist als Neuwagen schon veraltet.

Re: MG eZS

fabian_crl
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saxoli hat geschrieben: Ach, noch was ... meistens wird nur der Markenname gekauft, die Produkte sind schon alles Eigenentwicklungen.
Das muss man sich immer genauer anschauen. Es geht von Markenname gekauft und auf ein chinesisches Auto gepackt bis hin zu man kauft einen richtigen ausländischen Autohersteller (vgl. Volvo). Bei MG ist das etwas komplexer. Die meisten Autos basieren auf den chinesischen Roewe Autos, die werden im Ausland alle als MG verkauft. Allerdings kann man sich jetzt streiten, ob die MG/Roewe Autos (die tatsächlich baugleich sind) rein chinesische Entwicklungen sind, da sie auf der alten Rover Plattform aufbauen. Zwischenzeitlich hatte man sogar eine Endfertigung in England, die wurde allerdings wieder aufgegeben, jetzt laufen die Autos wieder komplett bei SAIC vom Band. Für die Zukunft wird es interessant, ob man weiterhin nur chinesische Autos „umlabeln" wird, oder ob man sich mehr zu einer eigenständigen Marke entwickelt. Die Signale aus China sind da uneindeutig. Einerseits hat man die eigene Fertigung aufgegeben, anderseits gibt es verschiedene Studien und angekündigte Modelle, die nicht mit chinesischen Autos baugleich sind. Man wird es sehen.

Re: MG eZS

Schaumermal
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Die Signale aus China sind da uneindeutig. Einerseits hat man die eigene Fertigung aufgegeben, anderseits gibt es verschiedene Studien und angekündigte Modelle, die nicht mit chinesischen Autos baugleich sind. Man wird es sehen.
Es ist wirklich sehr komplex

VW hat jetzt in China - nachdem die Europäer das obere Preissegement und die Ballungszentrem dominieren - eine Billigmarke (aber als VW-Derivat erkennbar) unter dem Namen Jetta auf den Markt gebracht und ist sehr erfolgreich damit.

Anscheinend sind die Chinesen auch in niedrigen Preissegementen von ihren eigenen Herstellern nicht so überzeugt.
Letztlich zeigt sich das ja auch an dem spontanen Erfolg von Tesla auf dem chinesischen Markt. Die Chinesen mögen auch ihre eigenen Stromer nicht so richtig.
Bislang mussten sie die kaufen (Zulassungsbeschränkungen für Verbrenner in den Ballungszentrem) wenn sie überhaupt einen Wagen haben wollten und der außerchinesische Wettbewerb fehlte.
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VW Golf 4, Diesel .. und das bleibt so bis ein passendes E-Mobil am Markt ist ..
ID.3 1st reserviert + e-citigo Vision iV bzw Enyaq unter Beobachtung
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Re: MG eZS

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Es ist noch nicht lange her, da wurde MG in einem Atemzug mit Rolls Royce, Bentley, Jaguar oder Aston Martin genannt ....

Veraltet ... aha, ok!? Jeder sieht was er sehen will, Selfdriving?, Reichweite?, Geschwindigkeit?, Komfortfeatures (z.B. automatisch öffnende / schließende Türen?), ... ne alles veraltet?!

Die Chinesen sind auch geil auf Schokolade .... Wer ein Auto einer Marke aus Europa fährt hat es "geschafft" in China, es ist eben ein Statussymbol, so wie in Deutschland der Ferrari oder der dicke Daimler.

Hier geht's um Elektrofahrzeuge, nicht um Verbrenner. Da die Chinesen Ihrer Tradition entsprechend (Meister / Schüler) gut von Ihren Vorbildern gelernt haben ist unbestritten - Die Verbesserungen, Weiterentwicklungen und die Geschwindigkeit indem dieses erreicht wird sind beeindruckend.

Ich kann mir diesen schizophren Schritt von VW mit Jetta nur so erklären, das Die hoffen Ihre alte Verbrennertechnik noch in China an den Kunden zu bekommen. Dabei schaffen Sie es dort jetzt schon nicht die Quoten einzuhalten, da sie nicht genügend eModelle verkaufen.

... und in Europa auf "Wir haben verstanden" machen, auf "Grün" und wir machen nur noch Elektro ??!!

Wie oben beschrieben ist ein "Jetta" ein Statussymbol, auch die Mittelschicht möchte es den "Reichen" nachmachen.

Spontan?! Tesla ist ein Vorbild, eine Legende, vom ausgelachten Träumer, als Spinner bezeichnet, gibt Tesla die Richtung im Bau von Elektrofahrzeugen vor.

Langsam wird Euch wohl auch klar, warum ich an die China-eAutokalypse glaube?! Wenn die eigenen Marken in China nicht den gewünschten Absatz finden, auch wg. dem Wegfall der Subventionen in den nächsten Jahren, welche Märkte werden sich diese Hersteller wohl erschließen?!

Günstig muß es sein, technischer Schnick Schnack, ein bißchen Exotik, Preis/Leistung stimmt, Qualität passt, .... es müssen nur noch die Vorurteile weg.

Mal schau'n wie lange es dauert?! Lobbyarbeit, Vorschriften, Negativ-Presse, .... jetzt wird noch gelacht, wie bei Tesla, hoffentlich machen die deutschen Autobauer nicht nochmal die gleichen Fehler!

LG, bleibt gesund !!
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Re: MG eZS

zitic
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saxoli hat geschrieben: Mir ist schon klar warum das die Chinesen machen ... um den Deutschen die "German Angst" vor neuen unaussprechlichen Hersteller- und Markennamen zu nehmen. Die chinesische Automarke "Weltmeister" ist auch noch so ein Beispiel.

Gegen die Angst vor "Made in China", um Vorurteilen und Klischees ein wenig entgegenzuwirken.

Deshalb auch "langweilig", eben wie ein Golf oder Tiguan.... aber die können auch ganz anders, nur ist die Welt noch nicht reif dafür.
Ne, Deutschland ist als Markt zu unbedeutend um dafür irgendwas extra zu machen. Die Marken werden vor allem für den eigenen Markt eingekauft, weil westlich halt gerne noch verfängt oder verfangen hat. Dass man hier und da noch einen Briten mit MG locken kann, nimmt man natürlich gerne noch mit. Gerade "Weltmeister" ist ja auch ein Beispiel dafür, dass man den Markenname auf den heimischen Verbraucher ausrichtet. Klingt deutsch und Fußball und so... Mit solch einem weirden Namen würde deutsche Kunden ja eher verschrecken.

Langweilig ist weltweit die beste Wahl. Ob in Deutschland, China oder sonst wo. Auch wenn Autojournalisten das sicherlich goutieren, braucht es in der Regel ein ziemlich langweiliges Aussehen, wenn man die breite Masse ansprechen und vor allem niemanden verschrecken will. Extravagant kann halt auch wirklich jeder. Es führt allerdings nicht unbedingt zu hohen Verkäufen. Mal abgesehen vom Cybertruck kommen die Teslas ja auch recht bieder daher. Mit Extravaganz punkten sie in jedem Fall nicht. Gerade auch die Limousinen. X mit Flügeltüren ist mal eine Ausnahme, die aber im eingeklappten Zustand auch nicht auffällt. Insofern ist das Aussehen des MG eZS überhaupt kein Problem. Er sieht, positiv gemeint, aus wie jeder andere. Gerade der SUV-Hype ist ja sehr international. Dann gibt es noch kleine lokale Eigenheiten (Kombi in Europa, "Stufenheck" in China), die aber ohnehin immer mehr zur Randerscheinung werden, weil alle SUV wollen.

Re: MG eZS

zitic
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saxoli hat geschrieben: Es ist noch nicht lange her, da wurde MG in einem Atemzug mit Rolls Royce, Bentley, Jaguar oder Aston Martin genannt ....
Naja, Anfang der Achtziger war's ja schon so ziemlich vorbei. Einen Namen hatte die Marke aber natürlich noch. Jaguar war ja zwischenzeitig auch schon ordentlich ramponiert.
saxoli hat geschrieben: Ich kann mir diesen schizophren Schritt von VW mit Jetta nur so erklären, das Die hoffen Ihre alte Verbrennertechnik noch in China an den Kunden zu bekommen. Dabei schaffen Sie es dort jetzt schon nicht die Quoten einzuhalten, da sie nicht genügend eModelle verkaufen.

... und in Europa auf "Wir haben verstanden" machen, auf "Grün" und wir machen nur noch Elektro ??!!

Wie oben beschrieben ist ein "Jetta" ein Statussymbol, auch die Mittelschicht möchte es den "Reichen" nachmachen.
Die Marke ist ja nicht im mittleren Bereich angesiedelt, sondern im Einstiegsbereich. Das war ja der einzige Bereich, in dem VW letztlich nichts anzubieten hatte. Und in dem Bereich ist es natürlich weiterhin schwer ein BEV zu positionieren, auch wenn es natürlich auch hier viele Beispiele in China gibt. Das sind aber meist Marken, die in dem Bereich ohnehin stärker sind. Jetta kommt wohl jetzt auf ~1% Marktanteil und ist damit zwar nicht unerheblich, aber auch der mengenmäßig zentrale Bereich von VW in China. Da kann man u.a. die Kernmarke preislich besser mit BEV positionieren und potentiell auch deutlich mehr absetzen. Und Seat hatte man ja auch für nächstes Jahr als reine Elektromarke vorgesehen - bis die Corona-Krise kam.
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