Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

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  • i3Herb
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... und hat sich dabei auf die Ladestopps vom Navi verlassen?

Wenn man im Navi ein Ziel außerhalb der Reichweite angibt, so berechnet das Navi ja einen Ladestopp. Dieser sollte - als Zwischenziel gespeichert - realistisch erreichbar sein.
Wie geht es dann weiter? Akku laden (ca. 90%), dann müsste das Navi den nächsten Ladestopp berechnen und anzeigen.
Hat das schon mal wer probiert? Wenn ja, wie zuverlässig funktioniert das?

Ich frage deshalb, weil ich Ende Juli von Wien nach Hannover fahren möchte und mich nicht mit irgendwelchen Apps herumschlagen oder planen will.
Ins Auto einsteigen, Ziel eingeben und losfahren.

Danke
BMW i3 120Ah, EZ 02-2019
vorher Kia Soul EV 28kwh
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Re: Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

Flowerpower
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Funktioniert nicht so gut, das Navi entscheidet sich quasi ständig um welche Säule erreichbar ist und welche nicht.
Wenn du nur durch Österreich und Deutschland fährst sollte es aber trotzdem gehen, da mittlerweile fast jede größere Raststätte Ladesäulen hat.
In Tschechien kenne ich mich zu wenig aus.
"Wenn man Feuer mit Feuer bekämpft, bleibt gewöhnlich nur Asche übrig" -Abigail van Buren

Re: Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

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Generell hat mich das BMW-Navi auch schonmal ziemlich im Stich gelassen zu der Zeit als entlang des Rheins einige Straßen gesperrt wurden, wenn wir da nicht noch Google Maps gehabt hätten... Ich würde dir eine parallele Ladeplanung unabhängig vom BMW-Navi empfehlen.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

The_Pope
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...das kann man getrost vergessen und sollte das BMW Navi nur als Absicherung betrachten. Alles was über einen Stop hinausgeht ist mit dem BMW Navi nicht so schön. Klar geht es aber ist viel zu umständlich. Das was Du möchtest kann das BMW Navi nicht....zumindest nicht mit einer Eingabe.

Wie gut das BMW Navi läuft hängt auch davon ab, ob die Online-Dienste noch aktiv sind. Sofern das Abo abgelaufen ist, dann werden evtl. Umfahrungen nur noch mittels TMC Daten berechnet . Geht ja nicht nur um verfügbare DC Lader, sondern auch den Weg dorthin, möglichst ohne Stau.

ABRP über Carplay läuft auch auf dem i3 Display und man hat dann genau das, wovon Du sprichst.

Re: Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

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Ich plane die Route mit ABRP und sende die Ladestationen als Ziele dann mit dem Umweg über Google Maps an das Auto. Dort lege ich sie dann als Zwischenstops an. Beim Laden geht es dann jeweils weiter, wenn der i3 mehr Kilometer anzeigt als die Navigation. Aber Achtung, lange genug rechnen lassen (Topographie), damit die Reichweite korrekt angezeigt wird.

Re: Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

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i3Herb hat geschrieben: ... und hat sich dabei auf die Ladestopps vom Navi verlassen?
Verlassen? Niemals!! Denn die Info's sind für alle Anbieter manchmal nicht zuverlässig. So waren zB ein Großteil der Berliner Ladesäulen im BMW Charging ohne Status, weil im Backend in der Anbindung zu Hubject irgendetwas hing. Also immer woanders verifizieren und immer einen Plan B (vielleicht sogar C) imn Petto haben.

Aber die negative Darstellung der vorherigen Kommentatoren kann ich nicht bestätigen. Das "alte" Navi hat aber seine Tücken.

Wenn man ein Endziel angibt muss man warten, bis der BC die Reichweite aufgrund des Streckenverlaufs neu berechnet hat. Starte ich mit meinem Stadtverbrauch und gebe als Ziel München ein, meldet mir das NAvi, dass die Reichweite nicht ausreicht und bittet mich, die Ladesäulensuche zu starten. Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann aber noch eine Reichweite von >300km ; das wird nichts auf der Autobahn. Bis zu 30-60 Sekunden später ist die Reichweiter dann neu berechnet, nun kann man mit der Ladesäulensuche beginnen.

Dann werden einem Ladestationen in einer akzeptablen Reichweite um die 150-170 km Reíchweite angezeigt. Problem dabei ist, das BMW System weiß nicht, welche Stationen defekt oder aufgrund von Baustellen nicht zugänglich sind. Das sind u.a. die großen Nachteile.

Ich habe meist auch schon vorher einen groben Plan meine Route und Ladestopps. Beim ersten Ladestopp plane ich kurz in der myBMW App den nächsten und sende das Ziel ins Auto.

Also Du siehst, es ist eine Mischung aus verschiedenen Inhalten der vorherigen Beiträge.

Das EVO System ist einfach zu alt um aktuell notwendige Veränderungen noch zu können, mich würde interessieren, wie das nun im iX gelöst ist. Muss ich wohl mal eine Probefahrt machen.
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
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Re: Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

Aki-kun
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Nunja, wir sind im Juni 1000 km gefahren. Siehe viewtopic.php?f=171&t=79228.

Haben einfach das Ziel eingegeben, und bei ca. 100 km Restreichweite eine Ladestation in ca 70 km "auf der Route" gesucht und als Zwischenziel gespeichert.
Funktion ist etwas versteckt, funktioniert aber wunderbar.
Die 30 km waren dann der Sicherheitspuffer.

Für die 1000 km haben wir nur 4 Ladestopps benötigt.

Beim i3 Navi kann man nicht unbeschwert losfahren, das stimmt. Aber durch das manuelle Suchen ist man sehr flexibel.

Aki

Nachtrag: Bisher wurden bei allen geplanten Routen (egal ob BMW App, BMW Charging oder auch ABRP) viel zu viele Ladestopps eingeplant.
Bei den 1000 km haben alle 6 Stopps geplant, benötigt waren dann nur 4.

Re: Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

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Als ich meinen Führerschein gemacht habe gab es keine Navigation für Autos die funktioniert hat oder bezahlbar war. Kurz danach mußte ich für Nixdorf Banken in Noddeutschland finden in Orten für die es nicht einmal Stadtpläne gab. Vor 8 Jahren als ich den Kangoo ZE bekam habe ich Strecken und Ladestops geplant, da 3,7kW und 7 Stunden die Wirkung von Planungsfehlern recht langwierig machen. Heute mit dem E-UP und dem E-Expert kann man einfach machen ohne zu planen. Die Ladestationsdichte entlang der BAB erlaubt viele Fehler ohne Wirkung. Ich empfand meinen Nissan 200SX als Stressiger. Als ich den hatte gab es immer noch keine bezahlbaren Navies aber jede Stunde mußte eine Tankstelle her.
Vorher suchen kann man sich heute doch sparen Nextplug und Co. Finden alles rundum was zum laden taugt, was will man mehr.

Mfg
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 96.500km, E-UP seit 2020, 15.000km, C180TD seit 2019 40.000km , max G30d seit 2020 900km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 22.000km. Prophete Pedelek 50km

Re: Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

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Eine komplette Planung sämtlicher Ladestopps halte ich schon lange für unnötig. Kommt ja doch meistens anders, als gedacht.
Das kann/muss man vielleicht noch in Ländern mit sehr geringer Säulendichte machen, aber nicht in unseren Gefilden.

Ich plane immer nur den nächsten Stopp (dafür taugt auch immer noch die Planung hier im GE Forum Routenplaner ganz gut). Diesen Punkt lasse ich i.d.R. über Google Navi anfahren. Die haben einfach die besseren Daten zur aktuellen Verkehrssituation. Das BMW Navi läuft eher so nebenbei mit, da es den einzigen Vorteil hat, dass bei der Reichweitenberechnung eben auch schon einbezogen wird, welchen Anteil man z.B. auf der Autobahn verbringt.
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Re: Wer ist schon mal Langstrecke nur mit BMW-Navi gefahren

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Bei solch langen Fahrten schaue ich vorab, wo ca. alle 150-170 km Ladesäulen oder Ladeparks entlang meiner Route sind. Nur auf das BMW Navi verlassen... dann bist verlassen.
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