Abschied vom i3s

Re: Abschied vom i3s

Kabelbaum
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Fridgeir hat geschrieben:
Kabelbaum hat geschrieben: Den Verbrennerfahrer mit Klima, Vernunft und/oder Vorschriften zu kommen, ist der falsche Weg!
Das Produkt muss überzeugen und bezahlbar sein, nichts anderes!
Diese Aussage beweist nur eines; fehlender Weitblick - sonst nichts. Genau deshalb kommen wir in vielen Fragen nicht vom Fleck. Es "muss" für "mich" einfach sein - sonst lasse ich es nicht gelten. Was für ne bescheuerte Weltansicht.
bescheuerte Weltansicht... das ich nicht lache!
Es sind genau diese arroganten, bescheuerten Aussagen, dass die eigene Weltansicht die einzig richtige ist! Wer gibt dir das Recht dazu?
Und dann wundert man sich über meine "herablassende" Antworten?
Xentres hat geschrieben: Ich habe immer noch nicht verstanden, warum der Kia EV6 nicht genommen wurde.
steht alles in diesem Faden...
Zuletzt geändert von Kabelbaum am Di 3. Mai 2022, 21:05, insgesamt 2-mal geändert.
"Ladestressfrei elektrisch fahren" | mit KIA Sportage PHEV, verkauft BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox
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Re: Abschied vom i3s

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Ich bin ja kein Mod hier, aber ich würde mich trotzdem freuen wenn wir wieder sachlich zu i3-Alternativen zurück kommen könnten.

Allein das E-Auto wird den Planeten nicht retten. Aber E-Mobilität hat das Potential, einen Beitrag dazu leisten, den negativen Einfluß des Verkehrs abzumildern.

Es gibt viele Gründe, ein E-Auto zu fahren. Und sicher noch genug gute Gründe für den ein oder anderen, einen Verbrenner oder Hybrid zu fahren, ohne gleich als Giftgasmörder oder Putin-Versteher gebrandmarkt zu werden....
I3s (120Ah)

Re: Abschied vom i3s

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Danke für deinen Moderationsversuch , toshi, ich stimme dir zu dass wir hier dann wieder zum Abschied zurückkommen sollten.Meiner Meinung nach wurde hier auch schon Alles gepostet
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Abschied vom i3s

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toshi hat geschrieben: Ich bin ja kein Mod hier, aber ich würde mich trotzdem freuen wenn wir wieder sachlich zu i3-Alternativen zurück kommen könnten.

Allein das E-Auto wird den Planeten nicht retten. Aber E-Mobilität hat das Potential, einen Beitrag dazu leisten, den negativen Einfluß des Verkehrs abzumildern.

Es gibt viele Gründe, ein E-Auto zu fahren. Und sicher noch genug gute Gründe für den ein oder anderen, einen Verbrenner oder Hybrid zu fahren, ohne gleich als Giftgasmörder oder Putin-Versteher gebrandmarkt zu werden....
Wir lassen mal den PHEV des TE außen vor da er ja doch recht detailiert seine Entscheidungsfindung dargelegt hat. Aber: Deine Meinung hier suggeriert, dass du alle Konsumenten für mündige, reflektierende, wohl abwägende, intelligente Individuen hältst.


Merkste selber oder?


Tatsächlich gibt es einen ganzen Blumenstrauß an häufigen Kaufgründen, denen ich leider das Praktika "gute Gründe" absprechen muss:

1. Verfügbarkeit - steht gerade nicht auf Halde oder man hat es im Angebot will es aber eigentlich nicht verkaufen "Compliance Car"
2. BMWMercedesAudi - "Freude am zu Schnellfahren" "Das ist das Beste? - dann lieber nichts" "Vorsprung durch Technik von Gestern"
3. Der geile Sound - Mit dem Klappenauspuff am SUV Coupé vor dem Kindergarten die 4 jährigen beeindrucken
4. Die Verarbeitung (gemeint ist die Art und Weise wie das PVC des Armaturenträgers unterschäumt ist)
5. Der ist so goldig - aber wenn der neben dem Original steht könnte man wetten, dass er vorher nicht die Außenmaße eines Leopard 1 hatte

Tatsächlich ist das sehr oft hochemotional und nur in ganz ganz seltenen Fällen vollkommen rational.

Re: Abschied vom i3s

NeoElectric
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christosser hat geschrieben: @NeoElectric Ich fasse zusammen: Wir können sowieso nichts ändern also lassen wir's.

Übrigens die Geschichte mit: Weil China so groß ist ist es egal was wir machen hat AFD Niveau. Ich werde da jetzt nicht drauf eingehen - da gibt es andere Seiten die so etwas verarzten.
Bitte fasse nicht meine Worte zusammen. Du kannst Sie interpretieren, aber lasse mich meine Aussage selbst erläutern. Und bitte vermeide künftig diese unsachliche AFD-Polemik

Ich schreibe nicht, dass man nicht mehr seine Einstellung ändern sollte. Ich schreibe, dass es verkehrt ist ganz allein darauf zu vertrauen. Den Punkt haben wir längst verpasst, dass dies noch funktionieren würde. Der Unterschied, wie wir dieses Sache betrachten ist einfach erklärt. Du möchtest alle Menschen dazu anhalten sich zu verändern, ich betrachte das als unrealistisch. Wenn alle korrekt ihre Steuern zahlen hätte der Staat viel mehr Geld zur Verfügung. Ist es realistisch daran zu glauben, das man das eines Tages erreicht und einen Haushaltsplan mit braven Steuerzahlern erstellt? Du wirfst mir AFD-Sprech vor, weil ich darauf hinweise, dass man in Anbetracht menschlichen Verhaltens niemals dies erreichen wird. Und gerade China hat seine Absichten längst offenbart, dass es nach China-first verfährt. Ich hoffe nicht auf ein unrealistisches Szenario. Wer der Jugend vorgaukelt es wäre mit CO2 Einsparung noch etwas zu retten, macht dieser falsche Hoffnungen, die bitter enttäuscht werden und verursacht im Endeffekt Frustration und Radikalismus, der niemandem helfen wird. Ich bin der Überzeugung, das wir früher oder später eine Umwelt-RAF bekommen werden, weil man Aktivisten glauben lässt, es bliebe noch eine letzte Chance durch umgesetzte Klimaziele. Nur mit neuen Verfahren zur aktiven CO2 Reduktion wird dies möglich sein und ich glaube auch fest daran, weil wir immer schon die Entwicklung der Technologien unterschätzt haben. Hättest du vor 30 Jahren die Welt von heute halbwegs realischtisch beschrieben? Das hätte kaum jemand hinbekommen. Trotzdem kein Grund so weiterzumachen, wie bisher, aber auch kein Grund jeden verzweifelt zu missionieren, weil es Kräfte an falschen Stellen bindet.
christosser hat geschrieben: Übrigens die Geschichte mit: Weil China so groß ist ist es egal was wir machen hat AFD Niveau. Ich werde da jetzt nicht drauf eingehen - da gibt es andere Seiten die so etwas verarzten.
Du denkst bei mir ist irgendetwas einfach? Pustekuchen! Wegen meinen PV Anlagen muss ich unbedingt noch einen neuen Sicherungskasten montieren und dickere Kabel legen - aber wann?

Am Wochenende musste ich mich über 4 PHEV mit 3kw Ladeleistung freuen, die mir alle 4 Schnelllader an meinem Zielort "zugeparkt" hatten oder über weitere Schnelllader die zwar schon in der App aber noch nicht aktiviert sind.

Was meinst du denn warum ich mich hier so äußere? Nicht weil ich ein Fantast bin sondern weil ich genau weiß wie groß die Herausforderungen sind.

Die Eigentümer/Mieterversammlung bei der man sich nicht einig wird weil irgendwo ein Kabel durch ne Wand gebohrt werden müsste ware ganz harter Tobak für mich.

P.s. ich würde das Kabel einfach legen und schauen was passiert. Die Löcher im Beton bleiben ewig, auch wenn dich jemand zwingen sollte sie wieder zuzugipsten.
Siehst du. Ein Forenteilnehmer schreibt, dass er vom reinen E-Fahrzeug auf ein Hybrid-Fahrzeug wechselte, weil es bessser zu ihm passt. Du hast anscheinend ein eigenes Haus, weil dir eine Wohnung mit WEG zuviel Unanehmlichkeiten bedeutet. Du weißt aber auch, dass ein eigenes Haus auch nicht gerade die ideale Umweltbilanz besitzt. Es sei dir gegönnt, aber man sollte nicht vergessen, dass man in anderen Aspekten selbst nicht immer das Ideal umsetzt. Es gibt immer etwas Verbesserungspotential. Das ideal ist aber die möglichst gute Annäherung und nicht die ideologische Perfektion.

Ich schrieb nicht davon, dass ich mir eine Wallbox installieren will, sondern dass ich eine Ladeinfrastruktur (für bis zu 40 Anschlüssen) mit aufbauen möchte. Und nein, du kannst eben nicht einfach mal heimlich und ungenehmigt ein paar Löcher in die gemeinschaftliche Bausubstanz bohren. Damit kannst du dir gewaltigen Ärger einhandeln. Abgesehen davon hat das bereits eine Partei gemacht und sich vom freien Kontingent von gerade einmal 51kW für sich alleine 11kW abgezwackt und beim Netzbetreiber angemeldet. Das Ganze natürlich mit KFW-Förderung zur Wertsteigerung der Immobilie, obwohl gar kein E-Auto vorhanden oder geplant ist. Das verstösst natürlich klar gegen die Regularien der KFW-Förderung, die schreiben eine zeitnahe Nutzung vor. Natürlich muss die WB rückgebaut werden, weil diese nicht in ein System mit Lademangement integrierbar ist. Auch der Anschluss wurde vom Elektriker nicht gemäß VDE-Richtlinien umgesetzt. Das schreibe ich dir, um zu verdeutlichen wie realistisch es ist die Welt mit einsichtigen Mitmenschen zum Besseren zu verändern. Aus dem Traum bin ich schon längst aufgewacht.

Re: Abschied vom i3s

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Das mag ja alles sein was du schreibst - aber ich lese nur heraus:

1. Es ist zu spät
2. Wir brauchen aktive CO Einlagerung
3. Mein Umfeld gibt mir keine Möglichkeiten

Mehr hab ich leider nicht verstanden von dem was schreibst. Damit du ein Feeling bekommst:

Ich hätte eine selbstgebaute 3kw Wallbox mit einem Tesla Mobile Charger in einer Holzkiste mit Wetterdach. Der war dann kaputt, weil Tesla den Stecker(!!) nicht wasserdicht bekommen hat (der wird beim Laden halt nass). Dann hab ich mir eine ganz alte BMW Wallbox besorgt (tolles Teil ergonomisch und gut verarbeitet - technisch halt outgedated) und selber nach "VDE" abgeschlossen. Dazu musste ich "nur" ein dickes Kabel durch die Wand legen (Extra Bohrer(!)) und einen eigenen Unterverteilkasten setzen.

Den KFW Förderbescheid hatte ich - aber die Elektriker wollten entweder gar nicht oder sehr sehr viel Geld (Förderung einstecken plus überteuertes Angebot (!) und mir nur bescheidne Schrott-Wallboxen verkaufen. Ich hasse es übrigens bettelnd hinter denen her zu laufen.

Achso zwischen drin war ich auch noch so schwach, dass ich auf ein gefaktes Angebot für Wallbox reingefallen bin, das Geld war dann futsch.

Also bitte meine nicht, dass bei mir irgendwas einfach ist OK?

Re: Abschied vom i3s

noXan
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1.: Es ist nie zu spät, und eines der wichtigsten Werkzeuge bei der Lösung unserer aktuellem Klimaprobleme ist Technologie.

2.: Es ist ein Faktum, dass es ohne CO2 Entnahme aus der Atmosphäre nicht gehen wird, da die Alternative "Verzicht, Kosequenz und Disziplin" nur in teilen der Bevölkerung funktioniert. Zusätzlich birgt dieser Teil der gesamten Lösung in Verbindung mit zweckgebundenen CO2 Steuern das Potential eines Wirtschaftsmodells. Auch wird sich CCS nur in Flüssigkeiten oder Feststoffen realisieren lassen.

3.: Das entspricht, so zumindest meine Wahrnehmung in meiner Bubble, oft der Wahrheit. Da ist noch viel zu tun.

Eines sollten wir uns alle in Erinnerung rufen: "Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen". Der Erfolgreiche Weg wird weiterhin der diversifizierte sein, der möglichst viele Menschen "abholt". Asketische Disziplin neben Bestrafungs und Verbotskultur ist nach meiner Erfahrung nicht der richtige Weg. "Wahre Kosten" und reiner Wein ist aber allen zumutbar, ebenso wie unterschiedliche Meinungen. Letztere zu akzeptieren gehört zu einer gerechteren Gesellschaft dazu.
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 169400km, REX Anteil 9,9% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh, auf 19" Michelin ePrimacy

Re: Abschied vom i3s

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So, jetzt hier mal wieder mein Aufruf:

:back to topic: :danke:
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Abschied vom i3s

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bm3 hat geschrieben: So, jetzt hier mal wieder mein Aufruf:

:back to topic: :danke:
am besten wird sein, dass Du schließt. Das führt zu nichts, was uns weiterbringt.
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

FAQ-Thread für den BMW i3
steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

Re: Abschied vom i3s

Xentres
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Ich verstehe ein wenig die (leicht militante) Verbissenheit mancher hier nicht.

Das merkte man leider auch schon bei Themen zum i4, wo auch immer wieder mal die Sachlichkeit flöten ging.

Zum iX oder i7 wird man dann hier wohl kaum etwas zu lesen bekommen, denn das entsprechende Klientel wird sich kaum auf Debatten über die Sinnhaftigkeit ihrer Fahrzeuge einlassen.

Beim iX3 gab es ja auch schon eine Art Schmähthema, allerdings wegen der chinesischen Fertigung - also ein halbwegs objektiver Grund.

Man kann und darf den i3 gegen vieles verteidigen, aber man sollte ihn jetzt nicht zum alleinigen Heilsbringer hochstilisieren oder neuere (BMW-)Elektrofahrzeuge, die aufgrund von Karosserieform (SUV oder die berühmte "unnötig lange Motorhaub"), Akku oder sonstwas größer oder schwerer sind, anprangern.

Das Thema hier scheint aber durch die finale Fahrzeugwahl des Themenstarters wirklich "beendet".
BMW i3 120 Ah - seit 04/2020 - Melbourne Rot
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