Reparaturanfälligkeit BMW i 3

Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

Franzbauer
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Ich fahre den i3 94er schon seit mehr als drei Jahren (ca 55.000 KM - habe ihn mit 10.000 KM und 13 Monaten gekauft) und bei mir war genau nix defekt. Nur Wischflüssigkeit und vor drei Wochen die Winterreifen erneuern. Die Sommerreifen sind immer noch die originalen.
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Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

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Meiner Meinung nach wurde an den frühen i3 60 Ah (mit und ohne Rex) viel gelernt (Motorhalterungen, Isolationsfehler durch Feuchtigkeit, Komfortladeelektronik, Tanksystem?) und es wurde bei den Nachfolgegenerationen vermutlich hier und da etwas anders gemacht.

Im Prinzip müsste man dazu entweder Einblick in die Änderungen haben oder Wartungsprotokolle miteinander vergleichen. Im Großen und Ganzen halte ich die Fahrzeugreihe für sehr zuverlässig. Zum Problem, da sehr teuer, wird es, wenn bei einem grundlegenden Problem BMW nicht kulant ist oder wenn die Werkstatt die falschen Schlüsse zieht.

Bis der Rex "aus meinem Kofferraum gefallen ist", dachte ich eigentlich, dass bei meinem speziellen, gebrauchten Fahrzeug (Pressefahrzeug mit Wartungsflatrates) eigentlich alles Problematische ausgebessert worden war. Dass es in dem Ding aber zwei Motoren und damit zwei Halterungen gibt, daran hatte ich leider nicht gedacht. Sonst hätte ich es vor dem Kauf - wie die Halterung des Elektromotors - angesprochen und um Abarbeitung aller notwendigen internen Maßnahmen gebeten. Also BMW....

Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

Peter Strauss
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Hallo ihr Lieben, lieber Kai,

zunächst einmal muss ich mich entschuldigen. Ich wollte nicht unterstellen, dass Du Deine Güter/Dein Fahrzeug verbrauchst lieber Kai, ich habe nur den Eindruck gewonnen, dass Du eine andere Wahrnehmung explizit bei dem Mangel der Staubschutzmanschette hast, bei welchem Du billigend in Kauf genommen hättest, dass der Dämpfer leidet/vorzeitig kaputt geht, wenn man die Manschetten nicht tauscht. Diese Grundhaltung teile ich nicht. Und ein Gewindefahrwerk macht dich selbstverständlich nicht zum Raser! Konntest Du diesen Vorwurf aus meinem Post herauslesen?

Zum anderen hat mich nachdenklich gemacht, was "michidelponte" schrieb. Ich nehme ein Grundaggressivität wahr, die sich in der polemischen Äußerung: "Wenn das Vorstellungsvermögen soweit reicht" zu Beginn der Rezension zeigt. Zudem weist mich michidelponte darauf hin, auf Basis eines Gebrauchtkaufes ein erhöhtes Risiko eines Defektes in Kauf zu nehmen. Das ist prinzipielle richtig; bei der Sitzheizung der Vordersitze würde ich dem zustimmen - möglichweise hat sich ja einmal jemand draufgekniet oder ähnliches. Aber selbst das sollte eine Sitzheizung aushalten - zumindest denke ich das. Bei den anderen Mängeln erkenne ich meine Verantwortung, im Hinblick auf ein erhöhtes Mängelrisiko bei einem Gebrauchtkauf nicht.

Da ich nun überwiegend Gegenwind spüre, frage ich mich warum? Steht womöglich der Schutz der eigenen Kaufentscheidung für ein solches Fahrzeug über der Kritikakzeptanz anderer, respektive kritisiere ich mit meiner Mängelrüge indirekt alle anderen i3 Fahrer, die sich ja bewusst für ein solches Fahrzeug entschieden haben, das ich indirekt schlechtrede? Oder ist es für viele nicht mehr möglich zu differenzieren?

Der i3 ist ein sehr vernünftiges Fahrzeugkonzept insbesondere mit der kleinsten Batterie und REX - so finde ich! Diese Meinung muss auch nicht jeder teilen! Ich verurteile damit auch nicht die 94Ah-Fahrer ohne REX! Das ist auch gar nicht mein Punkt. Mein Punkt ist die miserable Bauteilqualität, die sich in Mängeln äußert, welche hier als "Klassiker", "damals gab es Probleme mit dem Tank", (impliziert, heute ist das behoben) oder man hat sich damit abgefunden, kommentiert werden.

Ich danke Euch für Euer feedback, ich nehme viel mit!

PS: Warum schreiben manche nicht mit Klarnamen?

Beste Wünsche, Frohes Fest und eine gute Zeit!

Peter

Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

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Hallo Peter, der i3-Bereich in Goingelectric hat eigentlich über die Jahre eine stabile freundliche und hilfsbereite Stimmung; ich finde das hier im Vergleich zu anderen Foren oder auch den Bereichen hier im Forum als sehr angenehm. Häufig ist es ein Sender/Empfänger-Problem, welches sich mit geschriebenen Text verstärkt. Von daher würde ich nicht so viel Gewicht in die Konnotation (wenn man überhaupt dieses Wort dafür verwenden kann) legen.

Zum Threadtitel könnte ich zweigeteilt antworten. Mein erster i3, gekauft in 2015, stammte als einer der ersten Fahrzeuge aus 9/2013 und hatte so einige Werkstattauffenthalte. Der weitüberwiegende Teil wurde, obwohl ich den Wagen als Gebrauchtwagen erworben habe, auf Kulanz behoben. Dabei waren Sachen wie abgewetztes Leder am Lenkrad (kostenloser Austausch samt Airbag), defektes Kabel am Ladeziegel (vollständiger kostenloser Austausch), Federbeinmanschetten, Federn usw usf. Das irgendwann mal gut ist mit Kulanz, hatte dann leider mein Käufer des alten 60er zu erfahren, als Schrauben der Aufhängung getauscht werden mussten, da war BMW dann nicht mehr so kulant. Beim 120er dagegen kann ich nach 2,5 Jahren nicht sagen, dass wirklich viel kaputt gegangen ist. Von daher würde ich, subjektiv, dem i3 keine erhöhte Reparaturanfälligkeit zuschreiben.

Und nein, das hat nichts mit der Bestätigung der Kaufentscheidung zu tun, dieser Form von Klientel wirst Du hier im i3 Bereich selten finden.
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

FAQ-Thread für den BMW i3
steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

firefox58
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Kulanz bei BMW hängt ganz wesentlich davon ab, was da der Händler unternimmt. Denn der Händler stellt ja den Kulanzantrag, begründet ihn und liefert dazu alle relevanten Details nach München.

Ich habe selbst nach 5 Jahren keinerlei abgelehnte Kulanzanträge gehabt.
IMO ist irgendwo bei >5 Jahren oder >100.000km Schluss. Aber BMW war bei mir nie kleinlich, auch bei Sohnemanns 125i nicht. Und das war eine sehr aufwendige Kulanz in der Größenordnung von 2.500€ netto!


Ich glaube aber schon, dass es da Riesenunterschiede zwischen den Händlern gibt

Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

Peter Strauss
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Hallo ihr Lieben,

das Fest ist vorbei, ich hoffe ihr habt schön gefeiert! Ich habe zwischen den Jahren etwas Zeit und ziehe hiermit ein Resume meines Posts.

Wenn mich meine Wahrnehmung nicht trügt, sind die meisten zufrieden mit der Qualität des i3 bzw. der Kulanz ihres Händlers. Insofern scheine ich hier eine Ausnahmeerfahrung gemacht zu haben, was mich natürlich beruhigt.

Zur Reichweite meines i3, von aktuell 62,3 km (über Weihnachten - familiäre Kurzstrecken), bei einem 60AH-Akku mit laut Werkstatt 87% Vitalität, welche ich in meinem ersten Post auch erwähnte, gab es wenige Reaktionen. Insofern gehe ich davon aus, dass es für die meisten o.K. ist, wenn der Hersteller eine Reichweite von bis zu 145 km bei einem Verbrauch von 12,9kWh angibt, obwohl diese Werte im Alltagsgebrauch nicht realistisch ist.

Ich habe einen geeichten Stromzähler nur für den i3, anhand dessen Zählerstand ich einen Durchschnittsverbrauch von 19,1 kWh/100 km über die letzten zwei Jahre und rund 20tkm ermitteln kann. Das entspricht auch meiner Wahrnehmung was die Reichweite betrifft, bei einer geschätzten, nutzbaren (Rest-) Akkukapazität von rund 16,4 kWh (18,8*0,87). Wie gesagt, bei sehr defensiver, vorausschauender Fahrweise.

Guten Rutsch und unfallfreie Fahrt!

Peter

Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

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Der Hersteller spricht ja von "bis zu". Wer dann erwartet, dass so ein Wert in jeder Situation auch eingehalten wird, glaubt wohl auch noch an den Weihnachtsmann. Bei einem BEV im Winter ist diese Erwartungshaltung mindestens so naiv, wie Du einem Hersteller hier mangelnde Realitätsnähe vorwirfst.

Bei Deiner Verbrauchsmessung hast Du natürlich auch die Ladeverluste mit drin, die gerade bei niedrigen Ladeleistungen besonders hoch sind. Auch das kannst Du dem Hersteller nur begrenzt vorhalten. Die Verbrauchsangaben, die Hersteller veröffentlichen, schließen diese üblicherweise nicht ein, weil auch dies keiner fordert.

Also: Deine Kritik mag gerechtfertigt sein, sollte sich aber erst mal an diejenigen richten, die solche Messverfahren definieren.
i3s 120 Lodge 10/19 - Knuffel, 11 kW Mennekes Wallbox

Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

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Dann spielt sicher noch die Sache mit "wer misst misst mist". An oder auch nicht an der Wallbox vorheizen (innen Raum und Batterie) sowie die Ladeverluste. Ich bin bei ca. bei 15.6 kWh / 100km auf meine fast 70000km im i3s (Bordcomputer). Bei nicht immer defensiver Fahrweise und Geografie bedingt mit vielen Hügel/Bergen. Mit der Ladehistorie aus der App auf das Jahr gerecht lieg ich etwa bei 18.4 kWh / 100km. Das kommt ganz gut hin: ca. 10% Ladeverluste - sicher bisschen weniger plus sehr regelmässiges vorheizen und kühlen im Sommer. Top Werte auch heute noch. Auch verglich mit den real word Werten eines Kollegen mit M3 (21 bis 24 kWh / 100km - nicht die Werte aus dem Bordcomputer). Der stellt auch immer alle Standby Features ab - weil ihm der Vampire drain so auf den Sack geht.

Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

Peter Strauss
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Hallo Hacky,

da Du nicht mit Klarnamen schreibst, polemisierst (selbst wenn ich an den Weihnachtsmann glauben würde, änderte dies nichts an den physikalischen Fakten des Verbrauches eines E-Fahrzeuges!) sowie behauptest, die Ladeverluste seien bei niedrigen Ladeleistungen besonders hoch (was wissenschaftlich nicht nachvollziehbar ist - siehe Stromwärmegesetz!) erspare ich mir eine ernsthafte Reaktion auf Deinen Post und würde Dich bitten, Dich zukünftig an der Sache zu orientieren und Dich auf Basis wissenschaftlicher Fakten zu äußern. Zudem würde ich Dich bitten, meinen Post genau zu lesen. Ich schrieb nicht, dass ich im Winter bzw. unter jeder Situation eine Reichweite von 145km erwarte! Ich stelle lediglich die Diskrepanz zwischen Herstellerangaben und Realität zur Diskussion.

Hallo michidelponte,

da auch Du nicht mir Klarnamen schreibst und polemisierst ("wer misst misst Mist", "auf den Sack geht") enthalte ich mich auch gegenüber Deinem Post.

Ich möchte lediglich ergänzen, dass ich geschätzte Ladeverluste von rund 3-5% bei einer Ladeleistung von 3kW an der Haushaltssteckdose in meine Berechnungen habe einfließen lassen. Diese halte ich nach überschlägigen Berechnungen nach dem Stromwärmegesetz für meine Leitung bis zum Akku für realisitisch. Welche Verluste im Fahrzeug enstehen, kann ich nicht nachvollziehen, da mir keine technischen Unterlagen hierzu vorliegen. Zudem fehlt mir die Expertise, wie evtl. den meisten Verbrauchern. Den Glauben an den Bordcomputer und dessen Verbrauchsschätzung habe ich in den Achtzigern verloren. Daher bin ich darauf angewiesen, dass mich sowohl der Hersteller als auch der Gesetzgeber wahrheitsgetreu und vor allem umfassend informieren. Dies sehe ich nicht!

Zukünftig reagiere ich nur noch auf Posts von Mitgliedern dieses Forums, die mit Klarnamen posten und sich sachlich, sowie auf Basis wissenschaftlicher Fakten äußern.

Beste Grüße, der Weihnachstmann ;-) äh, Peter

Re: Reparaturanfälligkeit BMW i 3

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Hallo Peter,
es ist dir vielleicht noch nicht aufgefallen dass hier fast niemand mit Klarnamen postet, auch die Moderatoren nicht, insofern bitte ich dich jetzt auch mal es gut sein zu lassen mit den "Klarnamen", das ist nicht gefordert und war und ist hier auch noch nie so üblich.
Auch ich fahre seit 4 Jahren jetzt i3, zuerst den 94er und jetzt den 120er und das waren meine beiden ersten BMW. Laut Bordcomputer liege ich im Durchschnitt inklusive Sommer + Winter bisher immer bei 14,x kWh Verbrauch, obwohl ich meistens Kurzstrecken fahre. Da sind natürlich noch nicht die Ladeverluste an der Steckdose eingerechnet, bei denen kann man über den Daumen von 10-15 % ausgehen die dann noch oben drauf kommen. Bei einer längeren Tour im Sommer mit 20% Bundestraße und 80 % BAB erreichte ich auch schonmal einen Reichweite von deutlich über 300km, das habe ich auch hier in einem Beitrag damals beschrieben. Die Reichweite schaffe ich auch jetzt nach 3 Jahren noch. Kurzstrecken gehen im Winter stark auf den Verbrauch weil der Innenraum immer wieder neu für nur wenige km Fahrstrecke aufgeheizt werden muss. Wenn man keine Wärmepumpen-Funktion hat um so mehr. Mit den 14,x kWh liege ich bei meinem aktuellen 120er so etwa bei 260 km Reichweite im Jahresdurchschnitt. Im Sommer mehr im Winter eben weniger. Bisher hatte ich auch noch nicht einen Garantiefall an meinen beiden i3 (beide mit Wp) und ich bin da durchaus kritisch und habe auch schon viele andere Automarken gefahren. Ok, der zweite i3 ist jetzt noch keine 3 Jahre alt, aber besser konnte es bisher bei mir einfach nicht laufen.
Mit REx ist der Verbrauch generell höher, dessen konnte man sich auch schon beim Kauf damals bewusst sein, besonders auch im Winter, weil da generell keine Wp vorhanden ist und er noch mehr Gewicht hat. Außerdem gibt es mit REx auch mehr Wartungs- und Reparaturaufwand.
Wenn hier jemand schreibt er kommt im Winter gerade mal noch 6x km weit mit seinem 60er mit REx, was soll man dazu noch groß kommentieren ? Die Fahr- und Beheizungsgewohnheiten und auch Nutzungsprofile sind doch so unterschiedlich...
Dein i3 hat ja jetzt auch schon einige Jahre bei zwei Besitzern auf dem Buckel, vielleicht hat er auch jetzt wirklich noch irgend einen Fehler der die Reichweite einschränkt, vielleicht liegt es aber auch einfach nur an der Nutzungsart.

Grüße:

bm3
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