Vergleich i4 - i3

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Re: Vergleich i4 - i3

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  • frankster
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Ich will meinen Senf auch mal dazugeben, selbst wenn er sich nicht sonderlich stark von vielen anderen Statements in diesem Thread abhebt...

Meine Entscheidung für den i3s habe ich nahezu ausschliesslich aufgrund meines Fahrprofils und meinem persönlichen Verhalten & Vorlieben gefällt.
Ich wollte ein nach meinen vorherigen Sprit- & PS-Schleudern (renntauglicher Nissan 370Z, vollgetunter Stage 2 A45 AMG) ein Fahrzeug, das klein, bequem, flott,
vollelektrisch und von einem (deutschen) Markenhersteller kommt.

Für mich ist - auch bei Berücksichtigung der aktuellen Modellpalette anderer Hersteller - der i3/i3s das einzige Fahrzeug, das meinem Wünschen hinsichtlich der Fahrzeuggröße und vor allem hinsichtlich der Effektivität und Effizienz in Frage kommt.
Kein anderes Fahrzeug, auch bei BMW selbst, ist so stringent und konsequent auf die neue Antriebstechnik, Nachhaltigkeit & Gewichtsersparnis ausgelegt wie der i3/i3s und bietet dennoch - oder grade deswegen - ein gewisses Maß an Fahrspass.

Ja, der i3/i3s könnte gern ein etwas schnittigeres Design haben - aber nicht weil es unbedingt besser aussähe, sondern weil man bei Landstrasse/Autobahn schon deutlich den Luftwiderstand merkt. Mein Fahrprofil ist jedoch über 90% Stadtverkehr - und das ist das Revier des i3/i3s.

Insofern würde ich einen Vergleich von i3 und i4 als nicht ganz stimmig beurteilen, denn die Fahrzeuge unterscheiden sich in ihrem Nutzungsgebiet. Hinsichtlich Effektivität & Effizienz verliert der i4 jeden Vergleich, wenn es darum geht längere Strecken auf Landstrasse/Autobahn zu fahren gewinnt er durch die Fahrzeugform.

Es muss halt jeder selbst entscheiden was für ihn/sie wichtig ist und Vorrang hat. Ich kann für mich nur sagen das ich, wenn es den i3/i3s nicht gäbe, definitiv keinen BMW gekauft hätte - auch und gerade den i4 nicht, denn für das Geld gibt es (für mich) deutlich interessantere Fahrzeuge (ich stand kurz davpor mir den Polestar zu holen, der war mir aber zu groß - daher der i3s).
09/20 BMW i3s 120Ah (Zwilling Nr. 1) :ugeek:
@go-eCharger HOMEfix 11kWh v3
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Re: Vergleich i4 - i3

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Unicorn097 hat geschrieben: Damit man so 140-170 km/h auf der Autobahn fahren kann, ausserhalb der Stosszeiten ist das eine ganz normale Geschwindigkeit,(...).
Nicht mehr lange. Wenn nach der Wahl Tempo 130 wirklich kommt (was ich persönlich sehr begrüßen würde), hat sich das Thema schnell erledigt. Außer, man möchte die ganze Zeit seinen Lappen riskieren. 160 schafft selbst der i3s.

Die üblichen Argumente "ich brauche mindestens 600 Kilometer Reichweite, 200 km/h Höchstgeschwindigkeit und 2 Tonnen Anhängelast" langweilen eigentlich nur noch.

Re: Vergleich i4 - i3

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  • MaxPaul
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Norbert W hat geschrieben: Unser i3 verbraucht derzeit ca. 11- 13 kWh, bei Landstraßenfahrten, 80 - 100 km/h und richtig durchbeschleunigen (Fahrspaß)
Bei diesem Nutzprofil werden die schwereren Elektroautos Mühe haben, an diese Verbrauchswerte ranzukommen, bzw., das schaffen sie nicht.
Deshalb ist der i3 für mich konkurrenzlos und ein Verlust, wenn er bald nicht mehr gebaut wird. Zumal er immer noch frisch und innovativ wirkt.

Bei vielen Fahrten auf Autobahnen haben flachere windschnittigere Autos nat. Vorteile. Daher kann man den i4 wohl nicht mit einem i3 vergleichen, eher mit einem Model3.
Mein Arbeitsweg ist von München donnersbergerbrücke bis Aschheim. Heißt 50-70 km/h auf dem Münchner Ring. Dann kurz 120 auf der Autobahn, dann nochmal 70-90 Landstraße. Bin ich gerade eben gefahren. Verbrauch war bei 11,1 kWh mit meinem Model 3 LR AWD was ja ein ähnliches Gewicht wie i4 hat. Mit anderen Worten: das Gewicht spielt einfach beim Verbrauch von e Autos kaum eine Rolle. Als ich damals den i3 hatte, war der Verbrauch ähnlich. Der i3 hat hier also keinen Vorteil, der vom Gewicht kommt.

Das Einparken ist allerdings einfacher, weil man in mehr Parklücken passt, das ist ein Vorteil vom i3.
- i3 60 Ah seit 20.11.2019 jetzt mit Akkuupgrade auf 120 Ah
- M3 von 03.04.2019 bis seit 08.10.2019
- M3 reserviert am 31.03.2016
- e-Golf von 10.02.2015 bis 30.01.2019

Re: Vergleich i4 - i3

Unicorn097
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ElectricJack hat geschrieben:
Nicht mehr lange. Wenn nach der Wahl Tempo 130 wirklich kommt (was ich persönlich sehr begrüßen würde), hat sich das Thema schnell erledigt. Außer, man möchte die ganze Zeit seinen Lappen riskieren. 160 schafft selbst der i3s.
Die Grünen werden bestimmt nicht allein regieren, wahrscheinlich werden sie eh nur Juniorpartner. Wenn ein Tempolimit kommt dann wahrscheinlich eh als Kompromiss.

Und 160 km/h fahren ist mit einem Auto das 190 km/h schaffen würde schon angenehmer als mit einem Auto das bei 160 km/h am absoluten Anschlag ist.

Re: Vergleich i4 - i3

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MaxPaul hat geschrieben: Mein Arbeitsweg ist von München donnersbergerbrücke bis Aschheim. Heißt 50-70 km/h auf dem Münchner Ring. Dann kurz 120 auf der Autobahn, dann nochmal 70-90 Landstraße. Bin ich gerade eben gefahren. Verbrauch war bei 11,1 kWh mit meinem Model 3 LR AWD was ja ein ähnliches Gewicht wie i4 hat. Mit anderen Worten: das Gewicht spielt einfach beim Verbrauch von e Autos kaum eine Rolle. Als ich damals den i3 hatte, war der Verbrauch ähnlich. Der i3 hat hier also keinen Vorteil, der vom Gewicht kommt.
Das ist so wohl nicht ganz richtig. Wenn dein Tesla (bei genau dieser Fahrt) 500 Kilo leichter gewesen wäre, hätte er noch weniger verbraucht. Je öfter gebremst und beschleunigt wird, desto merklicher ist der Verbrauchsvorteil, den geringeres Gewicht mit sich bringt. Rekuperation bringt die verloren gegangene Energie (durch Bremsen) nicht zu 100 % zurück. Soweit ich weiß, kommen nur ca. 60 % wieder zurück. Aber immerhin, das ist nat. viel besser als garkeine Rückgewinnung.

Jedes Kg macht ein Auto auf der Bremse schlechter, beim Beschleunigen nat. auch, das ist kein Geheimnis.
Ich habe ein Gefährt, das hat nur etwas mehr als 200 PS, wiegt 190 Kilo. Der Motor hätte mit 1,6 Tonnen wohl seine Mühe. Tatsächlich geht es aber doch ganz gut voran.
i3 (120 Ah), i8, V8-Touring

Re: Vergleich i4 - i3

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Das ist so wohl nicht ganz richtig. Wenn dein Tesla (bei genau dieser Fahrt) 500 Kilo leichter gewesen wäre, hätte er noch weniger verbraucht.
Vielleicht. Wenn dann aber innerhalb der Messtoleranz. Da sind Ampelschaltungen, wer vor einem fährt und der eigene rechte Fuß deutlich mehr verbrauchsauswirkend. Gewicht (500kg) irgendwo im einstelligen Prozentbereich.

Korrekt ist natürlich: je weniger vorausschauend man fährt, desto mehr schlägt das Gewicht zu.

Re: Vergleich i4 - i3

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Korrekt ist natürlich: je weniger vorausschauend man fährt, desto mehr schlägt das Gewicht zu.
Das ist nat. richtig!

Mit einem reinen Verbrenner fahre ich noch wesentlich vorausschauender als z.B. mit dem i3.
Theoretisch bringt niedrigeres Gewicht keinen Verbrauchsvorteil, wenn die Geschwindigkeit gleichbleibend ist. Die Praxis ist jedoch anders, auch auf Autobahnen.
i3 (120 Ah), i8, V8-Touring

Re: Vergleich i4 - i3

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MaxPaul hat geschrieben: Mein Arbeitsweg ist von München donnersbergerbrücke bis Aschheim. Heißt 50-70 km/h auf dem Münchner Ring. Dann kurz 120 auf der Autobahn, dann nochmal 70-90 Landstraße. Bin ich gerade eben gefahren. Verbrauch war bei 11,1 kWh mit meinem Model 3 LR AWD was ja ein ähnliches Gewicht wie i4 hat. Mit anderen Worten: das Gewicht spielt einfach beim Verbrauch von e Autos kaum eine Rolle. Als ich damals den i3 hatte, war der Verbrauch ähnlich. Der i3 hat hier also keinen Vorteil, der vom Gewicht kommt.
Wenn Du glatt durchkommst, mag das hinkommen. Sobald Du Dich aber im typischen Stadtverkehr von Ampel zu Ampel quälst, sieht die Sache ganz anders aus. "Gewicht spielt bei E-Autos keine Rolle" stimmt dann nicht mehr, weil Du über die Rekuperation im besten Falle rund 60-65% der zum Beschleunigen eingesetzten Energie zurückholen kannst.
Unicorn097 hat geschrieben: Und 160 km/h fahren ist mit einem Auto das 190 km/h schaffen würde schon angenehmer als mit einem Auto das bei 160 km/h am absoluten Anschlag ist.
Ein Auto, das bei 150 oder 160 elektronisch abgeregelt wird, ist dann sicherlich noch nicht wirklich "am absoluten Anschlag". Aufgrund der hohen Bauform macht es aber in der Tat wenig Sinn, mit dem i3 solche Geschwindigkeiten zu fahren.
i3s 120 Lodge 10/19 - Knuffel, 11 kW Mennekes Wallbox

Re: Vergleich i4 - i3

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Norbert W hat geschrieben: Theoretisch bringt niedrigeres Gewicht keinen Verbrauchsvorteil, wenn die Geschwindigkeit gleichbleibend ist.
So ganz stimmt das auch wider nicht, denn der Walkwiderstand wird ebenfalls durch das Gewicht beeinflusst. Der ist zwar bei Autobahngeschwindigkeit sehr klein gegenüber allem, was mit Aerodynamik zu tun hat, aber einen ganz kleinen Vorteil hätte die Gewichtseinsparung da auch.

Es ist ja auch so, dass schwerere Autos auch oft einfach nur größer sind als leichtere Autos, das Gewicht kommt also selten allein, sondern zusammen mit der Größe, damit mit der Stirnfläche und damit auch wieder mit höherem Luftwiderstand. Darum ist meiner Meinung nach die Frage, wieviel das Gewicht letztendlich wirklich ausmacht, in der Praxis kaum zu klären. Wir wissen ja auch, dass schon allein die Felgengröße (hier auch wieder in Verbindung mit dem niedrigeren Reifenquerschnitt, je größer die Felgen sind) einen erheblichen Einfluss auf den Verbrauch hat, vor allem wegen des aerodynamischen Rollwiderstands.

Bei allen Fahrzeugen ist die Gewichtung der Fahrwiderstände immer etwas unterschiedlich und natürlich auch von der Geschwindigkeit abhängig. Es hat dann wenig Sinn, allgemeine Aussagen zu machen wie: "Das Gewicht spielt keine Rolle" oder ähnliches. Es ist immer die Gesamtbetrachtung erforderlich. Vielleicht als einzige Faustregel kann man sagen, dass alles, was mit Aerodynamik zu tun hat, mit zunehmender Geschwindigkeit immer mehr Anteil am Energieverbrauch hat im Vergleich zu den anderen Fahrwiderständen.

Re: Vergleich i4 - i3

Mola
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Puuuh
hab mir den i4 noch mal im Detail angeschaut.
Leider geil.
Elektroantrieb und endlich mal die gewohnte Fahrdynamik in einem echt schönen Auto. Als ehemaliger 3er Coupe (E36/E46) und 125er (F21) Fahrer eigentlich genau das richtige für mich :-)

Leider noch zu teuer und zu oversized, 80 kWh brauchts doch nicht.
Mal sehen ob da noch eine 40 oder 60 kWh Variante mit 100-150 kW DC Ladeleistung hinterherkommt, dann muss ich schon stark überlegen :-)
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