Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

Electrohead
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e-tron2017 hat geschrieben: Ich fuhr jahrelang auch Größer, nach A4, nach A6, dann A3 etron/wegen des Hybrid jetzt I3. Ist ein Statement das im Nachhinein richtig war. Jedes Auto hat seine Zeit. Und aktuell ist Nachhaltigkeit, Genügsamkeit im I3 wiederzufinden. Mehr brauchen nur die wenigsten von uns.
Wieviele Kinder? 2 oder 3? ;-)
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Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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@Electrohead 1Kind aktuell 14 Jahre. Auch 2, 3Kinder wenn aus dem Hause oder kurz davor der I3 ne gute Wahl. Deshalb mein Satz: "Jedes Auto hat seine Zeit"

Sehe hier im Umkreis solch viel "rüstige"Rentner die Q5, Q7 fahren was nicht mehr ganz up to date ist.


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I3 120Ah fluid-black

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Sonnenjunky hat geschrieben: Wenn ich mir so die derzeitige Entwicklung ansehe ,erkenne ich persönlich die Absurdität der Elektromobilität.

Ich sehe daß immer mehr PS/kW Monster auf den Markt drängen die da mit 500 und mehr PS auf den Markt kommen welche sich aus meiner Sicht sowieso die meisten von uns nicht leisten können.
[...]
Anders gefragt - was übersehe ich hier?
Na ja, es gibt ja auch die vielen Neuerscheinungen im Kleinwagensegment, vor allem die China-Modelle (z.B. MG ZS EV), der Dacia Spring, Renault ZOE, Twingo Electric, e-Corsa, Peugeot e208, SEAT Mii etc., aber die werden in der Presse eben nicht so gehyped wie z.B. ein Mercedes EQS oder ein Audi e-tron GT. Zumal sind leider die Lieferzeiten oft auch lang bei diesen Modellen, so dass viele von denen auf dem Papier zwar existieren, wenn man aber jetzt einen Neuwagen kaufen will, allein schon wegen den Lieferfristen ausscheiden.
Wenn man mal genau hinsieht, gibt es da mittlerweile dennoch ein ganz gute Auswahl im günstigen Segment, da dürfte mittlerweile doch für alle etwas dabei sein, zumal durch die Förderung viele der Autos, die ein Verbrenner-Pendant haben, schon beim Neupreis ausstattungsbereinigt günstiger zu haben sind, als das Verbrenner-Pendant.

Die Wahrnehmung, dass E-Autos momentan immer noch teurer wirken, kommt meiner Meinung nach nur daher, dass der Gebrauchtmarkt für E-Autos noch sehr klein ist. Daher werden meist gefühlsmäßig Gebraucht- mit Neupreisen verglichen, was natürlich nicht ganz fair ist, aber den realen Überlegungen vieler Autokäufer:innen entspricht. Manchmal ist es eben so, dass man sich nicht von vornherein auf einen Neu- oder auf einen Gebrauchtwagen festlegt, sondern dass die Entscheidung zwischen Neu und Gebraucht praktisch im Nachhinein anhand des Preis-Leistungs-Verhältnisses gefällt wird, und da gibt es momentan immer noch einen gewissen Nachteil für das E-Auto, weil kaum Gebrauchtwagen da sind, und wenn ja, sind die recht teuer, da sie zu einer Zeit neu gekauft wurden, als die Förderung geringer und die Neupreise generell höher waren.

Dann noch etwas zum Thema "PS-Monster":
Ich finde es durchaus sinnvoll, dass gerade die spritschluckenden SUVs oder die kilometerfressenden "Geschäftsreisewagen" durch Elektroautos ersetzt werden. In diesem Markt ist der Kundenanspruch nach Leistung sehr hoch, und gerade mit dem E-Antrieb lässt sich relativ günstig ein Auto mit hoher Leistung und dennoch sehr guter Effizienz herstellen, das bedeutet, für die Hersteller ist in diesem Segment auch die Gewinnmarge relativ hoch. Außerdem kann im Hochpreis- und Performance-Segment auch gezeigt werden, was technologisch mit dem E-Antrieb drin ist, wenn die Möglichkeiten ausgereizt werden. Das macht die E-Autos auch für diejenigen Kunden attraktiv, die immer noch denken, dass man mit E-Autos große Einschränkungen im Betrieb hinnehmen muss.
Insgesamt finde ich also nichts Schlimmes dabei, wenn solche Autos angeboten werden. Ich halte nichts von der These, E-Autos seien nur für Kurzstrecken gut und als Zweitwagen für die Stadt. Ich denke, gerade da, wo viele Kilometer am Stück gefahren werden, muss eine CO₂-neutrale Alternative zum Verbrenner her, auch für die Leute, die mit der Bahn nicht zurecht kommen. Aber gerade die wirklich langstreckentauglichen E-Autos sind eben relativ teuer, einerseits wegen des notwendigen großen Akkus und der Technik rund um hohe Ladeleistungen, andererseits wegen des notwendigen Innenraumkomforts und der Assistenzsysteme. Einen VW ID.3 oder ein Tesla Model 3 SR+ sehe ich da als Untergrenze an, aber da ist man bei angemessener Ausstattung ja auch schon bei 36.000,- und mehr.

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

Electrohead
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e-tron2017 hat geschrieben: @Electrohead 1Kind aktuell 14 Jahre. Auch 2, 3Kinder wenn aus dem Hause oder kurz davor der I3 ne gute Wahl. Deshalb mein Satz: "Jedes Auto hat seine Zeit"

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Den Post kann ich unterstützen, nur vorher schreibst du was von: Mehr als den i3 brauch fast keiner, und ich denken die "paar" Familien da draußen werden da widersprechen ;-)
Als Rentner oder wenn die Kids aus dem Haus sind und falls es dann noch einen i3 gibt werde ich mir auch wieder einen zulegen :)
So lange genieße ich das i3 Feeling im ID4 :)
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Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Familie mit 2 Kindern und Hund ohne Bedarf an mehr als den I3.

i3 Feeling im ID4????
Bei 600-700Kg Mehrgewicht
I3 60Ah
I3s 94Ah
PV 22kw
Open WB mit Überschußladung

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

Electrohead
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Wie schon gesagt, Freak (nicht im negativen Sinne). Da muss man sich eben nix vormachen. Das ist so.
i3 Feeling vom Cockpit her :) Und Heckantrieb. Also hab mich schon relativ ähnlich gefühlt, trotz des etwas mehr an Gewicht.
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Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Vielleicht sind wir als Familie da auch ein bisschen "speziell" (2 Erw. 5 Kinder zwischen 14 und 19), aber wir hatten zwischen 2016 und 2019 auch "nur" einen i3. Das ging, weil die älteren Kinder auch damals schon in einem Alter waren, so sie auch mal alleine mit der Bahn fahren konnten, und ansonsten war Bahnfahren auf Langstrecken für uns recht günstig, da Kinder unter 15 noch kostenlos mitfahren konnten.
Mittlerweile kostet aber eine Bahnfahrt für uns als ganze Familie, z.B. für Verwandtenbesuche, praktisch ein Vermögen. So hatte ich für die 450-km-Strecke zu meinen Eltern für eine Zugfahrt hin und zurück für uns alle als günstigsten Preis (Sparpreis war schon ausgebucht) an die 1000 Euro ausgerechnet, inklusive aller Bahncards, die wir bereits hatten, und nur für die 3 ältesten Kinder und uns Eltern, also insgesamt 5 Erwachsene. Für so einen Familienbesuch ist das echt happig. Die Bahn ist also keine wirkliche Alternative. Der i3 ist ein Viersitzer und braucht für die Strecke (es war ein 94Ah) um die 6 Stunden, auch etwas mühsam, obwohl meine Frau und ich immer mal wieder mit 2 Kindern dann auf diese Weise diese Strecke gefahren sind.

Also: Für uns als Familie war dann der Wunsch nach einem etwas größeren und etwas langstreckentauglicheren Auto schon da, und es wurde das Model 3. Das war beim Kauf zwar 14000 Euro teurer, als der Neupreis des i3, aber ist es wirklich ein "grundsätzlicher" Unterschied, ob ein Auto 46000 Euro (i3) oder 59000 (Model 3) Euro kostet? Der Vorteil, solche Strecken jetzt in unter 4 anstatt über 6 Stunden fahren zu können, wiegt da doch sehr schwer.
Außerdem haben wir dadurch, dass wir an unsere Lieblingsurlaubsorte nach Südfrankreich und Kroatien nicht mehr fliegen, sondern mit dem Model 3 fahren, bereits etwa 40 Flüge über eine Strecke von je ca. 1500 km gespart.

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Also ich rede da jetzt auch von "richtigem"Urlaub und Co. Fürs Umland und Co und für 3-4 Tagesausflüge ist der i3 ja dicke geeignet.
Meinen Respekt auf jeden Fall an Speedlimit, wenn er im 94 Ah 850km zu 5 (mit Hund) für 2 Wochen in den Kroaten Urlaub fährt.
Aber wie gesagt: positiver "Freak" ;)

Ich hab mal von mir, Oberbayern nach Kroatien Zadar gerechnet, 799km (abrp). Das sind beim i3 94Ah 3:45 Laden, beim Tesla Model 3 45 Minuten. Also gute 3h Unterschied nur beim laden. Fahrzeit gesamt Model 3 8:45 und i3 94 Ah 12:32. Also fast 4h länger (ID4 schafft es laut ABRP in 9:47). Da muss man eben schon Begeisterung mitbringen ;)
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Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Das stimmt.

Wir haben uns den I3 für 99% aller Aufgaben gekauft. Und das macht er hervorragend.
Den 1x Urlaub haben wir bewusst so gemacht.
Weil wir es wollten. Und es ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Das zeigt ja auch der hohe Verkauf an großen Fahrzeugen.
Es wäre aber ein leichtes in den Urlaub zu fliegen ( ok gerade nicht) oder sich ne Sixt Mühle zu holen.

Das mit dem Freak ist für mich auch ganz ok. Wobei ich nicht ganz dabei bin.
Da ja fast immer der i3 eine gute Wahl für meinen Radius ist.
Dann wären auch viele Leute Freaks die ihren Bus mit Vmax betreiben. Dafür ist er nicht ausgelegt. Oder SUV Fahrer noch nie aufm Forstweg waren usw usw.

Ein Auto ist halt immer ein Kompromiss wenn es alles abdecken soll.

Zum Urlaub.
Ja wir haben 3 Stunden länger braucht. Ja wir haben öfters gehalten, und ja wir sind langsamer gefahren als mit einem Verbrenner.
Aber. Wir sind ein paar Stunden früher los. Wir haben uns öfters die Füße vertreten. Der Hund war dankbar. Und wir sind entspannt angekommen. Das Reisen ist im Elektroauto anders.

Und da ich einige Private Nachrichten bekommen habe von Mitgliedern die anscheinend ähnliches Vorhaben, bin ich als Freak nicht ganz alleine :-)

Grüße Speed
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Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Hallo,
phonehoppy schrieb:
Das war beim Kauf zwar 14000 Euro teurer, als der Neupreis des i3, aber ist es wirklich ein "grundsätzlicher" Unterschied, ob ein Auto 46000 Euro (i3) oder 59000 (Model 3)
Hast Du den Listenpreis für den i3 bezahlt? Viele bekommen Rabatte (siehe apl.de als Richtschnur). Und für eine Großfamilie ist auch das Model3 nicht ganz optimal, da sind dann eher 7-Sitzer gefragt...
Für die große Reise kann man sich ja auch ein Auto mieten, z.B. bei Nextmove den EQV oder so....
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