Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Electrohead hat geschrieben:
Klar, aber wie viele davon sind es als Zweitwagen?
Naja die Frage kann man nicht direkt beantworten. Zumindest konnte ich jetzt dazu keine Statistik finden.
Die Zweitwagenquote (laut statista) liegt jedenfalls bei 20% (=aller Haushalte haben mehr als ein Fahrzeug).
Das deutet eher daraufhin, dass die meisten der verkauften PKW "Erstwagen" sind.
Zumal das zweite Fahrzeug ja auch ein Dienstwagen / Wohnmobil / Geländewagen / Sportwagen sein kann, auch eher keine typischen "Erstwagen".
Frostnase hat geschrieben: Zoe, Leaf, ID.3 etc. pp. sind viel zu langweilig und bieten nichts wirklich neues!
Was ja doppelt peinlich ist, da der i3 ja mitlerweile 8 Jahre auf der Straße ist.

So sehe ich das auch und finde es sehr schade.
Achja: Glückwunsch zum neuen Auto :)
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Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

Electrohead
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Gut, aber Kleinwagen sind jetzt auch nicht Mehrheit:
https://de.statista.com/statistik/daten ... -segmente/
Und der i3 ist nunmal Kleinwagen, wenn auch dank Elektro mit relativ viel Platz.
Selbst wenn man kompakt noch dazu nimmt ist das nur 1/3
Alt: BMW i3, Audi eTron55
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Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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@Electrohead: ja stimmt. Aber das sagt mir ja nicht wer welches Auto als Zweitwagen fährt. Es kann ja auch sein, dass ein solcher Haushalt zweimal einen SUV oder zweimal einen Kleinwagen hat. Oder jede beliebige andere Kombination.

Was ich eigentlich nur sagen wollte ist, dass es meiner Meinung nach zu Kurz gedacht ist anzunehmen, dass kleinere PKW nur als "Zweitwagen" zugelassen werden. Zumal das ja noch dazu gar nichts über die tatsächliche Nutzung aussagt.

Ich glaube das geben die Zahlen so gar nicht her.

Dass der i3 ein Kleinwagen ist, ist ja klar. Habe ich auch nie anders behauptet.

Zurück zum Thema: aktuell sehe ich eine Klare Tendenz zu immer breiteren Produktpaletten. Es kommen immer mehr unterschiedliche Elektro PKW auf den Markt. Leider wird immer besonders gern und besonders viel über größere Leistungsstarke SUV berichtet, dies sind einfach wesentlich "interessanter" bzw. erregen mehr Interesse.

Effizienz scheinen sich davon aber nur die wenigsten auf die Fahne zu schreiben.

Früher habe ich immer gedacht, dass der i3 einen relativ hohen Verbrauch hat (auf dem Papier) aber jetzt im Vergleich zu anderen Kleinwägen (ich schau dich an Corsa) ist das ja geradezu ein Effizienzwunder.

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

Xentres
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Was ist für euch eigentlich ein "Zweitwagen"?

Mein i3 wurde zeitlich als zweites angeschafft -> Zweitwagen?

Mein i3 ist kleiner, vor allem im Kofferraum, als der X1 -> Zweitwagen?

Dafür spult er doppelt so viele Kilometer Jahr ab als der "Erstwagen"..
BMW i3 120 Ah - seit 04/2020 - Melbourne Rot

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Der i3 ist auch zumindest im Winter gegenüber unserem Smart ED3 noch deutlich sparsamer. Ich finde es schon bemerkenswert wenn man mit einem Auto dass 2 Sitze mehr + mehr Stauraum hat und auch noch etwas schwerer ist, noch deutlich sparsamer beim Verbrauch unterwegs ist. Wenn man ihn da nicht unbedingt mit dem Verbrauchswunder Ioniq vergleicht, was ja da eher ein Alleinstellungsmerkmal hat, braucht er auch heute noch keinen Vergleich mit den aktuell neuen E-Auto-Modellen zu scheuen. Die deutschen SUV die aktuellen verkauft werden haben da eh keine Chance gegen ihn. Am Rande bemerkt ist mir auch aufgefallen dass es beispielsweise schon wieder sehr ruhig um das vielversprechende Konzept des Seat Minimo geworden ist. Eigentlich sollte der doch aktuell schon angeboten werden? Aber scheinbar bremst man da jetzt schon wieder gewaltig. Man verkauft eben lieber SUV .
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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grundsätzlich ist doch klar: 10 eSUV-Verkaufsgespräche sind arbeits-/aufwandsbedingt schneller erledigt, als z.B. 40 eSmart-Verkaufsgespräche für dasselbe Umsatz-/Margenvolumen. Der eAutomarkt ist doch keine Weltverbesserung, mehr ein Facettenwechsel.

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Für viele Menschen spielt doch der Umweltschutz nur eine Rolle, wenn es nicht weh tut, mir etwas bringt gegenüber anderen oder mich irgend wie aufwertet. Da würde die Schwiegermutter nie mit den Enkelkindern unterwegs sein, wenn der Panzer unsicherer wäre als das Familien SUV, und der Großvater kommt im E-UP auch gar nicht mehr aus den Sitz hoch. Solche Entwicklungen sind doch eher selbstverstärkend, wenn dann noch in jeder Autosendung mit den tollen Eigenschaften des 350PS SUV geprahlt wird, und wie gut der bei der täglichen ausfahrt im Gelände aussieht ist es mit der logic nicht mehr weit hin, und wer will schon ein kleineres Auto als der heimlich beneidet Nachbar mit schönen Frau...

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 96.500km, E-UP seit 2020, 15.000km, C180TD seit 2019 40.000km , max G30d seit 2020 900km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 22.000km. Prophete Pedelek 50km

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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Electrohead hat geschrieben: Gut, aber Kleinwagen sind jetzt auch nicht Mehrheit:
https://de.statista.com/statistik/daten ... -segmente/
Und der i3 ist nunmal Kleinwagen, wenn auch dank Elektro mit relativ viel Platz.
Selbst wenn man kompakt noch dazu nimmt ist das nur 1/3
Kann mir mal bitte jemand die Definition von "Kleinwagen" raussuchen? Danke! Wer sich mit dem "Klassendenken" im Autoverkaufsgespräch mal ernsthaft beschäftigt wird feststellen, dass das nichts anderes als eine Taktik ist den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Kleinwagen war: Laut, schwach, wenig Ausstattung eng und vor allem billig. 2013 hat BMW etwas unerhörtes gewagt (Ich bin mir sicher sie bereuen es heute): Sie bauen ein Auto, das sich nicht in die alten "hängengebliebenen" Schubladen stecken lässt.

Faktisch hat der i3 nur zwei Restriktionen: Reichweite und Kofferraum.

Reichweite: ist mit einem 120 Ah Rex gerade so erträglich
Kofferraum: ist mit einer sehr guten Heckträgerbox erträglich

Das sind beides "Eigenlösungen" um die künstlichen Restriktionen von BMW zu umgehen.

Die Basis des i3 würde viel viel mehr hergeben, wenn BMW das gewollt hätte. Das Auto müsste z.b. hinten nicht ganz so schmal zusammenlaufen. Mit vernüpftiger Batterie würde er die CW Wert Verschlechterung locker verkraften.

Es gibt einen Haufen Leute die mit den absurdesten Autos in den Urlaub fahren. Z.b. einem Z4 oder einem X6. Da wundert sich niemand. Aber beim i3 ist es schon fast obszön das Auto als einen vollwertigen Familienwagen anzusehen.

Auch wir kommen mit 2 (großen) Erwachsenen, 2 Kindern einem Hund und mehreren Fahrrädern sehr gut zurecht. Wenn wir die Verbesserungen oben drin haben sogar noch besser als ohnehin schon.

Wenn ich gerade mal nicht mit dem Auto in den Urlaub fahre schätze ich seine ganzen anderen Vorzüge oder: Ich laufe ja auch nicht das ganze Jahr mit dickem Bauch und Wanderstiefeln rum, nur weil ich beides 1x im Jahr benötige oder?

Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

Electrohead
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In den Foren tummeln sich gewissermaßen die "Freaks", da zähle ich mich auch dazu, denn kein "normaler" fährt mit dem i3 850km.
Das muss man einfach einsehen, auch ist der i3, selbst wenn es klappt, für 4 Personen als Familienkutsche nicht wirklich geeignet.
Sein Einsatzgebiet ist primär woanders und das macht er ja auch sehr gut.
Vielleicht wenn es eine Dachbox gäbe und er etwas schneller laden plus etwas größerer Akku, dann könnte man ihn deutlich eher empfehlen, aber das ist dann wieder konträr zum eigentlich Zweck.
Dass ein großes SUV mit 300 Liter mehr Kofferraum und Platz den i3 im Verbrauch nicht schlägt, ja bitte. Wer hätte es gedacht ;)
Wie gesagt schätze ich den Verbrauch zum i3 beim ID4 auf 3-4 kWh mehr ein. Das ist im Rahmen, vom Geld her, wenn man daheim laden kann ca 1 Euro auf 100km und von CO2 bei 400g/kWh auch, das wären dann 1,4 kg CO2 auf 100km mehr. Also ca 0,5 Liter Sprit und auf 250.000 gefahrene km 3,5 tonnen mehr CO2, was erstmal viel anmutet aber wenn man das auf die 10-15 Jahre umrechnet. Ist es nicht mehr so viel. Jeder "Fleischesser" macht da mehr CO2.

Direkt zum Topic nochmal: es kommen derzeit viele neue BEV auf den Markt. Natürlich konzentriert sich die Mehrheit nicht auf günstige kleinere Autos, weil da halt kein Geld drin steckt. Aber es sind schon einige dabei. Und auch die etwas größeren wie ID4 und Konsorten sind eher für den (gehobenen) Massenmarkt und auch keine Verschwender-Autos.
Ich komm vom Audi e-tron, ich muss es wissen.
Der ID4 bietet vom Platz fast das gleiche was der eTron geboten hat, ist aber 30 cm kürzer und verbraucht locker 5-6 kWh weniger als selbiger.
Natürlich wird er niemals den i3 erreichen. Das ist klar.
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Re: Andere Neuwagen als der i3 / Entwicklung in eine falsche Richtung ?

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in Städten sind Monsterautos(SUV) alltags selbst für die Besitzer "unkomfortabel" zu handhaben, einen Doppelnutzen bezweifle ich vorsichtig mal (Urlaub? Diese Klientel fliegt doch zu 95%). Warum finde ich im gewöhnlichen eAutoverleih nahezu null SUV im Angebot, zumal so viele eSUV doch verkauft werden? Es rechnet sich offenbar genauso wenig, wie die eSUV-Käuferklientel jemals rechnen musste.
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