i1 (2021) auf 1er-Basis Nachfolger des i3?

Re: i1 (2021) auf 1er-Basis Nachfolger des i3?

Nachbars Lumpi
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Dann schreib das doch auch so. ;)

Es liest sich alles so als ob du widersprichst. Grossserie schaffen, entweder durch adaption vorhandener Teile oder uebertrag von i3 Teilen auf Volumenmodelle. :thumb:
Einfach nur Masse schaffen, dann klappt's auch mit dem Preis (pro Stueck). :lol:
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Re: i1 (2021) auf 1er-Basis Nachfolger des i3?

Babs
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Wer möchte denn, dass beim I3 die ganzen Serienteile der Verbrenner drin sind? Das macht ihn ja aus, dass er anders und ökologisch wertvoller ist.
Nachbars Lumpi hat geschrieben: Sie muessten nur mehr Synergien mit anderen Modellen eingehen. Eine umfangreiche Neustrukturierung inklusive Facelift am i3 koennte ihn profitabel machen. Mittlerweile gehe ich schon davon aus, dass der i3 Profit abwirft. Einige der verwendeten Technologien sind seit 2013 sehr viel guenstiger geworden. Auch koennten mittlerweile Volumenrabatte seitens der Zulieferer greifen.

Zum einen die Carbonkarosserie, die koennte weg fallen.
Reifen/Raeder Kombination von einem konventionellen uebernehmen. Man kann auch viele weitere Teile im Innenraum und am Exterieur von anderen Produktilinien uebernehmen. Dort liegen massive Sparmoeglichkeiten um den Wagen in der Produktion guenstiger zu machen.
Die Verbrennermodelle koennen auch nur auf Grund der Grossserienfertigung und die riesigen Preisnachlaesse bei den Zulieferern wegen sehr hoher Stueckzahlen so guenstig produziert werden.

Bis auf die Klimasteuerung, Gurte, Gurtschloesser, Rueckbankumlegemechanismus und die Tueroeffner vorne ist nicht im i3 Innenraum was genau so in einem anderen Fahrzeug steckt. Unter dem Kunststoffkleid sind es noch hunderte weitere Teile.
Willst du erfolgreich sein, muessen entweder die Absatzzahlen bei maessigem Gewinn pro Stueck stimmen oder die Kosten muessen niedrig sein bei maessigem Absatz. Anders geht es nicht.
Im Vergleich verkauft sich der i3 zu wenig um den Profit ueber den Absatz zu machen, also muss guenstiger Produziert werden. Das geht am besten (wenn man keine Volumenrabatte beim Zulieferer nutzen kann) nur ueber guenstigere Werkstoffe und Synergien anderer volumenstarker Serien wo man kostentechnisch aus dem vollen schoepfen kann.

Die Hersteller wollen fuer ihre BEV immer noch viel zu viele Extrawuerste im Vergleich zu anderen Modellen backen. Sie treiben selbst die Fertigungskosten in die Hoehe und wundern sich ueber wenig Gewinn.

Da sitzen hochintelligente (?), hochbezahlte Menschen und machen sich den ganzen Tag Gedanken ueber so etwas. Beim Verbrenner reizen sie alle bis zum Ende aus und beim BEV stellen sie sich betriebswirtschaftlich an wie die Trinkergruppe an der naechsten Trinkhalle....
Es ist unglaublich.... aber so treiben sie sich selbst in den Ruin.

Re: i1 (2021) auf 1er-Basis Nachfolger des i3?

Paranormal
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Also es ist bestätigt, dass der i3 nochmals eine größere Batterie bekommt, eine Überarbeitung erfährt und bis 2024 produziert wird.
Der i3 wird noch bis in das Jahr 2024 weitergebaut“, sagte Julian Friedrich, Sprecher des Werks in Leipzig, der „Leipziger Volkszeitung“."
Außerdem will BMW den i3 bis zum Produktionsende noch einmal überarbeiten und ihm mindestens noch ein Akku-Update spendieren. Der BMW i3 soll sich nach wie vor gut verkaufen und die Verkaufszahlen sollen sogar noch steigen.
https://www.lvz.de/Nachrichten/Wirtscha ... 024-weiter
Der Wagen sei nach nur sechs Jahren schon eine Ikone. "Wir wachsen mit dem i3 jedes Jahr - in Europa dieses Jahr um rund 20 Prozent." Die Investitionen seien abgeschrieben, BMW verdiene mit jedem i3 Geld. "Wieso in Gottes Namen sollten wir dieses Auto, das jetzt auf der Höhe seiner Zeit ist, aufgeben? Wir sind uns sicher: Der i3 hat noch großes Potenzial."
https://www.manager-magazin.de/unterneh ... 92260.html

Den 1er BEV wird es damit wohl parallel geben
Laut AutoExpress hat der Chef von BMWs Elektro-Submarke BMW i nun eine batteriebetriebene Ausführung des kompakten 1er in Aussicht gestellt. Auf die Straßen kommen könnte das neue Modell ab 2021.
https://ecomento.de/2019/10/09/bmw-1er- ... o-geplant/

Zum Update des i3, es gab oder gibt doch das Projekt mit dem 450 kW Schnelladen:
Zwei Elektroauto-Prototypen demonstrierten dabei, wie binnen drei Minuten ausreichend Energie für 100 Kilometer nachgeladen werden konnte und ein sogenannter SOC (State of Charge)-Ladevorgang, bei dem die Traktionsbatterie von 10 auf 80 Prozent nachgeladen wird, in unter 15 Minuten realisiert wird.
Um eine so hohe Ladeleistung zu erreichen, muss die Ladespannung extrem erhöht werden, sie liegt beim Projekt FastCharge bei bis zu 920 Volt. Neben der Erforschung dieser Technik auf Seiten der Ladesäule wurde in dem Projekt auch die fahrzeugseitige Technik entwickelt, die nötig ist, um mit so hohen Ladeströmen arbeiten zu können
Unter anderem musste eine neue Software für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladesäule entwickelt werden. Diese ermöglicht die genaue Vorkonditionierung der Speichertemperatur bei Ladestart, Temperaturmanagement während des Ladevorgangs und ein perfekt abgestimmtes Profil der Ladeleistung über Zeit. Der Ladevorgang erfolgt über ein neuartiges fahrzeugseitiges Mehrspannungsnetz mit Hochvolt-DC/DC-Wandler (HV-DC/DC), indem die geforderte 800-V-Eingangsspannung der Ladesäule auf die niedrigere 400-VSystemspannung des BMW i3 Forschungsfahrzeugs transformiert wird.
https://www.auto-motor-und-sport.de/tec ... astcharge/

Vielleicht kommt da ja was...

Re: i1 (2021) auf 1er-Basis Nachfolger des i3?

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Wobei, dem Fahrzeug noch einen Leistungswandler 800V/400V zu verpassen ist eher suboptimal aber für die Forschungszwecke sicher ok.

Re: i1 (2021) auf 1er-Basis Nachfolger des i3?

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Mal kurz zwei Gedanken:

Der i3 ist an vielen Stellen extrem modular aufgebaut, was ihm als einzigem Fahrzeuge einer Plattform Nachteile bei Kosten verschafft. AFAIK war lange Zeit ein i5 auf der selben Plattform geplant, den BMW aus idiotologiegründen ersatzlos so eingestampft hat, dass man ihn auch nicht später noch bringen konnte. Mal davon abgesehen, dass aufgrund der Aktion die Teams sich in alle Welt verstreut haben => KnowHow-Transfer zum Wettbewerber. Für BMW ist nicht die fehlende Wirtschaftlichkeit des i3 in den ersten Jahren die Tragödie, sondern dass man die Know-How-Träger verloren hat. Genau diese Leute in großen Mengen aufzubauen ist der Sinn und Zweck von "Leuchtturmprojekten" - weniger der Showroom. Meiner Meinung nach würde i3 in einem Programm mit einem i5 viel besser funktionieren.

Zum Thema "teure Versicherung": Der i3s kostet mich in der Versicherung 50€ weniger als der Polo TDI. Gleiche Versicherung, Kilometerleistung, größerer Versicherungsumfang (durch Optionen). Und so ein Polo ist ja wahrlich der Inbegriff des Brot- und Butter-Autos.
BMW i3s 120Ah || Tesla Model 3 LR AWD
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