Seite 5 von 10

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 08:58
von Celestar
Robbi hat geschrieben:
Mi 11. Sep 2019, 18:41
Sehr gut hervorgehoben...der I3 ist ein einzigartiger Klassiker, und daher schwer vergleichbar!

Daher bin ich happy, einen I3 zu besitzen und laaaaange zu fahren! :D
Ich bin auch happy einen zu besizten. Lange fahren? Mal schauen was am Ende des Leasingvertrags kommt :)

Celestar

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 09:53
von Maetu
Wir haben in der Firma nun einen i3 120 Ah bekommen, ich kenne den e-Golf 300 und den Ampera-e aus mehrtägigen Probefahrten. Aus meiner Sicht ist der i3 overdesigned und overengineered, eigentlich ein Konzept des maximal machbaren (ausser beim Akku), inkl. der verwendeten Materialien. Zielgruppe: der vegane urbane e-Hipster. Das ganze schlägt sich in einem unnötig hohen Preis nieder, und imho ist der Gewinn daraus im Vergleich zu einem konventionellen Ampera-e (gleiche Grösse und Bauform) einfach zu gering.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde das Auto insgesamt toll (auch weil ich ein Van-Fan bin), und dass die Akkukapazität im Verlauf verdoppelt wurde, ist sensationell. Für mich und meinen Arbeitsweg ist allerdings die Akkugrösse grenzwertig.

Der ID3 geht in vielen Aspekten den konventionellen Weg und wird einen Platz als e-Golf 3.0 einnehmen inkl. Weiterentwicklung auf Basis der MEB Plattform. Der i3 ist bereits nahe EoL und wird durch ein konventionelleres e-Modell ersetzt werden, spätestens wenn ein richtiger Konkurrenzdruck auf Preisbasis einsetzen wird.

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 11:40
von Dirki3
Na so viel günstiger ist der id3 wohl nicht. Die i3—Türen bleiben ein ewiges Thema. Ich find sie super, weil ich nicht wie in normalen 5—Türern neben der B—Säule sitzen muss. Mehr Platz scheint der id3 auch nicht zu bieten...sooo viel größer ist der Kofferraum nicht und nen Frunk fürs Ladekabel gibts wohl auch nicht. Außer bei der Akkugrösse ist der i3 nicht so weit hinterher. OTA Updates für die Navikarten bietet er auch.

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 12:08
von nono
Maetu hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 09:53
Der i3 ist bereits nahe EoL und wird durch ein konventionelleres e-Modell ersetzt werden, spätestens wenn ein richtiger Konkurrenzdruck auf Preisbasis einsetzen wird.
Ich wundere mich, wie immer wieder behauptet ist, dass der i3 kurz vor EOP steht.
Mir ist 08.2023 bekannt und das sind noch ganze 4 Jahre...

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 12:20
von Speedlimit
Woher hast du diese Information?

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 12:54
von Streetsurfin
Maetu hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 09:53
[...]
Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde das Auto insgesamt toll (auch weil ich ein Van-Fan bin), und dass die Akkukapazität im Verlauf verdoppelt wurde, ist sensationell. Für mich und meinen Arbeitsweg ist allerdings die Akkugrösse grenzwertig.
[...]
Aus Interesse, darf ich fragen wie lang Dein Arbeitsweg ist und ob Du am Arbeitsplatz und zu Hause laden kannst?

Grüße

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 12:59
von Dirki3
Vermutlich über 130 km pro Weg. Sonst würde der 120Ah ja reichen.

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 13:19
von Streetsurfin
Darum fragte ich, vermuten kann ich auch. ;-) Ich fahre selbst täglich 110km pro Weg bei einem 75%igen Autobahnanteil, mit einem 94Ah.

Aber BTT:
Preislich setzt sich der ID.3 1st offensichtlich nicht wirklich vom i3 ab:
Mal abwarten wie es dann beim "Serienmodell" nach der 1st-Edition aussehen wird. Die nackte Basis für ~25 TEUR nach Förderung wird ja kaum jemand kaufen.

Gruß

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 13:19
von Super-E
Dirki3 hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 11:40
Na so viel günstiger ist der id3 wohl nicht.
Zum Einen gibt es (voraussichtlich) deutlich günstigere Versionen (der kleinste Akku beim ID.3 ist ja schon größer als beim i3). Zum anderen ist der Endkundenpreis eine firmenpolitische Größe. Es wird der maximale Preis aufgerufen, mit dem man die geplante Stückzahl absetzen kann.

Die Frage ist aber, ob man damit dann die nötigen Gewinn erzielen kann. Es wurden schon viele konventionelle Fahrzeuge eingestellt, die sich zwar verkauft haben - aber eben nicht gut genug. Beim i3 wurde von Anfang an gesagt, dass er nicht in der Lage sein wird seine Entwicklungskosten wieder hereinzuspielen. Deshalb wurden diese Kosten großteils als "Forschungskosten" abgeschrieben. Immerhin ist er ohne diesen Rucksack kein Verlustträger. Sein eigentlicher Verkaufspreis müsste aber viel teurer sein, wenn er ein konventionelles Produkt wäre.

Manche vergessen, dass die Autoindustrie zunächst mal Gewinne erwirtschaften muss. Selbst bei TESLA werden die Verluste von den Anlegern nicht wegen der "Mission" akzeptiert, sondern weil sie an den Wachstumskurs und spätere Gewinne glauben.

Der i3 war ein Produkt (Technologiedemonstrator) den man sich einfach geleistet hat. Jeder i3 Besitzer kann sich darüber erfreuen, dass sein Fahrzeug von BMW quersubventioniert wurde.

Der MEB und als Vertreter davon der ID.3 ist ein Produkt welches dazu verdammt ist Gewinne abzuwerfen. Auf der anderen Seite sind viel höhere Stückzahlen geplant. Die Preise werden aber am Ende so sein, dass sich diese Produktion verkaufen lässt. Wir haben ja auch beim i3 erlebt, dass zur Erreichung von Verkaufszielen zum Ende des Jahres Super Rabattaktionen (in Form von Leasingaktionen) bzw. zwischendurch bei schleppendem Absatz "Innovationsprämien" abgezogen wurden.

Sollte sich der ID3 nicht so verkaufen wie geplant, werden wir das so ähnlich auch bei VW erleben.

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Verfasst: Do 12. Sep 2019, 14:28
von nono
Speedlimit hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 12:20
Woher hast du diese Information?
Aus dem aktuellen Vehicle Production Forecast eines Marktdatenanbieters.
Wie valide die Daten sind, kann ich nicht beurteilen.