Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

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Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

umali
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Schüddi hat geschrieben:Endlich wurde das ewig müßige Thema Mehrgewicht beim PHEV widerlegt.
Du verwechselst da grundlegend etwas.
Gewichtsreduktion macht immer Sinn, aber es muss effizient und wirtschaftlich erfolgen.
VG U x I

ps
PHEV gehört nicht in den thread, aber ich sehe, dass Du dieser zweifelhaften Übergangstechnologie weiter die Ehre erweist. Na ja - bei manchen dauert es halt länger :mrgreen: .
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Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

Schüddi
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Nenn mir ein BEV das all meine Ansprüche erfüllt und das mich nicht einschränkt dann reden wir weiter. Große Sprüche klopfen kann jeder ...
Zuletzt geändert von Knobi am Mo 10. Dez 2018, 07:39, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat

Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

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Wir sollten nicht urteilen, nur weil jemand ein PHEV oder Verbrenner fährt. Man weiß nie, was dahinter steht bis man fragt. Jemand der Diesel Euro5 fährt ist nicht schlechter und nicht besser deswegen als der Mensch mit EV. Es ist lediglich das Fahrzeug das beurteilt werden kann und das lässt sich schnell eintauschen.
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Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

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Hier sollte es ja um Carbon gehen. Nun. Der Preis ist vielen hier ein Dorn im Auge.
Preise sind in stetem Wandel, abhängig von Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage ist zur Zeit mau... das merkt man daran, dass ein i3 ab Bestellung schon nach 4 Wochen beim Händler steht. Und genau darum gewährt man Hier und Da um die 20% Preisnachlass auf das ganze Auto. Da hat sich BMW wohl anscheinend schon etwas verspekuliert. Aber das ist den Kunden doch entgegenkommend. In Zukunft kann es sein, dass das Angebot durch andere Lieferanten steigen wird. Auch dann ist BMW unter Druck, nicht der Kunde. Wäre es undenkbar, dass der Preis sich dem von Alu und Stahl angleichen könnte, wenn die Nachfrage schwach und das Angebot hoch ist? Immerhin haben die eine ganze Carbon-Fabrik in den USA errichtet. Und es ist gerade mal die erste. Wenn die Nachfrage steigt, lässt sich auch eine 2. bauen. Dann steigen jedoch wieder die Kosten.

In der Stadt steigt die Unfallgefahr?
Das mag stimmen aber die Anzahl schwerer Unfälle sinkt in der Stadt. Es sind meist Parkrämpler und an-/abgefahrene Spiegel. Kaum etwas, das einen Schaden am Life-Modul erzeugt. (Es gibt auch härtere Unfälle in der Stadt, ich vergleiche aber das Risiko für die Reparatur am Carbon.)
Angeblich sind die Versicherungskosten für einen EV zur Zeit aber noch niedrig. Das kann ich jedoch nicht beurteilen, da so viele Faktoren der Versicherungsleistung unterschiedlich sind und ich keinen aussagekräftigen Vergleich machen möchte. Wer sich einen i3 holt, müsste theoretisch auch eine artgerechte Versicherung dafür stämmen können. Und wer sich über 10€ Mehrkosten im Monat ärgert, verdient ein müdes Lächeln. Das bekommt man doch alleine durch die Steuererleichterung oder spätestens Spritt-Strom-Kosten-Differenz wieder rein.
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Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

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Artjom hat geschrieben:Wir sollten nicht urteilen, nur weil jemand ein PHEV oder Verbrenner fährt. Man weiß nie, was dahinter steht bis man fragt. Jemand der Diesel Euro5 fährt ist nicht schlechter und nicht besser deswegen als der Mensch mit EV. Es ist lediglich das Fahrzeug das beurteilt werden kann und das lässt sich schnell eintauschen.
Schön geschrieben, das sollten einige mal beherzigen.

Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

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An sich sind die aufgesetzten und lackierten Plastikteile für die Außenhülle doch elastisch und sollten gerade Parkrempler etc. besser einstecken ohne diese zum einen aufs Life-Modul zu übertragen oder Schaden zu nehmen.

Ich bin heute auf ein Video gestoßen, nachdem BMW die Karbonteile für den i3 sogar günstiger herstellen und verbauen kann als es mit Stahl der Fall wäre - aber dennoch für die "Exklusivität" ein Aufpreis verlangt wird.
BMW i3s 120Ah (seit 1/2019) || Tesla Model 3 LR AWD (12/19-8/21) || AUDI e-Tron 55 (02/22-08/22) || VW ID.4 (ab irgendwann)

Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

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B.XP hat geschrieben: Ich bin heute auf ein Video gestoßen, nachdem BMW die Karbonteile für den i3 sogar günstiger herstellen und verbauen kann als es mit Stahl der Fall wäre - aber dennoch für die "Exklusivität" ein Aufpreis verlangt wird.
Klingt spannend, dieses Video würde ich mir gerne ansehen. Hättest du bitte einen Link?
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Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

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Die Beplankung besteht nicht aus CFK, sondern Thermoplast-Spritzgusstechnik.

Diese Module sind auf die Fahrgastzelle aus CFK geclipt und geschraubt.
Bild

Das hat den Vorteil, dass man jede Stelle einen Anfahrschaden kostengünstig beheben kann, abgesehen davon das Thermoplast elastisch ist und in seine Ursprungsform zurückgeht.
BMW i3: Reparatur-Kosten trotz Carbon auf Augenhöhe mit BMW 1er
https://www.bimmertoday.de/2013/04/29/b ... it-unfall/
Amerikaner kauft BMW i3 trotz schwerem Crash (Bilder)

Schlagende Verkaufsargumente: Obwohl die Probefahrt mit dem BMW i3 in einem schlimmen Crash endete, hat der Verunfallte einen der Münchner Stromer gekauft. Er scheint nun vollends überzeugt vom Sicherheitspaket des kleinen Elektroautos.

Mit knapp 70 km/h soll der US-Amerikaner im Elektroauto von einem anderen Auto seitlich gerammt worden sein. Weder der Fahrer noch das im Fond sitzende Kind seien dabei verletzt worden, schreibt Bimmertoday.

Einen weiteren Pluspunkt konnte der beschädigte i3 dadurch einheimsen, dass er sich trotz des schweren Seitenaufpralls kosteneffizient reparieren lässt – ein herkömmlich gebautes Auto mit Stahl-Karosserie dürfte nach einem so starken Seitenaufprall mit großer Wahrscheinlichkeit als Totalschaden abgeschrieben werden müssen.

Beim BMW i3 jedoch müssen wohl lediglich die Türen sowie einige Teile der Carbon-Fahrgastzelle ausgewechselt werden. “Betroffene Elemente können ausgesägt und durch vorgefertigte Ersatzteile ersetzt werden”, schreibt Bimmertoday. Bei typischen Unfall-Szenarien werde der kohlefaserverstärkte Kunststoff nur lokal beschädigt, während bei einer normaler Stahl- oder Aluminium-Karosserie Verformungen weit über den unmittelbaren Aufprall-Bereich hinaus auftreten können.
https://ecomento.de/2014/10/30/amerikan ... sh-bilder/

Theoretisch wäre es möglich, die Beplankung kostengünstig mittels 3D-Druck herzustellen, weil diese keine tragende Funktion hat.

Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

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##Doppelt.
i3 (120 Ah), i8, V8-Touring

Re: Hat sich BMW mit Carbon-Schiene voll verschätzt?

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Ja, es kann durchaus sein, dass das Carbonchassis bei so einem Aufprall nicht kaputt geht.

Gemeinhin denkt man, dass Carbon leicht, fest und brüchig ist; das muss aber nicht so sein. Wie brüchig, bzw. flexibel Carbon ist, wird durch das verwendete Harz eingestellt. Ich habe schon Gummistiefel gesehen, die aus GFK hergestellt waren.

Wenn das Carbonlaminat so hergestellt ist, dass es eine gewisse Flexibilität hat, kann es so einen Unfall ggf. schadlos überstehen. Es verformt sich beim Einschlag leicht, danach geht es wieder in die Ausgangsposition. Genau so beschreibt es BMW selbst, bei den Carbonfelgen, die sie bei Motorrädern verbauen. Die Carbonfelgen sollen wegen der oben beschriebenen Eigenschaften robuster sein als die alternativen Metallfelgen.

Aus meiner Sicht ist die Carbonbauweise von BMW nach wie vor eine Revolution im Serienbau.
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