Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 300€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

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Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

Screemer
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Wer in einem onlineforum mit dem siezen anfängt fühlt sich in der Regel ziemlich auf den Schlips getreten.
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Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

est58
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Das kam mir auch komisch vor, aber wenn mich einer anschreibt mit "Wie kommen Sie auf solche Werte?", dann tu ich mir schwer, bei der Antwort das übliche Du der Foren zu verwenden.
Hab hin- und her überlegt, wie ich die Anrede gestalten soll.

Die Krux bei dem Thema ist, dass man im Programm angeben muss, für wen die Auszahlung ist, also Mann oder Frau oder für beide.
Wenn ich nur Mann nehme, liegen 500 Euro über der Grenze von 256 Euro und hauen voll rein, wenn ich für beide eintrage, liegt es drunter und wäre Null Steuer. Kommt mir komisch vor, weil es ja eigentlich eine gemeinsame Veranlagung ist. Da besteht für mich Klärungsbedarf mit den FA.
Die Fahrzeuge sind versicherungstechnisch auf mich zugelassen und versichert, von daher halte ich es für wahrscheinlich, die Auszahlung für mich eintragen zu müssen, obwohl das eine das Auto meiner Frau ist und das andere meins.
Damit muss ich mich aber noch detaillierter beschäftigen, wenn ich mal ausreichend Zeit dafür finde und letztendlich muss das erst 2023 erklärt werden. Da bleibt ausreichende Zeit, das zu klären und ich hab zum Glück einen Sachbearbeiter beim FA, der auch mal bereit ist, Detaillfragen zu beantworten.
Zuletzt geändert von est58 am Do 11. Nov 2021, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

H4TU
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Ganz ruhig, warum diese gereizte Reaktion ?
Ich behaupte weder das ich recht habe in ihrem Fall noch das ich ein Fachmann bin.
Natürlich kennt niemand die Situation und werte des anderen, wie auch und warum auch.

Wenn ich aber Bespiel-Berechnungen anstelle und damit aufzeigen möchte das es sich nur bedingt lohnt und das ganze noch unterstreiche mit Sätzen wie "der Staat gibt, der Staat nimmt" was faktisch auch schon falsch ist in dieser Situation, dann darf man, so finde ich, den anderen Usern hier gerne auch mal aufzeigen das dem nicht so ist. Oder zumindest nicht pauschal.

Wiso ist grundsätzlich ein super Programm, kann aber auch nur das umsetzten was ich eingebe. Gebe ich die Werte in der falschen Maske ein so kann es auch dann zu falschen Berechnungen kommen. Damit will ich nicht unterstellen das sie einen Fehler gemacht haben oder das Programm falsch berechnet hat, aber leider liegen diese Berechnungen dann doch sehr oft daneben weil etwas falsch eingeben wurde. Und das kommt öfter vor als viele Denken, zumindest wenn es sich dabei nicht um den "0815 Arbeitnehmer Standardfall" handelt.

Aber der Grundsatz ist natürlich richtig das es sehr individuell ist. Wenn z.B. 2 Autos angemeldet sind, je eines auf die Frau und denn Mann, dann kommt man bis 256 € am besten weg. Denn die Freigrenze (nicht Freibetrag) von 256,- € gilt für jede Person einzeln.

Jetzt sind wir aber schon sehr im Steuerrecht und etwas von der THG-Quote abgekommen
Screemer hat geschrieben: Wer in einem onlineforum mit dem siezen anfängt fühlt sich in der Regel ziemlich auf den Schlips getreten.
Andere mögen es nicht geduzt zu werden.
Aber okay, der erste Satz kam durch das "Sie" etwas aggressiv rüber. Das war aber nicht meine absicht.

Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

est58
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Hallo @H4TU, meine Antwort hat sich mit Deiner überschnitten. In 2023 sind wir schlauer, bis dahin alles Gute.

Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

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H4TU hat geschrieben: Aber der Grundsatz ist natürlich richtig das es sehr individuell ist. Wenn z.B. 2 Autos angemeldet sind, je eines auf die Frau und denn Mann, dann kommt man bis 256 € am besten weg. Denn die Freigrenze (nicht Freibetrag) von 256,- € gilt für jede Person einzeln.
Unsere beiden BEVs sind auch beide auf meine Frau angemeldet. Kam uns einfacher vor da wir das seit Jahren so machen und sie die bessere Schadensklasse in der Versicherung hat. Das Anmeldung & Versicherung & Leasing nicht noch wild gemixt werden.

Das sich das nun, trotz gemeinsamer Veranlagung in der Steuererklärung, nachteilig auswirken soll finde ich überraschend...
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Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

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H4TU hat geschrieben: Wie kommen Sie auf solche Werte ?
Wir haben das letzte Woche gerade durchgespielt, SFA ist in der Familie, und müssen von den potentiellen 500,- € ca. 50,- € Steuern nachzahlen bei der Steuererklärung. Wie hoch sie letztlich genau ausfällt hängt von den restlichen Einkommen sowie die steuerliche Verlangung ab.

Ja, die Einnahme gilt als sonstiges Einkommen. Dieses wird aber zu den restlichen Einkommen (Gehalt, etc.) addiert, somit steigt das Jahreseinkommen um 500,- € und werden nicht separat abgerechnet. Und 500 ,- € Erhöhung des Jahreseinkommens fällt für die meisten kaum ins Gewicht wenn man bedenkt das der mittlere Bruttolohn bei ca. 47.000 € liegt. Da sind 500 € gerade mal 1,1 %. Zumal auf das Gesamteinkommen noch Freibeträge, Werbungskosten etc. verrechnet werden. Beim Ehegattensplitting kann es sogar noch günstiger ausfallen, auch hier je nach Konstellation.
Morgen...!
Das kann man relativ einfach über die Grundtabelle 2021 kontrollieren[1]. Ich habe die Daten mal für folgende Konstellationen ausgelesen (jeweils eine Erhöhung um 300€ OHNE Kirchensteuer).

1. Einkommen
66.000,00 €: Steuer: 18.776,61 €
66.300,00 €: Steuer: 18.917,61 €

Steuerliche Mehrbelastung: < 141,00 €

2. Einkommen
123.000,00 €: Steuer: 46.350,07 €
123.300,00 €: Steuer: 46.487,41 €

Steuerliche Mehrbelastung: < 137,00 €

Mit Splitting kann man das noch ein bissl variieren. Wenn der eine Partner extrem wenig und der andere extrem viel verdient.

MfG André

[1] https://www.grundtabelle.de/Grundtabelle-2021.pdf
Škoda Citigo e iV - Style in Crystal-Blau
Bestellt 21.02.2020 => übernommen 06.10.2020
Fast Voll (ohne Colourconcept Schwarz + grüne Sitzziernähte), Fuchs Schmiedefelgen, H&R Sportfedernsatz, SCC Spurverbreiterung

Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

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So, und jetzt bitte zurück zum eigentlichen Thema - die Steuerberatung dann bitte im Stammtisch weiterführen...

Grüazi, MaXx

Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

CreytaX
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catoderjuengere hat geschrieben: Ja.

(plus 7 Zeichen, weil die Software es so will 🙂 )
Leider bin ich mir jetzt nicht sicher auf welche der 3 Fragen das Ja bezogen ist.

Ich versuche die Fragen präziser zu stellen.

Gilt die THG-Q auch für einen BMW i3 mit REX?

Sind PHEV auch THG-Q berechtigt?

Danke und Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.

Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

H4TU
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Nur BEV, also Voll-Stromer sind THG-Quoten berechtigt.
Alles was einen (zusätzlichen) Verbrenner an Board hat ist ausgeschlossen.

Re: Über Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über 200€ pro Jahr, weil man elektrisch fährt?

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Dann spiel ich mal euren Assistenten und mach euch ein neues Thema für die steuerlichen Aspekte der THG auf:
viewtopic.php?f=68&t=73181

Ihr solltet auch ein bisserl an die Leute denken die das Forum nach euch benutzen - wie soll jemand in diesen zig Seiten dann das Randthema Besteuerung finden? Es macht sich ja auch kaum jemand die Mühe das Wiki entsprechend aktuell zu halten...

Grüazi, MaXx
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