[D] Höhere Förderung: u.a. 6.000 statt 4.000 €

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos

Re: Kaufprämie für Elektro-Autos soll offenbar steigen

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folder Mo 4. Nov 2019, 22:58
Rockhopper hat geschrieben:
Mo 4. Nov 2019, 18:26
Als Radfahrer oder ÖPNV Nutzer würde ich mich mächtig aufregen.
Mich als Radfahrer und ÖPNV-Nutzer regt es viel mehr auf, dass die Regierung Jahr für Jahr 9,5 Milliarden Euro Subventionen an Dieselfahrer verteilt, die ihre Abgase ungestraft auf mich in der Stadt und vorzugsweise in Kindernasenhöhe verteilen dürfen - anstatt dass sie ihre Abgase einfach mit einem Schlauch erst man an ihre eigene Fresse blasen müssen.

Die nicht einmal 0,1 Milliarden im Jahr, die der Bund im Jahr für etwas mehr Elektromobiltität ausgeben "will" (also angeblich will!) , macht nur ca. 1% der Dieselsubvention aus. Zudem wird diese eher geringe Summe zum allergrößten Teil durch die höheren Mehrwertsteuereinnahmen (wegen der teureren, da Arbeitsplatzintensiveren Elektro-Autos) wieder ausgeglichen, d.h. es kostet dem Steuerzahler fast NICHTS.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.
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Re: Kaufprämie für Elektro-Autos soll offenbar steigen

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schuti
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folder Di 5. Nov 2019, 05:59

mweisEl hat geschrieben:
Die nicht einmal 0,1 Milliarden im Jahr, die der Bund im Jahr für etwas mehr Elektromobiltität ausgeben "will" (also angeblich will!) , macht nur ca. 1% der Dieselsubvention aus. Zudem wird diese eher geringe Summe zum allergrößten Teil durch die höheren Mehrwertsteuereinnahmen (wegen der teureren, da Arbeitsplatzintensiveren Elektro-Autos) wieder ausgeglichen, d.h. es kostet dem Steuerzahler fast NICHTS.
Würde der Herstelleranteil wirklich existieren (und nicht nur durch geringere allgemeine Rabatte ausgeglichen werden), so würde das die MwSt-Einnahmen des Bundes senken.
Elektroautos sind weniger arbeitsplatzintensiv.

Deine Kommentare zum Diesel sollte man garnicht kommentieren. Du verlässt da jegliche echte Diskussion, die sicher an anderer Stelle berechtigt wäre.


Zum Thema: Beteiligung der Autoindustrie bedeutet wohl, dass der Anteil des Bundes nur um 1000 Euro steigt, und nur dort liegt die wahre Ersparnis.
VW würde statt der derzeitigen Aktionsprämie von 1500 Euro beim Kauf des up einfach 1190 (1k+mwst) auf den Herstelleranteil drauf packen. Die verdienen dann also mehr. Der Bund zahlt 1000 mehr, womit es für den Käufer dann 690 Euro günstiger wird. (nicht 2000)

Re: [D] Höhere Förderung für geplant: u.a. 6.000 statt 4.000 € / erst ab 2021?

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GTDler
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folder Di 5. Nov 2019, 06:52
Ich hatte eben eine Zusammenfassung des gestrigen Abends im Radio gehört. Da wurde auch nicht genau bekannt gegeben, ab wann denn die neue Förderung greift. 2020 oder 2021?

Re: Kaufprämie für Elektro-Autos soll offenbar steigen

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folder Di 5. Nov 2019, 07:18
schuti hat geschrieben:
Di 5. Nov 2019, 05:59
Würde der Herstelleranteil wirklich existieren (und nicht nur durch geringere allgemeine Rabatte ausgeglichen werden), so würde das die MwSt-Einnahmen des Bundes senken.
Da ein Elektroauto verglichen mit einem ähnlichen Verbrenner-PKW um 10.000 bis 20.000 € teurer ist, ergegeben sich für den Staat höhere Mehrtwertsteuer-Einnahmen um 1.600 bis 3.200 €
schuti hat geschrieben:
Di 5. Nov 2019, 05:59
Elektroautos sind weniger arbeitsplatzintensiv.
Elektroautos führen zu deutlich mehr Arbeitsplatzkosten im Bereich F&E. Das wird durch die im Prinzip simplere Montage im Fließband in den nächsten Jahren nicht ausgeglichen. Kaufpreise für Massenprodukte im Wettbewerb bemessen sich immer an den Personalkosten, die bei Elektroautos auch in den nächsten Jahren, also so lange die Pseudo-Förderung wirken soll, höher sein werden.

Für diesen Zeitraum, wird der Staat im Zuge der Auszahlung der im internationalen Vergleich sehr geringen Förderung diese im Wesentlichen durch höhere Mehrtwertsteuer-Einnahmen kompensieren können.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Kaufprämie für Elektro-Autos soll offenbar steigen

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folder Di 5. Nov 2019, 07:32

mweisEl hat geschrieben:
schuti hat geschrieben:
Di 5. Nov 2019, 05:59
Würde der Herstelleranteil wirklich existieren (und nicht nur durch geringere allgemeine Rabatte ausgeglichen werden), so würde das die MwSt-Einnahmen des Bundes senken
Da ein Elektroauto verglichen mit einem ähnlichen Verbrenner-PKW um 10.000 bis 20.000 € teurer ist, ergegeben sich für den Staat höhere Mehrtwertsteuer-Einnahmen um 1.600 bis 3.200 €
Milchmädchenrechnung: In vielen Fällen ist ein Elektroauto heute über TOC schon günstiger als ein Verbrenner. Dies wird sich in Zukunft weiter verstärken. Insofern fällt dann auch über die Lebensdauer nicht mehr Umsatzsteuer an, der Kauf ist ja nur ein Teil. Von den anderen Steuern wie Mineralölsteuer oder KFZ-Steuer noch gar nicht gesprochen...

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Re: [D] Höhere Förderung für geplant: u.a. 6.000 statt 4.000 € / erst ab 2021?

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Und für Verbrenner gibt es immer noch 4500 Euro Förderung. :(
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
Der Ioniq wartet schon auf die ersten Sonnenstrahlen. :)

Re: [D] Höhere Förderung für geplant: u.a. 6.000 statt 4.000 € / erst ab 2021?

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folder Di 5. Nov 2019, 08:33
Wenn die Förderung mit 6000 € geteilt auf Autohersteller und Staat kommt dann gilt dioch sicher die alte Regelung das der Herstellerrabatt in der Rechnung zu erkennen sein muss.

Um also die neue Förderung (wenn sie denn ab 2020 gilt) müßte dann der Listenpreis um min. 3000+MwSt = 3570 € reduziert sein.
Wem in seiner Rechnung weniger als 3570 € abgezogen wurde müßte in die Röhre sehen, die mit mehr als 3570 € könnten die Förderung evtl. einstreichen.

Damit wäre ich mit einer Ersparnis von 3272 € (brutto) zum Listenpreis raus...

Wieso haben die nicht einfach den BAFA Anteil auf 4000 € angehoben.
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Re: [D] Höhere Förderung für geplant: u.a. 6.000 statt 4.000 € / erst ab 2021?

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Kurzschluss
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folder Di 5. Nov 2019, 08:42
Soll denn die Förderung auch auf L7E Fahrzeuge (Renault Twizy, Microlino etc.) ausgedehnt werden?
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Re: [D] Höhere Förderung für geplant: u.a. 6.000 statt 4.000 € / erst ab 2021?

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folder Di 5. Nov 2019, 09:01
Kurzschluss hat geschrieben:
Di 5. Nov 2019, 08:42
Soll denn die Förderung auch auf L7E Fahrzeuge (Renault Twizy, Microlino etc.) ausgedehnt werden?
Baut die deutsche Autoindustrie solche Fahrzeuge? Nein. Also natürlich NICHT!
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Re: [D] Höhere Förderung für geplant: u.a. 6.000 statt 4.000 € / erst ab 2021?

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Miwake
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folder Di 5. Nov 2019, 09:03
Hallo,

die Förderung von Kleinstfahrzeugen, würde den Absatz und die Chance am Markt erhöhen.
Beispiel:
der (E-Up) von Seat mit dem 37 kWh Akku soll als Einstieg mit Förderung so um die 16.000 Euro kosten.
der Microlino mit dem großen Akku 14 kWh ohne Förderung kostet auch 16.000 Euro

Daher ohne Förderung werden die meisten auf den Seat setzen. Würde der Microlino auch gefördert,
wäre man so bei 12.000 Euro oder noch darunter. Da würden wieder einige den Microlino bevorzugen.

Gruß
Michael
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