steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos
AntwortenAntworten Options Options Arrow

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

zoppotrump
  • Beiträge: 1932
  • Registriert: Sa 12. Aug 2017, 14:56
  • Hat sich bedankt: 58 Mal
  • Danke erhalten: 170 Mal
read
Fridgeir hat geschrieben:
Ich weiß, es wird auch so Land-auf und Land-ab geschrieben, aber es ist nun mal falsch (gerade auch wichtig in Bezug auf die Familienheimfahrten 0,03%)
Wieso? Mathematisch ist es doch das gleiche ob ich es "halbierter Preis" oder "0,5% + 0,015%" nenne. Oder?
Anzeige

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

USER_AVATAR
read
zoppotrump hat geschrieben:
Fridgeir hat geschrieben:
Ich weiß, es wird auch so Land-auf und Land-ab geschrieben, aber es ist nun mal falsch (gerade auch wichtig in Bezug auf die Familienheimfahrten 0,03%)
Wieso? Mathematisch ist es doch das gleiche ob ich es "halbierter Preis" oder "0,5% + 0,015%" nenne. Oder?
Das mag mathematisch stimmen, falsch ist es, weil es im Gesetz nicht 0,5 sondern 1% stehen, aber lassen wir das, ich glaube, wir haben alle verstanden, worum es geht
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

FAQ-Thread für den BMW i3

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

k_b
  • Beiträge: 950
  • Registriert: Mo 29. Okt 2018, 23:30
  • Danke erhalten: 190 Mal
read
Wie sieht es eigentlich mit der Abschreibedauer für eine Wallbox aus? Gibt es dazu schon Richtwerte? In den offiziellen Afa Tabellen kann ich dazu nichts Aussagekräftiges finden. Gibt es Unterschiede bei Festinstallationen und bei mobilen Boxen? Danke für eine Aufklärung.

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

USER_AVATAR
read
k_b hat geschrieben: Wie sieht es eigentlich mit der Abschreibedauer für eine Wallbox aus? Gibt es dazu schon Richtwerte? In den offiziellen Afa Tabellen kann ich dazu nichts Aussagekräftiges finden. Gibt es Unterschiede bei Festinstallationen und bei mobilen Boxen? Danke für eine Aufklärung.
Wie du schon richtig geschrieben hast, sind die amtlichen AfA Tabellen nur Richtwerte, grundsätzlich gilt, daß Wirtschaftsgut auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abzuschreiben.

Ich würde eine Wallbox, auch bei einer Festinstallation, als bewegliches Wirtschaftsgut einstufen und zwischen 5-8 Jahren abschreiben.
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

FAQ-Thread für den BMW i3

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

USER_AVATAR
  • iMarc
  • Beiträge: 30
  • Registriert: So 16. Dez 2018, 11:23
  • Hat sich bedankt: 27 Mal
  • Danke erhalten: 9 Mal
read
Hallo Zusammen,
Hat hier jemand im Forum in seiner Steuererklärung für 2018 erfolgreich diese Pauschalen für den Auslagenersatz durchbringen können ?

Es geht um den Beitrag von Fridgeir den ich hier noch mal gekürzt zitieren möchte:

Aber es wird noch besser, fährt man einen betrieblichen und zur privaten Nutzung überlassenen Pkw und lädt außerhalb der Arbeit, handelt es sich um Auslagenersatz. Damit das noch nicht zu einfach wird, hat das BMF dem noch eins drauf gesetzt:

BMF v. 26.10.2017 - IV C 5 - S 2334/14/10002-06 BStBl 2017 I S. 1439
Es bestehen keine Bedenken, für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2020 zur Vereinfachung des Auslagenersatzes für das elektrische Aufladen eines Dienstwagens (nur Pkw) nach § 3 Nummer 50 EStG und zur Anrechnung von selbst getragenen individuellen Kosten des Arbeitnehmers für Ladestrom auf den Nutzungswert folgende monatlichen Pauschalen typisierend zugrunde zu legen:

mit zusätzlicher Lademöglichkeit beim Arbeitgeber

20 Euro für Elektrofahrzeuge i. S. d. Rdnr. 6 und

10 Euro für Hybridelektrofahrzeuge i. S. d. Rdnr. 8

ohne Lademöglichkeit beim Arbeitgeber

50 Euro für Elektrofahrzeuge i. S. d. Rdnr. 6 und

25 Euro für Hybridelektrofahrzeuge i. S. d. Rdnr. 8.
Äh, haben das alle verstanden?? Fahre ich einen betrieblichen Pkw und der Arbeitgeber hat keine Ladesäule, kann ich für reine Elektrofahrzeuge monatlich 50 EUR erstatten??!! Als Auslagenersatz.
[/quote]
BMW i3s - 120Ah - BEV (Baudatum 05-2019) Capparisweiss - seit 07.06.2019

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

zoppotrump
  • Beiträge: 1932
  • Registriert: Sa 12. Aug 2017, 14:56
  • Hat sich bedankt: 58 Mal
  • Danke erhalten: 170 Mal
read
Ja, so ist es.
So schwer ist es doch nicht seinen eigenen Fall unter vier Fällen zu finden.

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

USER_AVATAR
read
iMarc hat geschrieben: Äh, haben das alle verstanden?? Fahre ich einen betrieblichen Pkw und der Arbeitgeber hat keine Ladesäule, kann ich für reine Elektrofahrzeuge monatlich 50 EUR erstatten??!! Als Auslagenersatz.

Der Witz daran ist, dass Du diese Pauschale ohne weitere steuerlichen Konsequenzen erhalten kannst.

Denn streng genommen werde ich als Arbeitnehmer zum Stromlieferanten, wenn ich das dienstliche Fahrzeug, welches mit auch zur privaten Nutzung überlassen wird, an meinem Stromanschluss auflade und ich dafür Geld von meinem Arbeitgeber erhalte.

Strom wird im Sinne der Umsatzsteuer "geliefert".
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

FAQ-Thread für den BMW i3

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

lecsy
  • Beiträge: 199
  • Registriert: Sa 12. Mai 2018, 10:20
  • Danke erhalten: 15 Mal
read
iMarc hat geschrieben:Hallo Zusammen,
Hat hier jemand im Forum in seiner Steuererklärung für 2018 erfolgreich diese Pauschalen für den Auslagenersatz durchbringen können ?

Es geht um den Beitrag von Fridgeir den ich hier noch mal gekürzt zitieren möchte:

Aber es wird noch besser, fährt man einen betrieblichen und zur privaten Nutzung überlassenen Pkw und lädt außerhalb der Arbeit, handelt es sich um Auslagenersatz. Damit das noch nicht zu einfach wird, hat das BMF dem noch eins drauf gesetzt:

BMF v. 26.10.2017 - IV C 5 - S 2334/14/10002-06 BStBl 2017 I S. 1439
Es bestehen keine Bedenken, für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2020 zur Vereinfachung des Auslagenersatzes für das elektrische Aufladen eines Dienstwagens (nur Pkw) nach § 3 Nummer 50 EStG und zur Anrechnung von selbst getragenen individuellen Kosten des Arbeitnehmers für Ladestrom auf den Nutzungswert folgende monatlichen Pauschalen typisierend zugrunde zu legen:

mit zusätzlicher Lademöglichkeit beim Arbeitgeber

20 Euro für Elektrofahrzeuge i. S. d. Rdnr. 6 und

10 Euro für Hybridelektrofahrzeuge i. S. d. Rdnr. 8

ohne Lademöglichkeit beim Arbeitgeber

50 Euro für Elektrofahrzeuge i. S. d. Rdnr. 6 und

25 Euro für Hybridelektrofahrzeuge i. S. d. Rdnr. 8.
Äh, haben das alle verstanden?? Fahre ich einen betrieblichen Pkw und der Arbeitgeber hat keine Ladesäule, kann ich für reine Elektrofahrzeuge monatlich 50 EUR erstatten??!! Als Auslagenersatz.
[/quote]Ich bekomme das vom Arbeitgeber, monatlich 50 Euro steuerfrei obendrauf. Bin nicht sicher ob das so richtig ist oder dann eher klassische Sachleistung oder so. Mein AG ist bei Elektro nicht so fit Bild

Klingt so, als macht ihr das in der Lohnsteuererklärung geltend?

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

USER_AVATAR
read
lecsy hat geschrieben: Ich bekomme das vom Arbeitgeber, monatlich 50 Euro steuerfrei obendrauf. Bin nicht sicher ob das so richtig ist oder dann eher klassische Sachleistung oder so. Mein AG ist bei Elektro nicht so fit Bild

Klingt so, als macht ihr das in der Lohnsteuererklärung geltend?
Ja, die 50EUR (oder je nach Fahrzeugart) gibt es Lohnsteuerfrei dazu, deshalb ja Auslagenersatz; eine Sachleistung kann es nicht sein, da Du das Geld nicht für Deine Arbeitsleistung erhältst, sondern eben als Auslagenersatz.

In der Einkommensteuererklärung (Lohnsteuerjahresausgleich) dürfte das nicht funktionieren, da man dort in der Regel die Entfernungskilometer angibt. Damit sind sämtliche Kfz-Kosten für den Weg zur Arbeit abgegolten (Besonderheiten mal ausgenommen). Dein AG muss ja für den Dienstwagen auch die Fahrten Whg/Arbeit ansetzen, das ist dann darin verarbeitet.

Zusätzlich würde mich wundern (wobei eigentlich auch nicht beim Bildungsstand unserer Finanzbeamten).... und wäre auch nicht richtig.
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

FAQ-Thread für den BMW i3

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

USER_AVATAR
  • iMarc
  • Beiträge: 30
  • Registriert: So 16. Dez 2018, 11:23
  • Hat sich bedankt: 27 Mal
  • Danke erhalten: 9 Mal
read
In dem Haufe-Artikel steht :

„Werden die Kosten für den Ladestrom nicht vom Arbeitgeber erstattet, sondern vom betroffenen Arbeitnehmer selbst getragen, mindern die vorstehenden Beträge den geldwerten Vorteil aus der Firmenwagengestellung beim Arbeitnehmer.“

Ich hatte das so verstanden, dass der steuerlich angesetzte geldwerte Vorteil um die 50€ p.M. gesenkt wird, wenn der Arbeitnehmer privat lädt und selber zahlt
BMW i3s - 120Ah - BEV (Baudatum 05-2019) Capparisweiss - seit 07.06.2019
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Elektroauto Förderung“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag