Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos

Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

Ben123
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Im Zusammenhang mit der Kaufprämie für Elektroautos erscheint es mir logisch, die Förderung der Elektromobilität mit einer Anpassung der Energiesteuer insbesondere hinsichtlich des steuerlich stark begünstigten Dieselkraftstoffs zu finanzieren.

Bezüglich der Anpassung der Energiesteuer entsprechend des Kohlstoffgehalts habe ich eine Petition an den Bundestag verfasst. Die Mitzeichnungsfrist läuft noch zwei Tage: https://epetitionen.bundestag.de/petiti ... 23.nc.html

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Re: Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

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Ben123 hat geschrieben:Im Zusammenhang mit der Kaufprämie für Elektroautos erscheint es mir logisch, die Förderung der Elektromobilität mit einer Anpassung der Energiesteuer insbesondere hinsichtlich des steuerlich stark begünstigten Dieselkraftstoffs zu finanzieren.

Bezüglich der Anpassung der Energiesteuer entsprechend des Kohlstoffgehalts habe ich eine Petition an den Bundestag verfasst. Die Mitzeichnungsfrist läuft noch zwei Tage: https://epetitionen.bundestag.de/petiti ... 23.nc.html

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Die Sache hat leider noch einen Haken:
Solange nicht komplett der STrom für E-Autos regenerativ erzeugt wird, müsste man ja auch Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke zus. besteuern.
Außerdem stört es mcih, dass überall geschrieben wird, der Diesel würde weniger besteuert werden.
Beim Benzin ist der Grundanteil (KFZ-Steuer) niedriger und der verbrauchsabhängige Anteil höher,
beim Diesel umgekehrt. Fahre ich wenig, wird der Diesel benachteiligt, fahre ich viel, bevorzugt.

Man darf aber nciht die vielen gewerblich genutzten Maschinen vergessen, die fast alle mit Diesel betrieben werden.
Ein aktueller Vergleich zeigt sogar, dass mobile Arbeitsmaschinen eine strengere Norm haben als PKWs.
Es gibt Bereiche, da gibt es für die keine Alternative. Die müssen Diesel verbrennen. Lediglich Hybrid wäre möglich.

Bitte nicht alles auf PKWs beziehen.
e-Golf und Kia e-niro
PV-Anlage 18kWp, Speicher 13,5kWh netto, von der Notwendigkeit der Energie- und Mobilitätswende überzeugt

Re: Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

Ben123
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Nenne mir mal bitte einen Fahrer eines Elektroautos, der sein Elektroauto nicht ausschließlich mit Ökostrom auflädt. :-)

Gerade für den Verkehrssektor und Wirtschaftsverkehr ist es entscheidend, dass die steuerliche Besserstellung des Diesels ein Ende hat. Wir wollen CO2 einsparen, Schadstoffe reduzieren und mehr Güter/Menschen auf der Schiene transportieren. Das klappt aber nicht, wenn die Bahn nicht wettbewerbsfähig ist bzw. umweltschädliche Verkehrsarten indirekt gefördert werden.

Re: Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

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  • pauli59
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...ich habe unterzeichnet! :thumb:
Kona 64 Premium seit Februar 2019

PV Anlage 7,42 kWp :!:

Re: Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

mustanse
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Die höhere Kfz-Steuer beim Diesel kann man mühelos mit den schlechteren Abgaswerten der Diesel - nach Norm wie real - begründen. Ein Euro 6 Diesel muss immernoch weniger strenge Grenzwerte (->Stickoxide) einhalten, wie der Euro 6 Benziner. Bei den Partikeln wurden auch Grenzwerte für Benziner eingeführt. Dazu kommt, dass die Grenzwerte für Benziner auch im Realbetrieb leichter einzuhalten sind, wenn man nur will (vgl. Realmessungen Toyota Prius - finde nur das Dokument nicht mehr, war glaube ich vom ICCT).
Den geringeren CO²-Ausstoß belohnt man ja durch den geringeren Verbauch und damit geringere Verbrauchssteuern.
Die Unternehmen kommen auch mit höheren Dieselpreisen leben oder sind die Verbraucherpreise zusammen mit den Kraftstoffpreisen im letzen Jahr gesunken?
Angleichen der Energiesteuer träfe auch LPG und CNG-Fahrer. Die werden bei geringen Umweltvorteilen drastisch gefördert. Bei gleicher Energiesteuer wäre der Markt für diese Antriebe schlagartig tot.
Zoé 09/2013 - 05/2019
i3 8/2019 -

Re: Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

palim_palim
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Die Forderung ist ungerecht und unsozial.

Wer wird denn dann finanziell mehr belastet? Die große Familie, für die es noch keine Alternative zum Diesel-Van gibt auf dem Markt. Geringverdiener, die gezwungen sind, im Gebrauchtfahrzeugsegment <5000€ ein Fahrzeug zu suchen. Und all jene Berufstätigen, die täglich weite Strecken pendeln müssen, sich aber keinen Tesla leisten können.

Und wer profitiert? Besserverdiener, die es sich problemlos leisten können, ein Elektrofahrzeug im Wert von 20.000 bis z.T. 40.000€ als Gadget oder Zweitfahrzeug für die Stadt anzuschaffen.
Nissan Leaf + Renault Twizy + 11,1kWp PV

Re: Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

novalek
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palim_palim hat geschrieben:Die Forderung ist ungerecht und unsozial.
Die Welt ist doch gesteuert.
Man sollte sozial (gemeinnützlich) steuern, welchen Schaden die Kfz anrichten ->
1. Motorleistung und Treibstoff
2. Gewicht
3. Nutzungsquote

zu 1: Umweltschäden per CO2 + NOx: (Tabelle PS pro Gewicht: ab 15 kW pro Tonne steigen VerbrennerSteuern exponentiell, sowie Gleichsschaltung von Diesel- und Benzin-Steuer)
zu 2. Straßen- Brückenschäden (ab 2 Tonnen PkW-Gewicht steiegen die Steuen exponetiell (gegen Monster-SUVs)
zu 3: Besteuerung von Verbrennern in Stadtregion besonders hoch (Nutzung der öffentlichen Angebote)

Anmerkung Ökostrom: Ökostrom ist heute vielfach nur 1cent teurer als Kohlestrom und ist bei Nutzung von Stadtwerke-Elektromobil-Prämien sogar Pflicht für 1-2 Jahre.

Re: Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

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Würde mal mit einer Förderung von Heim-Solaranlagen mit Speicherbatterie anfangen.
Einsparungen dadurch, dass kein Geld mehr in Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke fließt,
sondern hauptsächlich in Windenergie, da ja wirklich preiswert ist.
Den Kohlekraftwerksbetreibern wird ja Geld bezahlt, dass diese Dinger bereit stehen.
Und wieviel Milliarden werden für den Rückbau von Atomkraftwerken gebraucht. OK - das ist Vergangenheit und gut, dass die Dinger nicht weiter in Deutschland gebaut werden.

Es kann auch nciht sein, dass man als Selbständiger nichts mehr planen kann:
Da kauft man sich einen EU6-Diesel, der übrigens im realen Betrieb relativ sauber ist, und kaum fährt man ihn, kommen Leute wieder auf eine neue Idee.
So, also dann bald wieder Golf-Diesel verkaufen und Elektroauto kaufen. Bitte schön, welches für bis zu 1000km am Tag ???
So, dann funktioniert das meinetwegen in ein paar Jahren mit der Reichweite.
DAnn kommt der Nächste und möchte , dass man keine Batterien mehr verwendet , da es nun wieder was Besseres gibt.
Also, dann wieder Auto verkaufen,.........

Es geht einfach nicht, dass man ständig die Leute in eine andere Richtung schickt!
Wir sind mit unseren Autos schon relativ gut im Gegensatz zu anderen Ländern.
Wir können aber nicht aus reinem Idealismus unsere Wirtschaft kaputt machen.

Finde, man solle langsam umdenken.
Beispielsweise im ersten Schritt die reinen Verbrenner beim Kauf hoch besteuern, damit nur noch Hybride oder reine E-Autos gekauft werden.
Die Hybride müssten dann gezwungen werden, in den Städten rein elektrisch zu fahren, wie auch immer.

Außerdem sollten die Pendler grundsätzlich aus den Städten draußen bleiben (und möglichst viele andere auch) und mit Bussen in die Stadt fahren.
Klar, auch der Schienenverkehr muss interessanter werden. Da blockiert die Bahn sich aber auch selbst.

Und dann behaupte ich mal als Letztes:
Mit meinem Golf TDI mit 5,5l/100km fahre ich umweltbewusster als jemand mit einem Tesla Sportwagen !!! So, und jetzt ???
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Re: Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

Nichtraucher
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Bernd_1967 hat geschrieben: Und dann behaupte ich mal als Letztes:
Mit meinem Golf TDI mit 5,5l/100km fahre ich umweltbewusster als jemand mit einem Tesla Sportwagen !!! So, und jetzt ???
Und ich behaupte, mit dem Zug fahre ich umweltbewusster als ihr beide zusammen. Und jetzt???

Bringt uns das jetzt weiter?
Sion reserviert
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Re: Energiesteuer anheben -> Förderung der Elektromobilität

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Bernd_1967 hat geschrieben: Außerdem stört es mcih, dass überall geschrieben wird, der Diesel würde weniger besteuert werden.
Beim Benzin ist der Grundanteil (KFZ-Steuer) niedriger und der verbrauchsabhängige Anteil höher,
beim Diesel umgekehrt. Fahre ich wenig, wird der Diesel benachteiligt, fahre ich viel, bevorzugt.
Wenn der Brennwert der Maßstab der Besteuerung wäre, müsste der Liter Diesel 28ct teurer sein. Bei einem 1500cm3-Motor liegt man schon bei 6000km/Jahr mit Diesel besser. Diesel wird also fast immer bevorzugt.
Wie auch immer: die pauschale Kfz-Steuer sollte ohnehin abgeschafft werden, weil sie dem Verursacherprinzip entgegen wirkt.

@Ben123: Jeder lädt mit Strommix (es sei denn, man lädt mit Überschüssen der eigenen PV). Die "Qualität" eines Stromtarifs macht aus, ob z.B. in neue Anlagen investiert wird.
palim_palim hat geschrieben:Die Forderung ist ungerecht und unsozial.
Eine Besteuerung nach dem Verursacher-Prinzip ist immer gerecht und immer richtig. Schließlich leidet die Umwelt und die Gesundheit von Mitmenschen nicht weniger, wenn der Dreck von Armen, Großfamilien oder Pendlern kommt.

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