Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos
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Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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Es gibt Menschen, die statt 200-300m zu gehen um Brötchen oder Zigaretten zu holen, lieber mit dem Auto fahren. Egal bei welchem Wetter. Und solche und ähnliche Fahrten könnten wirklich vermieden werden. Klar wäre es die Beschneidung der individuellen Freiheit solche Fahrten zu verbieten. Aber man sollte seine Rechte nicht über die des Allgemeinwohls stellen.
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Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

Spürmeise
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Gegen eine Reduktion der Zahl von PKW in den Städten mit überdurchschnittlichem PKW-Verkehr hätte ich nichts einzuwenden: mittels elektrischem Carsharing, gut ausgebautem ÖPNV, Fahrradförderung - z.B. auch mehr breite bequeme Fahrradstrecken statt mehrspuriger innerörtlicher Straßen nur für Kraftfahrzeuge und die Holperradwege mit roter Ampelwelle am Rand - ich liebe die Critical Mass 8-)

Die aber nur solange man bei der Reduzierung bei den Verbrennerautos beginnt, und nicht bei den Elektroautos wie jetzt, man ihnen die notwendige urbane Infrastruktur (Lademöglichkeiten) verweigert, keine Elektro-Taxis fördert etc.

Über das Einhalt-Gebieten von Elektroautos kann man nachdenken, wenn der Bestand dereinst bei 10% liegt (derzeit: 0,07%), jetzt gilt es: vorbehaltlos fördern.

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

holobro
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Spürmeise hat geschrieben:Gegen eine Reduktion der Zahl von PKW in den Städten mit überdurchschnittlichem PKW-Verkehr hätte ich nichts einzuwenden: mittels elektrischem Carsharing, gut ausgebautem ÖPNV, Fahrradförderung - z.B. auch mehr breite bequeme Fahrradstrecken statt mehrspuriger innerörtlicher Straßen nur für Kraftfahrzeuge und die Holperradwege mit roter Ampelwelle am Rand - ich liebe die Critical Mass 8-)

Die aber nur solange man bei der Reduzierung bei den Verbrennerautos beginnt, und nicht bei den Elektroautos wie jetzt, man ihnen die notwendige urbane Infrastruktur (Lademöglichkeiten) verweigert, keine Elektro-Taxis fördert etc.

Über das Einhalt-Gebieten von Elektroautos kann man nachdenken, wenn der Bestand dereinst bei 10% liegt (derzeit: 0,07%), jetzt gilt es: vorbehaltlos fördern.
:)
+1

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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holobro hat geschrieben: Amsterdam hat fast 40% Fahrradverkehr und da fühlen sich die Leute nicht eingeschränkt.
Stuttgart hat 4%
Hausaufgabe für Dich: die beiden Städte auf einer topographischen Karte (mit Höhenlinien) anschauen.
EDIT: und auf einer Fahrradkarte...
Und wenn du abends in der Stadt bist ,ist der ÖPNV eh besser ,dann kann man nämlich auch mal was trinken.
Ich kann mich auch ohne Alkohol amüsieren. :)
Großstädte wie Oslo London oder Paris werden den Autoverkehr einschränken.
Und ich hoffe, sie fangen bei den Verbrennern an. Und wenn ich nicht mehr arbeiten muss, will ich eh nicht mehr in einer Stadt leben.

Gruss
Umbi
Zoe seit 2013, 41kWh seit Ende 2018 - Verbrauch ab Zähler mit allem (Ladeverluste) und scharf (Vorheizen) Bild

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

Spürmeise
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Spürmeise hat geschrieben:Das Problem unserer Kommunalgrünen, die sehr häufig Verkehrsreferate in den Rathäusern besetzen und seit Jahrzehnten von völlig unrealistischem 0% Autoanteil in "ihrer" Stadt träumen ist: da die meisten dieser Grünen in einer Art Biotop leben (z.B. im Umweltreferat oder am Öko-Institut kommt jeder mit ÖPNV oder Fahrrad, da denkt man vielleicht, dass das doch immer so sein muss), kriegen sie die abweichenden Lebenseinstellungen nicht so mit, so dass es für sie nur folgerichtig ist, Elektroautos wie alle anderen Autos in der Stadt abzulehnen, was leider bedeutet, dass 99,9% der Leute in der Stadt (die meinen, auf ihr Auto nicht verzichten zu können) bei ihren Verbrennerautos bleiben.
Dazu passend: Warum Elektroautos in Bremen keine Vorfahrt haben

Glotz-Richter, Referent für nachhaltige Mobilität im Verkehrsressort der Stadt Bremen: „In Oslo können E-Autos die Busspuren nutzen, mit dem Ergebnis, dass es dort deutlich mehr Stau gibt als in Bremen.“ Als Beleg für seine These führt Glotz-Richter die Staudaten des Navigationsgeräte-Herstellers Tom Tom heran. Gemessen an diesem Stauindex liege Bremen auf dem 81. Rang und Oslo auf dem 52. Der Bremer Verkehrsexperte interpretiert die Daten so: „Es ist absurd, wenn die Förderung der E-Mobilität zu einer höheren Verkehrsbelastung führt.“ Die „Fahrradhauptstadt“ Bremen verfolge hingegen das Ziel, den Anteil der Autos im Straßenverkehr weiter zu reduzieren.

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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Wer von uns will denn überhaupt irgendwelche Busspuren nutzen?
Sich über so ein Placebo zu streiten ist m. E. Vergeudung von Lebenszeit.
Twizy seit 3/2015, Zoe Q210 12/2015-11/2017, Ioniq 12/2017-2/2020, Kona seit 2/2020
CF Box 43kW Typ2 Kabel / 22kW Typ2 Buchse / 2x32A CEE / 2x CEE blau

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

Jack76
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Spürmeise hat geschrieben:„In Oslo können E-Autos die Busspuren nutzen, mit dem Ergebnis, dass es dort deutlich mehr Stau gibt als in Bremen.“ Als Beleg für seine These führt Glotz-Richter die Staudaten des Navigationsgeräte-Herstellers Tom Tom heran. Gemessen an diesem Stauindex liege Bremen auf dem 81. Rang und Oslo auf dem 52. Der Bremer Verkehrsexperte interpretiert die Daten so: „Es ist absurd, wenn die Förderung der E-Mobilität zu einer höheren Verkehrsbelastung führt.“
Geile Schlußfolgerung... ;-)
Erstens unterscheiden die floating car Daten von TomTom und Co. ja nicht zwangsläufig, ob der Stau auf der Busspur passierte oder nebendran (so genau ist ja meist nicht mal das GPS selbst), da bräuchte man also wenigstens präzise Daten der unterschiedlichen Fahrspuren und zweitens werden Busspuren ja meistens auch genau dort eingesetzt, wo eine Stauwahrscheinlichkeit sehr hoch ist um eben dem Busverkehr in diesem Falle freie Fahrt zu ermöglichen..." Was für ein "Durak"! :wand:
Aber gut, der Herr ist vermutlich selbst Fahrrad-fetischist und besitzt den Führerschein nur, weil er damals von seinen Eltern dazu gezwungen wurde... oder so ähnlich.... :twisted:

Grüße
Jack

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

holobro
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http://www.sueddeutsche.de/auto/parkpla ... -1.2858451
"Wenn die Innenstädte autofrei werden sollen, wird Park and ride nie aussterben. Schließlich müssen auch Elektroautos irgendwo parken."
Stadtplaner und Verkehrswissenschaftler gehen nämlich seit Längerem davon aus, dass rund 30 Prozent des innerstädtischen Autoverkehrs allein der Parkplatzsuche geschuldet ist, auch wenn diese Zahl nur eine grobe Schätzung darstellt.
:roll:

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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Huh - hier ists ja ruhig geworden :-) Bin ich froh das ich unsere ZOE doch schon hab. Das wird eh nix und wenn dauerts vieleicht so lange bis der/die nächste Kommt. Alles wird gut.
ZOE-Besitzer (wenn meine Frau mich lässt) :lol:

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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Ich hab meinen noch nicht. Und wenn's bis, sagen wir mal Juli noch was wird, mit der Forderung, freu ich mich und nehm's noch mit.
Tante Grazie
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Die Bildschirmpixel sind wiederverwendbar.
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