steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

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Alisa hat geschrieben:
k_b hat geschrieben: Am einfachsten wäre es, wenn dir dein Arbeitgeber den Strom kostenfrei zur Verfügung stellt. Dann kann er ihn steuerlich verwerten und beide Seiten haben etwas davon.
Du hast einen garantierten Park- und Ladeplatz,
und er hat einen ausgeruhten und zufriedenen Mitarbeiter mehr.
Ich vermute das dürfen die nicht, da in der Pharmabranche größter Wert auf Gleichbehandlung aller Mitarbeiter gelegt wird. Fragen könnte ich aber mal, das stimmt. Bin dort allerdings erst 2 Monate und möchte nicht in der Probezeit solche Forderungen stellen. Was hat denn der Arbeitgeber für Vorteile, wenn er mich kostenlos laden lässt?
Alisa, die vorsichtige Herangehensweise habe ich nun schon von mehreren Großunternehmen gehört. Der Neidfaktor der Verbrennerfahrer ist groß in dieser Frage.

Da es Dein Privatfahrzeug ist, kann der AG Dir doch den Strom einfach in Rechnung stellen. Und wenn sie selbst damit nichts zu tun haben wollen, es gibt mittlerweile einige Anbieter am Markt, die das für den Arbeitgeber übernehmen.

Der "Vorteil" besteht darin, dass dir der Arbeitgeber einen geldwerten Vorteil zuwenden kann, ohne das dafür Steuern und Sozisalversicherungsbeiträge entstehen. Aber leider ist der Neidfaktor größer.
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
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Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

zoppotrump
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Alisa hat geschrieben:
Ich vermute das dürfen die nicht, da in der Pharmabranche größter Wert auf Gleichbehandlung aller Mitarbeiter gelegt wird. ...
Würden denn alle Elektroautos kostenlos laden dürfen? Dann wäre es Gleichbehandlung.
Oder nur Du? Dann wäre es das nicht und in der Tat suboptimal.

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

Alisa
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Fridgeir hat geschrieben:
Alisa hat geschrieben:
k_b hat geschrieben: Am einfachsten wäre es, wenn dir dein Arbeitgeber den Strom kostenfrei zur Verfügung stellt. Dann kann er ihn steuerlich verwerten und beide Seiten haben etwas davon.
Du hast einen garantierten Park- und Ladeplatz,
und er hat einen ausgeruhten und zufriedenen Mitarbeiter mehr.
Ich vermute das dürfen die nicht, da in der Pharmabranche größter Wert auf Gleichbehandlung aller Mitarbeiter gelegt wird. Fragen könnte ich aber mal, das stimmt. Bin dort allerdings erst 2 Monate und möchte nicht in der Probezeit solche Forderungen stellen. Was hat denn der Arbeitgeber für Vorteile, wenn er mich kostenlos laden lässt?
Alisa, die vorsichtige Herangehensweise habe ich nun schon von mehreren Großunternehmen gehört. Der Neidfaktor der Verbrennerfahrer ist groß in dieser Frage.

Da es Dein Privatfahrzeug ist, kann der AG Dir doch den Strom einfach in Rechnung stellen. Und wenn sie selbst damit nichts zu tun haben wollen, es gibt mittlerweile einige Anbieter am Markt, die das für den Arbeitgeber übernehmen.

Der "Vorteil" besteht darin, dass dir der Arbeitgeber einen geldwerten Vorteil zuwenden kann, ohne das dafür Steuern und Sozisalversicherungsbeiträge entstehen. Aber leider ist der Neidfaktor größer.
Ja und genau das würde mich interessieren - also wie das tatsächlich abgerechnet werden muss. Ich habe mein Auto seit 4 Wochen und jetzt muss erst mal eine Betriebsvereinbarung erstellt werden wo der Preis verankert wird etc. - da aber der Strompreis abhängig von der vom Unternehmen bezogenen Menge an Strom ist wird das sehr kompliziert... Ich werde wohl einfach mal nach einer Pauschale fragen, wenn ich ein paar Tage länger im Unternehmen bin ;)

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

Alisa
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zoppotrump hat geschrieben:
Alisa hat geschrieben:
Ich vermute das dürfen die nicht, da in der Pharmabranche größter Wert auf Gleichbehandlung aller Mitarbeiter gelegt wird. ...
Würden denn alle Elektroautos kostenlos laden dürfen? Dann wäre es Gleichbehandlung.
Oder nur Du? Dann wäre es das nicht und in der Tat suboptimal.
Wenn dann alle. Hast schon recht - ist ja nicht meine Schuld, dass die anderen noch ihre Verbrenner fahren :D

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

Martin758
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Also mir hat mein damaliger Arbeitgeber eine Rechnung geschrieben. Strommenge*Strompreis*Mehrwertsteuer. Ich musste quasi jeden Tag den Zähler ablesen.

Das Argument, dass der Chef alle gleich behandeln will, wird auch nur genannt, wenn der Chef keine Lust auf Elektromobilität hat und sich einfach nicht dafür interessiert...

Ich habe jetzt den Job gewechselt. Bei einer deutlich größeren Firma kann ich jetzt einfach anstecken ohne irgendwas....

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

Michael_Ohl
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Geht bei meinem Teilzeitbrötchengeber auch. Hat aber noch keinen dazu gebracht sich privat ein E-Auto zu kaufen.

mfg
Michael

Re: steuerliche Fragen rund um das Elektroauto

Alisa
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Martin758 hat geschrieben: Also mir hat mein damaliger Arbeitgeber eine Rechnung geschrieben. Strommenge*Strompreis*Mehrwertsteuer. Ich musste quasi jeden Tag den Zähler ablesen.

Das Argument, dass der Chef alle gleich behandeln will, wird auch nur genannt, wenn der Chef keine Lust auf Elektromobilität hat und sich einfach nicht dafür interessiert...

Ich habe jetzt den Job gewechselt. Bei einer deutlich größeren Firma kann ich jetzt einfach anstecken ohne irgendwas....
Na Interesse scheint ja zu bestehen, da es 4 Ladesäulen auf dem Gelände gibt :) Und ab 2021 soll es elektrische Dienstwagen für den Außendienst geben. Wer weiß, vielleicht ändert sich ja dann was.
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