Zoe R240 gebraucht - Abgleich Wissensstand

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Zoe R240 gebraucht - Abgleich Wissensstand

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Elektrikauto-Trick
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folder So 30. Jun 2019, 14:12
Hallo zusammen,
ich schreibe hier meinen ersten Eintrag in einen Forum überhaupt. Dies vorweg. Zudem bin ich beim Thema Elektrofahrzeug noch Anfänger.
Ich will mich kurz fassen. Ich beschäftige mich jetzt ernsthaft mit dem Kauf eines Elektrofahrzeuges (ZOE), da mein Golf VI an zu zicken fängt. Weg damit.
Zumal ich meine Frau endlich dazu überreden konnte Elektrofahrzeug zu holen, Sie dieses zu 85 % fährt und nicht gerade als Technikfreak gilt, sollte es nun auch möglichst glatt starten um den Schwung mitzunehmen ;-). Ich versuche mich seit längerem mit den Eckdaten zurecht zu finden. Möchte aber auch bei der jetzt anstehenden Auswahl meine Anfängerfehler möglichst gering halten. Deshalb würde ich meinen Wissensstand hier gerne abgleiche/verbessern.
Ich würde die Suche auf eine/n Zoe Intens oder Zen, ab Baujahr 2016, bis 30.000 km beschränken. In der Hoffnung, diese (ich bleib jetzt mal bei der weiblichen Form für Zoe) für bis zu max. 12.000 Euro zu bekommen. Da kommen ja auch noch "Drumerhumkosten" dazu. Jetzt geht es los:

- Wir reden dann ja wohl von einer R240er Variante - richtig ?
- Diese würde / könnte ich dann mit max. 22 kW laden können ?
- Wie sind die Inspektionsintervalle / - kosten ? Womit müsste ich z. B. bei einer Zoe mit 20.000 km in nächster Zeit an Kosten rechnen.
- Ich hoffe, ich bekomme da einen Rückläufer der nicht gerade von 17 Mietern mit dutzenden Kavalierstarts maltretiert wurde.

Ladethema
- natürlich auch zu Hause, wenn ich, wie ich mir gedacht habe, dies mit einer mobilen Wallbox (z.B. von nrgkick, gibt es eine bessere Alternative ?) an einen Kraftstromanschluss (CEE-Stecker rot/separat abgesichert/mit eigenem Zähler) vor dem Haus durchführe. Habe ich dann die geschickteste Ausführung/Zusammenstellung mit möglichst wenig Kabelsalat um daheim und mobil mit bis zu 22 kw laden zu können ? Mehr Ladeleistung ist ja wohl nicht wirklich nötig. Zumal es in meiner Umgebung ("Kölner Speckgürtel") noch eher bei 22 kW-Ladeleistung aufhöhrt.
- Gibt es führ eine mobile Wallbox Zuschüsse ? Meine Stadt habe ich gerade angemailt, aber ich glaube, die haben nichts. Evtl. NRW, aber auch mobile Boxen ?
- Ladedauer mit 22 kw ca. 80 - 90 min von 0% auf ca.. 80 % (obwohl man ja wohl nie richtig bei null startet) - richtig ?
Um mal ein ungefähres Ladedauer-Zeitgefühl zu bekommen.
- brauche ich evtl. sonst noch ein Kabel (die nicht sowieso schon dabei sind) um an den meisten öffentl. Ladesäulen klar zu kommen ?
- Welche Ladekarten sollte ich dabei haben ?
- Ist die Zoe-App im Wagen ausreichend für den Ladesäulen-Fund ?

So ich höre jetzt mal auf. Ich befürchte, dies führt hier sonst zu weit. Ich hoffe, ich sprenge damit nicht den Rahmen. Ist ja doch eine umfangreiche Fragesammlung, aber der Renault-Mitarbeiter war am Samstag auch nicht soooo informiert und zeitlich auch begrenzt. Dann dachte ich mir, frag doch mal die erfahrenen Zoe-Fahrer.

Vielen lieben Dank für ein kurzes Feedback und einen kühlen Start in die Woche ! (Vielleicht auch nur einfach hinter die Fragen o.k. oder "Verbesserungsvorschläge" eintragen.)
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Re: Zoe R240 gebraucht - Abgleich Wissensstand

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Hell
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folder So 30. Jun 2019, 18:47
Bei mobilen Ladern hast Du in der Regel immer mehr Kabelsalat als bei einem normalen Typ 2 Kabel.

Der Juice Booster 2 wäre als mobiler Lader noch eine gleichwertige Alternative.

Eine "richtige" Wallbox würde in NRW die Bezirksregierung Arnsberg mit 50 % der Kosten (max. 1000 Euro) bezuschussen. Mobile Ladegeräte werden aber nicht bezuschusst.

Inspektionen sind alle 30.000 km aber mindestens einmal im Jahr fällig.

Wenn Du eine Zoe aus Frankreich bekommen solltest, bitte aufpassen, dass Du ein Typ 2 Kabel mitbekommst (statt Typ 3).

Für 12.000 Euro und ab 2016 mit bis zu 20.000 km wirst Du vermutlich nur einen Mietakku bekommen.

Die Ladedauer ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig:

Ladeleistung des Ladegerätes (ggf. Minderleistung wenn ein Lastmanagement genutzt wird), Außentemperatur, Temperatur des Akkus, eingesetztes Ladekabel

Re: Zoe R240 gebraucht - Abgleich Wissensstand

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folder So 30. Jun 2019, 20:55
Zur Ladedauer: bei meiner R240 lade ich in ca. einer halben Stunde den Akku halb auf. Dadurch ist die 22 kW Zoe insbesondere für's (noch) kostenlose Zwischenladen beim Aldi, Lidl oder Kaufland optimal. Für meine Fahrten ist das top. Wenn Du mehrmals im Monat via Autobahn Strecken von mehr als 300 km zurücklegen willst / mußt, ist evtl. eine Q210 sinnvoll, auch wenn das mit der R240 schon geht, aber spätestens wenn die zweite Ladung auch fast eine Stunde (für ~10 - 90 Prozent) dauert sind die besseren Hälften oftmals angenervt.

Zum Preis: wenn Du Deinen Golf noch a bisserl halten kannst wäre evtl. der Preis etwas besser. Der Herbst bringt viel neues auf dem eSektor und da werden einige R240 Fahrer wohl nicht nein sagen können.(Zoe 50, Ioniq CityGo, VW, etc.)

Das mit dem Miet-/Kaufakku nochmal gut überlegen. Die Akkus sind erfahrungsgemäß haltbar und zeigen kaum Ausfälle. Wenn der Kaufakku leistbar ist, sollte das durchaus eine Option sein. Es sei denn man möchte alles immer auf der sicheren Seite haben (wie ich) dann tendiert man eher zum Mietakku.

Ladestation: in Großstädten benötigt man mittlerweile keinen mobilen Lader. Auch bei Ausflügen entlang der Autobahn sind Drehstromdosen eher rar. Ich würde zu einer fest installierten Ladebox mit angeschlagenem Kabel raten - das ist einfach das bequemste. Und Du bekommst Förderung!

Grüazi MaXx

Re: Zoe R240 gebraucht - Abgleich Wissensstand

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Elektrikauto-Trick
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Danke Hell für deine Antwort und Infos. Hilft mit schon einmal weiter. Die Alternative schaue ich mir auch mal an. Kann man sagen, was eine Inspektion so ca dann kostet ? Der Freundliche sprach von 300, 400, 500 €, hatte also keine Ahnung.
Mietakku ist ok.

Re: Zoe R240 gebraucht - Abgleich Wissensstand

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Elektrikauto-Trick
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folder Mo 1. Jul 2019, 09:15
Servus MaXx,

die Ladezeit beruhigt mich (meine Frau 😉) erst einmal. Sie wird hauptsächlich fahren und laden. Das passt für unsere Fahrten super.
Mit dem Warten ist es bei einer fälligen Steuerkette nicht so entspannt. Aber ich will jetzt auch einfach mit E starten, Erfahrungen sammeln und dann in Zukunft den Sprung auf die nächste Entwicklungsstufe machen.
Die Kohle für einen Kaufakku habe ich leider nicht und bin halt auch eher der „Security-Man“.
Ich glaube, die Wallbox wird immer wahrscheinlicher. Ich wollte evtl. die Option haben vor dem Haus und in der etwas entfernten Garage auf dem Garagenhof zu tanken, aber das wird zu verzwickt mit dem Rausrechnen gegenüber den anderen Garagenjungs. Die sind noch nicht so weit 😉.
Danke für deinen Input. Dann liege ich ja insgesamt nicht ganz daneben.

Re: Zoe R240 gebraucht - Abgleich Wissensstand

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folder Mo 1. Jul 2019, 09:35
Bitte beachten, dass im Winter bei sinkender Akkutemperatur die Ladezeit steigt. Je kühler der Akku, desto länger die Ladezeit.
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Hyundai IONIQ Elektro Premium, EZ 06/18, seit 06/18
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Re: Zoe R240 gebraucht - Abgleich Wissensstand

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folder Mo 1. Jul 2019, 13:08
Inspektion mit München-Zuschlag bislang 120-130 Euro jeweils, auf dem Land wird von 75-90 Euro gesprochen :-) Bei 500 Euro ist wohl eine Wasch-, Staubsaug- und Ladeflat fürs Restjahr enthalten incl. rotem Teppich ;-)

Grüazi, MaXx

Re: Zoe R240 gebraucht - Abgleich Wissensstand

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Elektrikauto-Trick
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folder Mo 1. Jul 2019, 15:35
Dachte ich mir auch. Man kann’s ja mal versuchen. Wenn die Batterie-Miete und Parkett statt Teppich noch mit reinkommt, werde ich schwach 😂
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