Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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gBEVm
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folder Mi 31. Okt 2018, 22:43
So, nun werde ich wohl bald Besitzer einer gebrauchten Q210/R210 werden (sollte für ca. 2x20km täglich Pendelstrecke ja gut passen). Da meine Garage noch im Bau ist und ich hauptsächlich zu Hause über Nacht laden will, brauche ich nun eine provisorische Außensteckdose.

Es existiert bereits ein Leerrohr vom Technikraum mit dem Sicherungskasten durch die Hauswand (da soll auch später die Stromversorgung der Garage durch laufen). Direkt am Sicherungskasten gibt es eine Steckdose, die zusammen mit der Beleuchtung des Raumes (aber sonst nichts) auf einer einzelnen Sicherung hängt, einen Haus-üblichen Fehlerstrom-Schutzschalter gibt es auch (aber nicht für diese Dose allein). Spricht etwas dagegen, nun so vorzugehen:

- ein 10m Garten-Verlängerungskabel mit großem Querschnitt (z.B. in der Art https://www.reichelt.de/schweres-gummi- ... 49321.html) kaufen, Stecker abmontieren, durchziehen, Stecker wieder dran montieren
- Stecker in die Dose beim Sicherungskasten
- draußen die ZOE mit dem original Renault "Notladekabel" daran anschließen (ist das eigentlich wasserdicht?)
- mit 2kW über Nacht laden (sollte bei der Strecke i.d.R. nicht mehr als halb leer sein, also 5-6h?)

Geht das als Provisorium für ein paar Monate gut?
Stimmt es, dass das auf Dauer ins Geld gehen kann, weil die ZOE bei geringer Ladeleistung recht hohe Verluste hat? (Wieviel von den 2KW kommen in der Batterie an?)
Wenn die Garage steht, lass ich mir vom Elektriker natürlich gleich was richtiges installieren.
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Re: Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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    BrabusBB
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folder Mi 31. Okt 2018, 23:40
Ich bin jetzt kein Zoe-Spezialist ...

Kabel im Betrieb nicht zusammenrollen sollte klar sein.
2kW sind ca. 8A - da sollten sich die Verluste in Grenzen halten.

Gerade am Anfang Stecker und Kabel auf Erwärmung prüfen - bei 8A sollte eigentlich alles noch kalt bleiben.
Wenn nicht ist was nicht in Ordnung.

Bei mir funktioniert das seit über einem halben Jahr mit dem Smart.

Edit: Die Stecker an Deinem Kabel sehen nicht demontierbar aus ...
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Re: Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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folder Mi 31. Okt 2018, 23:45
Ich glaube nicht, dass Du damit glücklich wirst.

Das verlinkte Kabel "10 m Kabel H07 RN-F3G2,5 schwarz" ist zwar geeignet, aber ich befürchte, die Dose im Schaltschrank nicht. Die ist meist nur mit 1,5qmm verkabelt und auch qualitativ eher nicht für Dauerlast ausgelegt. Soll ja bspw. nur Licht sicherstellen, wenn andere Sicherungskreise abgeschalten sind.

Die Zoe ist tatsächlich für Drehstromladen optimiert und hat bei einphasigem Laden größere Verluste. Evtl. kannst Du ja bevorzugt an umliegenden Typ2-Ladesäulen laden? "Notladen" an Schuko daheim geht sicher mal - aber täglich über Monate eher nicht.

Hast Du keine rote Drehstromdose im Haus /Technikraum? Das wäre eine sichere und effiziente Anschlussvariante. Drehstromkabel ran und zusammen mit einer Wallbox wie OpenWB , oder Go-e oder einer anderen, kannst Du komfortabel daheim laden - auch schon ohne Garage.

Noch besser wäre es allerdings, der Elektriker würde gleich anrücken und für die Garage 5x6qmm oder gleich 5x10qmm nach außen legen. Dann käme in die Hausverteilung nur eine Vorsicherung und außen kannst Du bspw. eine Drehstromkiste montieren. Die zieht später in die Garage um ...

Kenne Deine Hausanschlusstärke nicht, aber an der Wanddurchführung zumindest eine rote CEE400 oder gleich eine Wallbox anzuschrauben sollte ja möglich sein. Eine mobile Wallbox ist eh empfehlenswert, wenn Du vorhast auch einmal längere Strecken außerhalb der Reichweite zu befahren.
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Re: Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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folder Do 1. Nov 2018, 00:06
Ich lade seit über 3 Jahren mit der Renault Schuko und Notladekabel. Effektiv 2,5kW. Die Verkabelung bis zu meinem Kellerraum, an dem die Schuko hängt, hat auch nur 1,5mm². Funktioniert problemlos.
3P laden ist halt effektiver, meine Lösung war auch nur für den Übergang gedacht, aber die Dinge haben sich eben anders entwickelt.
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Re: Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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folder Do 1. Nov 2018, 00:21
BrabusBB hat geschrieben:Edit: Die Stecker an Deinem Kabel sehen nicht demontierbar aus ...
Ja, man sieht es leider nicht genau. Falls das nicht demontierbar ist, wird sich ein anderes finden. Ich habe aber ein anderes Kabel, das ähnlich "vergossen" aussieht, aber trotzdem demontierbar ist. Muss man halt mal bestellen und gucken.
Das verlinkte Kabel sollte v.a. Querschnitt und Robustheit illustrieren, die mir bei der Konstruktion so vorschweben.
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Re: Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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folder Do 1. Nov 2018, 00:27
Karlsson hat geschrieben:Ich lade seit über 3 Jahren mit der Renault Schuko und Notladekabel. Effektiv 2,5kW. Die Verkabelung bis zu meinem Kellerraum, an dem die Schuko hängt, hat auch nur 1,5mm². Funktioniert problemlos.
3P laden ist halt effektiver, meine Lösung war auch nur für den Übergang gedacht, aber die Dinge haben sich eben anders entwickelt.
Dito mit dem BMW Ladeziegel, montiert an der Garagendecke.
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Re: Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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folder Do 1. Nov 2018, 00:28
Karlsson hat geschrieben:Ich lade seit über 3 Jahren mit der Renault Schuko ...
Ja, diese Möglichkeit dürfte die preiswerteste sein:
- Renault /LeGrand - Schukodose fest verkabeln und dann die verlinkte Verlängerung + Notladekabel.

Die Renault Dose kostet zwar ein paar Euro, ist aber eben auch für Dauerlast ausgelegt.
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Re: Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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folder Do 1. Nov 2018, 00:36
Joe-Hotzi hat geschrieben:die Dose im Schaltschrank nicht. Die ist meist nur mit 1,5qmm verkabelt und auch qualitativ eher nicht für Dauerlast ausgelegt. Soll ja bspw. nur Licht sicherstellen, wenn andere Sicherungskreise abgeschalten sind.
Nein, die ist nicht im Schaltschrank, sondern direkt daneben, mit einem kurzen, dicken Installationskabel direkt in den Schrank rein. Den genauen Querschnitt müßte ich erst nachsehen.
Hast Du keine rote Drehstromdose im Haus /Technikraum? Das wäre eine sichere und effiziente Anschlussvariante. Drehstromkabel ran und zusammen mit einer Wallbox
Nein, gibt's nicht.
Noch besser wäre es allerdings, der Elektriker würde gleich anrücken und für die Garage 5x6qmm oder gleich 5x10qmm nach außen legen. Dann käme in die Hausverteilung nur eine Vorsicherung und außen kannst Du bspw. eine Drehstromkiste montieren. Die zieht später in die Garage um ...
Problem ist, dass die ganze Konstruktion jetzt regendicht sein müßte, später aber nicht mehr. Es gibt noch nicht mal einen Dachüberstand an der Stelle.
Kenne Deine Hausanschlusstärke nicht, aber an der Wanddurchführung zumindest eine rote CEE400 oder gleich eine Wallbox anzuschrauben sollte ja möglich sein.
Möglich schon, aber das ist halt die falsche Stelle. Das kommt später an die Garagenwand. Für ein Provisorium will ich mir keine Löcher in Putz und WDVS bohren.

Also allerhöchstens ginge ein fest angeschlossenes Kabel mit wassergeschützer CEE-Kupplung draußen (die dort nur auf dem Boden herumliegt) plus mobile Wallbox.
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Re: Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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Joe-Hotzi hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:Ich lade seit über 3 Jahren mit der Renault Schuko ...
- Renault /LeGrand - Schukodose fest verkabeln und dann die verlinkte Verlängerung + Notladekabel.
Die Renault Dose kostet zwar ein paar Euro, ist aber eben auch für Dauerlast ausgelegt.
Wo kriegt man die (einzeln, wenn das Kabel schon vorhanden)? Nur bei Renault?
Beim Vorbesitzer von der Wand abschrauben? ;)
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Re: Provisorische Lade-Steckdose - was beachten?

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folder Do 1. Nov 2018, 01:21
Die rote CEE Dosen hängen zu tausenden bei Bauern und Firmen im Regen an der Außenwand... Spritzwasser ist da definitiv kein Problem...

Ich hatte eine ganze Zeit lang mal an einem kleinen Bauunterverteiler geladen. Da waren auch normale Schukos drin... Evtl. Gibt's sowas für ein paar Bier vom Elektriker geliehen der später dann die Wallbox in der Garage anschließen darf? Einfach mal fragen...

Grüazi MaXx
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