Ladeverluste beim des MG5

Ladeverluste beim des MG5

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  • PeterWL
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Hallo zusammen,

der MG5 ist mein erster "Elektrischer" und ich habe daher bisher keine Erfahrungen beim Laden von E-Autos. Derzeit lade ich noch 1phasig mit einem Ladeziegel mit 12 A (gemessen 11,5 A) bzw. 2,65 kW. Heute ist mir aufgefallen, dass davon am Akku nur noch angezeigte 2,19 kW ankommen, was einem Verlust von 460 Watt oder 17,35% entspricht.

Dass beim Laden (Wärme)verluste entstehen können, ist mir bekannt, aber in dieser Höhe wundert mich das doch etwas.. Ich hoffe, dass das auch etwas am vielleicht schlechteren Wirkungsgrad meines Ladeziegels liegt und dass die Verluste bei einer Wallbox (hab mir gestern eine bestellt) vielleicht etwas kleiner sind. Aber etwas ärgerlich finde diese Verluste doch, denn damit wird ja auch das Fahren in der Praxis um rd.17,5 % teurer als die lt. im Displayanzeige verbrauchten kWh/100km...

Wie hoch sind bei euch die Verluste beim Laden des MG5?

Gruß Peter
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Re: Ladeverluste beim des MG5

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  • tom20
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Ich komme bei einphasigem Laden auch auf 17,8% Verlust, besser wirds dreiphasig.
Verglichen mit den Preisen unterwegs immer noch sehr günstig, zumal bei mir eine kleine Solaranlage (2,7kWp) hilft
MG 5 Diamond Red, Luxury, SR Bestellung: 23.05.2022, eingetroffen im AH 18.08., Abholung 5.9.2022

Re: Ladeverluste beim des MG5

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Hier gehts zwar um nen Tesla, ist aber sicher tendenziell ähnlich:

https://www.meintechblog.de/2020/09/wie ... -wirklich/

Edit: 18 % klingt aber wirklich viel. Habt ihr beide Ladeziegel?

Re: Ladeverluste beim des MG5

Tonno87
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Die Ladeverluste sind von so vielen Faktoren abhängig das man dazu keine Pauschalen Aussagen treffen kann.

Das Kabel von der Verteilung bis zur Wallbox erwärmt sich, das Ladekabel selbst erwärmt sich, die Stecker haben Übergangswiderstände...
Bei den aktuellen Temperaturen erwärmt der MG5 auch beim Laden den Akku, die Ladeelektronik braucht Energie....

Man hat vieles selbst in der Hand, die meisten Installateure schließen Wallboxen z.B. mit 2,5mm² an. Da fällt mehr Leistung ab als bei 10mm², dafür kostet 10mm² halt deutlich mehr.
Wenn man ein Ladekabel für 22kW Ladeleistung benutz hat man meist 4mm², das hat weniger Energieverlust als 11kW Kabel mit 2,5mm² usw...

Edit: An der Tankstelle hat man sich auch keine Gedanken gemacht wie viel Verluste entstanden sind bis das Benzin im Tank gelandet ist. Da steht ein Preis an der Säule und fertig. So einfach ist es halt leider beim E-Auto nicht... Am Ende zählt meiner Meinung nach was hat mich das Auto gekostet auf die Kilometer gerechnet. Denn im Winter kostet es mehr als im Sommer etc..

Meine Empfehlung: lass dir einen geeichten Hutschienenzähler vor die Wallbox bauen und schaue ab und zu was dich der Wagen gekostet hat. So werde ich es machen mit Home Assistant
PV: SMA Sunny Tripower 8.0 mit 9,92kWp
WB: Vestel EVC04 AC22SW
Steuerung: Home Assistant + EVCC
Fahrzeug: MG5 SR Luxury Black

Re: Ladeverluste beim des MG5

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  • PeterWL
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Nichtsahnender hat geschrieben: Hier gehts zwar um nen Tesla, ist aber sicher tendenziell ähnlich:

https://www.meintechblog.de/2020/09/wie ... -wirklich/

Edit: 18 % klingt aber wirklich viel. Habt ihr beide Ladeziegel?
Danke für den Link. Der Verlustverlauf scheint wirklich ähnlich zu sein... Meine "Messmittel" (Shelly 3EM im Haus und die Displayanzeige im MG5) sind wohl nur grob, aber der Verlauf ist ähnlich. Bei geringeren Ladetrömen steigen bei mir nämlich auch die Verluste. Ich habe sie gerade mal für 6A Ladestrom bzw. 1,5kW Ladeleistung ausgerechnet. Da kommen am Akku lt. MG5 Anzeige nur nur noch 1,13 - 1,20 kW, was verlusten von ca. 18% bius über 20% entspricht.

Da die Verluste bei geringeren Ladeströmen relativ gesehen größer sind und bei größeren Ladeströmen dann kleiner werden, wird m.M.n. weniger die Erwärmung bzw. der Innenwiderstand der Kabel eine Rolle spielen (der Spannungsabfall dürfte bei 2,5qmm Querschnitt und 15m Leitungslänge bei 6A nur minimal sein), sondern Verluste / Stromverbrauch in der Regelungselektronik von Ladeziegel/Wallbox und im MG5. Diese fallen halt immer an und wirken sich dann bei kleineren Ladeströmen natürlich mehr aus...

Tonno87 hat geschrieben: .... Am Ende zählt meiner Meinung nach was hat mich das Auto gekostet auf die Kilometer gerechnet. Denn im Winter kostet es mehr als im Sommer etc..
genau so sehe ich das auch. Vor dem Kauf hatte ich mir mal grob ausgerechnet, um wieviel der Betrieb eines E-Autos günstiger pro gefahrenem km als meine alter Diesel.. Dabei hatte ich aber nicht an die Ladeverluste gedacht... Aber letztendlich fahre ich mit dem MG5 bei den heutigen Dieselpreisen immer noch deutlich preisgünstiger als mit meinem Verbrenner vorher...

Tonno87 hat geschrieben: Meine Empfehlung: lass dir einen geeichten Hutschienenzähler vor die Wallbox bauen und schaue ab und zu was dich der Wagen gekostet hat. So werde ich es machen mit Home Assistant
.. so ähnlich habe ich das vor. Ich habe mir die Powerbrain Box von cFos bestellt, die hat schon einen recht genauen Zähler eingebaut. Die Messungen möchte ich dann u.a. auch im Iobroker auswerten, der bei mir auf einem Raspi läuft und u.a. schon den Stromverbrauch vom Haus und der Wärmepumpe monitort..

Re: Ladeverluste beim des MG5

LeoD
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Ich habe mal an der normalen Steckdose mit 10 A auch ca. 18 % Ladeverlust ermittelt.
Laut ADAC soll das normal sein: an der Schuko 10 - 30 % Ladeverlust:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e ... to-studie/

Nachdem mir bereits 100% volle Batterie angezeigt wurde, hat das Ganze allerdings noch weitere ca. 2 h mit dafür ca. 4 kW weiter "geladen".
Habe mich gewundert, warum das nach 100% noch so lange weiterging und Strom gezogen hat.
Ich vermute, das war das im Handbuch beschriebene Ausgleichsladen nach normaler Ladung.
Am Ende habe ich für ca. 36 kW in der Autobatterie, am Stromzähler 44 kW und am Morec Ladegerät gut 40 kW abgelesen.

MG 5 EV Luxury schwarz Standard-Reichweite 51 KWh
Am 22.06.2022 beim MG Agent mit voraussichtlicher Lieferung 12.09.2022 bestellt.
Mail MG 24.08.2022: "Fahrzeug beim MG Agenten"
Zugelassen und abgeholt: 01.09.2022

Re: Ladeverluste beim des MG5

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jeder hat einen taschenrechner, rechnet euch die ca. ladekapazität aus was z.b.30% entspricht, lest die dazugehörige ladung am mid ab und ihr habt halbwegs die verluste,....ich lade immer 3p15A...komme so auf ca.10%, manchmal 8%,7% manchmal 11%...ich lass es und rechne mit 10%!....imo

gezahlt wird immer nach mid bzw. evu hausanschlußzähler, ja wir sind heimlader=heimschei...ss..er:)))))))
gib einem dummen ein pferd und der wissende holt ihn nicht mehr ein...vw e-up united gold 03/21,mg5 red luxus lfp akku 09/22,PV23,5kWp 12,8 byd hvs+13,8 byd hvm...produzierte kWh=27erdumrundungen bei 86t co2 einsparung

Re: Ladeverluste beim des MG5

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  • PeterWL
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Ich wollte nochmal kurz ein Update zu meinen Ladeverlusten geben: inzwischen ist meine Cfos Powerbrain Wallbox eingetroffen und ich kann 3phasig laden. Da ich die Box aber z.Zt noch provisorisch über eine Kraftstromsteckdose betreibe, habe ich sicherheitshalber die Leistung auf 10A pro Phase begrenzt, woraus sich eine Ladeleistung von knapp 7 kW ergibt.

In dieser Konfiguration haben sich die Ladeverluste (vermutlich wegen des dreiphasigen Ladens und der höheren Ladeleistung) deutlich verringert. Ich habe unseren MG5 gerade an der Box hängen und messe mit einer Shelly 3EM eine aus dem Hausnetz gezogene Leistung von 6,9 kW, während lt. MG APP der Akku im MG5 mit 6,24 kW geladen wird. Dies ergibt einen Ladeverlust von 9,56 %, was wohl ein üblicher Wert ist, mit dem ich zufrieden bin. Wenn die Box mal fest installiert und mit einem Kabel mit ausreichendem Querschnitt angeschlossen ist, werde ich sie wieder aufs Maximum (11kW) aufdrehen und bin mal gespannt, welcher Ladeverlust sich dann ergibt.

Gruß Peter
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