Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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  • Vanellus
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zoppotrump hat geschrieben:
Als dritten Schritt würde ich dann Renault fragen, wie sie ihren Akku wieder beschaffen wollen, wenn das Auto drum herum gar nicht mehr in Deinem Besitz ist.
Der ist gut. Das Lachen in der Rechtsabteilung der Renault-Bank dürfte weithin zu hören sein.
Stell dir, du vermietest dein Motorrad an B., der das in seinem Ferienhaus nutzt und dir eine Miete zahlt. B. verkauft das Ferienhausgrundstück mitsamt allem, was sich darauf befindet. Dass das Motorrad nur gemietet ist, hat er gerade vergessen. Die Miete zahlt er auch nicht mehr. Soll doch der Käufer zahlen. Tut der aber nicht.
Und jetzt kommt's: B. fragt dich, wie du an dein Motorrad zu kommen gedenkst. :lol:
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

zoppotrump
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Das war keine Ironie von mir, sondern eine ernstgemeinte Frage.
Wenn Renault vorschreibt, dass nur eine Renault Werkstatt den Akku nach dem Ende der Miete ausbauen darf (hatte hier jemand geschrieben), sich der neue Käufer aber weigert dorthin zu fahren mit seinem Eigentum (das Auto drum herum ist sein Eigentum geworden), dann stellt sich diese Frage durchaus.
Das ist eine knifflige Frage, die irgendwann jemand beantworten müsste.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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Die Frage mag sich stellen, aber notfalls hält sich die Renault Bank an denjenigen, dem sie die Batterie vermietet hat. Notfalls wird der sie bezahlen müssen.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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  • Vanellus
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So isses. Die Antwort ist ganz einfach. Der Akku ist offenbar "weg". Jedenfalls haben weder Mieter noch Vermieter Zugriff auf den Akku. Da wird der Mieter ihn bezahlen müssen. Denn er hat ihn weggeben.
Jedenfalls würde ich als Renault-Bank nicht dem Käufer hinterher laufen, zu dem die Bank gar keine Rechtsbeziehung hat. Sie wird sich an den Mieter halten.
Aber der fragt sich ja gerade ernsthaft, ob das nun eine gute oder schlechte Entwicklung für ihn ist. Es ist eine schlechte! Und wenn er nicht Montag zum Anwalt geht, wird er sich wundern, wie das ausgeht.
Zuletzt geändert von Vanellus am Sa 16. Dez 2017, 17:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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Die Renault Bank hat den Verkäufer (mit dem sie ein Vertragsverhältnis hat) aufgefordert den Akku ausbauen zu lassen.
Die Renault Bank hat überhaupt kein Vertragsverhältnis mit dem Käufer und kann den Käufer somit auch zu nichts zwingen.

Der Sinn dieser Aufforderung ist nicht tatsächlich an den Akku zu kommen (den möchte die Renault Bank überhaupt nicht, das ist eine Bank, die möchten Geld!), sondern den Verkäufer rechtlich in Verzug zu setzten, damit sie dann weitere rechtliche Schritte gegen den Verkäufer unternehmen können (wahrscheinlich um danach vom Verkäufer Schadensersatz für Zeitwert des Akkus zu fordern).

Wenn mvan nicht schleunigst zu einen Anwalt geht, wir er wohl bald mit einer rechtlich nicht mehr anfechtbaren Forderung über den Zeitwert des Akkus von der Renault Bank konfrontiert werden.
Es kann gut sein das es auch jetzt schon zu spät ist und auch ein Anwalt dies nicht mehr verhindern kann.

Letztendlich wird der Käufer wohl den Akku behalten können ohne was dafür bezahlen zu müssen. Der Renault Bank wird das egal sein weil ja der Verkäufer ihren Schaden ersetzen werden muß.
Zuletzt geändert von drilling am Sa 16. Dez 2017, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

zoppotrump
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Womit wir wieder bei der Frage wären, ob mvan den Akku dem neuen Käufer mitverkauft hat oder nicht.
Wenn nämlich nicht, dann könnte er die Herausgabe seiner Sache verlangen. Danach dann den Akku an Renault weitergeben, wie Renault das verlangt.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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zoppotrump hat geschrieben:Wenn nämlich nicht, dann könnte er die Herausgabe seiner Sache verlangen. Danach dann den Akku an Renault weitergeben, wie Renault das verlangt.
mvan kann das nicht verlangen, denn mvan ist auch nicht Eigentümer des Akkus.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

zoppotrump
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Vanellus hat geschrieben:So isses. Die Antwort ist ganz einfach. Der Akku ist offenbar "weg".
Nein, der Akku ist nicht weg. Er ist noch da. Sogar der Besitzer ist bekannt.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

zoppotrump
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drilling hat geschrieben:
zoppotrump hat geschrieben:Wenn nämlich nicht, dann könnte er die Herausgabe seiner Sache verlangen. Danach dann den Akku an Renault weitergeben, wie Renault das verlangt.
mvan kann das nicht verlangen, denn mvan ist auch nicht Eigentümer des Akkus.
Doch verlangen kann er es. Er ist der rechtmässige Mieter der Sache. Das hat er sogar schriftlich von Renault bekommen.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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zoppotrump hat geschrieben:Doch verlangen kann er es. Er ist der rechtmässige Mieter der Sache. Das hat er sogar schriftlich von Renault bekommen.
Ja, nur leider hat er es im Verkaufsvertrag dem Käufer gegenüber nicht erwähnt und er hat den Akku mit dem Auto freiwillig an den Käufer übergeben.

Klar kann Mvan versuchen über diese Schiene denn Akku vom Käufer zurückzubekommen (mMn wird das nicht erfolgreich sein), das wird aber mit Sicherheit viel zu lange dauern insofern wird er in der Zwischenzeit sowieso der Renault Bank den Zeitwert des Akkus erstatten müssen und danach ist es zu spät um der Renault Bank den Akku zurückzugeben (genau deshalb hat die Renault Bank ja die Frist bis zum 31.12. gesetzt!).

Aber wie gesagt, ohne Anwalt wird mvan keinen Akku zurückerhalten und auch noch auf sämtlichen Kosten sitzenbleiben.
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