Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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  • Volt
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Alle wollen einen Anwalt.
Das kann echt teuer werden.
Warum nicht versuchen es Rückabzuwickeln?
Dem Käufer von mir aus zusätzlich Geld anbieten, gut ist.
Alle werden verlieren, nur Renault nicht,
die kriegen ihr Geld, keine Frage.
Stefan
Vom prius, Chevy Volt, Golf gte zu Tesla.
https://ts.la/stefan67126
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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Keine Frage Volt ! Krieg wird immer deutlich teurer als sich irgendwie noch friedlich mit Zugeständnissen zu einigen und kostet auch Nerven.

Irgendwie noch mit dem Käufer klarkommen (immer schön freundlich :evil: ) und das Auto zurücknehmen. das ist dann reiner Pragmatismus um noch am besten aus der Sache irgendwie herauszukommen.
Dann schleunigst die Renault Bank informieren dass das Auto nun wieder zuhause ist. :mrgreen: Damit die nicht den Akku-Hahn noch zudrehen.
Und dann wieder verkaufen, diesmal mit einem wasserdichten Kaufvertrag und unter Einbeziehung des von beiden unterschriebenen Übernahmeprotokolles von der Renault Bank gleich bei der Übergabe.
Wenn der Käufer sich bei der Rückabwicklung ziert hilft ihm ja dabei die Perspektive darauf dass der Akku bald stillgelegt wird. Da kann man dann auch das Schreiben der Bank dazu vorzeigen. Notfalls zahlt man ihm auch noch ne kleine Prämie :evil: drauf um nachzuhelfen. Billiger wirds leider nicht mehr.
Moralisch ist mvan dann sowieso der Sieger.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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Klar sollte man nichts unversucht lassen, aber ich würde mich sehr wundern wenn der Käufer jetzt noch auf so etwas eingehen würde.
Warum sollte er den Wagen zurückgeben? Er hat den doch wohl gekauft weil er ihn brauchte. Allerhöchstens sollte mvan noch mal versuchen den Käufer zum Abschluß des Vertrags mit der Renault Bank zu überreden, aber wenn der es bis jetzt nicht getan hat ist auch das wohl eher hoffnungslos.

Und es kann gut sein das der Käufer nach dem Kauf das Funkmodul der Zoe deaktiviert hat (was sein gutes Recht ist, denn es ist sein Auto) und somit Renault den Akku gar nicht mehr deaktivieren kann. Ich zumindest hätte das an seiner Stelle gemacht, schon allein weil ich so eine Wanze im Auto nicht toleriere.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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Der Käufer bekommt jedenfalls auch sehr bald ein paar Probleme mit dem Auto wenn der Akku abgeschaltet wird. Mit dem Akku wird dieser Käufer dann auch nicht mehr fahren können, nie mehr. Das sollte man ihm schon nochmal versuchen bewusst zu machen. Und an Schadenersatz kommt man auch nur wenn man ihn sich vor Gericht einklagt.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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bm3 hat geschrieben:Der Käufer bekommt jedenfalls auch sehr bald ein paar Probleme mit dem Auto wenn der Akku abgeschaltet wird.
Wie gesagt, nur falls er das Funkmodul noch nicht deaktiviert hat.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

orinoco
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DeJay58 hat geschrieben:Genau. Es haben vermutlich beide schlechte Karten. Die einzige Gewinnerin wird die Renaultbank sein.
und die Rechtsanwälte und Gerichte so sie eingeschaltet werden. Die kriegen ihr Geld auch immer.

Aber um mal was zugunsten des TE einzuwerfen: Es gibt auch noch den § 119 BGB "Anfechtbarkeit wegen Irrtums" oder § 242 BGB "Leistung nach Treu und Glauben"
Und was ich auf jeden Fall tun würde: gerichtsfest Beweise sichern! Gedächtnisprotokolle anfertigen von mündlichen Verhandlungen oder Telefonaten. Screenshots von Webseiten z.B. wo der Wagen zum Verkauf "ohne Akku" angeboten wurde usw. usw.
Und dann würde ich dem Käufer in einem s....freundlichen Schreiben (Einschreiben oder Fax mit qualifiziertem Sendebeleg)
ein paar BGB §§ im juristischen Duktus süffisant um die Ohren hauen, dass er sich im Rechtsirrtum befindet, die Batterie nicht mieten zu müssen o.s.ä.
Und wenn zum Anwalt, dann sollte man dessen Arbeit kritisch beurteilen können und sich nicht (wieder) blindlings darauf verlassen, dass der das schon richtig machen wird. Anwälte sind nur Handwerker in Nadelstreifen und für die gilt seit
Seneca dem Älteren hat geschrieben:Handwerker wo er schreitet, folgt ihm finstere Nacht
Also: nur selber denken macht schlau und die Paragraphen und Musterurteile selbst studieren.

Ja, auch für mich ist dieser Thread die Bestätigung kein E-Auto mit Mietakku gekauft zu haben. Ich hatte noch nie ein gutes Gefühl bei dieser Mietakkusache und es hatte - wie praktisch immer - Recht. Und auch sonst sehe ich mich von Renault mehr gegängelt als von anderen Mitbewerbern. Die ZOE ist ein tolles Auto, keine Frage, nur eben leider vom falschen Hersteller.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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Einen Anwalt einzuschalten bedeutet doch nicht Angriff oder gar "Krieg".
Ein Anwalt kann einen erfolgversprechenden Weg, da mit möglichst geringem Schaden rauszukommen, vorschlagen. Wir Hobby-Juristen hier haben doch keinen gesicherten Überblick darüber, was geht und was nicht geht. Der Anwalt auch Forderungen abwehren und solide Verhandlungen führen.
Zoe Zen seit 10.7.2013, verkauft im Juni 2019 mit 108.000 km, erster Akku, still going strong
Tesla Model 3 seit 12.6.2019
1.500 km freien Supercharger für Dich und für mich: https://ts.la/reinhard71065

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

zoppotrump
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orinoco hat geschrieben: Aber um mal was zugunsten des TE einzuwerfen: Es gibt auch noch den § 119 BGB "Anfechtbarkeit wegen Irrtums" oder § 242 BGB "Leistung nach Treu und Glauben"
Was sollen die beiden Paragraphen in diesem Fall denn bezwecken? Welchen Irrtum gab es denn?

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

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Jemanden mit Paragraphen zu belästigen erzielt höchst selten irgendwelche Begeisterung bei der Gegenseite und auch wenig Erfolg.
Vanellus, bist du etwa Anwalt ? :o
Die anwaltlichen Rechnungen für die "Mühen" fallen jedenfalls aber regelmäßig recht kräftig aus. Und irgend jemand bezahlt die am Schluss auch immer noch. :) Und ich kann auch bestätigen, bei den Anwälten ist es wie bei den Handwerkern, da gibt es gute und weniger gute. Nur, egal was die Anwälte leisten oder auch nicht, in Deutschland bekommen sie immer ihr Honorar.
Interessiert vielleicht die Leute weniger die eine gute Versicherung dafür abgeschlossen haben, aber die zahlen dann halt auch regelmäßig für ihre Flatrate. Vielleicht haben die dann auch deshalb das Bedürfnis die Flatrate dafür zu nutzen ?
Bevor man einen Anwalt einschaltet sollte man also besser nochmal mit aller Kraft versuchen ein Einvernehmen bei der Angelegenheit zu finden.

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

BED
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Den Käufer kann ich nur als A...ch bezeichnen. Ein Anruf bei Renault würde g3nügen und er würde verstehen, dass es die Zoe in D nur mit Mietakku gibt. Das Verhalten des Käufers ist der Grund, warum heutzutage die einfachsten Verträge 5 Seiten Kleingedrucktes enthalten. Ich kann ob soviel Dumm und Dreistigkeit nur den Kopf schütteln und hoffe, dass es im Falle eines Gerichtsprozesse maximal teuer für den Käufer wird. Einfach asozial.

Mein letzte Zoe mit Miet Akku habe ich ohne Prpbleme verkauft, Ummeldung des Pkws und der Batterie erfolgte durch den Käufer innerhalb weniger Tage. Ich wäre froh, wenn die anderen Hersteller auch ein Mietmodell für den Akku hätten.
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