Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

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Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

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Wie gut funktioniert das eigentlich im Winter wenn das Fahrzeug drausen parkt? Besteht Gefahr das der Ladedeckel zugefriert?
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Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

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Der Ladedeckel ist mir letzten Winter nur einmal zugefroren, beim Fahren über die Pack im Schneetreiben... Da alle nur 60 gefahren sind, hat mir der Vordermann ordentlich Gatsch auch die Schnauze geworfen, beim Nachladen in Wolfsberg musste ich mit dem Schlüssel eine dicke Schicht Eis aufbrechen.... na ja, vielleicht gibts ja eine besser Lösung.
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Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

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Ja, es kann passieren, dass der Ladedeckel zufriert.
Mit einem Schlüssel oder ähnlichem kann man die Klappe aber aufhebeln (falls der Deckel nicht beim Aufsperren wie gewohnt aufspringt).

Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

Elektroniker
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Ich habe bei meinem ZOE die Gummidichtung und den Verriegelungsstift der Ladeklappe mit Teflonspray eingesprüht und hatte im Winter 2013/2014 keine Probleme mit zufrieren.

Grüße
Wolfgang
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Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

ElektroAutoPionier
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Noch einmal auf die Reichweitenproblematik zurück zu kommen. Ich bin bei unter 100 km angekommen. Die Reku funktioniert um die 0 Grad nicht vernünftig, d.h. wo ich sonst bei kaltem Auto so 17-18 kW hatte, habe ich dann 7-9 KW. R-Link stürzt eigentlich fast jeden Tag ab. Es wird aber, trotz AC gedrückt, kuschelig warm, also nur mit der Wärmepumpe. :-)
Renault Zoe Zen mit Rückfahrkamera aus F bis 03/2020
TESLA Model S75D mit Pano, AP2, 17kW-Lader, EZ 06/2018, gek. 09/2018
VW eUP seit 04/2020
Seit dem 04.01.2016 keinen Verbrenner mehr im Haushalt.
Mehr als 150 000 km rein elektrisch gefahren.

Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

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  • AbRiNgOi
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bei 0 Grad gibts keine Wärmepumpe mehr, das ist auch besser so, bei 5 Grad funktionierts eigentlich nimmer aber das Umschalten auf Heizstäbe (PTC Heizer) kann man leider nicht händisch aktivieren. Nachteil: die Heizung braucht gleich mal 4kW. Wenn Du also wieder so 130km Reichweite brauchst, immer Vorheizen an der Steckdose (mindestens 4kW, sonst kommt der Rest aus der Batterie).
Wenn Du dann wirklich mehr als 130 km brauchst, weil Du am Stück fährst, wird die Battereie so nach 100km Fahrt , auch bei "nur"14kW Fahrleistung warm genug für die Reku und fürs schnellladen zwischendurch. Vor 100km Nachladen zu gehen unter 0 Grad dauert ewig... Und im Winter gilt: Immer wenn möglich nachladen und das sofort beim Ankommen, nicht ins Quartier kommen uns sich vollqutschen lassen, das man morgen sich das ansehen wird und ich sei eh länger da... Nein, gleich an die Steckdose. Das verlängert die Lebensdauer und auch den Tatsächlichen Ladestand gewaltig. Lass die Batterie nie entladen irgendwo in der Kälte stehn, schau das die voll ist bevor diese abkühlt.. Dann wird sie den Winter unbeschadet überstehn.
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Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

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Habe es am Samstag testen können mit dem iCarsoft angestöpselt während der Fahrt.
Strecke Fürth -> Ingolstadt (ca. 100km Autobahn) mit ca. 85km/h hat sich der Fahrakku
bei 3°C Außentemperatur von 6°C auf 11°C erwärmt, nach einer die 22kW Ladung hatten
wir dann 16°C und nach weiteren 30km Autobahn (100km/h) hatten wir in Pfaffenhofen 19°C Akku.

Dort dann mit 22kW wieder voll gemacht und um 14:30h mit 20°C stehen gelassen.

Heimfahrt dann gestartet um 20:45h (Außentemp 1°C) mit 14°C Akku.
Es ist nie falsch das Richtige zu tun.

Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

ElektroAutoPionier
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AbRiNgOi hat geschrieben:bei 0 Grad gibts keine Wärmepumpe mehr, das ist auch besser so, bei 5 Grad funktionierts eigentlich nimmer aber das Umschalten auf Heizstäbe (PTC Heizer) kann man leider nicht händisch aktivieren. Nachteil: die Heizung braucht gleich mal 4kW. Wenn Du also wieder so 130km Reichweite brauchst, immer Vorheizen an der Steckdose (mindestens 4kW, sonst kommt der Rest aus der Batterie).
Wenn Du dann wirklich mehr als 130 km brauchst, weil Du am Stück fährst, wird die Battereie so nach 100km Fahrt , auch bei "nur"14kW Fahrleistung warm genug für die Reku und fürs schnellladen zwischendurch. Vor 100km Nachladen zu gehen unter 0 Grad dauert ewig... Und im Winter gilt: Immer wenn möglich nachladen und das sofort beim Ankommen, nicht ins Quartier kommen uns sich vollqutschen lassen, das man morgen sich das ansehen wird und ich sei eh länger da... Nein, gleich an die Steckdose. Das verlängert die Lebensdauer und auch den Tatsächlichen Ladestand gewaltig. Lass die Batterie nie entladen irgendwo in der Kälte stehn, schau das die voll ist bevor diese abkühlt.. Dann wird sie den Winter unbeschadet überstehn.
Habe meine Hager Whitty.home-Box aus Frankreich erst einmal am WE von 1-phasig/16A auf 3-phasig/16A aufgerüstet. Dann kann jetzt auch vernüftig vorheizen. ;-) Ausserdem ist das Laden angenehmer! Du meinst also man sollte immer voll laden auch wenn man nur 20 oder 40 km gefahren ist? Was bewirkt denn dann das AC off unter 5 Grad?
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Mehr als 150 000 km rein elektrisch gefahren.

Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

Max_Stoney
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Hallo Leute,

ich bin noch etwas neu hier im Forum, möchte aber zu diesem Thema gleich ein Frage stellen.
Ich habe vor, mir eine ZOE über die Weihnachtsfeiertage auszuborgen und möchte damit von Graz nach Feldkirch (Vorarlberg) fahren (620km). Habe mir schon viele verschiedene Strecken angeschaut und mir wurde vom Vermieter auch geraten über Kärnten zu fahren, da hier mehr Schnellladesäulen vorhanden sind. Jedoch gibt es da einen Streckenabschnitt (Mittersil nach Innsbruck) wo es nicht wirklich Lademöglichkeit gibt und 120km zu bewältigen wären. Ich werde tunlichst vermeiden die Heizung zu aktivieren, wenn dann an der Ladesäule vorheizen und mit dick eingepackt weiterfahren :)
Was sagt eure Erfahrung, ist soetwas schaffbar?
Ich werde wahrscheinlich auch vor diesem Abschnitt durch die Tauernschleuse mit den Zug fahren, vielleicht kann sich der Akku hier etwas erwärmen.

Danke schon mal für eure hilfreichen Antworten

Grüße
Max

Re: Kälteeinbruch = Reichweiteneinbruch ?

TeeKay
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Das kann eng werden, wenn du nicht die Eigenarten eines Elektroautos "ausfährst". Ein Verbrenner würde bergauf mit konstantem Tempo fahren, bergab vielleicht noch beschleunigen.

Du fährst erst einmal 500 Höhenmeter bergauf, dann 800 bergab und dann wieder 100 hinauf - das sind eigentlich gute Bedingungen. Wichtig ist es, bergauf das Tempo möglichst zu reduzieren und es bergab nicht zu erhöhen, sondern die überschüssige Energie zu rekuperieren. Ich bin durchs Erzgebirge bergauf auf der Autobahn teilweise mit 70 gefahren. Bergab habe ich dann ab 80km/h rekuperiert. Solange mir niemand ausrechnet, dass die Effizienzverluste bei der Rekuperation höher sind als die Verluste durch Windwiderstand bei höherem Tempo, halte ich das für die reichweitenoptimierte Fahrweise. Energie, die du in der Batterie hast statt sie in höheres Tempo bergab zu stecken, ist Energie, die du dann bergauf oder in der Ebene noch nutzen kannst.

Notfalls kannst du in Wörgl noch einmal eine Zwischenladung machen.
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