Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

Helfried
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The Stig hat geschrieben: kann mir Scheißegal sein, ich muss damit Leben und Auskommen.
Wie halt auch Physik, Umgangsformen...
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Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

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  • bassbacke
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Zoe100E hat geschrieben:Ich habe festgestellt dass bei dieser Fahrweise der Unterschied zwischen Sommer und Winter nicht so dramatisch ist wie er immer dargestellt wird.
Von sich auf andere zu schliessen oder allgemeine Aussagen herleiten zu wollen ist kein "gesunder Menschenverstand" sondern schlicht falsch. Mein Fahrprofil ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 15 kWh (über das Jahr gerechnet) und ich habe definitiv im Winter bei niedrigen Temperaturen eine geringere Reichweite mit meiner Q210 ZOE. Fahre meine ZOE nun über vier Jahre.

Da kann man nun formulieren was man mag und auch gerne Haare spalten, daran ändert sich nichts und am Ende zählt nur wie weit man kommt und wie schnell man wieder laden kann. Andere hier im Forum fahren mit flotterem Fuß und da ist der Effekt noch stärker.

Im Moment ist ja noch Herbst und die Temperaturen bei uns recht milde (waren heute 15°C Höchsttemperatur im Rhein-Main Gebiet). Da hat man noch keine Reichweitenprobleme. Bei -10°C wie im letzten Winter sieht das schon anders aus.
Renault ZOE Zen Q210 EZ 10/2013 seit 2014-06 mit BMS-Update, KEBA KeContact P20 (22 kW), Tesla Model 3 reserviert am 2016-03-31 (Tesla time) während des Reveal.

Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

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  • Noritz
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@Zoo100E Danke für die gute, einleuchtende Erläuterung!


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Fahren, als wennste schwebst ;)

Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

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Ich verstehe daran nicht weshalb du diesen uralten "Hut" der jedem erfahrenen E-Fahrer schon längst bekannt ist hier jetzt mit einer reißerischen Überschrift wieder aufwärmen musst. Nur weil bei dir aktuell der Groschen gefallen ist ? Der ist bei vielen anderen hier schon vor vielen Jahren gefallen.
Akkus haben halt im Winter weniger entnehmbare Kapazität wegen des höheren Innenwiderstandes der Zellen bei Kälte. Nur wissen wir das hier schon sehr lange.

VG:

Klaus
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

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Hier,
bassbacke hat geschrieben:Von sich auf andere zu schliessen oder allgemeine Aussagen herleiten zu wollen ist kein "gesunder Menschenverstand" sondern schlicht falsch.
und hier
bm3 hat geschrieben:Ich verstehe daran nicht weshalb du diesen uralten "Hut" der jedem erfahrenen E-Fahrer schon längst bekannt ist hier jetzt mit einer reißerischen Überschrift wieder aufwärmen musst.
ein fettes Doppel +1 vom meiner Seite!

Bye Thomas
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Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

Zoe100E
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@Noritz:
Danke für die Blumen. Freut mich dass die Erläuterung verständlich war. Das war genau meine Absicht.
Sehr gut: Zoe fahren als wennste schwebst!

@bm3:
Hat sich noch keiner die Mühe gemacht das verständlich rüberzubringen. Alle reden von Kapazitätsverlust im Winter und so mancher fragt sich warum der Zähler der Ladestation im Winter nach dem Laden so viele kWh meldet wenn doch in den Akku angeblich viel weniger rein geht als im Sommer ...
Renault Zoe Intens ZE40, Baujahr 2018: 25000 km pro Jahr, auch Langstrecke :P :P :P

Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

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The Stig hat geschrieben:Also habe ich als User weniger verfügbare Kapazität zum Antreiben. So einfach ist das. Und warum ich im Winter weniger weit komme, kann mir Scheißegal sein, ich muss damit Leben und Auskommen.
Das ist zwar recht pragmatisch, aber etwas kurz gedacht. Manchen interessiert halt nicht nur, dass etwas ist wie es ist, er möchte auch gerne wissen, warum es so ist wie es ist. Menschliche Neugier, ohne die es letztlich auch keinen Fortschritt gäbe - über den man natürlich auch geteilter Meinung sein kann (frei nach Douglas Adams: vielleicht hätten wir unsere Höhlen nicht verlassen sollen, oder waren gar bereits die Bäume ein Holzweg?).

Die Kenntnis der hier beschriebenen Zusammenhänge führt aber immerhin zu der _Er_kenntnis, dass man im Winter langsam fahrend schneller unterwegs sein kann, wenn man dadurch eine Strecke ohne Zwischenladung schafft. Oder überhaupt ankommen kann. Und: dass zügiges "Warmfahren" auf der ersten Etappe einer Langstrecke zwar hier mehr Strom verbraucht, im weiteren Verlauf der Fahrt aber schnelleres Laden und Fahren mit besserem Wirkungsgrad ermöglicht.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

Odanez
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Also ich habe hier noch nichts von "Kapazitätsverlust im Winter" gelesen, kann aber auch daran liegen, dass ich hier nicht alles lese - dachte aber auch, dass es unter e-Autofahrern hier schon fast zum Allgemeinwissen zählt, dass es sich um maximal abgebbare Energie des Akkus handelt, und die, wie du schon sagst, bei niedrigeren Temperaturen nunmal geringer ist.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Ab 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

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  • bassbacke
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Der Reichweitenverlust bei Kälte ist real. Es sollte jedem schnell klar sein, dass einige Faktoren dazu reinspielen, wie z. B. die Heizung, die im Winter dazu kommt, der erhöhte Luftwiderstand, der erhöhte Rollwiderstand von Winterreifen, der erhöhte Innenwiderstand der Batterie bei Kälte (liefert weniger Strom auf einmal und lädt langsamer auf). Wer bietet mehr?

Der korrekte Titel zum Thema ware nicht "Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen", sondern etwas wie "Einfluß von Kälte auf die Reichweite".
Renault ZOE Zen Q210 EZ 10/2013 seit 2014-06 mit BMS-Update, KEBA KeContact P20 (22 kW), Tesla Model 3 reserviert am 2016-03-31 (Tesla time) während des Reveal.

Re: Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen

Helfried
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bassbacke hat geschrieben: Der korrekte Titel zum Thema ware nicht "Kapazitätsverlust im Winter ist ein Märchen", sondern etwas wie "Einfluß von Kälte auf die Reichweite".
Das stimmt nicht. Es ging dediziert um den Kapazitätsverlust. Und der wird eben überschätzt aus genannten Gründen. Die Reichweite leidet deutlich mehr als die Kapazität.
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