Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

pf6
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Sobald das Navi anzeigt, dass es sich ausgeht, kann man voll (=130 km/h) und ohne ECO fahren (zu einem Ziel mit Lademöglichkeit).
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

BernhardLeopold
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pf6 hat geschrieben:Sobald das Navi anzeigt, dass es sich ausgeht, kann man voll (=130 km/h) und ohne ECO fahren (zu einem Ziel mit Lademöglichkeit).
MIt 130 km/h lädt man dann aber länger als man vorher an Fahrtzeit gewonnen hat (zumindest beim 22 kW Lader).
Graz, Österreich - Tesla Model 3 LR AWD

Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

pf6
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Gemeint ist: Auf dem Weg nachhause oder zum Ziel (jeweils mit Ladestation) kann man, sobald das Navi anzeigt, es geht sich mit Regulärgeschwindigkeit aus, so schnell fahren, wie es erlaubt ist (massiver Gegenwind oder extreme Bergaufstrecke ausgenommen). Man kommt (meist noch nicht einmal im roten Bereich) an.

Also: Man möchte 250 km im Sommer heimfahren, ausschließlich Autobahn, dann fährt man solange 90 km/h, bis das Navi anzeigt, dass das Ziel erreichtbar ist, ab dann 130 km/h. Kein Rechnen, kein Überlegen, maximale Ausnutzung des vorhandenen Stroms.

Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

roxxo_by
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pf6 hat geschrieben:Gemeint ist: Auf dem Weg nachhause oder zum Ziel (jeweils mit Ladestation) kann man, sobald das Navi anzeigt, es geht sich mit Regulärgeschwindigkeit aus, so schnell fahren, wie es erlaubt ist (massiver Gegenwind oder extreme Bergaufstrecke ausgenommen). Man kommt (meist noch nicht einmal im roten Bereich) an.

Also: Man möchte 250 km im Sommer heimfahren, ausschließlich Autobahn, dann fährt man solange 90 km/h, bis das Navi anzeigt, dass das Ziel erreichtbar ist, ab dann 130 km/h. Kein Rechnen, kein Überlegen, maximale Ausnutzung des vorhandenen Stroms.
das was du schreibst setzt voraus dass man danach zu hause laden kann. für menschen die nicht zu hause laden können ist es evtl auch wichtig mit einer gewissen restreichweite (bis zur nächsten ladestation) zu hause anzukommen.
ansonsten hast du mehr oder weniger recht, man könnte es aber immernoch als resourcenverschwendung bezeichnen ;)

Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

BigBubby
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Genau das hatte er doch auch im ursprünglichen Beitrag geschrieben. Wenn man sicher laden kann, dann auf ankommen fahren ;-)

Gibts eigentlich irgendwo eine Statistik bzw. einen Rechner, was die optimale Geschwindigkeit ist bzgl. durchschnitt von Fahren/Laden 22kW und 43kW?

Ich fahr momentan Bleifuß, da ich täglich an der Arbeit für lau laden kann. Ich muss also nur die 110km + ein paar extra "Meilen" erreichen können und mit dem ZE40 kann ich somit 140 fahren und habe noch ausreichend Restreichweite (idR 50-70km). Ich glaube ich hätte auch nicht die Geduld mit 80-100 über die Autobahn zu juckeln.

Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

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Optimale Reisegeschwindigkeit bei 22kW (90km/h) bzw. 43kW Ladung (110km/h) siehe hier.
AMP+-ERA-e seit 02/2018
Bild 122 tkm
Corsa-e seit 11/2020
Bild 1600 km
Zoe Q210 08/2016 - 02/2018 Klima- (0803-0810), Batterieupdate (0852/0853)
20.2 kWh/100km 54 tkm

Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

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MartinG hat geschrieben:Hallo liebe Stromfahrer,
ich habe vor kurzem meine erste Langstreckenfahrt mit meiner R90 gemacht: Wolfsburg-Berlin und zurück.

Die Daten beider Fahrten waren nahezu identisch, deswegen hier die Zusammenfassung für die Gesamtstrecke:
Zeit: 5:33 im Eco-Modus
Strecke: 451,3 km
Gesamtverbrauch: 60,5 kWh Traktion
Verbrauch: 13,4 kWh / 100 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 76,6 km/h
Wetter: 4-6 Grad, stellenweise Nieseln, keine auffälligen Winde
Nasse Fahrbahn frisst erstaunlich viel. Merkt man nur im Verpester kaum. Bei der Kälte normaler Verbrauch, bei 20 Grad (und Lkw-Windschatten, aber meistens 2 sec) hatte ich schon mal 11 kWh/100 km bei 77 km/h Durchschnitt. Besser geht wohl nur mit 1 sec Abstand (oder 0,5 wie überall auf der Überholstpur), das hab ich mich doch nicht getraut...
Reifen: Winterreifen Nokian WR D4
Reifendruck? Mit 3 bar fährst Du vie sparsamer und hast noch wenig Probleme mit Sägezahnprofil.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit war aufgrund des Verkehrs in Berlin deutlich niedriger - auf der Autobahn bin ich die meiste Zeit über zwischen 88 km/h und 97 km/h gefahren - teilweise allerdings im Windschattenbereich von freundlichen LKWs - die Angst des Anfängers eben! Am Ende jeder Strecke hatte ich jeweils noch 60 km Restreichweite. Es hätte also noch schneller gehen können - oder mehr Heizung, oder beides.
Ja klar, Heizung hatte ich vergessen... Lkws nehme ich gerne, je nach Laune den Langsamsten oder den Schnellsten. Oder einen Bus... :D
Was mir aufgefallen ist:
- Das Fahren ist vollkommen problemlos und entspannend.
+1! :mrgreen:
- Der Tempomat ist nicht so richtig gut, der nimmt keine Rücksicht auf Verluste und sorgt für Leistungsspitzen. Ich bin daher ohne gefahren.
Der Begrenzer ist besser, dann kannst Du mit max. 10 oder 20 kW beschleunigen, das spart.
- Das TomTom rechnet mit Verbrenner-Speed, also 120 km/h auf der Autobahn, deswegen ist die Zeitberechnung nicht brauchbar. Renault sollte das eher auf 90 km/h setzen lassen, dann wären die Zeitangaben realistischer. Das ist sicher schon vielen aufgefallen...
Bei meiner Q210 hat er m.E. sogar mit 135 km/h gerechnet :( Das aber nur, wenn Du "schnellste Strecke" eingibst. "Eco-Route" ist da praxisnäher. Oder vielleicht nur, weil Du dann eh mehr Landstraße/Stadt fährst und er eben immer die maximal mögliche Geschwindigkeit nimmt (30/50 im Ort, 70/80/100 Landstraße, aber doch 130 BAB). Hab´s aber noch nicht genau ausgerechnet.

Auch nicht, ob die "Eco"-Einstellung was an der Berechnung ändert. Ich glaube aber nicht.
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Re: AW: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

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Helfried hat geschrieben:
Perdix hat geschrieben:Fahren diese Transporter nicht recht heftig zügig mit ca. 140 km/h über die Bahn?
Das sind die leeren. Wenn sie polizeigerecht fahren, fahren sie langsamer. Gibts von 90 bis 150 km/h zur Auswahl. :)

Neulich hatte ich einen Schwertransporter mit satten 90. Der machte Windschatten wie die Queen Mary.
Meine Erfahrung: Die "echten" Lkw (Sattelschlepper, Anhänger) fahren zu 95-99% so, dass Du in "Eco" hinten dran bleibst. Auch bei Steigungen und Gefälle. Schneller als 100 (Zoe-Tacho...) höchstens mal nachts, aber bisher nie über 105 km/h.

Sattelschlepper oder Mögelwagen mit Anhänger sind wirklich wunderbare Windschattengeber. Deutsche oder Holländer, dann sind auch die Abgase sauberer...
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

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esykel hat geschrieben:Moin, Eco kannste vergessen.Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzung in Massen,die Klimaanlage mit nicht zu hoher/niedriger Temperatur auf Lüfterstufe 1-2.Windschatten ist empfohlen entweder Bus bis 100 Km/h oder Truck 90 -95 Km/h.Accu bis 80 %.
LG esykel :mrgreen:
Eco verändert bei der R90 deutlich das Ansprechverhalten des Strompedals:
- Allgemein brauchst Du gefühlt 50% mehr Druck für die selbe Leistung,
- Unterschied zur Q210: Die Q210 fuhr bei gleicher Strompedalstellung mit konstantem Drehmoment, also fast linear mit dem Tempo ansteigender Leistung. Bei der R90 nimmt die Leistung sogar ab, wenn ich mit gleichem Strompedaldruck schneller werde. Hab aber nicht ausprobiert, ob das ohne "Eco" genauso ist. Ich brauch nicht viel Heizung, da reicht mir die in "Eco"... ;)
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

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"N" bergab ist gut, wenn Du keine Ladenot hast. Bist dann halt schneller unterwegs und macht mehr Spaß... :D
Reku bergab ist gut, wenn die Reichweite knapp wird.
0 kW mit dem Stromfuß zu erreichen ist praktisch unmöglich und erfordert unnötige Konzentration. Also besser N.
Bergab hinter Lkw kannst Du den Abstand entweder mit dem Stromfuß regeln (wie immer) oder durch N-D-Schalten (kann nerven...)
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