Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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  • eDEVIL
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Nothi hat geschrieben:Hae, was?!? :? :shock: :!: :idea: :roll:
Um bergauf langsamer zu fahren und bergab shcneller.

Klappt mit eco und tempomat 120 schon ganz gut, aber halt nur für den geschwindigkeitsbereich 90-100 km/h
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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  • Alex1
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Schöne Grafik!

Ich beschleunige mit max 20 kW. 10 kW, wenn niemand dahinter ist ;-) Gibt über 180 km Reichweite :-) :mrgreen:

Manche Steigung braucht aber 30 kW, wenn ich schneller als 50 sein will : lol:

Mechanische Bremsung ist nie sinnvoll. Außer gegen Rost auf den Br
emsscheiben... :-)
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Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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Liebe Franzosen 8-)

ich möchte noch einen neuen Aspekt in die Runde werfen.

Hohes Beschleunigen/Rekuperieren versuche ich möglichst zu vermeiden. Hohe Leistung bedeutet Wärme. Sei es in den Akkus, im Wechselrichter, an den Kontakten...
Und das ist Stress für die Komponenten und verringert die Lebensdauer.

Gruß eines Japaners 8-)
Früher Leaf Visia 24 kWh EZ 05/2013, gekauft 05/2014@1.300 km - verkauft 08/2018@92Mm - an meine Schwester
notorischer Schattenparker, Akkuliebhaber (nie tiefent-, selten vollge-LADEN)
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Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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Alex1 hat geschrieben: Ich beschleunige mit max 20 kW. 10 kW, wenn niemand dahinter ist ...
Manche Steigung braucht aber 30 kW, wenn ich schneller als 50 sein will ...
Mechanische Bremsung ist nie sinnvoll. Außer gegen Rost auf den Bremsscheiben... :-)
Hallo Alex1,
das deckt sich 1:1 mit meinen Erfahrungen (mehr als 45T elektrische Kilometer, mit ZOE und Tesla S).
Ich lasse häufig den Tempomat beschleunigen, (nutze bei der ZOE ab 30 die Memo Funktion).
Der Tempomat beschleunigt einfach gleichmäßiger, als ich das mit dem Fuss hinbekomme :)
Grüße
Leo


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Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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  • Alex1
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leonidos hat geschrieben:Ich lasse häufig den Tempomat beschleunigen, (nutze bei der ZOE ab 30 die Memo Funktion).
Der Tempomat beschleunigt einfach gleichmäßiger, als ich das mit dem Fuss hinbekomme :)
Mir geht es umgekehrt: Der Tempomat beschleunigt mir viel zu stark, der gibt Alles, um auf die eingestellte Geschwindigkeit zu kommen, Das kriege ich (nach langer Trainingszeit...) mit dem Fuß besser hin. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl, dass die Leistung fast linear mit der Geschwindigkeit steigt und ich entsprechend den Stromfuß zurücknehmen muss.

Beim Bremsen ist es umgekehrt: Wenn es möglich ist, bremse ich erst sanft, dann immer stärker, immer 20 (oder 10) kW Rekuperationsleistung anstrebend.
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Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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Alex1 hat geschrieben: Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl, dass die Leistung fast linear mit der Geschwindigkeit steigt und ich entsprechend den Stromfuß zurücknehmen muss.

Beim Bremsen ist es umgekehrt: Wenn es möglich ist, bremse ich erst sanft, dann immer stärker, immer 20 (oder 10) kW Rekuperationsleistung anstrebend.
Ergibt definitiv Sinn, wenn du die Leistung konstant halten möchtest. Bei hohen Geschwindigkeiten kann das Verzögerungsmoment klein sein, bei niedrigen Geschwindigkeiten muss man für die gleiche Leistung ein größeres Moment anlegen - also stärker verzögern.

Wenn man mit Vollstrom beschleunigt sieht man auch sehr schön wie z. B. beim e-up! der Leistungszeiger gleichmäßig von 0 auf 100 % ansteigt. Das Maximum erreicht er so zwischen 25-30 km/h meine ich. Der Twizy erreicht es bereits bei um die 20 km/h.

Dennoch denke ich auch, dass nicht nur die Leistung sondern auch das geforderte Drehmoment eine Rolle spielen, weil der Strom doch unmittelbar mit dem Moment zusammenhängt und vom Strom wiederum auch die Verluste abhängen. Kann jemand nochmal diesen Zusammenhang kurz darlegen? Ist der Strom nicht sogar quadratisch oder kubisch zum Moment?
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Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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Beim Gleichstrommotor mit Nebenschlusserregung sind die Verhältnisse recht übersichtlich.
Für den idealen Nebenschlussmotor gilt bei konstanter Erregung:

Die Drehzahl ist proportional zur Spannung
Das Drehmoment ist proportional zum Strom

Strom und Spannung sind unabhängig voneinander.
Beim realen Motor kommen noch ohmsche Widerstände etc. dazu.

Beim Wechsel oder Drehstrommotor ist es ähnlich.

Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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Alex1 hat geschrieben:Mir geht es umgekehrt: Der Tempomat beschleunigt mir viel zu stark, der gibt Alles, um auf die eingestellte Geschwindigkeit zu kommen, Das kriege ich (nach langer Trainingszeit...) mit dem Fuß besser hin. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl, dass die Leistung fast linear mit der Geschwindigkeit steigt und ich entsprechend den Stromfuß zurücknehmen muss.
Hast recht, mir ist aufgefallen, dass beim automatischen Beschleuinigen der Tempomat am Ende immer über eingestellte Geschwindigkeit rausschießt und dann wieder kurz rekuperiert. Das heißt er pendelt kurz um die eingestellte Endgeschwindigkeit. Das passiert mit dem Fuß nicht, da man schon vorher das Gas zurücknimmt und quasi eine Punktlandung hinlegt.
Grüße
Leo


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Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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Der Tempopilot beschleunigt bei ECO aus auch viel aggressiver, da geht die Leistungsanzeige regelmäßig in den gelben Bereich. Mit ECO ein passiert das nicht, da ist der Pilot sanft wie ein Lamm.
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Re: Effizienz beim Beschleunigen/Rekuperieren

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Elektrolurch hat geschrieben:Der Tempopilot beschleunigt bei ECO aus auch viel aggressiver, da geht die Leistungsanzeige regelmäßig in den gelben Bereich. Mit ECO ein passiert das nicht, da ist der Pilot sanft wie ein Lamm.
Danke für den Hinweis, vergass zu erwähnen, dass ich ausschließlich im ECO Modus unterwegs bin :)
Grüße
Leo


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