Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Was braucht ein Elektroauto wirklich?

Eine möglichst große Akku-Reichweite mit entsprechendem Preisaufschlag.
36%
29
Einen Akku mit ca. 30kWh und Schnelllademöglichkeit (ca. 120kW) mit ausgebauter Infrastruktur.
48%
39
Ich bin jetzt schon zufrieden mit den Akku-Reichweiten aber nicht mit der Infrastruktur der Ladesäulen.
16%
13
Insgesamt abgegebene Stimmen: 81

Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

campr
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Ich hatte da mal vor Monaten ein recht langes Dokument gelesen (kann es aber auf meiner Platte nicht mehr finden), wo das Elektroauto minimal im Vorteil gegenüber anderen Autos war. Google wurf gleich als dritten Link folgenden raus:

http://www.upi-institut.de/upi79_elektroautos.htm

was beim gleichen Ergebnis landet.

Bild

Wer da ernsthaft darüber nachdenkt, kommt zum gleichen Ergebnis, z.B. weil das Verhältnis von Nutzlast und bewegter Masse ziemlich weit bei PKWs auseinander liegt.
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Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

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@Zebolon
Könntest Du das in der Frage mal ändern, so dass die Einheiten stimmen?
30 kWh
120 kW

Ich halte 120kW für einen 30kWh Akku für ziemlich ungesund. Der heutige 26kWh Akku kann doch oft die 43kW des Zoe schon gar nicht verwerten, erst recht nicht bei Kälte.
So hab ich auf Touren dann zum Ende hin mit wenig über 10kW geladen, um halbwegs ordentlich Reichweite drin zu haben. Das ist doof und kostet Zeit. Die Abstände zwischen den Ladungen sind auch einfach zu kurz, da muss man zu oft Säulen suchen und Umwege fahren.

Für Touren sollte der Zoe schon das doppelte der heutigen Kapazität haben, das würde viel bringen.
Mit 43kW wäre dann schon viel mehr vorstellbar.
Richtig gut wäre halt 3-facher Akku und 100kW. Also in Etwa das Niveau des Tesla S85 seit 2012.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

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campr hat geschrieben:Ich hatte da mal vor Monaten ein recht langes Dokument gelesen (kann es aber auf meiner Platte nicht mehr finden), wo das Elektroauto minimal im Vorteil gegenüber anderen Autos war. Google wurf gleich als dritten Link folgenden raus:

http://www.upi-institut.de/upi79_elektroautos.htm

was beim gleichen Ergebnis landet.

Bild

Wer da ernsthaft darüber nachdenkt, kommt zum gleichen Ergebnis, z.B. weil das Verhältnis von Nutzlast und bewegter Masse ziemlich weit bei PKWs auseinander liegt.
Hängt sicherlich davon ab, mit welchem Strom man auflädt.
Wir werden, wenn möglich, mit dem überschüssigen Strom der Photovoltaikanlage (70% Regelung) aufladen und ansonsten mit Sonnenenergie, die wir dann halt nicht ins Netz einspeisen können und im Notfalle mit "grünem" Strom.
e-Golf und Kia e-niro
PV-Anlage 18kWp, Speicher 13,5kWh netto, von der Notwendigkeit der Energie- und Mobilitätswende überzeugt

Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

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Das von Campr zitierte Gutachten des UPI (Dieter Teufel) ist leider gesteuert von den persönlichen Abneigungen des Herrn Teufel und durchsetzt von abenteuerlichen Annahmen und eben solchen Schlussfolgerungen. Ich habe Herrn Teufel vor einem halben Jahr persönlich in einem Vortrag gehört, in dem er die gröbsten "Bolzen" seiner "Studie" schon nicht mehr erwähnte, z.B. dass der hohe zusätzliche Stromverbrauch der E-Autos ausschließlich durch Kohlekraftwerke gedeckt wird. Ist hier alles mal ausführlich in einem thread diskutiert worden. Er rechnet das, was er "Vorkette" nennt (Belastung aus der Stromerzeugung) nur der Elektrizität mit ein, vergisst sie aber beim Benzin und Diesel.
Eine seriöse zusammenfassende Bewertung der Klimabilanz von E-Mobiltät ist hier zu finden:
http://www.bmub.bund.de/themen/luft-lae ... obilitaet/
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Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

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campr hat geschrieben: Diese Aussage ist mir zu pauschal und zu extrem. eAutos sind laut diversen Studien etwas klimafreundlicher als Verbrenner. Das hängt aber IMHO auch stark von der Fahrleistung ab.
Beim Zoe komme ich auf etwa 95g/km mit Ladeverlusten bei 500g/kWh (in etwa dt Mix?)
Mit meinem Diesel vorher (Corsa, 101PS) lag ich bei 137g/km ab Auspuff.
Also ca 30% weniger.

Ich hab Zuhause aber Umweltstrom.

Und hat wohl nichts mit dem Thema zu tun.
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Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

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Mit den deutschen 500 g/kWh beim "Egalstrom" komme ich auf 60-70 g CO2/km. Ohne Ladeverluste.

Mit meinem echten Ökostrom weniger als eine Handvoll :mrgreen:
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

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Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

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Hier ist das unsinnige Gutachten des UPI schon einmal diskutiert worden:
http://www.goingelectric.de/forum/allge ... 11263.html
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Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

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Der "deutsche Strommix" ist für mich nicht relevant. Die meisten Nutzer können doch zu 100% Ökostrom wählen, und unterstützen dann keinen Kohle- oder Atomstrom. Wenigstens bei Ihrem Strom zu Hause.

Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

campr
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Bei den Ladesäulen hat man sicher nicht die Wahl. Aber gerade Ladeinfrastruktur wird ja von vielen vehement gefordert.

Re: Was ein E-Auto wirklich braucht - Umfrage

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campr hat geschrieben:Bei den Ladesäulen hat man sicher nicht die Wahl. Aber gerade Ladeinfrastruktur wird ja von vielen vehement gefordert.
Die meisten Säulen weisen "Grünstrom" aus.
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