Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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roberto hat geschrieben:Akkumiete ist auf jeden Fall die bessere Alternative, so lange man nicht genau weiss wie lange er hält und wann die nächste Generation mit höherer Reichweite auf den Markt kommt. Ich hör jetzt schon die Akkukäufer jammern wenn ein neuer auf dem Markt ist und den alten keiner mehr haben will
das Akkumiete auf jeden Fall die bessere Alternative halte ich für ein Gerücht. Das passt bestenfalls auf Deine persönliche Situation. Der Mietakku wird von den meisten grummelnd in Kauf genommen, im Glauben das beste Auto zu bekommen.

Wer sag Dir denn, dass eine Zoe einen grösseren Akku bekommst, wenn ein grösserer Akku auf den Markt kommt?
Genrell kalkulieren die Hersteller mit einer Lebensdauer "im grünen Bereich" von 10 Jahren.
Wer glaubt, dass er für einem Aufschlag auf die Miete einen neuen, grösseren Akku bekommt dürfte sich ziemlich verrechnet haben.
Auch ein Austausch bei nachlassender Leistung, bedeutet nicht, dass eine neuer Akku eingebaut wird.
Wohl eher wird ein getauscht gegen ein sich noch in der Toleranz befindlicher Akku.

Meiner Meinung nach, werden solche Probleme frühestens, wenn überhaupt, nach 7-8 Jahren auftreten.
Bis dahin ist der Austausch dann schon mitfinanziert...
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

kolbenkipper
  • Beiträge: 25
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Hallo allerseits. Mein erster Beitrag . Als ex Auroverrückter bin ich zum spitzen Bleistift Kfz Mechaniker geworden .
Ich beschäftige mich nun schon einige Zeit mit Kosten nutzen Rechnungen .
Maßgabe ist das Auto muss sicher sein ( 5 Sterne) und ein Mindestmaß an Extras haben .
ZV mit FB, Sitzheizung, Klima und EFH.
Als Skoda Mechaniker hab der gute 30000 km im Jahr fährt hab ich vor 1,5 Jahren nen Citigo Erdgas gekauft. Mehr Auto brauche ich nicht . Nach 63 Autos bin ich satt und was soll mich noch groß vom hocker reissen?
Ein E Auto wäre für mich der nächste Schritt. Aber auf der Suche nach etwas mit günstigen Kosten scheiterte ich bisher.
Zugegeben der Citigo ist unschlagbar bis jetzt.

Mit 1200€ kraftstoffkosten für 30000 km sieht sogar die Bahn oder sonstige Transportmittel alt aus .
Mit 17000€ Anschaffung ist der ziemlich voll ausgestattete Skoda sicherlich kein schnapper. Ich habe als Vorführwagen 6 Monate alt mit 10k KM 12200 bezahlt.

Im Prinzip wäre ein ZOE genial .Gefällt mir gut und fährt sich gut .Der Kaufpreis eines jungen gebrauchten ist im Rahmen und der Strom wäre auf dem Niveau des Citigo. Aber die Batteriemiete wo sich Renault das Risiko eines defektes vom Kunde vergolden lässt ist einfach ausserhalb jeglicher Rentabilität. Die Miete für 30000 km im Jahr kostet schon mehr als das Gas für den Skoda .Und der Vergleich mit einem Diesel oder Benziner hinkt denn ich vergleiche nur Alternative Antriebe miteinander.
Nicht falsch verstehen ich will und werde mir ein E Auto kaufen aber solange der Kunde zahlmeister für mangelhaftes engineering spielen soll sieht die Agenda von 1 Mio Elektroautos ziemlich bescheiden aus .
Skoda Citigo CNG

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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  • eDEVIL
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Ob der mietakku sich gelohnt hat,weiß man etst hinterher.
Ob und zu welchen Konditionen man den Akku upgraden kann wird sich zeigen
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

roberto
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Ich halte eher das was Du hier verbreitest für ein Gerücht, noch dazu eines ohne jegliche Grundlage. Wenn die Besitzjunkies , die die Akkumiete grummelnd in Kauf nehmen, sich trotzdem für eine Zoe entscheiden, spricht das wohl eindeutig für dieses Auto.

Ob man mir einen neuen Akku mit 100% oder einen gebrauchten mit 85% tauscht kann mir ziemlich egal sein denn so bald er unter die 75% fällt bekomme ich wieder einen besseren. Und wenn das erst nach 7-8 Jahren erfolgt und durch die Akkumiete bereits finanziert ist, stört mich das gar nicht, da hab ich höchstens auch noch Zinsen gespart.

Bei einem gemieteten Akku hat man zumindest die Chance auf ein upgrade und die ist laut mehrerer Aussagen von Röno ziemlich hoch, mit Kaufakku bist Du garantiert der angeschmierte!

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

daedalus
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palim_palim hat geschrieben:
daedalus hat geschrieben: Einen Zoe, ev. einen e-Up würde ich vielleicht kaufen, weil die von der Größe passen. Sobald ich aber auf den elektrischen Antrieb verzichte, kann ich aus einer Vielzahl an Verbrennern in der Polo Klasse wählen, die unter €12.000,- liegen. Über 30.000 würde ich garantiert für kein Auto ausgeben, auch nicht für einen Tesla.

MfG

Daedalus

du wirst keinen Neuwagen in der Polo Klasse finden, der bei einem Neupreis unter 12.000 € die gleiche Ausstattung und den gleichen Komfort aufweist, wie der ZOE.
auch wenn du alle Rabattaktionen auf Neupreis mit einbeziehst.
Wenn man Ausstattungslisten vergleicht und die Preise einsetzt wird es wohl so sein.
Jedoch hat der Zoe eine Reihe von Merkmalen, die ich bei einem Verbrenner noch nie hatte bzw nicht extra ordern würde.
Dabei handelt es sich beispielsweise um "Kostentreiber" wie 4 Türen, Automatik und eingebautes Navi. Auch die Möglichkeit der Standheizung gehört dazu. Schön wenn man es hat - aber ich würd's mir bei einem Verbrenner nicht dazubestellen.

Ein objektiver Preisvergleich ist da nicht hilfreich. Vielmehr würde ich einen Verbrenner nach meinen Wünschen konfigurieren und dann schauen, welches EV dazu das passende Gegenstück ist.

Aber eigentlich ging es ja darum, ob "sehr viele" Zoe-Fahrer alternativ ein Auto über 30k gekauft hätten. Ich stehe für einen, der es nicht getan hätte.

MfG

Daedalus
EV-Interessent auf der Suche nach Entscheidungshilfen

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Ob der mietakku sich gelohnt hat,weiß man etst hinterher.
Ob und zu welchen Konditionen man den Akku upgraden kann wird sich zeigen
so sehe ich das auch...
Dafür auf Verdacht und nach Prinzip Hoffnung in die Miete zu gehen, wäre für mich keine Option.
Diesen Sachzwang immer wieder als Vorteil hoch zu jubeln ist nicht angebracht.
Leider wird hier Forum damit immer wieder die scheinbar günstige Anschaffung dargestellt.

Aber letztlich geht es um darum, dass jeder sein passendes Fahrzeug findet.
Und "passend" sieht bei jedem etwas anders aus.
Letztlich sprechen so viele Dinge für den Einsatz eines EV.
Den stumpfen, wie auch immer gerechneten, Preisvergleich sollten EV-Fahrer eigentlich aus der Diskussion rausnehmen.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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  • Vanellus
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Gsxrreiter hat geschrieben:@ Vanellus
Keiner kauft einen Wagen zum Listenpreis, erst recht nicht einen Verbrenner. ;)

Bei der Fahrzeugklasse lohnt sich ein Diesel kaum und bei einem Vergleich kannst du ein Fahrzeug aus der Renault Familie heran ziehen.
Die überteuerten Vws sind am besten mit den teuren E-Pkws von VW vergleichbar.

Bezüglich Batteriemiete, da kann man sicherlich lange darüber Diskutieren.
Es ist ein Fluch und Segen zugleich.
Wie Renault das mit ihren Versprechen, was den Akku angeht handhaben wird, wird die Zeit zeigen.
Hallo Gsxreiter,
na gut, nehmen wir mal 10% vom Listenpreis des Polo runter. Dann sind wir bei 20.000 €. Immer noch 2-3.000 € mehr als ein Renault Zoe. Und wenn wir den entsprechenden Benziner für den Polo nehmen (1,2 TSI BMT mit DSG-Getriebe) sparen wir noch einmal 1.850 €. Dafür ist leider der Norm-Verbrauch um 1,2 l/100 km höher und der Liter Benzin kostet z.Zt. 25 ct mehr als Diesel. Damit sinken zwar die Anschaffungskosten auf nur noch wenig höher als die Zoe, aber die Betriebskosten steigen deutlich an. Dazu kommt folgendes: ein Automatikgetriebe ist im Komfort deutlich schlechter als das stufenlose Fahren mit dem E-Auto. Ich habe selbst seit 7 Jahren einen Golf mit DSG-Getriebe und kann das gut vergleichen.

Renault sichert schriftlich per Vertrag zu, den Akku zu tauschen, wenn die Kapazität unter 75% der Originalkapazität sinkt. Das ist kein unverbindliches Versprechen.
Nehmen wir mal ein 5 Jahre altes E-Auto, das verkauft werden soll. Bei einem Kauf-Akku muss ich damit rechnen, dass der Akku in einigen Jahren schlapp macht. Wann genau weiß niemand. Als Eigentümer eines günstig erworbenen Gebrauchten würde mir die Aussicht, in einigen Jahren für 5-7.000 € einen neuen Akku kaufen zu müssen, echt Sorgen machen. Solche Anschaffungen stehen bei einem gleich alten Benziner oder Diesel nicht an. Das dürfte zu erheblichem Preisfall bei alten E-Autos mit Kaufakku führen. Einen gemieteten Akku kann ich dagegen sorglos übernehmen. Den tauscht mir der Hersteller/Eigentümer kostenfrei aus.
Deshalb verstehe ich manche Aussagen hier im Forum nicht, ein Miet-Akku führe zur Unverkäuflichkeit des Gebraucht-Autos nicht. Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall.
Gruß
Reinhard
Zoe Zen seit 10.7.2013, verkauft im Juni 2019 mit 108.000 km, erster Akku, still going strong
Tesla Model 3 seit 12.6.2019
1.500 km freien Supercharger für Dich und für mich: https://ts.la/reinhard71065

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Vanellus hat geschrieben: Renault sichert schriftlich per Vertrag zu, den Akku zu tauschen, wenn die Kapazität unter 75% der Originalkapazität sinkt. Das ist kein unverbindliches Versprechen.
Nein, das steht da nicht. Da steht nur, daß Renault garantiert, daß der Akku immer 75% der Kapazität hat.
Kannst mir gerne aber Deine Stelle zeigen.

Gruss
Umbi
Zoe seit 2013, 41kWh seit Ende 2018 - Verbrauch ab Zähler mit allem (Ladeverluste) und scharf (Vorheizen) Bild

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Mann oh Mann, sooo schrecklich ist die Miete ja nun auch nicht!

Man kann sie ja einfach zum Kaufpreis dazurechnen. Minus die Sollzinsen. Minus den Kapitaldienst.

Ehrlich gerechnet ist einfach nur, wenn man die gesamten Kosten rechnet.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

Rest-CO2 kompensieren: atmosfair.de Goldstandard

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

BED
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Einem normalen Autofahrer kann man die Zoe eigentlich nur als Zweitwagen empfehlen - so zumindest meine Erfahrung nach fast 6 Monaten Zoe-Nutzung. Bei uns als Zweitwagen neben dem Verbrenner-Erstfahrzeug.

Mit dem aktuellen 5000er Bonus kann man sich den intens gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner (Clio?) schönrechnen und erreicht mit etwas Goodwill Parität. Die Batteriemiete sehe ich mittlerweile als Vorteil beim Betrieb und Wiederverkauf wie oben mehrfach erklärt wurde.
Mit der Zoe erhält man einen Kurzstreckentauglichen Fünfsitzer mit Automatikgetriebe. Die Rückfahrkamera, keyless go, Tempomat, Lichtsensor und das Lederlenkrad sind hervorzuhebende Ausstattungsmerkmale. Leider fehlt eine Sitzheizung! Das Navi kann durch mangelnde Integration nicht punkten. Die Umsetzung der "Standheizung" (nur 5 Minuten) sowie des RDKS (4 Speicherplätze) und der HandyApp (iOS) sind ebenfalls mangelhaft.

Die Lademöglichkeit mit bis zu 22kw ist ausreichend und man kann den Akku unter Idealbedingungen in einer h "voll" machen.

Fährt man mit der Zoe billiger? Nein. Aus Kostengründe sollte IMHO derzeit der Wechsel zur Emobilität nicht gemacht werden - hier wird man sicherlich enttäuscht.

Wir reduzieren unseren co2-footprint mit der Zoe ohne größere Kompromisse eingehen zu müssen ;)
Wenn der Wagen in 3 Jahren mit 30.000 km für 8.000 verkauft werden kann, geht der Business case auf :mrgreen:
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