ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

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Für einen 4 Personen-Haushalt ohne besonders stromintensive Anwendungen / Geräte reichen 3KWp an Anlagenleistung normalerweise aus um den Haushalt zumindest während der 8 sonnigsten Monate des Jahres über die Nächte zu bringen. So eine Anlage liefert immerhin in der Spitze bis über 20 Kilowattstunden pro Tag ab.
Wenn allerdings mehr Platz für PV-Module da ist, sehe ich es heute nicht als einen Fehler an, Alles was geht auch voll zu machen.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !
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Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

SWERNER
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Das Laden vom Zoe ist ja auch eine Frage der Sinnhaftigkeit.

Ich lade im Sommer mit 12A an drei Phasen (ca 6KW):
- mit 10A lädt der Zoe bei mir an der Wallbox schon nicht mehr
- 6 KW können immer ohne das Netz tagsüber erzeugt werden (zur Not kommen 3KW aus dem Hausakku dazu)
- Ladezeit etwas 4h bei leerem Akku (Zoe)

im Winter lade ich mit 22KW an drei Phasen um die Effizienz (Ladeverluste) zu optimieren. Da habe ich nicht genügend PV Leistung.

Der PV Strom ist ja nicht umsonst:
- Umsatzsteuer (bei mir ca 5ct pro KW)
- dazu noch der versteuerte Überschuss der PV Einnahmen (Verkauf an mich selber + Einspeisung)

Mit 4 Personen +1 Zoe kommen wir aktuell auf etwas 7000KW pro Jahr Verbrauch (ca 2000KW für den Zoe).

Sascha.
ZOE Zen seit 02.2013 / i3 94Ah bis 04.2019 / Kia e-Niro seit 01.2019 / ab 1.2021 Kona 64 KWh
Hauskraftwerk E3DC S10 / Batteriespeicher 9,2 KWh / PV Anlage 8,67 KW

Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

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Zoe Q210 2013 mit 41 kWh Upgrade :) und Sitzheizung
Zoe R240 2015 mit Haken und Sitzheizung -> verkauft :cry:
M3 2020

Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

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Schön. Wenn man vor der Kapazitätsgröße noch eine 1 davor machen würde könnte es ein Konkurenzprodukt zu TESLA und KREISEL sein.
So ist es eher mickrig. Zumindest für den europäischen PV Eigenheimbesitzer.
Wie viel Spass macht dein Auto ?

Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

BernhardLeopold
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Robert hat geschrieben:Schön. Wenn man vor der Kapazitätsgröße noch eine 1 davor machen würde könnte es ein Konkurenzprodukt zu TESLA und KREISEL sein.
So ist es eher mickrig. Zumindest für den europäischen PV Eigenheimbesitzer.
Die aktuellen Spezifikationen des Powervault beziehen sich noch auf die alten LiFePo-Akkus. In der ZOÉ sind ja andere Li-Typen mit höherer Energiedichte verbaut.
Renault behauptet ja, dass die Kosten durch das Recycling um 30% gesenkt werden können - man könnte daraus schließen, dass die neuen Powervaults in der Größenordnung von 10 kWh haben werden, was sie besser als Mercedes und nahe an Teslas PW2 stellt.

Ein Alleinstellungsmerkmal haben die aber: Den Formfaktor als Untertisch-Haushaltsgerät finde ich genial. So können auch Bewohner einer Wohnung so ein Gerät relativ einfach unterbringen.
Graz, Österreich - Tesla Model 3 LR AWD

Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

novalek
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JohannesT hat geschrieben:Gibt es die Möglichkeit den Batteriespeicher des ZOE für den Haushaltsstrom zu nutzen?
Mir wäre der Spaß zu teuer, da ich die Alterung des Akkus nicht noch steigern will - ein Akku altert mit der Anzahl von Ladezyklen (also z.B. 0...100% = 1 Zyklus, auch in Etappen) und zugleich mit SoH auch die Nutzreichweite runterginge. Für so was sollte man "verbrauchte" (unter 70%SoH) Akkus nehmen, wie oben angesagt "Neu von Renault: Batteriespeicher fürs Haus".

Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

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DomDom78 hat geschrieben: Hallo. Also ich plane folgendes.

Ich möchte aus meinem ZOE R210 meinen 22 kWh Eigentumsakku ausbauen und mir einen 41 kWh Akku fürs Autochen zulegen. Da der Akku noch neuwertig ist und ich eh einen PV Hausspeicher anschaffen wollte, bietet sich das an. Wer kann oder hätte Interesse das Projekt gemeinsam mit mir anzugehen? Ich bin gelernter Elektriker und habe schon so einige Produkte entwickelt.

Ich würde gerne einen Fronius Symo Hybrid oder LG Ess Wechselrichter mit diesem Speicher betreiben. Hier wird sicher einiges an Software und Elektronik benötigt. Ein eigenes Bus aufzubauen dürfte auch kompliziert sein.

Einen neuen ZOE Speicher mit 41 kWh gibt es für rund 8000 €. Somit kostet mich der Speicher mit 21 kWh viel weniger als ein Stationärer und ich habe im Auto mehr Reichweite. Also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Wer hat Lust da ein Projekt draus zu machen. Kann man vielleicht anschließend auch als Produkt vermarkten.

Grüße Dominic
Hi DomDom78,

was ist denn aus diesem Projekt geworden?
Hast Du eine Lösung gefunden, den Zoe-Akku als Heimspeicher zu betreiben?

Grüße, e-mo-newbie

Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

TSchabba
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Das würde mich auch interessieren!
Viele Grüße, Timo
Renault Zoe Intens (8/2013) mit Keba KeContact P20 Wallbox Naturstrom
Cube Touring Pro Hybrid (2014)
Passat Variant GTE (11/2017) mit Keba KeContact P30 Wallbox (mit PV-Nachführung)

Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

marcusbehrens
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renault sagt nur die ladesaeule muss es koennen - der zoe kann es: https://www.google.de/amp/s/efahrer.chi ... layout=amp

Re: ZOE-Batteriespeicher fürs Haus?

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DomDom78 hat geschrieben: Hallo. Also ich plane folgendes.

Ich möchte aus meinem ZOE R210 meinen 22 kWh Eigentumsakku ausbauen und mir einen 41 kWh Akku fürs Autochen zulegen. Da der Akku noch neuwertig ist und ich eh einen PV Hausspeicher anschaffen wollte, bietet sich das an.
Grüße Dominic

e-mo-newbie hat geschrieben:
Hi DomDom78,

was ist denn aus diesem Projekt geworden?
Hast Du eine Lösung gefunden, den Zoe-Akku als Heimspeicher zu betreiben?

Grüße, e-mo-newbie
Egal welchen Akku du wo ausbaust, wenn du die Kosten schlank halten willst und die Technik übersichtlich, dann strippst du den EV- Akku bis auf die Zellen.

Alles in die Tonne, nur die Zellen behalten, neu, einfach aufbauen. Dann ein passendes (Chinesisches) Lade-Balancing System dran und das Ganze vor einen passenden Sinus WR klemmen.
Ein Ladesystem brauchst du gar nicht wenn du bspw. einen 48V Hybrid WR nimmst der die Zellen lädt. Wohlgemerkt LiIon. Meist können sie nur PB, aber das ist nicht schlimm, dann lädt man extern. Alles machbar. Grade Linien ohne Schischi.

Nur noch ein Balancing System für 50 Euro.
Fertig.

Mit einer 3KW USV habe ich mal experimentell gute Erfahrungen gemacht. Die müsssen mit runden 100 Volt befeuert werden. Ich komme preiswert an die großen Server-USV ran und habe mit denen schon einiges angestellt. Die bauen dann ne Insel wenn du vorne mit einem Schütz die Power weg nimmst.

Leider laden die Dinger die ich habe nur PB-Ladekurve. Da ich noch keine LiIon Zellen habe , habe ich das Projekt nicht weiter verfolgt. Mit PB Akkus kannste es vergessen.

Soweit die teuren Lösungen die ich (ALS PRIVATPERSON!!) empfehlen kann. Die richtig teuren Lösungen, welche sich in 15 oder mehr Jahren oder gar nicht amortisieren, die verkaufen dir die Firmen mit den Hochglanzprospekten.

Aber es geht auch sehr preiswert und simpel, in 1/10 der Amortisationszeit.


Im Grunde gehen auch prima Netz-WR (One/Back Panel) der 200 Euro-Klasse (!) um nachts Batteriestrom im Hausnetz zu haben , Die Logik die dahinter steckt ist so unglaublich simpel wie einfach dass keiner drauf kommt, keiner es glaubt.

Man muss nur preiswert an Zellen kommen. Der Rest ist Spielkram-Eigenleistung für Peanuts.


@Übereifrige Mods, wie @Minecooky: Ich bin nicht Gewerbetreibend, das hier ist also keine Werbung ! Ok ?
Wäre also schön es nicht zu löschen, so wie beim letzten Male... Danke !



.
Gruß, Heiko

Für den Mann: ZOE PH II R 110 ZE 40 Life Dezir Rot
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