Zoe - Motorschaden

Elektromotor, Steuerung, Getriebe, Reifen des Renault ZOE
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Re: Zoe - Motorschaden

m_mie
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Da bist du dir 100% Sicher ? wie gesagt ein freund hat ebenfalls beim 2013 ein Ladegerät aus Norwegen eingebaut, keine Wegfahrsperre freigeschaltet. Glaube es ist nicht nötig, nicht 2013.
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Re: Zoe - Motorschaden

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Man sollte es messen können. Wenn du die beiden CAN Signale "CrankingAuthorisation_AT" (für den Umrichter Zweckentfremdet) und "CrankingAuthorization_ECM" auf den Adressen 0x1f6 Bit16,17 und 0x17e bit 40,41 anschaust, geben diese ab Einsteigen ins Fahrzeug an dass diese verriegelt sind, wenn du den Schlüssel steckst aber sollten die Werte sich ändern. Tun die das nicht, sind die beiden Steuergeräte entweder frei geschallten oder die Software nicht vorhanden. Die Kommunikation zum Freischalten und/oder sperren kann man nicht so leicht lesen, nur eben die Rückmeldung des jeweiligen Zustandes.

Wo ist das Gerät her aus Norwegen? Von einem Fahrzeugverwerter oder eine Werkstätte die das Gerät gegebenenfalls frei geschallten hat?
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 150.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: Zoe - Motorschaden

m_mie
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Verwerter, selbe Teilenummer und BJ

Re: Zoe - Motorschaden

m_mie
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Denke lasse die Finger davon, obwohl Renault sagte Ladegerät, ist mir die Gefahr vom Motorschaden zu groß, frage nochmal wie sich die LED beim Laden verhalten etc. Auf jedenfall vielen Dank, habe die letzen Tage viel über Renault und HV Technik bei Zoe gelernt. Sehe mich nach 2016 oder jünger um-

Re: Zoe - Motorschaden

m_mie
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Ok er ist mit dem Preis runtergangen kann nicht mehr nein sagen, halte euch auf dem laufenden wenn jemand weiß wo man ein Ersatz Ladegerät bekommt oder am besten die Teile einzeln im Ladegerät wie im Video zusehen bescheid sagen

Re: Zoe - Motorschaden

m_mie
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So und nun weiß ich es , kann es sein das du was verwechselt? Der Inverter hat die wegfahrsperre integriert die ladeeinheit nichts

Re: Zoe - Motorschaden

m_mie
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Also das PEB= anlernen bei renault, ich tausche aber das bcb

Re: Zoe - Motorschaden

Ratzefummel
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Wollte euch die Geschichte mit meinem Motorschaden nicht vorenthalten.
Zoe Bj. 2017, Motor 5AQ601 R90
Kundendienst Oktober 2020 (90.000 km) mit meinem Hinweis vorab, dass der Motor schleifende/surrende Geräusche macht.
Nach dem Kundendienst wurde mir mitgeteilt: alles i.O., beim Auslesen des Farhrzeugs wurden keine Fehler erkannt.
Danach wurde das Geräusch (ähnlich S-Bahn) wöchentlich lauter (hörte sich übrigens genauso an wie hier im Forum schon einmal verlinkt).
Für mich war nun klar, dass es sich um einen Motorschaden handelt.
Erneut in der Werkstatt abgegeben um herauszufinden, was die Ursache sein könnte. Es wurde nun auch ein Motorschaden vermutet, es wurde aber sehr vorsichtig mir gegenüber kommuniziert.
Da die Garantie von 2 Jahren abgelaufen war, war eine Kulanzregelung seitens Renault mit ca. 40% Kostenübernahme des Motors im Gespräch.
Der neue Motor sollte 8000 € kosten. Allerdings wollte Renault die genaue Ursache wissen, d.h. der Motor hätte zerlegt werden müssen, was sicherlich mit Kosten >1000 € und mit ungewissem Ausgang verbunden gewesen wäre, also das Ganze abgebrochen und Kosten von 300 € für die Aktion gehabt.
8000 € in einen Zoe zu investieren, der vermutlich nur noch 7500 € Wert hat, war für mich utopisch. Alternativer Vorschlag einfach weiterzufahren bis zum Stillstand und mich von der Assistance holen zu lassen war mir zu unsicher, das Geräusch war nun einfach zu laut, Fußgänger haben sich schon nach dem Zoe erstaunt umgedreht.
Durch Zufall konnte ich einen gebrauchten Motor mit 20.000 km über einen Autoverwerter für 1700 € über ebay kaufen, es wurde mir versichert, dass der Motor von einem Unfall-Heckschaden stammt, also müsste der Motor ok sein. Im Januar wurde der Gebrauchtmotor für 1200 € eingebaut und seitdem läuft mein Zoe wieder geräuschlos. Als Laie blieb mir leider nichts anderes übrig, als die hohen Einbaukosten zu akzeptieren. Für den alten Motor erhielt ich noch 250 € von einem Bastler.
Allerdings musste der Zoe nochmal in die Werkstatt, das Tagfahrlicht und der Warntongeber gingen nicht mehr.
Auch ließ sich der Zoe nicht mehr starten, wenn der Autoschlüssel im Kartenslot war, nur außerhalb (z.B. auf Beifahrersitz) konnte gestartet werden.
Dann wurde die komplette Software des Zoes neu aufgespielt, Tagfahrlicht und Warntongeber funktionieren wieder, Autoschlüssel im Slot wird nach wie vor nicht erkannt. Würde lt. Werkstatt nur mit neuen Schlüsseln wieder funktionieren, Kosten pro Schlüssel 160 €.
Nach dem Starten kann der Autoschlüssel in den Slot problemlos gesteckt werden. Komischerweise benötigt der Zoe um im Ruhemodus z.B. beim Laden die Karte im Slot um die Fenster zu öffnen.

So, hoffe mein Erfahrungsbericht war nun nicht zu lange. Falls jemand erklären kann, warum es nach dem Einbau des Gebrauchtmotors die Elektronikprobleme gab, gerne Info.

Das Fazit der ganzen Aktion heißt für mich nun ganz einfach: E-Auto ja. Aber kein qualitativ schlechter Renault mehr!

Danke + Gruß

Re: Zoe - Motorschaden

Ratzefummel
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Nachtrag: der Slot (Kartenleser unterhalb Cockpit) wurde anfangs mit einem anderen Zoe quergetauscht, das Problem blieb, kein Starten möglich, wenn die Karte im Slot war. Somit konnte ausgeschlossen werden, dass es am Lesegerät liegen könnte.

Re: Zoe - Motorschaden

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@ratzefummel Der Motor kostet keine 8000 Euro.

Da hat dir die Werkstatt schön einen Bären aufgebunden.

So ein "Renault 290106283R MOTOR" kostet ca. 2600-2900 Euro.

Und hätte die Werkstatt "nur" den E-Motor getauscht hättest Du keine weiteren Probleme.

Achja wenn deine ZOE vor 10/2017 ist hätte sie 5 Jahre Garantie.

Auch eine Kulanzregelung mit ca. 40% Kostenübernahme hört sich nicht nach Renault an.
Gesendet von meiner ZOE.
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