Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

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Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

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Als Jugendlicher war ein Wagen mt Automatik ein völliges nogo. Mehr Spritverbrauch, weniger Beschleunigung und was gar nicht ging - geringere Endgeschwindigkeit dazu das OPA Image - no way.
Mein aktueller Verbrenner mit 9 Gang Wandlerautomatik hat keines der hier beschriebenen Probleme, musste in dem gerade verbrachten Urlaub mit gut 2000km ein mal zur Tankstelle und war nach weniger als 5 Minuten wieder unterwegs, ist fast immer genau so leise wie meine E-Autos, läuft aber schneller.
Troztdem freue ich mich wieder die vielen täglichen Kurzstrecken elektrisch und mit einem richtigen Kofferraum und einer richtig hohem Sitzposition fahren zu dürfen.
Ich freue mich auch auf den Tag an dem mich das letzte Fahrzeug mit einem ICE verläßt und durch etwas elektrisches mit ähnlichen Fähigkeiten wie 1800kg Anhängelast und die Fähigkeit lange Strecken mit 130 km/h zu bewältigen ersetzt wird.
Ich fand das zwar witzig, wie mir bei Hannover ein Modell S - Fahrer auf der freien Streck zeigen konnte, das meine 200km/h vom Diesel echt nicht so toll sind, leider war beim ihm der Spaß aber schon in Sichtweite vorbei. Ich komme bei 200km/h über 700km weit. Braucht man nicht, aber gleiwertig werden E-Autos für mich bezahlbar sicher nicht so schnell.
Nach 40 Jahren Autofahren, über 3 Millionen Kilometern überwiegend Beruflich auf der Straße sind die Zeiten mit 300km/h über die BAB zu toben zum Glück vorbei gegangen ohne nennenswerte Blessuren.
Nach jetzt über 140.000km E-Auto ist die Entschleunigung zwar noch nicht abgeschlossen aber im werden.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 96.500km, E-UP seit 2020, 15.000km, C180TD seit 2019 40.000km , max G30d seit 2020 900km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 22.000km. Prophete Pedelek 50km
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Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

Odanez
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Kann ich gut nachvollziehen @Michael_Ohl, ich bin damals noch ab und zu mit dem Audi 80 mit 3-Gang Automatik meiner Großeltern gefahren, das war echt ein Graus. Da hat sich seeehr viel getan seit den 90ern.
#2307
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Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

Gausi
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Habe gestern noch den Verbrenner meiner Frau gefahren .....Ein Golf 4 Automatik .....Ich hatte an der Automatik nix zu bemängeln. Meine Mutter fährt noch einen Opel Meriva Automatik ..... Wenn ich den mal für Mutti durch die Waschanlage fahren muss, graust es mich wegen dem "Schaltruckeln". Ähnlich schlecht ist die Automatik von einem Smartverbrenner. Mein persönlicher Favorit bei den Verbrennerautomatiken war ein Fiat Punto 176 Selecta. Eine Automatik ( CVT ) ohne Kriechwirkung und Magnetpulverkupplung.

Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

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So jetzt seit längere Zeit mal wieder getankt, ich konnte es noch und auch sonst keine weiteren Probleme, ich hatte schon vergessen wie schnell das eigentlich geht 🥴
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Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

Odanez
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Aber im Gegensatz zum zu Hause einstecken fühlt es sich doch irgendwie nach einem Nostalgietrip an oder? Also mir ging es damals so, als wir letztes Jahr übergangsweise einen Verbrenner hatten, weil der Unfall des Leafs doch einige Monate vor Lieferung des Niros kam. Ist zwar schnell, aber diese Tankstellen wirken da schon irgendwie... oll, und der Geruch, früher war das ja normal, aber es ist schon irgendwie seltsam. Fand es schon krass wie altmodisch das Tanken flüssigen Kraftstoffs plötzlich wirkte.
#2307
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Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

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Mit den Kangoo ZE bin ich gewohnt immer wenn ich in die Firma komme zu laden. Mit dem E-Expert werde ich schon fauler und lade ihn nur wenn die Reichweite unter 150 km gefallen ist. Aber Tanken nach 1600 km ist zugegeben so selten, das es Argument für E-Mobilität kaum taugt.
Und wenn es dann noch mit EC Karte, Kreditkarte oder Bar zu bezahlen geht, fragt man sich doch manchmal, welchen Fortschritt wir da gerade machen.

MfG
Michael
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Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

Odanez
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Vor Allem das mit Bar zahlen an eine physikalische Person hat schon an sich etwas an Altmodischkeit ;) Ich weiß in Deutschland hängen sehr viele Leute noch am Bargeld, in manchen Ländern ist das zur absoluten Rarität und Notfalllösung geworden,
#2307
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Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

quasimodo
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Michael_Ohl hat geschrieben: Ich fand das zwar witzig, wie mir bei Hannover ein Modell S - Fahrer auf der freien Streck zeigen konnte, das meine 200km/h vom Diesel echt nicht so toll sind, leider war beim ihm der Spaß aber schon in Sichtweite vorbei. Ich komme bei 200km/h über 700km weit.

… beim Tanken von Kraftstoff oder 200kmh auf der Autobahn plagt mich mein Gewissen unfassbar, weil ich mich gerade mehr als nötig am Planeten versündige. Für mich ein überholtes Dinosaurier-Technologie-Ding. Ich bin deutlich jünger, umweltbewusst aufgewachsen und mein erstes Auto, das ich mir mit Ende 20, als es aus beruflichen Gründen nicht anders ging, notgedrungen kaufen musste war trotz hoher Aufpreise aus Prinzip trotz hoher Preise elektrisch. Verbrenner kam für mich grundsätzlich nie in Frage. Als ich damals für meine geplanten 180km/Tag eine Zoe kaufen wollte, riet mir der Verkäufer ab, ich solle doch bei meiner Fahrleistung lieber „einen guten Diesel“ nehmen, der bewährt sei und der mich schneller und günstiger abs Ziel bringe. Auf meine Reaktion, dass ich mich so nicht an der Umwelt versündigen und bicht tausende Liter Diesel pro Jahr verbrennen möchte, guckte er mich fragend mit dem Kommentar an, dass Elektroautos doch eh nur eine Nische seien. Daraufhin hab ich die Zoe woanders gekauft.


Das Gefühl, das du über den Tesla-Fahrer mit 200kmh beschreibst, gibt es bei meiner Frau und mir nicht. Bei hochmotorisierten Verbrenner-„Limousinen deutscher Fabrikate“, die mit 200kmh an uns vorbei donnern, trifft das bei uns süffisant ausgesprochene Klischee „Okay, Boomer“ faszinierend oft zu.


Insofern: Spannend, solch unterschiedliche Erfahrungen zu lesen und wie unterschiedlich verschiedene Generationen drauf blicken.

Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

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Odanez hat geschrieben: Vor Allem das mit Bar zahlen an eine physikalische Person hat schon an sich etwas an Altmodischkeit ;) Ich weiß in Deutschland hängen sehr viele Leute noch am Bargeld, in manchen Ländern ist das zur absoluten Rarität und Notfalllösung geworden,
Ich fand es nicht so übel, es stand aber auch eine nette junge Frau hinter der Theke, es gibt schlimmeres, aber es ist ja oft so, man kauft dich was Neues und das muss natürlich verteiligt werden, auch wenn die Argumente dünn werden, da kann schon mal tanken eklig werden, wenn einen sonst nix einfällt,. Schhlussendlich bin ich dann wieder in unsere Zoe eingestiegen und einfach weitergefahren, ist ja auch nur ein Auto, bis 2022 zum nächsten Kundendienst, der ID4 muss ja erst 2023. Es ging es hier auch nicht um was ist besser und/oder wir retten die Umwelt, sondern nur um das Thema wenn man mal temporär wieder einen Benziner fährt.
Zuletzt geändert von E-Fan66 am Di 10. Aug 2021, 07:14, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Nach über einem Jahr nochmal nen Verbrenner gefahren

Odanez
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wir reden doch gerade nur vom Tanken, warum "Argumente dünn werden"? Es gibt noch zig weitere Gründe warum ich das elektrische fahren besser finde, du kennst die Vorteile doch selber, hast ja Erfahrung. Nur weil für dich die Vorteile nicht so wichtig sind wie für andere heißt es doch nicht, dass die Argumente dünn werden.

Aber Bar an eine physikalische Person zu zahlen ist und bleibt nunmal etwas, was schon so langsam in die Jahre kommt, ein Relikt aus der Vergangenheit, was immer noch am Leben ist aber es nicht mehr müsste. Irgendwie eine sehr gute Parallele zu Verbrennerautos allgemein ;)
#2307
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