Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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    HeinHH
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Ja, das TomTom-Navi ist in die Jahre gekommen, eher verbrennerlastig und weit entfernt von perfekt, aber für das alte Zeug ist es gar nicht übel. Mit TomTom HD alle 3 Min auf dem "Staustand" und ein Blitzerwarner ist auch mit drin (wird auch aktualisiert). Ist bei mir in HH permanent aktiv. Hat mir nicht nur Zeit (in HH müssen nahezu perfekte Go-Spieler bei den Verkehrplanern sitzen) sondern auch Geld gespart.

Welches eingebaute Navi kann das schon ohne externe Hilfe :-)

Bye Thomas
Zoe ZE40 | Modell 2017
M3 LR AWD | Modell 2020 | midnight silver | AHK | 2020.4.1
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Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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surfercool82
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Hallo!

das Navigationsgerät ist im Grunde super, aber absolut unbrauchbar für längere Reisen. Wenn ich meine Eltern besuche 167 km ca. 100km BAB zeigt es permanent an, dass ich das Ziel nicht erreiche. Sind ca 90 bis 120km was es als maximale Reichweite rechnet. (22Kwh?)
Mein R110 zeigt bei mir mindestens 350 - bis 390 km an. Stadt München (Fahre nur noch mit Auto da ÖPNV hier katastrophal ist und echt extrem teuer). Bin Hybrid gewöhnt und in der Stadt mit 3,4L
Selbst bei häufigen Vollgas und Überhohlen hab ich immer noch ca. 60Kilometer Restreichweite. SOC zwischen 80% und 20%

Erst wenn ich ca 30 km vor dem Ziel bin ist es für TomTom möglich.
Die letzte Fahrt von Österreich über Passau nach München über A94 214km Navi unmöglich und abrp unmöglich. Restreichweite 90km in München. 100km/h max.

Inzwischen lade ich nur noch extrem selten auf mehr als 80% meist alle 1,5 bis 2 Wochen auf. Nutze den Akku zu maximal 60% aus.
Autobahnreichweite über 210 km 😍😏

Grüße

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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stili
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Sir Henry hat geschrieben:Geht es nur mir so oder ist das Navi in der Zoe etwas gewöhnungsbedürftig?

Konkrete Situation: meine Frau fährt von A nach B und kommt dort mit ca. 40 % Akku an. Dort wird geladen. Sollte also für den Heimweg mehr als ausreichend sein.
Sie gibt den Heimweg ins Navi ein, das führt sie in einem großen Bogen um den idealen Weg rum (vorwiegend Autobahn) und weist schon beim Start (und regelmäßig während der Fahrt) darauf hin, dass man wohl eine Zwischenladung einplanen müsse. Sie kam auch ohne mit gut 20 % Restladung daheim an.

Problem dabei: wir fahren erst ganz neu elektrisch, da sorgt so ein Hinweis schonmal für ein mulmiges Gefühl und leichte Schweißtropfen auf der Stirn.

Zudem: wieso routet das Navi "mit Gewalt" über die Autobahn. Das ist a) regelmäßig länger und b) mit einem E-Auto nicht zwingend die bessere Alternative. Schon allein wegen der potentiell höheren Geschwindigkeit und dem damit verbundenen Mehrverbrauch.

Haben wir was falsch eingestellt oder ist das beschriebene die normale Verhaltensweise?
Hi. Mein Tipp ist Android Auto.
Kannst bei navigationsbeginn zwischen mehreren Routen wählen. Nachteil: der rechnet nicht auf E

Gesendet von meinem SM-G975F mit Tapatalk

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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Wegen dem Navi in der Zoe stelle ich nicht auf Android um.

Trotzdem danke für den Tipp!
Kona 64 kWh

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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    AbRiNgOi
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Wenn man zu lange nur mit Navi fährt, verliert man das Gefühl, wo man überhaupt gerade ist.
Ich finde das Navi aber sehr nützlich um A in jeder Ortschaft dieser Welt eine Adresse zu finden ohne mir von jeder Stadt einen Stadtplan kaufen zu müssen und B immer einen Überblick zu haben wie viele Kilometer ich noch vor mir habe. Die Warnung wegen Akku kann sich das Ding aber ersparen, die zu fahrenden Kilometer reichen mir aus.

Ich verwende das Navi nun zwar dazu, das Ziel ein zu geben, fahre aber mit Landkarte los. Das heißt ich, oder meine Frau, also wir entscheiden wie wir die Strecke grob angehen. Wir schaue uns grob an, welche Autobahn, welche Schnellstrasse gefahren werden soll. Und wenn es dann B100 ist, bleiben wir auf dieser, egal ob das Navi etwa mal zufällig quer durch die Ortschaft will oder nicht. Wir entscheiden wann oder ob überhaupt auf die Autobahn aufgefahren wird.

Sehr oft sind es nur Sekunden, bevor das Navi nicht mehr umdrehen will, man erkennt dann gleich ein paar Kilometer weniger, und eine Minute länger... Da man auf der Autobahn die 125km/h Schnitt nicht fährt, ist die Berechnung wann die Autobahn schneller ist, selten richtig.

Wenn man dann in das Zielgebiet kommt, ist es sehr Hilfreich, wenn man Punktgenau an die Adresse gelenkt wird.

Am Samstag bin ich einfach ao wiedereinmal nur NAvi gefahren, nach Wien rein. Oh mein Gott. Autobahen Auffahrt Wiener Neudorf wird ausgelassen um durch Neudorf zu fahren und dort ewig und drei Tage an der Kreuzung zu stehen... Auf der Autobahn wird der Autobahnast richtung Wien gewählt der auf die Südosttangente führt weil das Abbiegen auf den Altmansdorfer Ast schon in Inzersdorf um 400m länger ist und da ja noch eine Spur veorhanden ist wo man in Wien dann von der Südosttangente rüber auf den Altmansdorfer Ast kommt... Wenn die nicht gesperrt wäre, wäre es vielleicht ein Vorteil von 2 Sekunden gewesen, so aber mussten wir die Südosttangente bis zur Gürtelabfahrt Richtung Osten fahren um dann den Gürtel in Wien zurück in den 6. Bezirk...

Ich meine, wenn man Wien jetzt nicht kennt, wird einem das gar nicht auffallen, weil man kommt dann im Zielgebiet perfekt durch alle Einbahnen genau an die Adresse. (ok, man steht dann auf der Fahrbahn direkt vor dem Haus, das Zoel ist Erreicht, Parkplatz gibt es nicht... aber das ist eine andere Geschichte).

Daher: Grob selber planen, Zielkilometer beachten und im Zielgebiet volles Vertrauen an das Navi...
ZOE Live Q210 6/2013 * Ladegerät @60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor @71.250km
40kWh Batterie 12.03.2019 @85100
Aktuell: 100.000 km

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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    harry07
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Wir fahren jetzt auch schon 40 000 km mit Miss Zoe, nach Frankreich, Korsika, Italien, Kroatien etc. leider kann ich nur den Kopf schütteln über die schlechte Routenplanung, da war mein altes Medion-Navi viel besser. Die Ladesäulen habe ich aus GE importiert, die "Abkürzungen" von Umgehungsstraßen ignoriere ich, den Hinweis "Ziel nicht erreichbar" auch. Mir graut jedoch vor dem autonomen Fahren.
Gut an dem Ding ist der Radarwarner und die Online-Stauumfahrung, das war's.
Wenn man denkt was da ein mittelmäßiger Programmierer alles machen könnte, eine Schande für ein "20-28 TD€ Auto!
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Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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Fotowolf
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Das blöde "Ziel nicht erreichbar" bei einer 30 km Route und 100 km Restreichweite nervt immer noch. Inzwischen lacht aber auch meine Frau schon darüber - was sie in den ZOE-Anfangszeiten nicht tat... Einfach ignorieren und selber ein wenig kalkulieren. Die Restreichweitenanzeige ist bei ähnlichem Geländeprofil halbwegs realistisch im Q90. Im Q210 damals war sie viel zu konservativ und es ging dann immer deutlich mehr.

Um dem ZOE Navi eine Routenführung aufzuzwingen, kann man Zwischenziele eingeben. Hier habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass es Zwischenziele ignoriert, wenn man bloß "Zentrum" auswählt. Man muss eine konkrete Straße angeben. Funktion "Auflisten" hilft oder "Haupt" eintippen, denn meist gibt es einen Hauptplatz oder -straße. Diesen Hinweis habe ich mal in einem Tomtom Forum gefunden, nachdem mich dieses Zwischenzielignorieren schon fast verrückt gemacht hatte.

Bei längeren Routenplanungen (Dubrovnik, Dt. Ostseeküste, Adria) setze ich mich vorher eine Weile zum Computer und verwende GoingElectric wegen Ladestationen und Höhenprofil, sowie ergänzend Google Maps zum Herumprobieren wegen eleganter Routenmanipulation per Maus.

Final speichere ich die GoingElectric-Routen als Bookmarks (verwende Firefox). Dabei darf man nicht einfach die URL der Adresszeile speichern, denn sie wird bei Routenänderungen nicht aktualisiert. Auch nicht den Link ganz unten "Link zur Routenplanung", denn der ist fehlerhaft, falls man eine frühere Route als Ausgangsbasis geladen hatte (hängt neue Zahl nur an statt die alte zu ersetzen).
Immer korrekt ist die textuelle URL ganz unten wie zB. "w w w.goingelectric.de/stromtankstellen/routenplaner/3707314/". Bei jeder Modifikation der Route ändert sich die Zahl und zeigt somit immer auf die aktuelle Version der Route.

Will ich eine - bereits als Bookmarks gespeicherte - Route modifizieren, lade ich das Bookmark und ändere die Route. Abschließend kopiere ich bloß die aktuelle Zahl des Links in das bestehende Bookmark. Schon ist das Bookmark aktualisiert und zeigt auf die neue Version der Route.
Um die alte Route ebenfalls zu erhalten, kann man auch ein neues Bookmark speichern. Da der Link "Link zur Routenplanung" wie beschrieben nicht zuverlässig funktioniert, kopiere ich die textuelle URL in ein neues Browserfenster und speichere sie dann als Bookmark.
Hört sich etwas kompliziert an und ich würde mir die Verwaltung gespeicherter Routen etwas einfacher wünschen, aber es geht.
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Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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    harry07
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@fotowolf: Und wie bekommst Du dann diese Route in's Navi ?
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Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

Fotowolf
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Gar nicht... Ich mache damit nur die Planung.

Das ZOE Navi programmiere ich dann von Hand. Ladestationen manchmal als Zwischenziel ins Navi, meist jedoch der Einfachheit halber nur als Ziel. Wenn ich dann lade, ist ohnehin genug Zeit, um das nächste Ziel einzugeben.
Meist drucke ich mir die ersten paar Seiten der GoingElectric Route aus (Karte, Höhenprofil, Ladestationen) und habe die paar Blätter mit dabei. Ist etwas altmodisch, aber für mich gut brauchbar.
Am Handy habe ich neben den jeweiligen Lade-Apps auch meist das Ladestationsverzeichnis GoingEletric laufen.

In der Planung wähle ich mehr Ladestationen aus, als ich benötigen werde. Hat den Vorteil, dass alle brauchbaren Ladestationen samt Adresse schön der Reihe nach aufgelistet sind. Manchmal notiere ich mir dazu, mit welcher App ich den Status abfragen kann und mit welcher Karte (oder App) ich laden werde. Ladepreise schwanken ja ziemlich, besonders im Ausland, wo meist die Erfahrung fehlt.
Bei weiten Touren steckt der Laptop mit der aufgerufenen GoingElectric Route in der Laptoptasche hinter dem Beifahrersitz. Ggf. hole ich ihn hervor und das Handy macht den WLAN Hotspot für den Laptop. Ich mag einfach große Bildschirme und echte Tasten lieber, als ein Handydisplay. Meine Augen sind ja schon etwas älter. Vielleicht besorge ich mir mal ein Tablet.
Als ich vor einem Jahr non-stop in 24 Stunden die 1000 km nach Dubrovnik fuhr, war der Laptop am Beifahrersitz angeschnallt und immer am laufen (Frau fährt bei sowas Verrücktem ohnehin nicht mit). Handy daneben für Hotspot und Wecker, damit ich das Ende der Ladepause nicht verschlafen konnte :-)
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