Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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    jodi2
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Wir sind am Weekend erstmals mit einem geliehenen Zoe 40 gefahren, 136km Restanzeige, 94km Heimweg, die ersten 15km immer wieder Warnung, dass es nicht reicht, daher ängstlich auf der AB nur Eco gefahren und mit 70km Rest angekommen... ;-)
Die Routen am Weekend waren ok/richtig, mich hat nur gestört, dass man keine Übersicht bekommt, wo er langfahren will, ob es stimmt und ggfl. Alternativrouten wählen kann.
Und vor allem, dass es keine live Verkehrsinfos gab, stand einmal unerwartet im Stau, bis ich das Handy anmachte und das mir sagte "Stau". Ich ging davon aus, da das Auto mir seinen Ladestrand immer wieder auf die Miet-App schickte, dass es darüber auch live Verkehrsinfos bekommt. War das nur bei dem Mietwagen nicht der Fall, ist der Zoe mit entsprechender Ausstattung da besser? Oder gibt es evtl. nur lahmes ungenaues TMC o.ä.?
i3s 120Ah seit 9/19
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Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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herrohlson
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Online TMC Meldungen bekommst du nur, wenn du das kostenpflichtige Paket von TomTom gebucht hast, was in deinem Mietwagen wohl nicht der Fall war..
Wenn es gebucht ist, funktioniert das ziemlich gut und ist eine der wenigen Stärken der TomTom Navi.
Grundsätzlich krankt das System an zwei Dingen aus meiner Sicht. Zum einen ist es eine Variante der Benziner-Navi, indem lediglich ein paar E-Auto spezifische POIs hinzugefügt wurden. Das Routenmodell ist aber dasselbe, wie zum Beispiel bei einem Captur und für E-Autos unpassend. Die zugrunde liegende Reisegeschwindigkeit passt einfach nicht.
Das andere ist das Kostenmodell der diversen Straßenklassen. TomTom routet am untersten Rand -den Feldwegen- völlig sinnlos quer durch die Pampas, nur weil es ein paar Meter kürzer ist und fährt am oberen Rand -den Autobahnen- bei schneller Route riesige Umwege, solange man dort auch mit 200km/h brettern kann, weil ist ja schnellste Route.
Eine vernünftige Routenplanung geht mit der Navi nur, wenn man Offline (goingelectric) zuvor ein paar relevante Wegpunkte findet und dann der Navi sagt, dass diese darüber fahren soll. Ist also nur ne halbe Navi.
herrohlson

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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Vor allem ist es ja wirklich so, dass der optimale Weg mit einem eAuto (oft) ein anderer ist als mit einem Verbrenner. Vielleicht auch, weil die Schwerpunkte der Nutzer anders liegen. Auf jeden Fall aber, weil beispielsweise eine (grundsätzlich schnellere) Autobahnetappe mit dem damit einhergehenden höheren Verbrauch die gesamte Reisezeit deutlich länger macht als beispielsweise gleich den Weg über die Bundesstraße zu planen, auf der man wegen der niedrigeren Geschwindigkeit möglicherweise ohne Ladestop durchkommt.
Kona 64 kWh

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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kirovchanin
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Es ist zwar ein zusätzlicher Schritt, aber ich verlgeiche die im Navi vorgeschlagene Route immer mit der von Google Maps, weil es da halt übersichtlicher und einfacher zu ändern ist. Google schlägt ja oft eine Route mit 1-2 Alternativen vor, da guckst du dann, was für deine Zwecke am besten geeignet ist oder änderst ggf. noch mal die Routenoptionen.

Dann gibst du das Ziel ins Navi ein und guckst, ob die Route die von dir bevorzugte Google-Route ist. Wenn nicht, gibst du einfach noch einen Ort, der am "richtigen" Weg liegt, als Zwischenziel ein. So lasse ich übrigens auch die Autobahnnutzung im Navi aktiviert, weil ich festgestellt habe, dass es Vermeiden oft nicht so richtig bringt (kommt immer drauf an).

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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rigo-roso
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Ich habe beobachtet, dass ich für die schnellste Route auf der Autobahn meist 10 min länger brauche, für die Eco-Route meist 10 min weniger brauche, bezogen auf Strecken von ca. 150 km Länge. Wenn die Eco-Route also 20 min. mehr Zeit benötigt ziehe ich diese vor. Man ist meist schneller am Ziel als auf der schnellen Route.
Die Stauumfahrung funktioniert gut, hab sie schon ein paar mal ignoriert und bin promt im Stau gelandet. Mittlerweile vertrau ich dem Navi.

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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Die ZOE errechnet intern eine maximale und minimale Reichweite, die im normalen Display angezeigte Reichweite bewegt sich zwischen diesen Werten je nach vergangenem Fahrprofil. Leider verwendet das TomTom für die Prüfung der Erreichbarkeit nur den minimalen Wert. Ist die Route also komplett grün, dann kann man auch Vollstrom fahren.

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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    esykel
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Die Zoe rechnet immer noch nach dem 22 kWh Akku,warum bei Updates nicht der 41 kWh Akku in die Berrechnungen eingeflossen ist war nicht zu erfahren.LG esykel
PS die Anzeige im Fahrdisplay ist korrekt in der Reichweite.
jag älskar Elbilar,Amatörradio,Spårvagn och det hele Norrland :mrgreen: :lol:ZOE Intens Z 40

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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esykel hat geschrieben: Die Zoe rechnet immer noch nach dem 22 kWh Akku,warum bei Updates nicht der 41 kWh Akku in die Berrechnungen eingeflossen ist war nicht zu erfahren.
DAS könnte tatsächlich der Grund sein.

Gibts dazu Quellen?
Kona 64 kWh

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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kirovchanin
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Das kann es nicht sein, oder höchstens ein zusätzlicher Grund. Bei meiner Zoe mit 22-kWh-Akku besteht das Problem nämlich auch, ständig will das Navi eine Ladestation zur Route hinzufügen, obwohl es z. B. zum Ziel 60 km sind und ich 100+ km Restreichweite habe.

Re: Gewöhnungsbedürftiges Navi?

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BigBubby
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TT hat leider die Möglichkeit aus ihren Systemen entfernt, selber Geschwindigkeiten für Straßentypen anzugeben. Daher wird auf der Bab mit 130 gerechnet. Daher auch oft der Umweg.
Ich fahr eh mit 140, daher stört es mich nicht. Ich benutze trotzdem google maps zum Navigieren, da dort die wege besser sind und die Daten meist aktueller.
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