ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Bavaria EV
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Wir hier im Landkreis Freising haben sogar reinen Ökostrom, der auch bei uns produziert wird. Was wir brauchen sind intelligente und vernetzte Systeme! Als Pufferakkus können die E-Fahrzeuge dienen- perfekt wäre unter Tags in der Arbeit zu laden um die Spitzen zu kappen (kostenloser Strom) und Abends bis 24 Uhr den Strom wieder ins Netz zu speisen. Jeder könnte dies mit seinem Akkulimit regeln, das am nächsten Tag zur Verfügung stehen muss.Eine Win-Win-Situation für beide Seiten!
Man muss das Thema E-Mobilität ganzheitlich sehen und darum ist der Ausbau des intelligenten Netzes und der Ladeinfrastruktur so extrem wichtig. Auch die Autonomie von Stromanbietern und E-Fahrern wird damit erheblich gesteigert. Feldversuche laufen in der Richtung ja schon und Strom würde wirklich eine sehr billige Energieform werden. In den USA wird das schon so gut umgesetzt, dass (ich glaube in Texas) der Nachtstrom völlig kostenlos ist.
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

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Karlsson hat geschrieben:Natürlich können sie das. Aber ob die Kunden das dann bezahlen können und wollen habe die Ingenieure nicht allein in der Hand, weil dafür die Kunden auch mitziehen müssen. Das klappt nur mit richtig großen Stückzahlen und nicht den heute symbolischen Anteilen.
Die Kunden haben bei einem Verbot doch gar keine andere Wahl. Wer sich keinene Neuwagen leisten kann, der kaufet eben keinen. ganz einfach!
Kurzfristig werden die Gebrauchtwagenpreise für Verbrenner etwas steigen und einige werden ihren alten Verbrenner flicken bis ultimo. Bis der Anteil am aktiven Fahrzeugestand unter 50% istr, werden da auch noch allerhand Jahre vergehen.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Bavaria EV
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Im Gegenteil: kaum ein Händler kauft einen Euro5 Diesel an, wenn man ihm den Wagen nicht fast schon schenkt!
Also sollten die Leute erst einmal ihren Diesel behalten, bis wirklich Fahrverbote verbindlich angekündigt sind.
Danach wird sowieso der Benziner als nächste Sau durch´s Dorf gepeitscht, da die Regierung mit der deutschen Automobillobby nicht mehr ohne die Argusaugen der EU und den vereinigten Staaten so schalten und walten kann wie bisher.
Wir sind "Early Adaptors" und machen das, weil wir davon überzeugt sind- dass es aber so schnell geht.....damit hat vor dem Abgasskandal wirklich keiner gerechnet ;)

Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

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  • sensai
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so hart es klingt,
eigentlich müssen wir VW mit deren Schwindelsoftware danken.
Durch die enorme Medienwirkung hat tatsächlich ein Umdenken Richtung E-Mobilität begonnen.
Auch wenn der Weg bis zum Massenprodukt noch ein weiter ist.

Dieser Schriftzug klebt ja groß auf meiner Heckscheibe.
Mind. einmal die Woche bekomme ich ein :thumb: gezeigt.
Meistens von Fahrern der betroffenen Fahrzeugen.
IMG_2260.JPG
Niedrigstenergiehaus (17 kWh/m²) mit WP und PV

Zoe Intens (Q210) 12/2014 mit 17" TechRun bis xx
IONIQ Premium Blue Velvet: 03/2018 verkauft 06/2019
Model 3 LR RWD: 06/2019 bis xx
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

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Karlsson hat geschrieben: Das klappt nur mit richtig großen Stückzahlen und nicht den heute symbolischen Anteilen.
Ja das ist richtig. Allerdings sollten 2025 schon richtig große Stückzahlen vom Band rollen. Es macht nicht mehr viel Unterschied ob man 1 Million oder 2 Million im Jahr davon baut. Aber nach 2020 sollte man schon in der Größenordnung kalkulieren.
In 2025 wird es kaum noch Neuwagen mit Akkus unter 50kWh geben. Eher Richtung 60-80kWh zum Preis um die 20k€. Und die eignen sich dann sehr wohl als Erstwagen für über 90% der Bevölkerung. Insbesondere da dann hoffentlich die Ladeinfrastruktur um den Faktor 5-10 angewachsen ist gegenüber heute. Schnelllader auf jedem Rastplatz an der Autobahn und der Landstraße und Langsamlader (3,7KW) in großen Stückzahlen in den Wohngebieten und Tiefgaragen. Zusätzlich natürlich an allen Supermärkten und so weiter. Ladeverzeichnisse braucht man dann nicht mehr, da man praktisch an jeder Ecke darüberstolpert.

Wenn das wirklich so kommt, vielleicht auch 1-2 Jahre später, dann darf nochmal darüber nachgedacht werden für wie viel man einen VW Diesel oder ZOE40 als Gebrauchten verkaufen/verschenken kann.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
Derzeit im Ioniq unterwegs.

Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

novalek
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Priusfahrer hat geschrieben:2025 Insbesondere da dann hoffentlich die Ladeinfrastruktur um den Faktor 5-10 angewachsen ist gegenüber heute.
Oooh ! Lt. Bundesinstitut für Energie sind allein in München (siehe Pressemeldung Die Welt vom 5.9.17)
0,06 Ladepunkte pro 1000 Einwohner
also 6 Steckdosen für 100.000 Einwohner
derzeit öffentlich zugänglich.
Im meinem halbdörflichen Umfeld wären wir ja mit aktuell 0,3 öffentlichen Steckdosen/1000 Einwohnern führend.
Der Augenwisch beginnt leider bei dem "Über-Einen-Kamm-Scheren" von Schuko & Typ2-11 & Typ2-22 & Typ2-43 & CCS10kW & CCS20kW & ....
Beispiel: eine einzelne Mennekes-Säule mit 8 Schuko-Dosen und 2 Typ2-11kW-Dosen zählt bei Schlitzohren wie 10 Ladepunkte.
Meine Wunsch-Infra wäre also in Stadtregionen jenseits vom Faktor 2000, also für M 120 auf 1000.

Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

SWERNER
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novalek hat geschrieben:
Im meinem halbdörflichen Umfeld wären wir ja mit aktuell 0,3 öffentlichen Steckdosen/1000 Einwohnern führend.
Auf dem halbDorf (bei uns) hat fast jeder ein Haus, und damit die Möglichkeit einer eigenen Ladestation. Dafür brauche ich auch ständig das Auto auf Kurzstrecken, die sonst nur mit dem Fahrrad gehen (dafür bin ich zu bequem immer Berg rauf und runter zu fahren). Gibt keine Infrastruktur in der Nähe.

So langsam gibt es doch keinen Ort mehr an dem ein E-Auto nicht funktioniert.

--> Fahre seit Jahren nur noch elektrisch und nicht hektisch.

Sascha.
ZOE Zen seit 02.2015 - 02.2021 / i3 94Ah bis 04.2019 / Kia e-Niro seit 01.2019 / seit 1.2021 Kona 64 KWh
Hauskraftwerk E3DC S10 / Batteriespeicher 9,2 KWh / PV Anlage 8,67 KW

Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

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tomas-b hat geschrieben: Ich sehe das Risiko als nicht so groß an. Wie gesagt, es sind noch 12 Jahre...
Das hat man 1999 in Bezug auf Wasserstoff auch gesagt. Von solchen Eingangsannahmen mit Risiko halte ich ziemlich wenig.
tomas-b hat geschrieben:Und technologieneutral wird nicht ganz so klappen, wenn man solche Stilblüten wie Bio-Diesel und Algen-Treibstoffe vermeiden will. Die bringen bei den lokalen Emissionen in der Stadt genau gar nichts, auch wenn sie noch so CO2-neutral sind.
Man kann auch lokale Emissionen begrenzen, das hilft definitiv. Und die CO2 Emissionen kann man vom Fahrzeug entkoppeln indem das in den Sprit eingepreist wird.
EVduck hat geschrieben:Ist in diesem Fall ganz einfach: Lokal emissionsfrei.
Das wäre eine Möglichkeit. Aber ob das notwendig ist? Du bist doch selbst nicht lokal emissionsfrei und atmest CO2 aus.
Und nach den Genuss von Hülsenfrüchten muss man dann wohl vor die Stadtgrenze?
Eine sehr saubere Verbrennung und neutrale Bilanz wäre doch auch in Ordnung.
eDEVIL hat geschrieben:Die Kunden haben bei einem Verbot doch gar keine andere Wahl. Wer sich keinene Neuwagen leisten kann, der kaufet eben keinen. ganz einfach!
Kurzfristig werden die Gebrauchtwagenpreise für Verbrenner etwas steigen und einige werden ihren alten Verbrenner flicken bis ultimo.
Wenn der alte Verbrenner nicht mehr zur Arbeit fahren darf bringt das nur leider herzlich wenig.
Bavaria EV hat geschrieben:Danach wird sowieso der Benziner als nächste Sau durch´s Dorf gepeitscht,
Objektiv sinnvoll wäre es ja nun, damit direkt anzufangen. Ob ein DI-Benziner ohne Partikelfilter so viel besser als mancher EU6 Diesel ist, sei dahingestellt.
Richtig arschig ist es aber doch, die Leute zum Benziner zu drängen und dann da auch morgen Fahrverbote einzuführen, von denen heute keiner redet.
Da diese Fahrzeuge sehr viele Partikel ausstoßen, könnten die Fahrverbote aber notwendig werden und da sollte man heute Alarm schlagen und nicht erst wenn alle Dieselfahrer rüber zum Benziner sind.
Priusfahrer hat geschrieben: Es macht nicht mehr viel Unterschied ob man 1 Million oder 2 Million im Jahr davon baut. Aber nach 2020 sollte man schon in der Größenordnung kalkulieren.
Für ein einzelnes Modell? Na, da denk aber noch mal drüber nach...
Und doch, 1 Millionen oder 10 Millionen ist ein Unterschied.
Priusfahrer hat geschrieben:In 2025 wird es kaum noch Neuwagen mit Akkus unter 50kWh geben. Eher Richtung 60-80kWh zum Preis um die 20k€. Und die eignen sich dann sehr wohl als Erstwagen für über 90% der Bevölkerung.
Wenn das so kommt, bin ich voll bei Dir. Ich kann mir das auch technisch gut vorstellen. Aber es muss auch kaufbar sein. Renault hat es doch bis vor kurzem noch nicht mal geschafft, den Kunden den Akku zum Kauf anzubieten. Oder eine Anhängerkupplung zu offerieren oder wenigstens eine Anhängelast in die Papiere zu schreiben.
EVduck hat geschrieben:Karlson, was meinst du wie hoch wäre der Aufwand für Renault den vollelektrischen Megane Kombi mit Anhängerkupplung auf den Markt zu bringen?
Nicht hoch. Aber sie tun es einfach nicht.
EVduck hat geschrieben:Und wenn die entsprechende Nachfrage da wäre (Verkaufsverbot...), wie schnell das Ding auf dem Markt wäre? Zu einem attraktiven Preis? Einen vollelektrischen Talisman haben sie ja schon getestet...
Warum sollte der Preis attraktiv sein? Der Kunde muss das Ding doch kaufen weil es nichts anderes mehr gibt.
Hast Du doch bei der Bafa Förderung gesehen, die Renault sich zu 100% gekrallt hat. Die wollen auch nur Geld verdienen und sind keine Gutmenschen.
Der e-Talisman ist mir entgangen. Klingt interessant. Aber bestimmt teuer.
Tesla Model 3 Long Range 2022
Citroën ë-C4 2022

Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

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Karlsson hat geschrieben:Wenn der alte Verbrenner nicht mehr zur Arbeit fahren darf bringt das nur leider herzlich wenig.
Ja, das Argument wird dann gern vorgeschoben. Die alleinerziehnde Mutter mit 3 kindern bekommt dann eben 60% Förderung auf
das Elektroauto, was sie mit 3 Jahre auf sie zugelassen ist. Bezahlt wird das vom Porsche-Fahrenden Arzt, der 6000 EUR jährlich an Abgasumlage für seinen 911er abdrückt und schon beim Kauf 20% des Kaufpreises dafür berappen musste.
Karlsson hat geschrieben:Richtig arschig ist es aber doch, die Leute zum Benziner zu drängen und dann da auch morgen Fahrverbote einzuführen, von denen heute keiner redet. Da diese Fahrzeuge sehr viele Partikel ausstoßen, könnten die Fahrverbote aber notwendig werden und da sollte man heute Alarm schlagen und nicht erst wenn alle Dieselfahrer rüber zum Benziner sind.
Korrekt. Daher gleich jetzt verbidlich festelegen, dass 2025 in die City kein Beziner mehr rein darf.
PHEV bis 2030 erlaubt.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

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Solche Förderungen führen nur zu Missbrauch und Bürokratie.
Einfach den Wandel mit Augenmaß aber hinreichend Druck gestalten und das nimmt alles auch so seine Formen an.
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