Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

Solarenergie - Photovoltaik

Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

Mawe
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Hallo Zusammen,

hat schon mal jemand darüber nachgedacht eine Ladeinsel mit einem Inselmodul für die Steckdoseneinpseisung zu bauen?

Mit 1kW könnte man schon eine Grundlast für kurze Fahrten abfangen.

Ich dachte da an ein Batteriesystem Blei oder alte Autobatterien 5kWh und dann einen handelsüblichen Einphasenwechselrichter um das Auto dann über den Schuko Adapter mit <16A zu laden.

#Ladeinsel #Balkonkraftwerk #Speicher_selber_Bauen
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Re: Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

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Gemäß Norm beginnt die Ladung erst bei 6A, was dann 1,4kW wären. Um aus 1kWp einen Strommengen von 5kWh zu bekommen muss man schon eine gute Ausrichtung und schönes Wetter im Sommer haben.

Also das Geld lieber in eine richtige PV Anlage investieren und noch viel mehr Strom vom Dach ernten.
Gruß Ingo

Re: Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

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Mawe hat geschrieben: ... hat schon mal jemand darüber nachgedacht eine Ladeinsel mit einem Inselmodul für die Steckdoseneinpseisung zu bauen? Mit 1kW könnte man schon eine Grundlast für kurze Fahrten abfangen. ...
Schon mal dran gedacht, dass Du das nur nutzen könntest, wenn gerade die Sonne scheint und Du eben auch eine ordentliche Leistung brauchst?!?
Viel sinnvoller ist es, die andauernde "Grundlast" des Hauses zu auch nachts über den Akku zu puffern und evtl. beim Laden etwas zuzuschießen.
Stichwort: "Nullbezug" oder "Grundlastspeicher" - gern auch aus gebrauchten, alten Zellen ...
Hotzenblitz fahren macht Spaß!
Stromos aber auch!

Re: Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

utakurt
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Mawe hat geschrieben: Hallo Zusammen,

hat schon mal jemand darüber nachgedacht eine Ladeinsel mit einem Inselmodul für die Steckdoseneinpseisung zu bauen?

Mit 1kW könnte man schon eine Grundlast für kurze Fahrten abfangen. ...

Zum Vergleich: Also ich habe in der Wohnung am Balkon eine Guerilla Anlage montiert (eben genau mit dem Growatt Wechselrichter)

Insgesamt 1,3 kwp... Ausrichtung Ost/Süd

Die Anlage bringt am Tag maximal 2,5 kwh ...

Aufgrund des steilen Installationswinkels 90° ist der Ertrag eher bescheiden....
61104f57f.jpg
61104f57f.jpg (26.98 KiB) 352 mal betrachtet

....für den Dauerverbrauch in der Wohnung ist die Anlage ganz große Klasse.....für ein E-Auto schlichtweg zu vergessen!

Re: Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

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utakurt hat geschrieben: Aufgrund des steilen Installationswinkels 90° ist der Ertrag eher bescheiden....
Kommt immer darauf an, wie man die Energie nutzt.
Ich habe ebenfalls die 3 Seiten vom Balkon mit PV Modulen beplankt. Im Sommer ist die Leistung geringer, dafür die Sonnendauer länger. Am Ende des Tages schaffe ich sowohl im Sommer als auch im Winter fast identische Tageserträge.

Wenn man die Energie nicht verkaufen will und daher maximalen Jahresertrag anstrebt, sondern für Grundlast mit eventuell einem kleinem Speicher, passt das.

Re: Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

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utakurt hat geschrieben: 1)...Aufgrund des steilen Installationswinkels 90° ist der Ertrag eher bescheiden....

2)....für den Dauerverbrauch in der Wohnung ist die Anlage ganz große Klasse.....für ein E-Auto schlichtweg zu vergessen!
1) warum nicht etwas anwinkeln ggf. mit einer einfache, selbstgemachten holz-abwinkel-konstruktion?
2) denke ich auch.
EV-Stromtarif: http://links.naturstrom.de/wpquertz
die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den bonus.
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Re: Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

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Joe-Hotzi hat geschrieben: 1)...Viel sinnvoller ist es, die andauernde "Grundlast" des Hauses ...und evtl. beim Laden etwas zuzuschießen.
2) Stichwort: "Nullbezug" oder "Grundlastspeicher" - gern auch aus gebrauchten, alten Zellen ...
1) sehe ich auch so: bei unserern suboptimalen PV nutzen wir so viel es geht fürs haus. wenn ev-ladung, dann gerne mit PV aber nicht muss, weil dann lieber "einkauf",
2) lese ich so das erste mal. könnte man damit das gewerbe umgehen/ vermeiden, weil ich so kein stromverkäufer*in werde?!?
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Re: Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

utakurt
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wp-qwertz hat geschrieben:
.....
1) warum nicht etwas anwinkeln ggf. mit einer einfache, selbstgemachten holz-abwinkel-konstruktion?
.....
Einfach zu faul - die MOntage war so sehr viel einfacher und ist wirklich absolut wind- & sturmsicher! das ist bei uns in Wien im 4.Stock schon ein Thema.


Im Wohnhaus im Waldviertel habe am Gartenschuppen auch eine Anlage nur aus gebrauchten Teilen hochgezogen - schaut aus wie Spielzeug, aber die Kleinanlage fegt wirklich in Zeiten wie diesen - so ca 10kWh Tagesertrag! Damit kann man auch ein E-Auto mit Nuckelladung schön speisen

viewtopic.php?f=55&t=56250
Jens.P hat geschrieben:
Ich habe ebenfalls die 3 Seiten vom Balkon mit PV Modulen beplankt. Im Sommer ist die Leistung geringer, dafür die Sonnendauer länger. Am Ende des Tages schaffe ich sowohl im Sommer als auch im Winter fast identische Tageserträge. ,,,,,
Ist bei mir genauso.... und verkaufen kann ich eh nix , da Guerilla Anlage (und noch dazu mit altem Ferraris Zähler - Kenner der materie wissen was das heißt
;-) )....von daher egal .

....

Re: Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

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wp-qwertz hat geschrieben: 2) lese ich so das erste mal. könnte man damit das gewerbe umgehen/ vermeiden, weil ich so kein stromverkäufer*in werde?!?
Das nennt sich "steckerfertige Erzeugungsanlagen". Da darf man bis maximal 600W einspeisen. Muss kein Gewerbe anmelden. Nur ein Zweirichtungszähler und diese Wielanddose am Einspeisepunkt.

Re: Ladeinsel mit Balkonkraftwerk im Eigenbau

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Jens.P hat geschrieben:
1) Das nennt sich "steckerfertige Erzeugungsanlagen". Da darf man bis maximal 600W einspeisen. Muss kein Gewerbe anmelden.
2) Nur ein Zweirichtungszähler
3) und diese Wielanddose am Einspeisepunkt.
1) stimmt. ging ja darum. ich bin in die "übliche PV-anlagen-thematik" gedanklich gerutscht.
2) wofür genau? wer braucht diese ergebnisse? die stadtwerke?
3) ich meine mich zu erinner - als ich mich damals damit befasst haben - dass das eine form von "besonderer steckdose" ist. warum diese? wofür ist die gut/ wichtig/ von nöten?
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