Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

Solarenergie - Photovoltaik
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Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

umali
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Nur Mut kmfrank! Das schaffst Du.

kleine Hilfe:
Der GTI (hier = GTIL2 = Batteriewechselrichter mit 1kW Abgabeleistung) arbeitet nur mit 230V-Netz zusammen. Sonst geht er aus. Das hat also gar nichts mit Inselsystemen, wie beim WoMo zu tun.

GTIL2 mit 1kW kostet ca. 300,- Eur + 0...5V Umbau. Für den Anfang reicht einer locker. Später sind ja problemlos weitere GTIL2 parallel anschließbar. Aber in einem normalen Haushalt machen mehr als 3 keinen Sinn, denn das Netz deckt die Lastspitzen ab.

Aber wie gesagt - beim Netzversorger anmelden kannst Du Dir sparen, da nicht alle Zertifizierungen vorhanden sind (CE hat er aber wohl.).

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Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

Casamatteo
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kmfrank hat geschrieben: In meinem Reisemobil habe ich einen Wandler 12V - 220V der 3kW Dauerleistung für unter 1000€ schafft.
Als rustikale Insellösung vermutlich, nicht zum Einspeisen ins europäische Stromnetz mit 230(!) Volt und einem sauberen Sinus?
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Die Herstellung von 6 Liter Diesel erfordert keine 42 kWh Strom sondern nur ca. 1,2 Liter Mehrverbrauch. Der Herr A. B. hat offenbar US-Gallonen und Liter verwechselt.

Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

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umali hat geschrieben: Ich bin der, der diese 1kW-GTIL2 so modifiziert hat, dass man den Inverter (Batterie-WR) mit einem 0...5V Steuersignal von 0....1000W in der Abgabeleistung steuern kann.


btw:
Demnächst wollte ich die 0...5V-Ansteuerschaltung für den 1kW GTIL2 mal auf Platine bringen, um es Nachbauern einfacher zu machen.

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Könnte das Projekt in den nächsten Jahren als Zusatzfunktion in OpenWb aufgehen?
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Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

umali
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Wenn überhaupt - dann abgetrennt von openWB.
Speicherregelung hat primär nix mit Autoladen zu tun. Das würde snaptec wohl nicht mischen wollen.
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Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

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Casamatteo hat geschrieben:
kmfrank hat geschrieben: In meinem Reisemobil habe ich einen Wandler 12V - 220V der 3kW Dauerleistung für unter 1000€ schafft.
Als rustikale Insellösung vermutlich, nicht zum Einspeisen ins europäische Stromnetz mit 230(!) Volt und einem sauberen Sinus?
Erzeugen die kleinen Wechselrichter für Micro-Anlagen (also 1 oder 2 Paneele bis insgesamt 600W) echte Sinus Wechselspannung?

Ich konnte dazu bisher nie eine Angabe finden und folgerte daraus das eben kein sauberer Sinus produziert wird.

Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

fsg4u
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umali hat geschrieben: Ach ja - die Maximalleistung im Haus mit den Batterie-WR abzudecken ist ziemlich sinnfrei. Viel mehr gilt es die Grundlasten möglichst effizient abzudecken. Für Lastspitzen ist das Netz da.
Sehe ich ganz genau so, aber in diesem Thread hatten ja einige geschrieben, dass Sie sich dann vom Netz abkoppeln könnten. Und das geht natürlich nicht. Für mich sind meine Zusatz GTI (richtig Grid Tie Inverter -> Wechselrichter, die sich auf das bestehende Netz synchronisieren) auch nur für die Grundlast da.
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Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

fsg4u
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E-lmo hat geschrieben: Könnte das Projekt in den nächsten Jahren als Zusatzfunktion in OpenWb aufgehen?
Ich hab das relativ einfach mit meiner PV Anlage + Speicher realisiert über die simpleEVSE WB und einem Raspberry Pi, der die aktuelle Leistung der PV Anlage checkt und dann an die WB sendet, wieviel sie dem Auto aktuell zur Verfügung stellen darf. Mein Auto läd also nur so viel, wie gerade zur Verfügung steht. (Hab natürlich einen Knopf in der Software für schnellladen, wenn ich mal mehr brauche.) Ist aber glaube ich off Topic
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Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

fsg4u
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drilling hat geschrieben:
Erzeugen die kleinen Wechselrichter für Micro-Anlagen (also 1 oder 2 Paneele bis insgesamt 600W) echte Sinus Wechselspannung?

Ich konnte dazu bisher nie eine Angabe finden und folgerte daraus das eben kein sauberer Sinus produziert wird.
Hier muss man echt aufpassen. Für mich gibt es im Prinzip 2 unterschiedliche Arten von Wechselrichtern.
1.GTI, die sich auf das Netz synchronisieren also NUR mit dem Netz zusammen arbeiten und sonst aus sind. Ist also auch keine Backuplösung, falls das Netz ausfällt
2. Funktionieren NUR ohne Netz also als Insellösung. Und da gibt es zwei.
2.a.)Billige Spannungswandler bzw Wechselrichter, welche sogenannte "optimierte" Sinussignale erzeugen. (wunderschönes Wort, aber leider abgehakte Signale, die man bei vielen Geräte nicht verwenden kann. Alles schon dagehabt und ausprobiert.
2b.)Wechselrichter die einen "reinen Sinus" ausgeben "pure sine inverter" wäre da so ein Google Schlagwort. Von denen hab ich auch ein paar rumliegen, und die funktionieren auch ganz gut, aber natürlich nur ohne Netz also quasi als Backup oder WoMo Lösung.
Ob man die auch parrallel schalten kann, hab ich ehrlich gesagt noch nicht ausprobiert, da die sich ja nicht synchronisieren.
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Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

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fsg4u hat geschrieben: Hier muss man echt aufpassen. Für mich gibt es im Prinzip 2 unterschiedliche Arten von Wechselrichtern.
1.GTI, die sich auf das Netz synchronisieren also NUR mit dem Netz zusammen arbeiten und sonst aus sind. Ist also auch keine Backuplösung, falls das Netz ausfällt
Ja, die meinte ich. Die sind also immer echte Sinus Wechselrichter weil sie mit dem Netz synchronisiert sind?

Re: Kleiner Batteriespeicher für Balkonkraftwerk

umali
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Ja - zunächst muss man sich entscheiden, ob man
A netzparallel (GTI) oder
B im Inselbetrieb (Insel-WR) arbeiten möchte.

für Neueinsteiger:
A versorgt alle Hausverbraucher, da sie im 230V AC-Netz hängen (also ähnlich wie die Balkon-PV-Anlage bei Sonnenschein - nur eben wenn es dunkel ist)
B versorgt nur die am Insel-WR angeschlossenen Verbraucher. Wenn der Akku leer ist, kann man mit Zusatzkomponenten aus 230V nachspeisen. Alternativ werden die Verbraucher abgeschalten, wenn der Akku leer ist.

Damit ist klar, dass A bezüglich Versorgungssicherheit und Nutzen führend ist. Allerdings hängt man am EVU-Netz und muss das (normalerweise) anmelden. Bis 600W ist das aber ähnlich wie bei den Balkon-PV-Anlagen zu sehen - also relativ harmlose Leistungen von der technischen Seite betrachtet. Die meisten Grundlasten liegen darunter, so dass damit prinzipiell fast der ganze Eigenbedarf abdeckt werden kann (ohne Großverbraucher wie dauerhaft Kochen oder EV-Laden).

Was ich damit meine ist, dass z.B. auch ein BHKW mit max. 600W als Energielieferant taugen würde. Dieses kombiniert mit einer Mai-Oktober-Balkon-PV würde auch im Winter für wenig EVU-Stombezug sorgen.

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