PV-Überschussladung how to?

Solarenergie - Photovoltaik
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Re: PV-Überschussladung how to?

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umali hat geschrieben: Die 10k Anschlusskosten sind bedauerlich. Dass sich das so manifestieren kann....
Ja, aber der Anschuss ist anscheinend vorhanden. Wenn er auch nicht oder nur wenig genutzt wird. Leider hat das @walip bisher etwas unklar ausgedrückt:
walip hat geschrieben: Eine Inselanlage ist zu keiner Zeit mit dem öffentlichen Netz verbunden.
walip hat geschrieben: Selbst wenn im Winter der Hausakku wieder einigermaßen voll ist, wird das umgeschaltet, also das öffentliche Netz gekappt und die Inselanlage übernimmt wieder der Hausstromversorgung.
Ja was denn nun? ;)
Zuletzt geändert von ElektroMobil am Fr 9. Okt 2020, 11:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: PV-Überschussladung how to?

umali
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Das ist der Reserveanschluss ;).

Re: PV-Überschussladung how to?

walip
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"Wenn Leistung (zeitweise) ungenutzt auf dem Dach liegen bleibt ist das aber eben nicht die allerbeste Möglichkeit. Diesen ungenutzten Teil könnte man z.B. prima zusätzlich noch in ein E-Auto packen."

Genau, deshalb sollen auch 2 EAutos gekauft werden. Und weil diese auch nicht immer zu Hause sind, würde ich den möglichen RestPV-Ertrag gerne als Wärmeenergie im Estrich der Fussbodenheizung speichern. Das ist meine nächste große Herausforderung.

Bzgl. Wallboxen, geregelt oder ungeregelt kommen wir hier nicht weiter und drehen uns im Kreis. Vielleicht auch, weil wir unterschiedliche Erfahrungswerte haben bzw. zu engstirnig denken. Ich jedenfalls bleibe bei meiner Meinung siehe vorangehenden Post, was aber nicht bedeuten muss, das das für andere nicht anders besser sein kann, doch eine geregelte WB zu nutzen. Es kommt eben auf noch viel mehr Dinge als PV Größe, Speicher ja/nein, Netzanschluss ja/nein, Einspeisebindung ja/nein, täglicher Arbeitsweg, Zwischenlademöglickkeiten, Wunsch nach vollständiger Autarkie, Umweltbewustsein, Zeit bis EAuto wieder mit angemessener Reichweite verfügbar ist, persönlicher Tagesablauf ......... an.

Aus diesem Grund bin ich bei diesem Thema hier jetzt raus und mache mein Ding alleine weiter.
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Re: PV-Überschussladung how to?

umali
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Was? Du bist noch auf dem Stand, dass eine ungeregelte WB noch punktet?

Lasten bis zu 11/22kW bieten doch eine super Option für das Energiemanagment, wenn sie regelbar sind. Dank vorausschauender Ladestandardentwickler geht das mit einem simplen CP-PWM-Signal. Sowas sollte man nutzen, wenn's schon so einfach geht.

Re: PV-Überschussladung how to?

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Ja, das genau ist doch der Anlass für diese Diskussion. @walip ist der Überzeugung das bei seiner Anlage eine regelbare Wallbox völlig überflüssig ist da alle Verbraucher bereits schon aufs Watt genau geregelt werden. Das wollte ich so pauschal jedoch nicht stehen lassen.

Denn einerseits bringt auch bei einer solchen Anlage eine regelbare Wallbox Vorteile (wobei die technische Realisierung gegenüber Einspeiseanlagen etwas abweichen dürfte) und andererseits konnte ich bisher noch nicht erkennen das wirklich alle Verbraucher bis aufs Watt genau geregelt werden. Lediglich die Leistung des Ladereglers passt sich dem Ladezustand des Hausspeichers sowie dem Hausverbrauch bis aufs Watt genau an und drosselt auf diese Weise ggf. die PV-Produktion.

Das ist jedoch etwas völlig anderes als ein regelbarer Verbraucher der sich bei entsprechendem Überschuss (da Speicher voll und kein bzw. nur geringer Hausverbrauch) automatisch zuschaltet und diesen sinnvoll verbraucht. Und sich in möglichst feinen Schritten dem Überschuss anpasst damit die Energie des Hausspeichers für alle andere Zwecke verfügbar bleibt bei denen das nicht so einfach möglich ist.

Um mich den Schlussworten von @walip anzuschließen: Ich bin der Meinung das eine regelbare Wallbox immer Vorteile mit sich bringt. Zumindest solange es keinen ähnlich gut regelbaren Verbraucher im Haushalt gibt. Eine regelbare Wallbox kann zudem auch nie nachteilig für ein System sein.
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Re: PV-Überschussladung how to?

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walip hat geschrieben: Genau, deshalb sollen auch 2 EAutos gekauft werden. Und weil diese auch nicht immer zu Hause sind, würde ich den möglichen RestPV-Ertrag gerne als Wärmeenergie im Estrich der Fussbodenheizung speichern
Erst mal ein guter Ansatz. Wobei in einem E-Auto die gespeicherte Energie auch noch nach Tagen relativ verlustfrei zur Verfügung steht. Bei einer Fußbodenheizung dürfte das deutlich ungünstiger sein. Wenn die Autos aber nie tagsüber zuhause laden können ist die Fußbodenheizung in dem Fall immer noch die bessere Wahl. Zumindest solange sie gut regelbar ist.
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Re: PV-Überschussladung how to?

umali
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ElektroMobil hat geschrieben: Ja, das genau ist doch der Anlass für diese Diskussion. @walip ist der Überzeugung das bei seiner Anlage eine regelbare Wallbox völlig überflüssig ist da alle Verbraucher bereits schon aufs Watt genau geregelt werden. Das wollte ich so pauschal jedoch nicht stehen lassen.

Denn einerseits bringt auch bei einer solchen Anlage eine regelbare Wallbox Vorteile (wobei die technische Realisierung gegenüber Einspeiseanlagen etwas abweichen dürfte) und andererseits konnte ich bisher noch nicht erkennen das wirklich alle Verbraucher bis aufs Watt genau geregelt werden. Lediglich die Leistung des Ladereglers passt sich dem Ladezustand des Hausspeichers sowie dem Hausverbrauch bis aufs Watt genau an und drosselt auf diese Weise ggf. die PV-Produktion.

Das ist jedoch etwas völlig anderes als ein regelbarer Verbraucher der sich bei entsprechendem Überschuss (da Speicher voll und kein bzw. nur geringer Hausverbrauch) automatisch zuschaltet und diesen sinnvoll verbraucht. Und sich in möglichst feinen Schritten dem Überschuss anpasst damit die Energie des Hausspeichers für alle andere Zwecke verfügbar bleibt bei denen das nicht so einfach möglich ist.

Um mich den Schlussworten von @walip anzuschließen: Ich bin der Meinung das eine regelbare Wallbox immer Vorteile mit sich bringt. Zumindest solange es keinen ähnlich gut regelbaren Verbraucher im Haushalt gibt. Eine regelbare Wallbox kann zudem auch nie nachteilig für ein System sein.
Yeap - genauso sieht's aus. Wattgenau durch Liegenlassen von PV-Energie ist ein "Pseudoregeln". Passt jedoch gut zu "MEIN STROM - der Rest interessiert nicht".
Das ist nicht abwertend gemeint, aber man löst die Energieprobleme nicht mit Millionen (teurer/aufwendiger) Inselanlagen. Besser ist es, die Energieversorger zu zwingen, die Netze für die Allgemeinheit nutzbringend zu verwenden. Dazu muss man richtig wählen gehen ;).

Re: PV-Überschussladung how to?

hr1
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"walip": ....bin ich bei diesem Thema hier jetzt raus und mache mein Ding alleine weiter.

Hallo "walip", mach dir nichts draus. :idea:

Die massive Kritik an deiner Anlage ist eindeutig ein Zeichen, dass hier nicht nur Unwissenheit ;) das Motiv ist.

:danke:

Re: PV-Überschussladung how to?

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Die Anlage von @walis wurde an keiner Stelle kritisiert. Schon gar nicht massiv. Denn es gibt daran nichts zu kritisieren. Es wurde lediglich angemerkt das es möglicherweise noch Verbesserungspotenzial gibt. Ein gut regelbarer Verbraucher kann dazu beitragen den ungenutzten PV-Überschuss zusätzlich noch mitzunehmen. Dabei spielt es zunächst keine keine Rolle ob dieser regelbare Verbraucher nun eine Wallbox, die geplante Fußbodenheizung oder was auch immer ist. Er sollte eben nur fein genug regelbar sein damit möglichst die komplett verfügbare (Rest-)Energie sinnvoll genutzt werden kann.

Die Diskussion war bisher ausgesprochen sachlich und fair. Auch wenn wir in einigen Punkten nicht einer Meinung sind. Das ist aber nicht weiter schlimm den beide Seiten lernen davon. Ich habe anfangs manche Dinge auch nicht sofort ganz richtig einordnen können. Ich denke aber mittlerweile habe ich einen etwas besseren Durchblick. Daher bin ich für die Diskussion sehr dankbar.
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Re: PV-Überschussladung how to?

Kant-xy
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Die Vorteile einer Inselanlage sehe ich nicht. Es ist klar, dass im Sommer der viele PV Strom im Haus nicht wirklich genutzt werden kann. Das Auto ist nicht immer vor der Tür, um zu laden. Es wäre auch dann noch zu viel Strom.
Einen zweites Auto anzuschaffen um ein paar kWh PV Strom zu speichern finde ich zumindest bemerkenswert.
Andere große Verbraucher lassen sich auch nicht finden. Man muss ja nicht unsinnig Strom verbrauchen. Natürlich kann man das Brauchwasser heizen, aber da ist die Fotothermie-Anlage sicher besser. Die Fußbodenheizung lasse ich im Sommer eher aus und in die Sauna gehe ich abends.

Aus ökologischer Sicht verschenkt man PV Strom, den man sinnvoller ins Netz einspeisen könnte. Dafür würden im Kraftwerk dann ein paar Kohlen weniger aufgelegt.

Finanziell ist das sicher auch nicht vorteilhaft. Erstens muss die Anlage und insbesondere der Speicher deutlich größer ausgelegt werden und zum anderen ist man kein Unternehmer. Damit zahlt man schon einmal die 19% Umsatzsteuer und kann die Anlage auch nicht steuerlich abschreiben.
Grob gerechnet wird die Anlage damit dann doppelt so teuer.
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PV: SE 9,4kWh BYD-Speicher: 10.5kWh
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