Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Solarenergie - Photovoltaik

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

carl258
  • Beiträge: 1
  • Registriert: Sa 5. Mär 2022, 09:59
read
RudiRatlos hat geschrieben: Hallo zusammen,

ich habe seit letztem Monat eine PV (9,9 kWp) und einen Sonnenspeicher (10 kWh) in Betrieb. Dazu passend die Sonnen-Community-Mitgliedschaft mit 6750 kWh/h-Flat. Ich kann daher zwar noch nicht viele Erfahrungen beisteuern, aber vielleicht haben das ja andere oder es sammeln sich Infos im Laufe der Zeit.
Vielleicht können ja auch Fragen im Vorfeld einer Anschaffung beantwortet werden.
Schaun wir mal.
Hallo, wie zufrieden bist du denn mittlerweile mit deiner Sonnen-Anlage? Ich stehe gerade auch vor der Entscheidung mir eine anzuschaffen. Ist aber viel Geld. Es wäre eine mit 12 kWp, Batterie und Flat.
Anzeige

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Toni7
  • Beiträge: 2
  • Registriert: Di 17. Apr 2018, 18:48
  • Hat sich bedankt: 1 Mal
read
Hallo Carl, Du kannst mich mal unter 0179 4283148 anrufen und dann können wir im Dialog ein paar Fragen besprechen. Toni

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Silentioso
  • Beiträge: 9
  • Registriert: Mo 20. Aug 2018, 13:23
  • Danke erhalten: 1 Mal
read
Wir haben seit Anfang 2019 8,5kWp auf dem Dach (östlich & westlich) und 10kWh im Keller.
- Trotz vernichtender Kritiken an anderer Stelle hier im Forum bin ich sehr zufrieden und würde es genauso wieder machen.
- Die Anlage wird im sechsten Jahr in die Gewinnzone kommen (mit der "echten" Unternehmerregelung und den entsprechende Steuervorteilen).
- Elekro-Smart kam im Hersbst 2019 dazu.
- Anfang 2021 wurde die alte Ölheizung verschrottet und durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt.

Das alles zusammen hat 2021 zu 5.800kWh Netzbezug geführt. Das klingt viel, aber das ist der komplette Energieverbrauch des ganzen Haushalts incl.
- Hausstrom
- E-Auto
- Heizenergie (früher ca. 2.500l Heizöl pro Jahr).

Das ganze kostet (Netzbezug 5.825kW - Flat 1.290kWh) * 0,25€/kWh = 1.134€ pro Jahr für alles! Ich finde, das ist nicht schlecht.

Mal ganz abgesehen vom CO2 und neuerdings auch von Herr P. aus R.

Bin auch gerne bereit, direkt darüber zu sprechen (PM an mich)

P.S.: 3.000l Heizöl würden heute 5.239,33€ kosten :shock:
Herzliche Grüße
Tom

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Outlander19
  • Beiträge: 1
  • Registriert: Do 10. Mär 2022, 13:21
read
Hallo zusammen,

wir überlegen gerade, eine PV-Anlage mit Stromspeicher anzuschaffen und sind dabei auch auf die Lösung von Sonnen-Community mit der flat gestossen.
Verbrauch bei uns ist etwa 6.000 kWh inkl. E-Tanke.
Gibt es nach Euren Erfahrungen einen Haken mit der Sonnen-Flat?
Wie wird denn sicher gestellt, dass ich mein Auto tatsächlich weitgehend über Eigenerzeugung lade und nicht dafür Strom aus dem Netz gezogen wird während mein gespeicherter Strom von Sonnen ins Netz abgegeben wird?
Würde mir jemand vielleicht auch mit seinen persönlichen Erfahrungen bei meiner Entscheidung für oder gegen die Sonnen-Lösung helfen, gerne über pm?
Viele Grüße
Wolfgang

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

USER_AVATAR
read
Silentioso hat geschrieben: Wir haben seit Anfang 2019 8,5kWp auf dem Dach (östlich & westlich) und 10kWh im Keller.
- Trotz vernichtender Kritiken an anderer Stelle hier im Forum bin ich sehr zufrieden und würde es genauso wieder machen.
Dein "Lob" in alle Ehren. Nach 3 Jahren dürfte der Speicher prima laufen - würde ich erwarten.
"Neuware" für die Summe xxxx kaufen, Kaufpreis mehr oder weniger egal, dann sollte nach 3 Jahren noch alles Chico sein.

Die PV ist ja ok, aber:

@ Speicher
Wie lautet die Garantie ? Jahre vs. SOH ? Kleingedrucktes ?
Amortisation innerhalb der Garantie ?
Aufpreis Speicherlösung vs. reiner PV ?

Wie hoch ist der Nachtverbrauch ? Fährt der Speicher volle Zyklen ?

Bei Ost-West hast du lange und konstant PV Leistung, gibt es eine Gegenrechnung vs. 2000 Liter Wasserspeicher ?
Immerhin kannst du bei deiner PV die WP an min. 6 Monaten im Jahr bis in Abendstunden laufen lassen

PS: Wäre dein Beitrag hier nicht besser aufgehoben ?

viewtopic.php?f=55&t=72280&start=170
..... und tschüss.

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Gerhard, OA
  • Beiträge: 395
  • Registriert: Sa 24. Okt 2015, 20:31
  • Wohnort: Landkreis Würzburg
  • Hat sich bedankt: 4 Mal
  • Danke erhalten: 28 Mal
read
Outlander19 hat geschrieben: Gibt es nach Euren Erfahrungen einen Haken mit der Sonnen-Flat?
Schau dir das Angebot genau an. Mit den nicht mehr ganz so neuen Verträgen trittst du die Einspeisevergütung ab, und bekommst eine eher kleine Freistrommenge (weil die sich nach der Einspeisevergütung und der eingespeisten Menge richtet, wenn ich das richtig verstehe). Der bezogene Strom kostet je nach Gegend wohl so zwischen 26 und 30 Cent/kWh.
Outlander19 hat geschrieben: Wie wird denn sicher gestellt, dass ich mein Auto tatsächlich weitgehend über Eigenerzeugung lade und nicht dafür Strom aus dem Netz gezogen wird während mein gespeicherter Strom von Sonnen ins Netz abgegeben wird?
Da musst du selber dafür sorgen. Dann laden, wenn die Sonne scheint. Was du selbst verbrauchst, geht nicht ins Netz. Es kann vorkommen, dass die Batterie abends nicht ganz voll ist, weil sonnen am späten Nachmittag was rausgezogen hat. Ich habe jetzt nicht nachgesehen, aber ich denke nicht, dass sie abends mal unter 90 % war (wenn sie überhaupt voll wurde, im Winter eher selten der Fall wegen Wärmepumpe). Es wird auch in der Nacht entnommen, das können an einzelnen Tagen dann schon mal 25% sein. In nennenswertem Umfang ist das aber sowieso erst in den letzten Monaten losgegangen, allzu lange Erfahrung habe ich also nicht damit. Ich habe die Batterie seit 3,5 Jahren, einmal war ein Jahr dabei, da haben sie 800 kWh rausgezogen, und sonst war da bisher nicht viel.
Outlander19 hat geschrieben: Würde mir jemand vielleicht auch mit seinen persönlichen Erfahrungen bei meiner Entscheidung für oder gegen die Sonnen-Lösung helfen, gerne über pm?
Kann ich gerne, aber ich weiß nicht, ob dir das wirklich hilft. Ich habe noch den alten Vertrag, mit dem neuen amortisiert sich das für mich nie und nimmer. Sonnen hat die alten Verträge alle gekündigt, ich war am Suchen, ob ich wieder auf die "normale" Einspeisevergütung zurückgehe, aber wenn ich jetzt einen neuen Stromvertrag irgendwo abschließe ... ich habe noch ein paar Monate Zeit, vielleicht tut sich ja im Juli noch was.
Ich habe eine Wärmepumpe, früher einen Heizstromtarif, wenn es den noch geben würde, dann wäre der gegenüber dem neuen Sonnen-Vertrag vorzuziehen. Gibt es aber nicht mehr. Wegen der Wärmepumpe, und weil ich das Auto häufig außerhalb geladen habe, wurde die Batterie im Sommer kaum gebraucht, konnte also auch nicht viel aufnehmen, und im Winter wird sie selten voll. Mal abgesehen davon, dass der Ertrag im Winter gerne auch unter 3-5 kWh am Tag liegt, dann wird das eh nichts.

Meine Probleme mit Sonnen kommen zum Großteil daher, dass ich die Batterie nachträglich zu einer bestehenden PV-Anlage eingebaut habe. Der sog. Fachpartner hat mir erzählt was er alles kann und weiß und wo überall er schon über Wasser gelaufen ist (wie tief es da war, wurde nicht erwähnt). Als ich ihm dann einige Zeit nach Inbetriebnahme mitgeteilt habe, es funktioniert nicht so wie gedacht (es geht vor allem um die witterungsabhängige Steuerung und um die Regelung bezüglich der 70%-Einspeisebegrenzung), habe ich erfahren, was alles nicht sein kann und es muss genauso sein wie es ist. Ich habe dann mit viele Mühe selber die Sachen zusammengetragen, viel dabei gelernt, und siehe da, es funktioniert eben nicht so wie es soll. Die nächste Anwort vom Fachpartner war, ich soll mich doch an die Fa. sonnen wenden ... und er könne nicht jeden Wechselrichter kennen. Danach kam gar keine Antwort mehr. Bedankt.

Dadurch, dass die Batterie nachträglich angeschlossen wurde, ist sie auf der AC-Seite (könnte natürlich auch bei gemeinsamer Errichtung so sein). Es gibt also zweimal Wandlungsverluste, ich würde mit mindestens 10 % rechnen, eher mehr (das Laden/Entladen ist keineswegs immer im optimalen Punkt). Das gilt natürlich auch, wenn sonnen die Batterie lädt oder entlädt. Du zahlst da also mit, das steht nämlich auf den Zählern ohne die Verluste (es wird nach der Abrechnung berücksichtigt, aber natürlich nach dem Zählerstand. Übrigens ärgerlich, ich war durch diese Entnahme über der Freistrommenge, deswegen buchen die jetzt jeden Monat 1 Euro Vorauszahlung ab. Nach der Korrektur war ich unter der Freistrommenge, die Vorauszahlung läuft weiter. Lächerlich). Das kostet kein Vermögen, aber es wird einem auch nicht gesagt.
Die schöne Werbung "unabhängig von herkömmlichen Energieerzeugern" unterschlägt die Abhängigkeit von einem einzigen, nicht-herkömmlichen, Energieerzeuger. Der es sich erlauben kann, z.B. mal so eben die Verträge zu kündigen.

Ich denke, dass es sich in den seltensten Fällen amortisiert (die abgeschafften Strompreise und die Modellrechnungen berücksichtigen keine Amortisation! Und auch keine Steuern), zumindest wenn man mit den Strompreisen noch irgendwo bei 30 Cent ist. Man kann es natürlich auch aus anderen Gründen machen. Du wirst es für dich selber rechnen müssen. Hilfreich ist ein Überblick über den Stromverbrauch, tagsüber und nachts, und im Jahresverlauf. Schau dir die Globalstrahlung an (z.B. beim Kachelmann gibts das), im Internet gibt es irgendwo Tabellen, mit denen sich daraus der Ertrag schätzen lässt. Oder halt mit dem dicken Daumen. Und dann Verbrauch und Ertrag und Batteriestand nebeneinanderlegen und den Eigenverbrauch und Netzbezug schätzen.
Oder auch mit den Beispielen von Sonnen, und dann mal Amortisation und Steuern berücksichtigen.
Wenn es ums Geldverdienen geht, ist außerdem der Vergleich PV ohne Speicher und PV mit Speicher wichtig, wurde schon mal erwähnt. Würde mich sehr wundern, wenn PV mit Speicher gewinnt. Da muss der Netzstrom schon sehr teuer sein.

Viele Grüße

Gerhard
Zoe 01.2015

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Gerhard, OA
  • Beiträge: 395
  • Registriert: Sa 24. Okt 2015, 20:31
  • Wohnort: Landkreis Würzburg
  • Hat sich bedankt: 4 Mal
  • Danke erhalten: 28 Mal
read
Silentioso hat geschrieben: Wir haben seit Anfang 2019 8,5kWp auf dem Dach (östlich & westlich) und 10kWh im Keller.
- Die Anlage wird im sechsten Jahr in die Gewinnzone kommen (mit der "echten" Unternehmerregelung und den entsprechende Steuervorteilen).
Die Amortisationsrechnung würde mich interessieren. Das ganze dürfte mindestens 15.000 Euro netto gekostet haben (eher mehr), es wären also 2500 Euro pro Jahr reinzuholen. 6000 kWh/Jahr wären das 41,6 Cent/kWh abgerundet. Dein Bezugspreis ist 25 Cent/kWh (netto), du hast also vorher 66,6 Cent/kWh netto bezahlt? Dabei ist noch gar nicht berücksichtigt, dass du Anfang 2021 wahrscheinlich problemos einen Heizstromtarif unter 25 Cent (netto!) bekommen hättest, die Wärmepumpe wäre aus der Rechnung eigentlich zu streichen. Bzw. sowieso, und das Auto auch, die Anfrage geht nur um PV + Speicher.

Nun kann es natürlich sein, dass du weitere gewerbliche Einkommen hast, Abschreibung usw. ausnutzen kannst. Dann solltest du das aber dazuschreiben, sonst entsteht ein völlig falscher Eindruck. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, wie gesagt, die Rechnung würde mich interessieren. Als ich das neue Vertragsangebot bekommen habe, mit den immer noch super vielen Vorteilen für mich, habe ich das überschlägig durchgerechnet, und das Ansehen der Fa. sonnen hat schlagartig sehr gelitten. Noch nicht mal so sehr wegen den neuen Bedingungen (ich hatte mich von Anfang an gefragt, wie das funktionieren soll, und nicht damit gerechnet, dass es zehn Jahre übersteht), sondern wegen der Marketingscheiße, mit der sie einem das verkaufen wollen. Sie könnten auch ehrlich sagen, dass sie sich gewaltig verhoben haben und eben doch nicht schlauer sind als alle anderen.
Zoe 01.2015

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

USER_AVATAR
read
Also, die "alte" sonnenflat war noch richtig gut ... 2019 hatten wir die 6.000er flat für 20 € monatlich, tatsächlich mit 6.125 kWh knapp drüber gelegen, also bisschen was draufgezahlt, in Summe rund 150 € für den aus dem Netz bezogenen Strom. Die Eigenverbrauchsquote lag bei 54%, günstige 25 ct/kWh angenommen hätten wir bei einem anderen Anbieter gute 700 € für den Rest bezahlt.

2020 ist kaum verwertbar, Mitte des Jahres kam die Speichererweiterung auf 12 kWh und der Wechsel auf die 8.000er flat (30 € / Monat), in Erwartung der Wärmepumpe, die dann im September eingebaut wurde und entsprechend den Strombedarf erhöht hat.

Damit sind wir dann bis 10/2021 sogar noch in der flat geblieben, keine Ahnung wie wir das geschafft haben, die WP hat ca. 4.000 kWh gebraucht - allerdings ist die Heizungsanlage damit insgesamt auch sparsamer geworden (effizientere Umwälzpumpen), das mag mit Einfluss genommen haben.

2021 haben wir also für ca. 360 € "externe" Stromkosten unser Haus beheizt, den Haushalt mit Strom versorgt und mein Pendlerfahrzeug betrieben - so günstig wird es nie wieder sein :/

Denn 2022 wird definitiv teurer werden. Der monatliche Abschlag von knapp 12 € sieht zwar erstmal toll billig aus, die "Freistrommenge" von 1.630 kWh pro Jahr ist aber natürlich viel zu gering angesetzt und bereits jetzt zu 75% aufgebraucht. Allerdings ist seit 11/2021 auch das 2. Auto im Haushalt elektrisch (ich hatte aber auch für die Berechnung der flat 2 E-Autos und die Wärmepumpe angegeben).

Dennoch: überschlägig hatte ich mir ausgerechnet, dass wir mit der "neuen" flat immer noch besser wegkommen als wenn wir den ins Netz abgegebenen Strom weiter selbst verkauften und den nötigen Bezug von einem anderen Anbieter bekämen.

Die Rechnung ist aber nicht einfach, denn den Mehrverbrauch für das 2. E-Auto kann ich noch nicht richtig einschätzen, und da es häufiger tagsüber geladen werden kann, wird es auch die Eigenverbrauchsquote erhöhen (was aber unabhängig vom Stromanbieter einen günstigen Effekt haben wird).

Abschließend werde ich das also erst Anfang 2023 sehen können, wenn die Abrechnung für 2022 da ist. Allerdings gab es bei Vertragsabschluss bis 31.10. letzten Jahres noch den Wechselbonus von 500 €, so dass wir auch mit der "neuen" sonnenflat wohl zumindest im ersten Jahr immer noch günstiger fahren werden als mit einer anderen Lösung.

Insgesamt ist das schon sehr komplex zu berechnen. PV lohnt sich wirtschaftlich zunehmend nur noch bei hohem Eigenverbrauchsanteil. Den kann man mit einem Speicher erhöhen, muss dann aber auch den Invest für den Speicher wieder einfahren.

Für die Gesamtinvestition in 9,6 kWp PV + 10 kWh Speicher (abzüglich Förderung) hatte uns der Solateur damals wenn ich mich recht erinnere ungefähr 12-13 Jahre bis zur Rentabilität berechnet. Ohne Speicher wären es nach der Rechnung 10-11 Jahre gewesen. Wie immer wird das etwas unrealistisch gewesen sein.

Wer schnelles Geld machen will, für den ist das alles nichts. Wer sein Geld mit größter Effizienz "ökologisch sinnvoll" anlegen möchte, sollte vielleicht eher in Solarparks mit angebundenem Speicher, Windkraftanlagen o. ä. investieren - sieht davon aber wenig außer der Rendite auf dem Kontoauszug.

Wer jeden Tag sehen möchte, in was er sein Geld investiert hat, setzt sich die PV halt aufs eigene Dach. Aus Sicht der CO2-Bilanz allein ist das vielleicht nicht so gut, wie in eine größere Anlage anderswo zu investieren, aber immer noch sehr, sehr gut, und Strom dezentral zu erzeugen ist auch schon ein Wert an sich.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

Gerhard, OA
  • Beiträge: 395
  • Registriert: Sa 24. Okt 2015, 20:31
  • Wohnort: Landkreis Würzburg
  • Hat sich bedankt: 4 Mal
  • Danke erhalten: 28 Mal
read
iOnier hat geschrieben: Dennoch: überschlägig hatte ich mir ausgerechnet, dass wir mit der "neuen" flat immer noch besser wegkommen als wenn wir den ins Netz abgegebenen Strom weiter selbst verkauften und den nötigen Bezug von einem anderen Anbieter bekämen.
Das liegt aber daran, dass du die Batterie schon hast, und jetzt nur die Verbrauchskosten betrachtest? Und an den hohen Preisen - gut, die waren letztes Jahr im Oktober noch nicht so.

Ich hatte das auch ausgerechnet, aber mit einem Heizstromtarif wäre ich ungefähr auf dasselbe rausgekommen wie mit dem neuen Vertrag (einschließlich Prämie), aber schlechter als mit dem alten, deswegen habe ich den neuen nicht abgeschlossen und wollte mich noch etwas umschauen. Wenn sonnen das Angebot nochmal verteuert, habe ich Pech gehabt, oder muss weiter schauen, im Juli soll ja die EEG-Umlage wegfallen, und/oder es gibt sowieso wieder bessere Angebote. Dieser elende Krieg ist hoffentlich bis dahin oder viel früher zu Ende. Wegen der Leute da, nicht wegen meinen Strompreisen.

Zu meiner überschlägigen Rechnung oben, in den neuen Verträgen gibt es eine Gewinnbeteiligung, die wäre noch abzuziehen. Trotzdem kommen mir weniger als 6 Jahre schon sehr ehrgeizig vor. Zumal die 15.000 schon sehr niedrig angesetzt sein dürften.
Zoe 01.2015

Re: Erfahrungen Sonnen-Batterie und -Community

RudiRatlos
  • Beiträge: 68
  • Registriert: Mo 14. Aug 2017, 19:53
  • Hat sich bedankt: 2 Mal
  • Danke erhalten: 1 Mal
read
carl258 hat geschrieben:
Hallo, wie zufrieden bist du denn mittlerweile mit deiner Sonnen-Anlage? Ich stehe gerade auch vor der Entscheidung mir eine anzuschaffen. Ist aber viel Geld. Es wäre eine mit 12 kWp, Batterie und Flat.
Die Batterie läuft bei mir bislang störungsfrei. Die Steuerung ist beim Abregeln nicht ganz in Ordnung (regelt ab wenn mehr als 7 kW erzeugt werden (70% Regel) obwohl Verbrauch da ist und auch noch Platz in der Batterie.

Dass die alte Sonnen Flat abgekündigt ist ist wirklich schade. Ich habe auch die 6750 kWh Flat und bin mit meinem Verbrauch (ca. 6000 kWh/a (Netz + PV-Strom) immer bei 0 Euro Stromkosten gewesen. Im Wesentlichen sieht meine Rechnung bisher so aus, dass ich ca 400 €/a von Sonnen bekomme (650 € Einspeisevergütung - 250 € Community Beitrag) und dafür bis zu 6750 kWh/a verbrauchen kann. Das ist leider bald Geschichte.

Bei der neuen Flatrate muss man sich individull entscheiden, ob die sich lohnt oder nicht. Auf jeden Fall dürfte sich die Amortisierungszeit deutlich verlängern.
Bei mir sieht das etwa so aus:
Ich habe eine Produktion von ca. 8500 kWh/a (3000 kWh selbst verbraucht, 5500 kWh eingespist) und einen Jahresverbrauch von ca. 6000 kWh (3000 Netz + 3000 PV). Das auf diesen Daten beruhende Angebot von Sonnen ergibt eine Freimenge von knapp 2000 kWh/a.

Dafür, dass ich Sonnen die Einspeisevergütung abtrete (ca. 650 €/a (nt.)) erhalte ich eine Freimenge von 2000 kWh/a (bei einem zugrundegelegten Strompreis von 23,5 ct/kWh (nt.) entspricht das etwa 470 €. So verliere ich also schon mal kanpp 200 € an Sonnen.

Außerdem muss ich für die letzten 1000 kWh (Netzbezug über der Freigerenze) noch 235 € an Sonnen bezahlen. Das macht also in Summe einen Verlust von rund 415 €/a (-650 € für die abgetretene Einspeisevergütung + 470 € Gegenwert der Freigrenze - 235 € Stromkosten an Sonnen). Aber da braucht man eigentlich nicht zu diskutieren, da die alte Flat ja demnächst nicht mehr existiert.

Meiner Meinung nach muss man sehen, was ein anderer (Öko-)Stromanbieter kosten würde. Bei Sonnen zahle ich 235 €/a für die 1000 kWh über der Freigrenze (und erhalte kein Geld für den eingepeisten Strom). Bei einem anderen Stromanbieter würde ich zwar 1050 € (bei 35 ct/kWh (nt.)) oder 1200 € (bei 40 ct/kWh (nt.)) bei 3000 kWh/a Netzbezug bezahlen, bekomme aber auch die 650 € (nt.) für die Netzeinspeisung.

Da muss jeder sehen, was für Tarife er alternativ bekommt und sich überlegen, ob er die neue Flat haben will oder nicht. Schlechter als die aktuelle Flat ist die neue Flat (für mich als Batterienutzer) auf jeden Fall. Aber es geht ja nicht um alte Flat oder neue Flat sondern um neue Flat oder ganz anderer Stromanbieter.

Vieleicht helfen die Angaben ja bei einer Entscheidung.
Ioniq Premium Marina Blue (seit 10/17). 70.000 km (8/20)
ab jetzt verbrenner-frei: Opel Corsa-e First Edition (seit 10/20)
9,9 kWp mit 10 kWh Sonnen-Batterie + -Community mit 6750 kWh Flat (seit 3/18)
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Photovoltaik“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag