SelfPV - Wie geht das? In D legal?

Solarenergie - Photovoltaik
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

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  • focki
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Na, da antwortet ja schon mal der mit den Gestellen. Danke.
Eine Ost/Westausrichtung sehe ich hier als nicht sinnvoll an, da aus Ost wie gesagt das eigene Haus Schatten wirft und aus West dann das des Nachbarn, zumindest in den Wintermonaten dürfte es gravierend sein. Und eben im Winter wenn die Heizung läuft wäre ein höherer Ertrag wichtig.

Das mit dem Anpassen der Halterung wäre schon mal super. Und ja, da es nur beim Pult bleibt sollte der überstehende Bereich schon entfernt werden. Sonst sieht das nicht aus. Und vernünftig aussehen muß das Ganze schon, zumal ich vom Wohnzimmer aus direkt darauf sehen kann.
Hattest du irgendwo geschrieben, was die Teile kosten sollen? Ansonsten gerne per PN. Ich bräuchte ja dann 4 Stück für die 2 Module und entgegen der Montage in deinen Bildern oben, würde ich die Module am liebsten direkt von unten und ohne Klammern verschrauben.
Gibt es da auch die Möglichkeit hinten einen "Deckel" drauf zu setzen, damit das Ganze von der Rückseite aus auch schick wird wenn man keine Ost West Anlage aufbaut? Hätte obendrein den Vorteil das das Konstrukt immer noch "Vogel sicher" ist.
Aber, bevor du dir jetzt groß Mühe machst würde ich erst einmal weitere Antworten bezüglich der von mir verlinkten Anlage abwarten. Wie du schreibst sind die 68iger Module eine Sondergröße, und vielleicht gibt es da ja irgend welche Bedenken falls es denn mal irgendwann ersetzt werden müsste - aber warum?
Was sind bei den Modulen denn "Standardgrößen" Hab hinten im Garten einen kleinen Topfschuppen gebaut, da habe ich als Dach 2 Module drauf die 79cm breit sind. Darüber wird dann bei Nacht unsere Gartenbeleuchtung gespeist sowie 24h ein Orientierungslicht im Keller und meine Handy Ladeschale. Aber die Module geben nicht viel her, stammen aus irgend einer Altanlage und sind recht ausgelutscht. Für den Zweck reichen sie aber und damals stand die Wahl da irgend ein Dach samt Unterkonstruktion drauf zu setzen oder eben 2 Solarmodule und was zum Spielen zu haben. Da da nun mit der Zeit Akkus mit einer Gesamtkapazität von ca.190Ah angeschlossen sind, diente diese Anlage bei einem langen Stromausfall in der Straße über einen Wechselrichter bereits als Netzersatz. Mein Gedankengang ist nun, das sollte es wieder zu einem längeren Ausfall kommen, dann könnte ja die jetzige Anlage die für den Start der Balkonanlage nötige (sinus) Wechselspannung bereitstellen. Hat das schon mal jemand getestet?
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

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Standardgrößen, früher waren die Module mal um die 80cm breit, heute sind welche mit um die 1m gängig.Wenn man sparen will findet man auf Schrottplätzen viel Alu was als Halterung taugt, teilweise auch schon ausgemusterte PV-Halterungen vom Dach.Bei Alu kein Problem, das korrodiert praktisch nicht. Wenn du einen guten Schrottplatz in der Nähe hast, ich habe hier einen. Ich habe da schon zahlreiche PV-Montageschienen,Modulhalter,Edelstahl-Dachhaken und sogar Solarkabel noch originalverpackt (neue Rollen einfach auf den Schrott gebracht !) oder zumindest gebraucht vor der Verschrottung retten können.Alles dann zu reinen Materialpreisen. Das Kilo Alu zu 2 € .Die Kombination aus Aluminium und Edelstahlschrauben ist unschlagbar bei der Langlebigkeit auf den Dächern und die heutigen Solarmodule halten auch sehr lange. Mein Schrottplatz lagert hier Alles was angeliefert wird eine ganze Zeit lang zwischen, das ist gut für Leute die dort einkaufen wollen. Es gibt aber auch Schrottplätze wo Alles gleich geschreddert wird.
Ist das nicht gut ?
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

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  • focki
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bm3 hat geschrieben: focki ?
Umwälzpumpe mit 35Watt ? Noch nichts von Effizienzpumpen gehört ? Unsere (Haupt-)Pumpe läuft gut mit 7 Watt. Alles was beim Jahresverbrauch noch über 1000 kWh bleibt macht auch keinerlei Probleme bei den Stromversorgern. Ich schreibe aus Erfahrung.
Die von dir verlinkte Anlage ist nichts Besonderes, die Module sind kleiner als heute üblich und ein Micro-Inverter aus CN dazu. Bedeutet aber nicht dass das nicht ordentlich läuft.
Modulaufständerung gegeneinander,bevorzugt mit Ost-/West-Aufständerung so wie auf den Bildern von Umali ist im Prinzip ein gute Sache. Liefert eine gelichmäßige Ertragskurve über den Tag und spart Platz auf dem Dach. Allerdings wird der Inverter mit nur zwei hintereinander und Ost/west ausgerichteten Modulen nur mehr schlecht als recht laufen. Ein Modul wird immer bremsen und es kann kein optimaler MPP mehr vom Wechselrichter eingestellt werden. 4 Module mit zwei Wechselrichtern wäre da die Lösung.
Ja, mit dem Thema Effizienzpumpe habe ich mich selbstverständlich schon beschäftigt. Aber zum einen brauche ich eine mit einer Einbaulänge von 130mm und zum anderen ist seitens Buderus der Einbau in meinem Brennwertkessel GB112 nicht zulässig. Begründet wird das mit einem Mindestdurchfluss. Auch mein Heizungsfritze hatte damit bei sich zuhause seine Probleme und wieder zurück gerüstet. Eigentlich soll die Pumpe auch nicht auf 35 sondern 55 Watt gestellt sein. Anfangs hatte ich auch Probleme mit der Einstellung auf die 35W wenn denn der Schornsteinfeger gemessen hatte schaltete der Kessel dann ab, Das Selbe hatte ich einmal im Winter. Das konnte ich durch eine optimierte Heizkurve und Einsatz neuer Thermostatköpfe lösen so daß ich die Anlage nun auf 35W störungsfrei betreiben kann. Ich hab dann weitere Aktivitäten in diese Richtung bleiben lassen, denn die Pumpe kostet ja irgendwo auch ihre (was waren es?) 200 Euro und wenn es denn entgegen Heizungsfritzen und Buderus doch gehen sollte, wann hat sie sich amortisiert?

Ost-/West-Aufständerung - siehe oben! Glaube das macht bei DER Anlage auch keinen Sinn da die Module ja in Reihe geschaltet werden. 4 Module sprengt dann meinen Rahmen wo ich mir sage es macht keinen Sinn.
Was wäre denn eure Empfehlung wenn die Anlage nicht so der Bringer ist? Halten soll das Teil schon lange - vor allem mit den Bedenken vor paar Wochen bezüglich der Lebensdauer der Inverter. Modul, meinetwegen bis 88 zur Not 98cm Breite. (88iger hab ich noch gar nicht gefunden)

Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

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Effizienzpumpen schaffen eigentlich gleichhohe Durchflussmengen bei deutlich wenger Stromverbrauch, die sind doch einstellbar. 130er-Pumpen sind, warum auch immer, teurer, aber auch da konnte ich schon Markenware zu günstigen Preisen erstehen, da muss man eben mal etwas länger danach suchen.
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Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

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Bei GB112 ist es aber wirklich so, dass der Kessel die Zulassung verliert, wenn man die Pumpe tauscht. Manch einer macht es aber trotzdem. Man benötigt natürlich eine Pumpe die man auf eine feste Drehzahl stellen kann (z.B. Grunfos Alpha 2/3). Nächstes Problem ist die Enge des Einbauorts im Kessel, da ist es evtl. nötig die Pumpe nach extern zu verlegen und entsprechende Rohrbögen einzubauen.

Wobei man sich mittlerweile eh fragen kann, ob der GB112 noch sooooo viele Jahre lebt. Das Modell ist doch recht alt.

Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

umali
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Also Standard-Module waren früher 88cm - aktuell 100cm. Das Gestell dafür anzupassen, wir nicht lohnen, da der Bedarf zu gering sein wird.
Bei Südausrichtung in Einzelaufstellung kann von hinten ein Lochblech installiert werden.

Ohne Fotos und eine Draufsicht (Google Maps) wird das Unterfangen schwer beurteilbar sein.
Aber, wenn zu viel Schatten kommt, wird es kaum Ertrag geben. Teilverschattung ist auch bei Mini-PV mit Modul-WR "schlimm" (hab's auch mal vermessen).
=> besseren Standort suchen

VG U x I

ps
Auch bei Reihenschaltung funktioniert eine Ost/West-Aufständerung, sofern beide Module nicht verschattet sind. Joe-Hotzi hat das intensiv getestet und die landläufige Meinung diesbezüglich widerlegt.

Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

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  • focki
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Lokverführer hat geschrieben: Wobei man sich mittlerweile eh fragen kann, ob der GB112 noch sooooo viele Jahre lebt. Das Modell ist doch recht alt.
War auch mein Gedankengang. Eingebaut wurde der Kessel Ende 1998 - wenn er auch keinerlei Schwäche zeigt so rückt doch ein Austausch immer näher. Auch wenn ich hoffe, das das noch in möglichst weiter Ferne liegt. Ich hasse es Gerätschaften vorzeitig auszutauschen denn am wirtschaftlichsten und besten für die Umwelt sind sie wenn sie möglichst lange halten und genutzt werden.

Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

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  • focki
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Hier mal die Örtlichkeit. Hoffe man kann das ausreichend erkennen. Die Stelle auf dem Dach auf dem sich der Mauspfeil befindet ist der geplante Montageort. Ausrichtung der Carport/Hausfront wäre ca. 23-25°nach Ost.
20200331_172534.jpg

Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

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umali hat geschrieben: ...ps
Auch bei Reihenschaltung funktioniert eine Ost/West-Aufständerung, sofern beide Module nicht verschattet sind. Joe-Hotzi hat das intensiv getestet und die landläufige Meinung diesbezüglich widerlegt.
Nein, das kann man so pauschal nicht behaupten, auch wenn jemand das getestet hat. Es ist dabei grundsätzlich physikalisch unmöglich beide Module bei einer Reihenschaltung gleichzeitig in ihrem MPP zu halten. Man muss also immer Abstriche bei der Ertragsausbeute machen und je nach eingesetztem Material können die auch ganz erheblich ausfallen. Was dagegen geht ist Ost-und Westseite parallelgeschaltet an einem gemeinsamen MPP-Tracker anzuschließen.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: SelfPV - Wie geht das? In D legal?

umali
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Die Ertragseinbußen bei Serie sind marginal, weil das 2. unterbelichtete Modul trotzdem ordentlich Spannung liefert (Keine Sorge - ich kenne MPP-tracking.). Gerade bei nur 2 Modulen passt das.

Auf jeden Fall besser als peak-Kurven infolge Südausrichtung. Damit hat man nichts gekonnt, wenn 3...4h Überschuss mittags verschenkt werden, um dann früh und abend solartechnisch zu "verhungern".

Natürlich sind 2 Standardmodule (mit doppelt bis 3-facher Leistung) parallel verschalten besser, aber wenn der Platz tatsächlich zu gering ist, geht's eben nicht.
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