PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

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grothauu
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Ist schon bekannt, ab welcher minimale Ladeleistung der I5 das laden beginnt und wie effizient die Wandelung dabei ist? Für Besitzer von Solaranlagen unter 10kWp, wäre ein effizientes Laden ab 1800W wünschenswert.
IONIQ5 P45, PV 10kWp, OpenWB
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Re: PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

almrausch
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Mit einem Ladeziegel sollten 1800 W kein Problem sein, aber dann muss man auch mit Verlusten von 30% und mehr rechnen. Mit einer Wallbox sind m.W. 6A die untere Grenze. Einphasig wären das 1,3 kW und dreiphasig ca. 4 kW.

So bequem wie beim alten Ioniq mit 6-32 A einphasig wird es leider nicht mehr möglich sein, PV-Überschuss optimal auszunutzen.
IONIQ 5 Project 45 bestellt
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Re: PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

grothauu
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1,4 kW bzw. 6kW wären dank OpenWB Wallbox mit Phasenumschaltung kein Problem. Ladeziegel ist für mein Setting keine sinnvolle Option. Aber wie effizient ist die Wandelung der e-gmp bei kleinen Strömen? Spielt hier die 800V Technik noch eine vielleicht sogar negative Rolle?
IONIQ5 P45, PV 10kWp, OpenWB

Re: PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

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Die "800V Technik" ist doch a) bei AC völlig außen vor und b) spielt doch auf Zell-Ebene (da wo die Ladeverluste entstehen) sowieso überhaupt keine Rolle. Ob ich jetzt pro Modul (bspw.) 3s (ca. 11V) schalte oder 6s (ca. 22V) ist auch auf der AC-Schiene völlig wumpe.

Man möge mich korrigieren.
Geht: ID.3 1St Max (MJ2020, SW 2.1)
Kommt: IONIQ 5 Project 45

Re: PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

trekki1990
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almrausch hat geschrieben: ...

So bequem wie beim alten Ioniq mit 6-32 A einphasig wird es leider nicht mehr möglich sein, PV-Überschuss optimal auszunutzen.
Wieso sollte das nicht gehen? Ich habe meinen GO-E Charger einphasig 20A angeschlossen (max. 4,6kw). Meine PV schafft 4,9 kwp. Wenn die WB nur einphasig ausgibt, dann lädt auch das Auto nur einphasig. So wie du das beschreibst, suggeriert das, dass man einphasig gar keinen Strom bekäme. Warum sollte das nicht funktionieren?
Gruß
trekki

Subaru BRZ (2016) | IONIQ28 Premium Blau (2018) | 4,9 kwp PV + 4,5kwh Fronius Battery

Re: PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

vah3
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almrausch hat geschrieben: Mit einer Wallbox sind m.W. 6A die untere Grenze. Einphasig wären das 1,3 kW und dreiphasig ca. 4 kW.
Wenn man, wie bei den Konzernschwestern und Brüdern auch die Ladeleistung auf "Reduziert", oder "Minimum" einstellen kann, dann lädt z.B der E-Niro bei der kleinstmöglichen Ladestromvorgabe der Wallbox (6A) an drei Phasen mit deutlich unter 3KW. (Das ist übrigens der Vorteil, wenn man z.B. einen GO-E-Charger hernimmt, der "im Prinzip" 22KW anbieten könnte, und dadurch trotz "minimum" Einstellung im Auto es dann schafft, das Auto mit 11kw laden zu lassen, weil er dann eben "32A" freigibt. -So klappt das Überschussladen an PV sehr gut ("Minimum"-Go-E-und Open-WB an Raspberry-Pi

Re: PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

bendel80
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Äh, könnte das noch mal jmd für einen Laien (noch) ohne e-Auto und Wallboc erklären? Was ist der Vorteil einer 22-kw-Wallbox (habe den SMA EV Charger im Blick) bei PV-Anlage? Und kann der Ioniq 5 nicht einphadig laden?

Re: PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

almrausch
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trekki1990 hat geschrieben:
almrausch hat geschrieben: ...

So bequem wie beim alten Ioniq mit 6-32 A einphasig wird es leider nicht mehr möglich sein, PV-Überschuss optimal auszunutzen.
Wieso sollte das nicht gehen? Ich habe meinen GO-E Charger einphasig 20A angeschlossen (max. 4,6kw). Meine PV schafft 4,9 kwp. Wenn die WB nur einphasig ausgibt, dann lädt auch das Auto nur einphasig. So wie du das beschreibst, suggeriert das, dass man einphasig gar keinen Strom bekäme. Warum sollte das nicht funktionieren?
Natürlich funktioniert das einphasig. Aber eben nur im Bereich von 6-16 A. Einphasig sind das 1,4 bis 3,7 kW. Dreiphasig 4,1 bis 11 kW. Ich wäre jedenfalls überrascht, wenn der Ioniq 5 einphasig bis 32 A kann.

Mit "bequem" wollte ich ausdrücken, dass mir beim alten Ioniq die gesamte Bandbreite von 1,4 bis 7,3 kW zur Verfügung steht - für eine "kleine" PV ideal. Wer ein Auto hat, dass nur 16 A kann, dafür aber auch 3p, muss 1p/3p umschalten, wenn er den gesamten Bereich nutzen will. Dafür dann auch bis 11 kW.

Ich habe hier eine 9,6 kWp Anlage, die im Frühsommer gut 6 kW Dauerlast bei entsprechenden Verhältnissen bringt. Zusammen mit den bis zu 3 kW aus der Batterie kann ich die maximal 7,3 kW gerade so bedienen.
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Re: PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

vah3
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Der Vorteil bei der 22kW Variante, statt der 11kW Variante des Go-E Chargers ist, dass er dem Fahrzeug maximal 32A (statt nur 16A) Ladestrom anbieten kann (32A auf drei Phasen = 22kW) Das Fahrzeug wird natürlich nur max. 11kW (also 3x 16A) nehmen, da das Ladegerät im Fahrzeug nicht leistungsfähiger ist. Mit dem kleinen Trick, dass ich aber im Fahrzeug einstellen kann, es soll immer "reduziert" laden, würde es auch bei "angebotenen" 16A natürlich nicht 16A aufnehmen, und da bin ich dann froh, dass meine Wallbox bis zu 32A anbietet; So hab ich die Möglichkeit die Ladeleistung PV-gesteuert von ca 2,8-11kW regeln zu können, weil ich dem Fahrzeug eben 6A-32A anbieten kann, und nicht nur 6A-16A.

Problem ist natürlich, dass der Netzbetreiber die 22kW Wallbox genehmigen muss, Bei 11kW reicht eine Anmeldung. Da ich nie mehr als 11kW ziehen werde, und die Wallbox obendrein einfach nur an einer CEE Steckdose steckt hab ich diese "Baustelle" mal ignoriert. ;)

Re: PV laden: minimale Ladeleistung/Effizienz

almrausch
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vah3 hat geschrieben:
almrausch hat geschrieben: Mit einer Wallbox sind m.W. 6A die untere Grenze. Einphasig wären das 1,3 kW und dreiphasig ca. 4 kW.
Wenn man, wie bei den Konzernschwestern und Brüdern auch die Ladeleistung auf "Reduziert", oder "Minimum" einstellen kann, dann lädt z.B der E-Niro bei der kleinstmöglichen Ladestromvorgabe der Wallbox (6A) an drei Phasen mit deutlich unter 3KW. (Das ist übrigens der Vorteil, wenn man z.B. einen GO-E-Charger hernimmt, der "im Prinzip" 22KW anbieten könnte, und dadurch trotz "minimum" Einstellung im Auto es dann schafft, das Auto mit 11kw laden zu lassen, weil er dann eben "32A" freigibt. -So klappt das Überschussladen an PV sehr gut ("Minimum"-Go-E-und Open-WB an Raspberry-Pi
Wenn das so funktioniert, ist es ja gut. Ich war von mindestens 6 A ausgegangen und das sind bei 3p dann eben mindestens 4,1 kW, was man beim Überschussladen nicht unbedingt möchte.
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