Effizienz verfeinern

Re: Effizienz verfeinern

Udomann
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ToxicOxygen hat geschrieben: Hier werden die gleichen Daten genannt:
https://www.auto-data.net/de/bmw-3-seri ... 40hp-10037

Entweder stimmt das so oder die liegen alle falsch. Ist ja nun auch Wurst wie hoch ein 3er vor fast 30 Jahren war. Die kernaussage ändert sich deshalb nicht.
Was ist denn deine Kernaussage? Dass man den Ioniq 5 so viel tieferlegen könnte, wie man will ohne dass man sich andere, negative Dinge wie mangelnde Bodenfreiheit oder eine veränderte, straffere Federung einhandelt?
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Re: Effizienz verfeinern

Farsund
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Ich möchte, dass mein I5 P45 ein harmonisches Bild abgibt. Und das tut er mit den „fetten“ Sommerrädern meiner Meinung nach vollumfänglich. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, wie das mit schmalen 18“ oder schmalen Reifen hinzubekommen wäre. Effizienz ist eine tolle Sache, aber noch mehr Effizienz auf Kosten des Erscheinungsbildes des Autos wäre nichts für mich. Tieferlegung auch nicht, ich war schon immer ein Freund von viel Bodenfreiheit. Leider kann ich nichts technisch Relevantes zum Ausgangspost beitragen, aber ich denke mir immer, dass der Hersteller weitaus mehr Ahnung als ich habe und er für den Durchschnittsfahrer bereits das beste Paket geschnürt hat. Kinderkrankheiten und Mängel des I5 mal außen vorgelassen.

Re: Effizienz verfeinern

noXan
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Udomann hat geschrieben: Andere Räder/Reifen und etwas weniger Bodenfreiheit SIND alles legitime Tuningmassnahmen, damit hast du Recht.

Meistens wird jedoch in Richtung breitere Reifen in Verbindung mit den größtmöglichen Rädern getunt, nicht umgekehrt möglichst kleine Räder und möglichst schmale Reifen, ein solches "Feintuning" in Richtung mehr Effizienz ist schon ungewöhnlich.
Zur Vollständigkeit:

Es gibt einen Nachbarthread bei dem auf den Raddurchmesser eingegangen wird. Die Conclusio ergab nach Berechnung per Simulation dass ein größerer Raddurchmesser Vorteile beim Rollwiderstand ermöglicht, und so die negativen Einflüsse der höheren Masse überkompensiert.

"Die Vergrößerung des Außendurchmessers trägt zur reduzierten Verformung der „Latschfläche“ beim Abrollen bei, verbunden mit einer entsprechenden Verminderung der Rollwiderstandskräfte"

viewtopic.php?f=45&t=19875&start=190
BMW I3 120ah REX, BJ2014, 159100km, REX Anteil 10,4%

Re: Effizienz verfeinern

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Wäre ich Admin 😉, dann wäre hier so langsam...

EOT!

Warum?

1. Der Wagen gehört (oder wird gehören?) dem TE...soll er mit der Kiste doch veranstalten was er will

2. Der TE hat kein Interesse von seinen Vorhaben abgebracht zu werden, ganz im Gegenteil!

3. Der TE bekommt das Fahrzeug vermutlich frühestens in 12 Monaten !!! Bis dahin läuft noch viel Wasser die Wupper runter , warum also jetzt schon seitenweise über ungelegte Eier diskutieren???

4. Wie wäre es noch mit einem Fuchsschwanz? Hm?

5. Gut, dass ich kein Admin bin 😉😅
IONIQ 5 AWD LR, SSG

Re: Effizienz verfeinern

Andrei
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Für einen Fuchsschwanz fehlt die Antenne. 🤣

Re: Effizienz verfeinern

Tenovice
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Udomann hat geschrieben:
Neuerdings richten sich TÜV-Freigaben NUR nach der vom jeweiligen Hersteller herausgegebenen Kompatibilitätstabelle, was da nicht aufgeführt ist, wird auch kein TÜV-Prüfer eintragen (bis auf die, die gegen ein entsprechendes "Backschisch" solche Gefälligkeitseintragungen vornehmen, aber das will ja wohl niemand gelten lassen?).

Ende der Diskussion um gesetzeskonforme schmalere Reifen und/oder kleinere Räder. Punkt.
Das ist nachweislich falsch. Ich kann jede beliebige Rad-Reifenkombination eintragen lassen, solange die technischen Vorgaben hinsichtlich Freigängigkeit, Traglasten, Abrollumfang etc. eingehalten werden. Das ist schlicht eine Frage der Mathematik
Udomann hat geschrieben: @ToxicOxygen : Für mich (persönliche Meinung) ist JEDE Art von Tuning zweifelhaft.

Es hat übrigens (allerdings bei Verbrennern) schon Fälle gegeben, in denen getunte Autos trotz aller korrekten TÜV-Eintragungen vorhanden und mitgeführt, von der Rennaufsicht stillgelegt wurden und die SO nicht wieder in den Verkehr gebracht werden durften, weil da irgendwas mit was anderem rechtlich nicht übereinstimmte. Youtube ist voll davon.
Ich bin bei besagter Organisation. Die Märchenstunde auf Youtube schau ich auch immer recht gerne. Rechtlich fundiertes ist dort äußerst selten, aber das öffentliche Zurschaustellen der eigenen Unkenntnis amüsiert mich dann doch.

Ich halte z.B. jede Art von Tuning für reizvoll, wenn es gut gemacht und im rechtlichen Rahmen ist.

Das Problem ist, dass viele Tuning mit "Online-Zubehöreinkauf zum günstigsten Preis" oder "Einbau eines Tuningchips" gleichsetzen.

Tuning ist aber viel mehr und kann auch viel mehr. Es ist das auseinandersetzen mit den technisch-physikalischen Gesetzmäßigkeiten mit dem Ziel Fahrzeugparameter zu optimieren. Dabei müssen immer die gesamten Komponenten beachtet werden.

Steigere ich z.B. die Leistung, muss ich mir überlegen, ob Fahrwerk und Bremsanlage das verkraften.

SoChri hat geschrieben:
3. Der TE bekommt das Fahrzeug vermutlich frühestens in 12 Monaten !!!
Bitte nicht so pessimistisch... ich glaube fest an KW20 :)

MfG
Teno
Ioniq Basis LR +Effizienz - Bestellt 01/22 - Voraussichtlich 06/22

Re: Effizienz verfeinern

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Was ist ein TE?
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Ioniq 5, LR RWD, 72,6 KW, Shooting Star Grey , Uniq, Relax, 20", 09/21

Re: Effizienz verfeinern

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Abkürzung aus dem Denglischen für Thread Ersteller

Ioniq 5, P45, AWD in digital teal
Fiat 500 Red mit 42kWh
8,9 kWp PV-Anlage mit SMA EV Charger 22 zur PV-Überschussladung.

Re: Effizienz verfeinern

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Andrei hat geschrieben:Für einen Fuchsschwanz fehlt die Antenne. Bild
.
Wäre immerhin einfacher nachzurüsten als der Heckscheibenwischer :mrgreen:

SCNR
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Effizienz verfeinern

Udomann
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Tenovice hat geschrieben: Das ist nachweislich falsch. Ich kann jede beliebige Rad-Reifenkombination eintragen lassen, solange die technischen Vorgaben hinsichtlich Freigängigkeit, Traglasten, Abrollumfang etc. eingehalten werden. Das ist schlicht eine Frage der Mathematik


MfG
Teno
Und woher bekommt der TÜV-Mann diese "technischen Vorgaben"? Das ist keine Frage der Mathematik (dann müsste der TÜV-Prüfer ja rechnen und dazu müsste er sich mit Formeln und Physik auskennen, er müsste mindestens einen Ingenieurs-Titel oder einen vergleichbaren Hochschulabschluss besitzen. Der gewöhnliche Kfz.-Mechatronikermeisterbrief wird da nicht so ganz reichen, fürchte ich. Da man jedoch beim normalen Feld-Wald- und Wiesen-TÜV (ist gar nicht abwertend gemeint, die TÜV-Leute machen zu 99% einen hervorragenden Job) normalerweise keinen studierten Hochschulabsolventen als TÜV-Prüfer vor Ort hat (die residieren wohl in den Zentren), wird das nichts mit dem persönlichen ausrechnen der Vorgaben, da verlässt man sich auf die Angaben der Hersteller, was die so erlauben.

Habe ich selbst genau SO persönlich erlebt, ich hatte mich mal bei meinem TÜV erkundigt, welche Rad-Reifen Kombination an meinem Fahrzeug denn zulässsig sei und demzufolge eingetragen werden könnte, die Auskunft war: "Da muss ich mal in die Herstellerfreigabeliste schauen" und schon bekam ich genau die Antworten, die ich auch so bereits herausgefunden hatte, denn die Hersteller machen daraus ja kein Geheimnis.

Andere Kombinationen müssten speziell geprüft und einzeln abgenommen werden, ein aufwändiges und teures Verfahren mit ungewissem Ausgang, außerdem könne man das in dieser TÜV-Filiale nicht leisten.

Es mag natürlich TÜV-Prüfer geben, die ihren Rechenschieber herausholen und sich die Rad-Reifen-Wunschkombination vorführen lassen, dann wird mit Metermass nachgemessen und eine manuelle, optische Freigangprobe gemacht und die Verwindung wird berücksichtigt, ob da dann nichts irgendwo scheuert, das ist meines Erachtens ein Verfahren aus dem vorigen Jahrhundert und berücksichtigt nur das Freidrehen des Rades, aber nicht die dadurch verursachten Einflüsse auf das Fahrwerk und das Fahrverhalten.

Es gibt nicht nur Youtube-Beiträge, die zugegebenermassen manchmal zweifelhaft daherkommen (man will nur Klicks erzeugen), es gibt jedoch auch solche Berichte im Fernsehen, wo echte Polizisten bestimmte, auffällig gewordene Fahrzeuge anhalten und deren bauliche Veränderungen begutachten, da lassen sich auch nicht mit TÜV-Gutachten besänftigen ("Das ist doch alles TÜV-abgenommen und eingetragen"), sondern legen das Fahrzeug vorübergehend still und lassen es durch eigene Prüfer begutachten. Meist muss dann doch was zurückgebaut werden, so viel mal zur "Qualität" mancher (weniger) TÜV-Prüfer.



Aber hey, macht, was ihr wollt, jammert aber später nicht rum, wenns passiert ist.
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