Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Udomann
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@USHOME: Natürlich sind das alles individuelle Erfahrungen, die man nicht verallgemeinern kann, genau das wollte ich mit den Schilderungen über Werkstatt- und Autohauserfahrungen ausdrücken, weil @Gearsen hier eben anscheinend schlechte Erfahrungen mit seinem Hyundai-Service und Autohaus gemacht hat, wurde das von ihm pauschalisiert und verallgemeinert, was nicht zulässig ist, es mag schlechte Hyundai-Betriebe geben und es mag vorbildlich geführte VW-Autohäuser geben und schlecht geführte Mercedes-Autohäuser, alles möglich.

Insofern kann man da nicht einfach pauschal sagen, dass in Hyundai-Autohäusern des Erscheinungsbild der Verkaufsräume und die Werkstatt schlecht seien, das ist Quatsch.

Tut mir Leid, Gearsen, aber hierzu fällt mir nichts anderes ein.
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Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Wuzy
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Udomann hat geschrieben: @Gearsen: Damit kann ich nicht konform gehen, alle Hyundai-Händler, die ich so kenne, haben einen gut gestylten und großzügigen Verkaufsraum, einen Empfangstresen und getrennte Bereiche für den Verkauf und den Service (Werkstatt), hier sogar nochmals getrennt in reinen Werkstattservice und davon getrenntem Ersatzteilverkauf. Es gibt mehrere Ausruhe- und Wartelounges mit kostenloser Kaffeemaschine, Kinderspielzeugs und Zeitschriften, als Kunde wird man wahrgenommen und angesprochen.

Die Werkstätten sind auf neuestem Stand ausgerüstet, die Mitarbeiter machen einen kompetenten Eindruck und es wird zügig und vollständig gearbeitet, man ist höflich und zuvorkommend.
Dann habe ich wohl einen bedauerlichen Einzelfall mit meinem Hyundai-Händler (laut eigenen Angaben der dritt umsatzstärkste Hyundai-Händler der Republik) erlebt. Das Autohaus, in dem ich den Kaufvertrag unterzeichnet habe, war 5 Jahre alt. Jeder der Parkplätze war zu 100% zugestellt mit Neuwägen und z.T. Unfallwägen. Ich musste mein Fahrzeug stets beim Discounter gegenüber abstellen. Das große Haus selbst hat, obwohl so gut wie neu, keine Klimaanlage verbaut (hat man wohl vergessen). Im Sommer saßen wir somit bei 28 °C im Showroom. Die Verkäuferin, Mitte 20, hatte uns während des 1. Besuchs (Dauer: 1h) keinerlei Getränke angeboten. Prospekte hatte sie auch nicht verfügbar. Der Schreibtisch und die "Lounge" machten einen ungepflegten Eindruck. Beim 2. Besuch (Vertragsunterzeichnung) saßen wir dann 35 Minuten an ihrem Schreibtisch (pünktlich zum Termin). Sie lief, als wir Platz genommen hatten, wortlos an uns vorbei, als hätte sie uns nicht gesehen und kam dann, nachdem wir uns 3x am Tresen beschwert hatten, dann doch zu uns. In dieser Qualität ging es dann weiter. Ein Kollege von mir, dem ich von meinem 1. Besuch erzählte, hatte mir geraten, bei solchen Erlebnissen aufzustehen und zu gehen. Das hätten wir tun sollen. Stattdessen haben wir uns in ein Vertragsverhältnis begeben (letztlich waren wir schön blöd, dieses Schauspiel so lange mitzumachen). Auch die Beratungsqualität war unterirdisch. Die Beraterin wusste noch nicht mal, wie man den Leasing-Faktor berechnet. Der Leasing-Faktor, so ihr Credo, sei doch ohnehin unwichtig. Als ich sie doch bat, doch bitte den Leasing-Faktor auszuweisen, verwechselte sie beim Tippen im Taschenrechner Zähler und Nenner. Ich habe ihr schließlich mit ihrem Taschenrechner dann den Leasing-Faktor berechnet. Mit dieser Dienstleistungs"qualität" ging es dann mehrere Wochen noch weiter, bis schließlich nach Gesprächen mit der Geschäftsführung, die zäh wie Leder waren und definitiv nicht auf Augenhöhe stattfanden, der Kaufvertrag im gegenseitigen Einvernehmen dann doch gelöst werden konnte. Ein derart unbefriedigendes Gesamterlebnis in Bezug auf Beratung und Dienstleistung hatte ich noch nie zuvor bei einem anderen Autohaus erlebt (7 Neuwägen + 5 Jahreswägen).

Zu Mercedes: Ich habe hier wirklich nur positive Erfahrungen gemacht. Selbst als ich vor über 10 Jahren aufgrund fortwährender technischer Mängel ein Produkt aus Untertürkheim wandeln musste, fanden die Verhandlungen immer auf Augenhöhe statt. Auch bei BMW wurde ich in insgesamt von 3 Autohäusern immer sehr zuvorkommend behandelt. Verkauf, Werkstatt und Service waren stets einwandfrei. Mir wurde ohne Nachfrage immer ein Werkstattersatzwagen angeboten (manchmal bekam ich als 5er Fahrer sogar den Schlüssel für einen 7er in die Hand gedrückt), den ich teilweise über mehrere Wochen fahren durfte, als einer meiner 5er kräftig Schluckauf hatte. Auch der Verkauf war ebenfalls immer professionell. Nicht unerwähnt sollten natürlich die happigen Preise für Service & Reparatur bleiben. Hier stimmte jedoch immer die Qualität.

All das sind natürlich nur meine subjektiven Erfahrungen, die nicht objektivierbar sind.

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

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Udomann hat geschrieben: @Gearsen: Damit kann ich nicht konform gehen, alle Hyundai-Händler, die ich so kenne, haben einen gut gestylten und großzügigen Verkaufsraum, einen Empfangstresen und getrennte Bereiche für den Verkauf und den Service (Werkstatt), hier sogar nochmals getrennt in reinen Werkstattservice und davon getrenntem Ersatzteilverkauf. Es gibt mehrere Ausruhe- und Wartelounges mit kostenloser Kaffeemaschine, Kinderspielzeugs und Zeitschriften, als Kunde wird man wahrgenommen und angesprochen.

Die Werkstätten sind auf neuestem Stand ausgerüstet, die Mitarbeiter machen einen kompetenten Eindruck und es wird zügig und vollständig gearbeitet, man ist höflich und zuvorkommend.

Bei Mercedes ist das insofern eine Idee besser, als dass man dort sofort begrüßt und man nach seinen Wünschen gefragt wird, wenn man reinkommt, auch bieten die einem ungefragt sofort Getränke und/oder Knabbereien an, das ist aber auch schon der ganze Unterschied, na ja, nicht ganz, bei Mercedes bezahlt man auch viel mehr Geld für jeglichen Service, am Ende gibts auch da nichts umsonst, wirklich gar nichts.

Bei BMW sieht die Sache schon anders aus, da kommt es doch sehr auf das Haus an und ob man nen guten Tag erwischt hat oder nicht, bei VW ist das eine Katastrophe, mir kommt es immer vor, als sei der Kunde dort ein Bittsteller, der jubeln muss, wenn sich dann doch mal ein Mitarbeiter seiner erbarmt und sich zu einem Verkaufsgespräch herablässt, wozu man eigentlich gerade keine Zeit hat und ob die Aufträge in der Werkstatt überhaupt ausgeführt werden, ist unsicher, sicher aber ist, dass alles auf der Rechnung erscheint, nicht nur die Pauschale für den Service, sondern auch der Preis für das "Super-Duper-Spezialmittel-fürs Scheibenwaschen" und dann noch zusätzlich ein Preis für das Einfüllen dieser sagenhaften Substanz, unverschämter geht es nicht! Alles in Echt bei mir passiert, kein Witz jetzt.

Der Dieselgate-Skandal und der daraufhin folgende Umgang mit den deutschen Kunden im Gegensatz zu den gepamperten amerikanischen Kunden, die allesamt sehr großzügig entschädigt wurden, war denn auch der letzte Tropfen am Fass, ich kaufe nie mehr im Leben Produkte aus dem VW-Betrügerkonzern, möge der sang- und klanglos untergehen, mir egal.

Wenn du nur eine Hinterhofklitsche als Hyundai-Händler hast, kann ich mir das eigentlich nicht so recht vorstellen, denn diese Hinterhofklitschenzeit ist bei Hyundai längst vorbei oder dein "Händler" ist gar kein offizieller Hyundai-Händler, sondern nur ein Unterhändler, ein Vermittler mit eigener Werkstatt, der Verträge vermittelt und Wartungen an Hyundais machen darf, eine ehemalige Hinterhofklitsche, die den Sprung als Vertragshändler nicht geschafft hat oder diesen Sprung nicht machen wollte oder konnte.

Magst du uns eventuell deinen Händler verraten?
Udomann hat geschrieben: @USHOME: Natürlich sind das alles individuelle Erfahrungen, die man nicht verallgemeinern kann, genau das wollte ich mit den Schilderungen über Werkstatt- und Autohauserfahrungen ausdrücken, weil @Gearsen hier eben anscheinend schlechte Erfahrungen mit seinem Hyundai-Service und Autohaus gemacht hat, wurde das von ihm pauschalisiert und verallgemeinert, was nicht zulässig ist, es mag schlechte Hyundai-Betriebe geben und es mag vorbildlich geführte VW-Autohäuser geben und schlecht geführte Mercedes-Autohäuser, alles möglich.

Insofern kann man da nicht einfach pauschal sagen, dass in Hyundai-Autohäusern des Erscheinungsbild der Verkaufsräume und die Werkstatt schlecht seien, das ist Quatsch.

Tut mir Leid, Gearsen, aber hierzu fällt mir nichts anderes ein.
Udomann, was du öfters so zwischen den vom Vorschreiber geschriebenen Zeilen hineininterpretierst entspricht nicht dem, was die Aussage zuvor war und ist dein persönlicher subjektiver Kopf, der da alles verdreht.

Ich bin mit meinem Hyundai-Händler hervorragend zufrieden. Ein ganz lieber Familienbetrieb mit allen Aufmerksamkeiten und gratis Kaffee (vor Corona). Aber man merkt definitiv den finanziellen Unterschied zwischen BMW, Mercedes und Hyundai. Und das liegt einzig und allein daran, dass für diese Vertragshändler/Vertragswerkstätten kein so großer Kuchen übrig bleibt in dem Massengeschäft, was sie betreiben müssen. Und somit leidet der Service, weil z. B. jeder Händler seine Leihwagenflotte selber stellen muss und vieles nicht mit Hyundai abgerechnet bekommt. Da gibt es dann halt nicht bei Garantiefällen einen 7er (äh, Santa Fe) Werkstattersatzwagen, sondern einen i10 oder i20. Und genau deshalb ist Hyundai auch nicht Premium.

Wenn man das als Kunde einmal verstanden hat, ist es (zumindest für mich) ok. Ich will ja gar nicht den Prunktempel für Bauchgepinsel und Ambiente mitbezahlen. Mein Auto soll toll sein (im Preis/Leistungsverhältnis). Für das kleine bisschen mehr Zeit, was ich abverlange beim Service- oder Reparaturtermin, weil ich pedantisch immer alles hinterfrage (und hier im Forum teils auch mitteile), gibt es auch immer gutes Trinkgeld für die Kaffeekasse.

Ich hoffe ich konnte das jetzt verständlicher rüberbringen. :|

LG
Gearsen
07.2018: Ninebot One E+ 320Wh
11.2018: Kona 64kWh Premium Dark-Knight Metallic
09.2019-03.2021: The Urban #HMBRG V3 StVO 374Wh
08.2020: SuperSoco TC 3,6kWh
In Transit: IONIQ5 72,6kWh AWD Uniq Relax Solardach 20" Atlas White Innen schwarz

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Udomann
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Wuzy hat geschrieben: Dann habe ich wohl einen bedauerlichen Einzelfall mit meinem Hyundai-Händler (laut eigenen Angaben der dritt umsatzstärkste Hyundai-Händler der Republik) erlebt.
Einzelfall? Das kann ich nicht beurteilen, an deiner Stelle hätte ich in diesem komischen Hyundai-Autohaus nicht gekauft, sondern hätte mir ein Hyundai-Autohaus woanders gesucht, das meinen Vorstellungen entspricht.

Anscheinend hatte dieser Hyundai-Händler es nicht nötig, auf seine Kunden zuzugehen und deren Belange zu berücksichtigen, so hat jeder Händler natürlich IMMER für ausreichenden Platz der Kundenfahrzeuge zu sorgen, es kann doch nicht sein, dass man woanders parken muss, um zu dem Händler zu gelangen, da wäre ich schon mal weggegangen und hätte nicht "beim Discounter" geparkt.

Händler mit so einem Verhalten werden untergehen, in einigen Jahren wird es diesen Händler mit den jetzigen Eigentumsverhältnissen nicht mehr geben.

Es findet ja zur Zeit sowieso eine Neugestaltung der Vertriebswege statt, Tesla macht es doch vor und zwar sehr erfolgreich, die Hersteller setzen vermehrt auf Direktvertrieb unter Wegfall der jetzigen Händlerschaft, die aus Sicht der Hersteller ja nur deren Profite abgreift, seit vielen Jahren gibt es doch schon die immer größer werdende Konzentration der Händlerschaft auf nur wenige, mega-große Handelsketten, es gibt so gut wie kein mittelständisches VW Autohaus mehr, das unabhängig von irgendeiner übergeordneten "Kette" wäre, es gibt nur noch Schwerpunkthändlerneubauten plus kleinere Dependancen irgendwo in den Nachbarorten, die früher mal selbständig waren, meist agiert da noch der frühere Chef nunmehr als Angestellter einer Kette und muss bei der Preisgestaltung erst mal Rücksprache halten, ob er das darf.

Das nicht offiziell erklärte Endziel dieser laufenden Umstrukturierung ist der Direktvertrieb wie bei Tesla, da muss man dann zur Abholung eben unter Umständen Hunderte Kilometer zu einem Auslieferungscenter hinfahren oder sich das Auto vor die Tür liefern lassen, gegen saftigen Aufpreis natürlich und im Reparaturfall/Garantiefall/Gewährleistungsfall wird man dann nach wochenlanger Wartezeit von einer fahrenden Werkstatt besucht oder der Autohersteller macht Pauschalverträge mit ATU oder PITSTOP oder andere derartige Firmen.

Ihr glaubt, das sei dummes Zeug? Nun ja, heute schon kann man bei ATU neue Autos kaufen, die chinesischen "Aiways", oder wie die heißen.

Insofern sind heutige Händler, die so mit ihren Kunden umgehen, ganz schön blöd und sie werden alsbald die Quittung bekommen in Form einer fetten Insolvenz.
Zuletzt geändert von Udomann am Fr 3. Dez 2021, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Udomann
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Gearsen hat geschrieben: Udomann, was du öfters so zwischen den vom Vorschreiber geschriebenen Zeilen hineininterpretierst entspricht nicht dem, was die Aussage zuvor war und ist dein persönlicher subjektiver Kopf, der da alles verdreht.

Ich bin mit meinem Hyundai-Händler hervorragend zufrieden. Ein ganz lieber Familienbetrieb mit allen Aufmerksamkeiten und gratis Kaffee (vor Corona). Aber man merkt definitiv den finanziellen Unterschied zwischen BMW, Mercedes und Hyundai. Und das liegt einzig und allein daran, dass für diese Vertragshändler/Vertragswerkstätten kein so großer Kuchen übrig bleibt in dem Massengeschäft, was sie betreiben müssen. Und somit leidet der Service, weil z. B. jeder Händler seine Leihwagenflotte selber stellen muss und vieles nicht mit Hyundai abgerechnet bekommt. Da gibt es dann halt nicht bei Garantiefällen einen 7er (äh, Santa Fe) Werkstattersatzwagen, sondern einen i10 oder i20. Und genau deshalb ist Hyundai auch nicht Premium.

Wenn man das als Kunde einmal verstanden hat, ist es (zumindest für mich) ok. Ich will ja gar nicht den Prunktempel für Bauchgepinsel und Ambiente mitbezahlen. Mein Auto soll toll sein (im Preis/Leistungsverhältnis). Für das kleine bisschen mehr Zeit, was ich abverlange beim Service- oder Reparaturtermin, weil ich pedantisch immer alles hinterfrage (und hier im Forum teils auch mitteile), gibt es auch immer gutes Trinkgeld für die Kaffeekasse.

Ich hoffe ich konnte das jetzt verständlicher rüberbringen. :|

LG
Gearsen
Ich habe dich schon verstanden und ich verdrehe auch nichts in meinem Kopf, allerdings ist dein Hyundai-Händler auch nur EIN Beispiel und damit keineswegs repräsentativ, freut mich, dass du mit deinem heimeligen Familienbetrieb so zufrieden bist, diese kleinen, unabhängigen Händler sind mittlerweile selten geworden (siehe meine obige Abhandlung über die Umstrukturierung), freue dich darüber so lange es diesen Betrieb noch gibt, deren Tage sind gezählt wie die Tage des Donners ähhh .... der Verbrenner.

Klar kann so ein kleiner Familienbetrieb niemals mit einem Mega-Autohaus, das Teil einer Kette ist, konkurrieren, das geht nicht.

Dennoch darfst du nicht von diesem einen kleinen Beispiel auf alle anderen Hyundai-Händler schließen, es gibt große Hyundai-Händler, die ihre Kunden schlecht behandeln (siehe Beispiel oben) und es gibt mittlere Händler, die ihre Kunden sehr gut behandeln bzw. ihnen des gehobene Ambiente bieten, das man auch bei Mercedes und BMW vorzufinden hofft.

Deine Schlussfolgerung, dass aus dem Grund, dass gerade DEIN kleiner Familienbetrieb-Händler für dich sich so anfühlt, wie "Hartz-IV-Klasse" und nicht wie Premium, daraus zu folgern, dass nun alle Autos der Marke Hyundai ebenfalls nicht-Premium sind, sondern Holzklasse, ist einfach nur dumm und unzutreffend, tut mir ja Leid, aber ein weniger schmerzhafter Ausdruck fällt mir dazu nicht ein, ich hasse Pauschalisierungen, unsere Welt geht daran zugrunde, alles und jedes zu pauschalisieren und zu verallgemeinern.

Ich verfüge über eine gehörige Portion Lebenserfahrung und insbesondere bin ich bislang sehr viele Automarken und Typen gefahren, teils waren diese in eigenem Besitz, teils bin ich sie als Firmenwagen jahrelang gefahren, es waren darunter bis auf Citroen und Peugeot alle hierzulande populäre Marken.

So besaß ich mehrere Mercedesse, einen davon hatte ich mir sogar brandneu gekauft (das schlimmste und am schludrigsten zusammengeschusterte Auto, das ich jemals hatte! Eine Katastrophe und die Werkstattbetreuung war alles andere als "Premium", darum erzähle mir niemand was von Mercedes und "Premium", alles Quatsch) mehrere Autogeneration später wagte ich dann erneut einen Versuch mit dem ach so tollen "Premium"-Mercedes und kaufte mir einen Gebrauchten mit Garantie von einem Mercedes Autohaus, der bekam schon bei knapp über 70.000 Kilometern einen Austauschmotor, weil diese Sechszylindermotoren nicht länger hielten, also nix mit "Premium" bei Mercedes, das ist einfach nur die am meisten überschätzte Marke, die es gibt, viel Glanz und viel Geld, aber nix dahinter.

Übrigens erzählte mir der Besitzer des mit mir ladenden Mercedes EQA 250, dass er noch 2 Prozesse gegen Mercedes am Laufen hätte wegen diverser schwerer Mängel an seinen bisherigen Mercedessen. Trotzdem kaufen diese Leute immer wieder Mercedes.

Geh mir los mit Mercedes, BMW ist da ein wenig besser, da bis zu einer gewissen Grenze viel kulanter, aber irgendwann ist diese Kulanzgrenze auch überschritten und dann muss man alle Schäden selbst zahlen und bei BMW gibt es so einige Leichen im Keller: Steuerkettenrisse bei den Dieseln, große Probleme bei bestimmten Achtzylindern und diverse kleinere Probleme.

Ganz schlimm ist Volkswagen, da kennt man den Begriff "Kulanz" gar nicht, ist die Garantie vorbei, hat man Pech, so bleiben Besitzer der Benzinmotoren, die an dieser "Ölabstreifring-Problematik" leiden, auf ihrem Schaden sitzen, der Motor muss komplett zerlegt und überholt werden, das gleiche bei den Problemen mit den gerissenen Steuerketten, die Frage ist da nicht OB man davon betroffen ist, sondern lediglich, WANN die Kette reißt.

Ich finde es eine Unverschämtheit sondergleichen, diese deutschen Hersteller mit schweren und schwersten Mängeln an ihren Produkten, die den Herstellern längst bekannt sind und die trotzdem ihre Kunden nicht unterstützen, als "Premium" auszuloben und gleichzeitig Hyundai als "Holzklasse" abzutun. Klar, auch Hyundais werden ihre Probleme haben, können wir ja alle ein Lied von singen, jedoch sind das im Gegensatz zu den echten, schweren Problemen mancher deutscher "Premium"-Hersteller allesamt kleine Problemchen, die Verarbeitung meines Ioniq 5 ist jedenfalls uneingeschränkt Premium, die Verarbeitung bei Mercedes, jedenfalls die, die ich besaß, konnte man nur als "billig und schnell zusammengeschustert" bezeichnen, da lagen morgens Teile auf dem Garagenboden, einfach mal so abgefallen, kein Witz!

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

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Ich lasse das hier mal so im Raum stehen. Kann jeder Mitleser (so wie ich) sich selber sein Bild drüber machen.
Ich bin hier raus aus dem Thread.
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Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

tw.ghost
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Hallo,

vielleicht nochmal zu meinem Thema :-)

Also mein Erfahrungsbericht zeigt natürlich schon auch auf, dass ich hier ein Fahrzeug der "gehobenen" Mittelklasse (E-Klasse) mit einem Fahrzeug der Mittelklasse (Ioniq 5) verglichen habe.
Es ist und war nicht meine Absicht, den Beweis zu führen, ein Ioniq 5 sei das bessere Auto!
Ich wollte an meinem Beispiel aufzeigen, dass so ein Wechsel gut und richtig sein kann!
Ich wollte rein elektrisch fahren und hatte mich in das Design des Ioniq 5 verguckt!
In Verbindung mit den Features habe ich mich dann nach 100 Jahren Mercedes (dem bleibe ich in Form meiner Young- und Oldtimer ja auch verbunden) spontan entschieden, diesen Paradigmenwechsel zu vollführen.
Klar, ich bin jetzt 1/2 Klasse drunter in der Hirachie, kann da aber gut mit leben.

Werkstatt: Ja, bei Mercedes werde ich behandelt wie ein König. Über die alten Fahrzeuge haben die auch ein Vermögen durch mich verdient ;-)
Bei Hyundai kennt mich keiner ... den Service musste ich noch nicht in Anspruch nehmen, aber ich wurde bei Übergabe mit dem Serviceleiter bekannt gemacht. Alles sehr seriös und vertrauenserweckend.
Wie es dann im Servicefall aussieht, wird sich zeigen .... aus meiner Erfahrung: Mercedeswerkstätten kochen auch nur mit Wasser! An meine beiden AMG Fahrzeuge lasse ich die nicht mehr dran, das macht eine kleine türkische Werkstatt für mich, die da einfach 100fach mehr knowhow haben!

Kleines Erfahrungsupdate: Viel mehr als der fehlende Heckwischer stört mich das Verschmutzen der unteren Türschweller und Unterseiten der Türen beim Ioniq 5! Das sorgt für schmutzige Hosenbeine und deutlich mehr Aufwand bei der Wagenwäsche .... kleiner Minuspunkt!

Grüße,

Th.
Ioniq 5, LR, AWD, Uniq, 19“, „digital teal“, Relax.
Mercedes Old- und Youngtimer: W123, C123, A124, W124, W126, R129, C140, R171, W201, V220, W460

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

Udomann
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Ja, das ist wahr, der Ioniq 5 sieht zwar glatt und kantig und damit leicht waschbar aus, er ist es aber nicht, denn da sind viele Ecken und Kanten versteckt, allein die Plastikteile rund um die Kotflügel haben gemeine Sicken, in die sich gerne der Schmutz reinsetzt, dazu kommen die Sicken an der Seite, die sind so scharfkantig, dass sich da auch Schmutz absetzt, den die Waschanlage nicht entfernen kann, ganz zu schweigen von den Türunterkanten und dem Schwellerbereich, man muss da immer händisch ran.

Na ja, ein Nachteil zwar, aber kein besonders schwerwiegender, der fehlende Heckwischer kotzt mich inzwischen so richtig an, bei diesem Dreck- und Schmuddelwetter sind die Straßen ja meistens feucht, wenn man dann fährt, setzt sich die Gischt mitsamt dem Dreck auf der Heckscheibe ab, so dass sie nach ein paar Kilometern undurchsichtig wird, nebenbei verschmutzen auch sämtliche Kameras, hier wünschte ich mir Abhilfe in Form von Abdeckteilen, die sich von Zeit zu Zeit vor eine verdreckte Linse schieben und sie damit reinigen oder Waschdüsen oder etwas ähnliches.

Re: Erfahrungsbericht nach 1000km und Umstieg von Mercedes E Kombi (350CDI)

uk73
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Also wir haben hier auch keine sauberen Strassen, da viel Felder, Weinberge, etc...aber ehrlich gesagt, soviel Schmutz hat sich da jetzt 3 Wochen nach der letzten Wäsche noch nicht abgesetzt. Man kann auf jeden Fall noch genug durch das Heckfenster erkennen. Aber klar, schöner wäre es mit Wischer, aber eigentlich geht es bisher auch so.
Ionic 5 AWD 72 19", Uniq Paket, Gravity Gold
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