Fragen über Fragen

Re: Fragen über Fragen

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phonehoppy hat geschrieben: Ja, so könnte man es ausdrücken... Es schadet aber auch nichts, das Auto immer einzustecken, wenn es steht.
Bei Laptops und Co. heißt es ja immer, das nicht zu machen, da dauerhaftes Laden den Akku schnell altern lässt. Wird dem beim E-Auto durch das klügere Batteriemanagement entgegengewirkt? Als Laie hätte ich da Folgendes Bedenken: Ich stelle im Auto und an der Wallbox 80% als Ladegrenze ein. Das Auto ist voll, die Wallbox schaltet ab und die kalten Temperaturen oder generell die Selbstentladung lassen den Akkustand auf 79% sinken. Dann müsste ja die Wallbox wieder anspringen und mit dem Laden beginnen. Dann hätte ich ja unzählige minimalste Ladehübe....
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Re: Fragen über Fragen

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Diese kleinen Ladehübe sind für den Akku weniger problematisch, als weniger, aber größere Ladehübe. Das Batteriemanagement-System (BMS) des Autos ist aber so programmiert, dass es auch bei eingestecktem Ladekabel nur so oft nachlädt, wie notwendig und gut für den Akku ist. Weder wird es unzählig viele extrem kurze Ladevorgänge machen, noch zu lange warten, bis der Akkustand deutlich sinkt. Ich denke, man kann sich schon sehr gut darauf verlassen, dass das funktioniert. Was aber wirklich schlecht wäre, und wogegen das BMS auch nichts tun kann, ist, das Auto lange Zeit mit ganz vollem oder ganz leerem Akku stehen zu lassen. Im Alltag eine Begrenzung auf 80 oder 90% einzustellen und diese nur dann zu ändern, wenn man wirklich mal mehr braucht, ist eine gute Idee, und auch, wenn der Akku fast leer ist, das Auto nicht leer herumstehen zu lassen, sondern einzustecken.

Re: Fragen über Fragen

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Bei E-Autos wo man es einstellen kann (z. B Hyundai) hat sich gezeigt, dass 80% Ladeende für den wöchentlichen Betrieb ausreichend ist. Wobei je nach Verbrauch nicht jede Nacht geladen werden muss. Es reicht bei unter 30% anzustecken.

Für Langstrecke (z. B. Urlaub) lädt man dann am gleichen Tag einmal auf 100% vor Abfahrt und ab da auf den Zwischenstopps wieder nur bis 80%.

So hält die Batterie am Längsten und lädt am Schnellsten.
07.2018: Ninebot One E+ 320Wh
11.2018: Kona 64kWh Premium Dark-Knight Metallic
09.2019-03.2021: The Urban #HMBRG V3 StVO 374Wh
08.2020: SuperSoco TC 3,6kWh
beim Händler: IONIQ5 72,6kWh AWD Uniq Relax Solardach 20" Atlas White Innen schwarz

Re: Fragen über Fragen

Udomann
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surfandclimb.de hat geschrieben:
Udomann hat geschrieben: Daher empfehle ich dringend das Leasing, Kaufen, ob per Barzahlung oder per Kredit, empfehle ich nicht, eben aus diesen Gründen, man will nach ein paar Jahren dann unbedingt die neueste Technologie haben und wenn man geleast hat, ist es einfach, da muss man sich um den Wiederverkauf des "alten" keine Gedanken machen.
Ja da hast du nicht unrecht. Das ist eine reine Risikoabwägung, ob die Mehrkosten im Leasing geringer sind, als die zusätzlichen Wertverluste durch technologische Weiterentwicklungen. Meine Frau ist nach einigen negativen Leasingerfahrungen da sehr zurückhaltend, aber ich finde dass gerade bei E-Autos Leasing als Form der Risikostreuung tatsächlich Sinn machen könnte. Andererseits macht ja eine technologische Weiterentwicklung das eigene Auto deswegen absolut gesehen nicht schlechter, lediglich der Wiederverkaufswert wird entsprechend leiden. Und da ist dann die Frage ob dieser so wichtig ist, falls ich mit dem Auto tatsächlich 8 Jahre oder sogar noch länger gut und alltagstauglich unterwegs sein kann.
Schönes Beispiel mit den 8 Jahren, so lange nämlich währt die Garantie bei Hyundai, 4 Jahre davon gibt es eine vollwertige Werksgarantie, dann hat man für 4 weitere Jahre eine eingeschränkte Garantie (Beteiligung an den Kosten), auf den Akku gibt es auch 8 Jahre, aber nur bis 160.000 Kilometer.

So, wenn du jetzt so einen Ioniq 5 8 Jahre lang fährst mit dann 150.000 Kilometern auf dem Buckel, was glaubst du, wie da die Kauflaune der Interessenten sein wird?

Also ich würde so ein Teil dann nicht mal geschenkt haben wollen, geht der Akku kaputt kommt das einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich, dann hat man noch das Theater mit der Verschrottung an der Backe, nein danke.

Auch daher empfehle ich bei neuen E-Autos das Leasing, am besten für 4 Jahre, dann hat auch noch der Zweitkäufer was davon, oder man kauft einen gebrauchten Elektro noch ziemlich neu mit wenigen Kilometern (Gibt aber da kaum Angebote, warum wohl?) oder eben dann später mit enormem Preisabschlag.

Re: Fragen über Fragen

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Die hier ausgesprochenen Empfehlungen zum Leasing kann ich nicht nachvollziehen. Mag sein dass Gewerbeleasing seine Vorteile hat, aber als Privatperson würde ich ein Elektrofahrzeug ausschließlich kaufen.
Scheinbar wird bei den Leasingempfehlungen die hinlänglich bekannte Marktsituation für Verbrennerfahrzeuge zu Grunde gelegt. Da hatte man ja schon bei einer Tageszulassung einen erheblich Wertverlust zu verbuchen.

Der Markt für gebrauchte Elektrofahrzeuge ist aber ein völlig Anderer. Es gibt eine hohe Nachfrage nach solchen Fahrzeugen, gerade im skandinavischen Bereich, sodass man ein gebrauchtes E-Fahrzeug mit sehr wenig Wertverlust wieder weiterverkaufen kann.
Beim Leasing ist man an die Vertragslaufzeit gebunden und wenig flexibel. Beim Kauf kann man seine Haltezeit des Fahrzeugs jederzeit an seine persönliche Bedürfnisse anpassen.

Hätte ich z.B. mein vorheriges Fahrzeug geleast, wäre ich heute und noch lange Zeit zahlender Betatester für Tesla. Da ich den Wagen gekauft habe konnte ich meinen Fehlkauf nach 6 Monaten wertverlustfrei korrigieren. Dank der Bafa Mehrwertstreuerrückerstattung konnte ich den Wagen mit 8.500 km gefahrenen Kilometern zu meinem bezahlten Bruttokaufpreis wieder weiterverkaufen.
07/2020 bis 07/2024 VW E-Up!
12/2020 bis 06/2021 Tesla Model3 AWD LR - Fehlkauf!
07/2021 bis ??? Hyundai Ioniq5 P45

Re: Fragen über Fragen

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ihdehvier hat geschrieben: ...Der Markt für gebrauchte Elektrofahrzeuge ist aber ein völlig Anderer. Es gibt eine hohe Nachfrage nach solchen Fahrzeugen, gerade im skandinavischen Bereich, sodass man ein gebrauchtes E-Fahrzeug mit sehr wenig Wertverlust wieder weiterverkaufen kann...
Moin,

das gilt sicherlich für Tesla, aber nicht automatisch für alle anderen E-Fahrzeuge.

Wenn man sich allein bei Hyundai den Fortschritt zwischen z.B. Kona Elektro ( Ioniq "classic" ) und Ioniq5 anguckt, dann möchte ich nicht wissen, was man 2024 noch für einen 3 Jahre alten Kona bekommt.

KÖNNTE analolg dann auch für einen Ioniq5 gelten...
Grüße aus Ostfriesland

Ioniq5 LR, Cyber-Grey, RWD, 20", UNIQ, Relax, AHK...seit 27.08.2021 ;)

VIN : 0010xxx, Softwarestand 02/22

Bild ( BRUTTO, d.h. Angabe des Stromzählers )

Re: Fragen über Fragen

Zoin69
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Über den Verkauf mache ich mir erstmal keine Gedanken. Der p45 wird vererbt, in 30 Jahren als Stilikone gefeiert 🤣🤣🤣
Er ist da, ab jetzt genießen anstatt warten ;-)

Re: Fragen über Fragen

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Das ist natürlich auch mal eine lässige Einstellung @Zoin69 :D :D :D

Re: Fragen über Fragen

feldstärke
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ihdehvier hat geschrieben: Hätte ich z.B. mein vorheriges Fahrzeug geleast, wäre ich heute und noch lange Zeit zahlender Betatester für Tesla. Da ich den Wagen gekauft habe konnte ich meinen Fehlkauf nach 6 Monaten wertverlustfrei korrigieren. Dank der Bafa Mehrwertstreuerrückerstattung konnte ich den Wagen mit 8.500 km gefahrenen Kilometern zu meinem bezahlten Bruttokaufpreis wieder weiterverkaufen.
Aus der Erfahrung heraus: Das klappt so nur mit Teslas, weil es da gewerbliche Auf- und Wiederverkäufer gibt. Bei meinem ID.3 sah das ganz anders aus, Privatverkauf von Autos um die 40 TEUR ist auch eher schwierig... (wobei: mit der Chipkrise z.Zt. hätte ich den vielleicht heute zu einem besseren Kurs wegbekommen).

Um den Wertverlust des I5 mache ich mir aber dennoch keine Gedanken, weil ich meine Autos i.d.R. sowieso > 8 Jahre fahre. Der ID.3 war da mein persönliches Waterloo.
Ioniq 5 P45 Digital Teal / Schwarz (EZ 07/2021) - Bild (ab Wallbox)

Re: Fragen über Fragen

Ioniq1234
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Udomann hat geschrieben: So, wenn du jetzt so einen Ioniq 5 8 Jahre lang fährst mit dann 150.000 Kilometern auf dem Buckel, was glaubst du, wie da die Kauflaune der Interessenten sein wird?

Also ich würde so ein Teil dann nicht mal geschenkt haben wollen, geht der Akku kaputt kommt das einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich, dann hat man noch das Theater mit der Verschrottung an der Backe, nein danke.
So ein Akku geht doch nicht von heute auf morgen kaputt. Die Akkugesundheit kann man auslesen und so einschätzen, ob man für den Preis mit sagen wir nur 90% der Kapazität leben kann. Kaputt geht der dann vielleicht nach 15-20 Jahren. Nach 8 Jahren ist gerademal "eingefahren". Und nach 15 Jahren und sagen wir 70-80% Kapazität, kann man das Auto immer noch fahren. Nur irgendwann macht es keinen Sinn mehr, wenn dann Stoßdämpfer, Bremsklötze, Reifen und so weiter gewechselt werden müssen, sollte man überlegen ob es nicht besser wäre den Akku zu verkaufen und den Rest zu verschrotten.
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