Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020? Oder doch etwas Anderes?

Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020? Oder doch etwas Anderes?

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folder Sa 18. Jan 2020, 20:07
Ich lebe in Süd-Deutschland und denke über das beste e-Up! für unser Zuhause nach und insbesondere über den Kauf eines e-Up! 2017 - 2019 oder eines 2020. Andere mögen sich die gleiche Frage stellen, also eröffne ich dieses Thema zur Diskussion.

Wir haben ein Haus mit zwei Parkplätzen und zwei Autos. Ein Mondeo Hybrid und ein Avensis T25 Kombi BA4 1,8 l EZ 2004, 176.000 km, betrieben mit LPG (0,62 Euro/Liter). Ein Auto ohne Probleme, in ausgezeichnetem Zustand, aber älternd.

Wir wollen den Umstieg auf Elektromobilität starten und werden unser Süddach mit einer Photovoltaikanlage ausstatten, die ich derzeit plane. Es wird eine geeignete Ladestation vorhanden sein.

Wichtig: der e-Up! wird 4 Tage/Woche für meheren Stunden auf unserem Parkplatz geparkt sein und kann dann mindestens 6 Monate/Jahr mit Solarenergie aufgeladen werden. Im Winter und an anderen Tagen wird er zu einem "grünen" Tarif weitgehend aus dem Netz geladen werden. Er wird nur sehr, sehr selten mehr als 60 km/Tag fahren, denn er wird ziemlich genau das tun, was der Avensis heute tut. Tatsächlich können wir sagen, dass wir mit unseren beiden Autos sozusagen einen Super-Plug-in-Hybrid haben werden!

Meine Frau und ich haben bereits drei Tests gemacht und sind mit diesem kleinen Auto, das wie ein großes fährt und liebenswert ist, zufrieden.

Ich gehe nun auf die Frage ein, denn ich notiere auf Mobile.de Anzeigen für 2017 - 2019 Modelle zu sehr interessanten Preisen, ab 14000 Euro für Modelle mit teilweise nur 5500 km. Dies sind meistens Leasing-Rückläufer. Dieses Modell ist bis auf ein paar Ausnahmen fast identisch mit dem 2020er Modell:
  • die Kapazität der Traktionsbatterie, die die Reichweite auf 80 bis 160 km für den "alten" gegenüber 150 bis 280 km für den "neuen" begrenzt.
    das Nothaltesystem vor einem Hindernis (bis 30 km/h), ersetzt durch einen Spurhalteassistenten (was ich für einen Stadtfahrzeug weniger nützlich finde)
    die Farbe des Sitzstoffes
    verfügbarkeit eines hellgrauen Innenraums gegenüber nur schwarz beim neuen.
Ein bemerkenswerter Unterschied ist die AC-Ladeleistung: einphasig 16 A gegenüber zweiphasig 32 A für den 2020er. Dieser Unterschied ist vor allem für diejenigen von Bedeutung, die nicht zu Hause aufladen können. Beide können an einem DC-Terminal, dem alten 2C, dem neuen 1C, geladen werden, was zu einer schnelleren km/Minute-Ladung des alten führt, der übrigens nicht zu viel rapidgate macht. Heutzutage sind die AC-Terminals viel zahlreicher und vor allem in den Städten zu finden.

Ein weiteres Thema ist der Wiederverkaufswert. Wir denken darüber nach, den e-Up! und den Mondeo Hybrid nach 3 Jahren zu verkaufen, um entweder einen Plug-in-Hybrid oder einen VW ID3 oder gleichwertiges zu erwerben. Ich bin recht zuversichtlich, einen Käufer zu finden, denn es wird immer Haushalte geben, die mit einem kleinen BEV als Zweitwagen, der zu einem Preis von dann etwa 8000 Euro erworben wird, zufrieden sein werden. Der ID1 wird es erst seit 1 Jahr geben (wenn alles gut geht) und der e-Up! wird nur den elektrischen Smart Forfour mit der gleichen Reichweite als Konkurrenz haben. Es wird noch nicht viele Rückläufer des 2020er geben.

Mir scheint, dass in unserem Fall der Kauf eines 2017 - 2019er mit geringer Kilometerleistung die beste Lösung ist, da er perfekt auf unsere vorhersehbaren Bedürfnisse abgestimmt ist und den gleichen Fahrspaß bietet. Ich habe einen gefunden und wir geben uns noch ein paar Tage Zeit, um darüber nachzudenken.

Soviel zu unserem, vielleicht nicht allzu häufig Fall. Was denks Ihr darüber und wenn ja, wie sieht es im Vergleich zu Euren eigenen Situation aus?


Jan 
Zuletzt geändert von Mister MMT am Fr 24. Jan 2020, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020?

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folder Sa 18. Jan 2020, 20:22
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass in 3 Jahren noch jemand bereit ist 8T€ für den UP mit dem kleinen Akku zu geben.
Der Alte wird gebraucht mit wenig km bestimmt in kürze schon für unter 10T€ zu haben sein, da der Neue mit dem grossen AKKU schon ab ca.17T€ incl. Förderung bestellbar ist.......
Soweit mir bekannt ist lädt das neue Modell aber nur zweiphasig mit jeweils 16A u.nicht mit zweiphasig 32A.......das ist schon ein deutlicher Unterschied !!
Wenn ihr den UP sowieso in 3 Jahren wieder loswerden wollt wäre das Leasingangebot ab 120.-€ für das neue Modell vielleicht auch eine Überlegung wert.....
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Re: Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020?

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    Teddybär1964
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folder Sa 18. Jan 2020, 20:39
Also ich würde niemals einen gebrauchten Up - auch keinen jungen Gebrauchten - für "ab" 14.000 Teuronen kaufen, wenn ich einen neuen mit doppelter Akkukapazität für 17.000 Teuronen bekommen kann (Mii oder Citigo schon für 15.500 - 16.000 Teuronen).

Die Preise für gebrauchte Up sind derzeit m.E. einfach jenseits von "Gut und Böse". Das werden "Standuhren" bei den Händlern - wenn die nicht mit den Preisen deutlich runter gehen.
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Re: Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020?

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folder Sa 18. Jan 2020, 20:45
Weshalb soll der Gebrauchte wenig km haben? - wenn ihr selbst nur wenig damit fahrt, würde ich eher ein Modell ab 2016 mit viel km günstig kaufen. Und in der Tat noch ein bischen warten auf niedrigere Gebrauchtwagenpreise.

Re: Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020?

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    Jopeng
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folder Sa 18. Jan 2020, 21:24
Ich denke die Reichweite ist nicht das Wichtigste. Der 2020 iger hat viele Extras nicht Serienmässig, die wichtig sind, z B Scheibenheizung. In 99% reicht er also. Wertstabil wird auch der alte eup bleiben, wenn noch mehr Leute einen kostenlosen mobilen Batteriespeicher für ihren PVüberschuss haben wollen.

Re: Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020?

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folder Sa 18. Jan 2020, 21:49
Jopeng hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 21:24
Ich denke die Reichweite ist nicht das Wichtigste. Der 2020 iger hat viele Extras nicht Serienmässig, die wichtig sind, z B Scheibenheizung. In 99% reicht er also. Wertstabil wird auch der alte eup bleiben, wenn noch mehr Leute einen kostenlosen mobilen Batteriespeicher für ihren PVüberschuss haben wollen.
Die beschriebene Situation wird dem alten UP aber dennoch in kürze nur zu einer Wertstabiltät verhelfen, die deutlich unter den jetzigen Markt-Preisen liegt.....
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Re: Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020?

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folder Sa 18. Jan 2020, 21:51
Teddybär1964 hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 20:39
Die Preise für gebrauchte Up sind derzeit m.E. einfach jenseits von "Gut und Böse". Das werden "Standuhren" bei den Händlern - wenn die nicht mit den Preisen deutlich runter gehen.
Du kannst recht haben, aber ist es auch nicht möglich, dass diese Preise einfach der Nachfrage angepasst sind? Der Preis von ca. 14000 Euro ist für einen EZ Ende 2016 mit nachgewiesenen 5200 km Leistung etwa vergleichbar mit 1 bis 10/2014 Modelle des Vorgängers, mit teilweise viel höheren km-Leistungen. Das Auto ist neuwertig. Bei APL.de bekomme ich einen United für 19.950 Euro abzüglich die BAFA, macht 17.950. Wenn wir die BAFA + 1000 Euro als Anzahlung für eine Schlussratefinanzierung verwenden, beträgt die Rate "nur" 148,45 Euro. Die Schlussrate von 12.947,64 Euro scheint mir überhöht. Es ist eine Überlegung wert, aber dann mussen wir 6 Monate warten. Darüber schlafen wir erste einmal...

Wir brauchen die grössere Reichweite nicht, weil er pro Tag nie mehr als 70 km fahren wird, meistens weniger. Der e-Up! wird dann Anfang 2023 nur etwa insgesamt 30.000 km drauf haben. Ich denke den kleinen in 3 Jahre für einen dann fairen Preis (7000 bis 8000 Euro) verkaufen zu können, weil es dann noch nicht viele vergleichbare BEV geben wird. Es wird darauf ankommen, einen Käufer mit ähnlichem Profil wie unserem zu finden. Klar ist die Technik dann nicht mehr zeitgemäß, aber ist das nicht auch der fall wenn man ein 8 Jahr alten Gebrauchten mit Verbrenner kauft?

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Re: Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020?

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folder Sa 18. Jan 2020, 22:02
Jopeng hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 21:24
Wertstabil wird auch der alte eup bleiben, wenn noch mehr Leute einen kostenlosen mobilen Batteriespeicher für ihren PVüberschuss haben wollen.
Sehe ich auch so: eine PV-Anlage + e-Up! > Mehr Eigenverbrauch weil man man oft erfolgreich mit Überschuss etwa 4 bis 8 kWh pro Tag in die kleine Batterie laden kann.

Jan
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Re: Welcher e-Up! kaufen: ein 2017-2019 oder 2020?

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folder Sa 18. Jan 2020, 22:05
Mister MMT hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 21:51
Teddybär1964 hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 20:39
Die Preise für gebrauchte Up sind derzeit m.E. einfach jenseits von "Gut und Böse". Das werden "Standuhren" bei den Händlern - wenn die nicht mit den Preisen deutlich runter gehen.
Du kannst recht haben, aber ist es auch nicht möglich, dass diese Preise einfach der Nachfrage angepasst sind? Der Preis von ca. 14000 Euro ist für einen EZ Ende 2016 mit nachgewiesenen 5200 km Leistung etwa vergleichbar mit 1 bis 10/2014 Modelle des Vorgängers, mit teilweise viel höheren km-Leistungen. Das Auto ist neuwertig. Bei APL.de bekomme ich einen United für 19.950 Euro abzüglich die BAFA, macht 17.950. Wenn wir die BAFA + 1000 Euro als Anzahlung für eine Schlussratefinanzierung verwenden, beträgt die Rate "nur" 148,45 Euro. Die Schlussrate von 12.947,64 Euro scheint mir überhöht. Es ist eine Überlegung wert, aber dann mussen wir 6 Monate warten. Darüber schlafen wir erste einmal...

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Jan

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Wenn das neue Modell in 3 Jahren für ca. 10000€ gebraucht gehandelt wird, zahlt niemand für den alten noch um die 8T€.
Ich könnte mir sogar gut vorstellen dass die Preise bis dahin sogar noch deutlicher nachgeben.......
Zuletzt geändert von Think am Sa 18. Jan 2020, 22:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Teddybär1964 hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 20:39
Also ich würde niemals einen gebrauchten Up - auch keinen jungen Gebrauchten - für "ab" 14.000 Teuronen kaufen, wenn ich einen neuen mit doppelter Akkukapazität für 17.000 Teuronen bekommen kann (Mii oder Citigo schon für 15.500 - 16.000 Teuronen).
Der beabsichtigter hat eine komplette Ausstattung auf Style Niveau, und einen 2020iger Style kostet mehr als 18.000. Es fehlt ihm nur das "Multifunktionslenkrad, aber das ist nicht unentbehrlich.

Jan
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