Wirtschaftlichste Batteriegröße

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Wirtschaftlichste Batteriegröße

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Mecheic
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folder Sa 27. Jul 2019, 02:46
Hallo alle,
Ich kaufe ein Elektrofahrrad aus zweiter Hand, das eine neue Batterie braucht. Mein Plan ist es, 30 km Hin- und Rückfahrt zu pendeln. Ich frage mich, ob ich eine billigere, kleinere Batterie oder die teuerste größere kaufen möchte. Sieht aus wie etwa 300 € Preisunterschied. Für die Strecke werde ich täglich unterwegs sein, welche Batterie ist langfristig sparsamer? Ich rechne damit, dass der kleinere häufiger belastet wird, so dass er früher abläuft, aber anfangs viel weniger kostet. Hat jemand die Erfahrung oder das technische Wissen, um zu beraten, welche Batterie der bessere Wert ist?
Danke!
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Re: Wirtschaftlichste Batteriegröße

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    bm3
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folder Sa 27. Jul 2019, 07:15
Hallo,
welches Fahrrad aus zweiter Hand und welche Akkus dafür ? Da gibt's doch mehrere .

Re: Wirtschaftlichste Batteriegröße

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Helfried
folder Sa 27. Jul 2019, 08:41
Kommt auf die Marke drauf an. Bosch-Akkus etwa halten nahezu ewig nach meiner Erfahrung.
Bestimmte andere Marken würde ich nie nimmer nicht kaufen. Um welche Marke geht es denn?

Re: Wirtschaftlichste Batteriegröße

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    eNico
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folder Mo 29. Jul 2019, 15:46
Ich habe einen schlappen Bosch akku - allerdings von 2012 mit geschätzt 6000km runter. Ich würde auf jeden Fall immer einen möglichst großen kaufen, da kleine eher an die Belastungsgrenzen stoßen (Bergauf im Modus Speed...)
Teilelektrisch seit 2005: Prius II | eBike-Pendler seit 2010 | 3-Modul Balkon-PV
Geplant für 2020: gebrauchter Ioniq VFL als Erstwagen | Ladepunkt steht bereit(s) :mrgreen:

Re: Wirtschaftlichste Batteriegröße

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    Spüli
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folder Mo 29. Jul 2019, 16:22
Moin!
Je größer der Akku um so geringer ist die Belastung der Zellen. Gerade bei regelmäßiger Nutzung sollte man auch für Fälle wie "Tasche vergessen" oder gar "Aufladen vergessen" immer etwas Puffer einplanen.
Die zur Zeit übliche Größe dürfte um die 500Wh haben.
Gruß Ingo

Re: Wirtschaftlichste Batteriegröße

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Fire
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folder Mo 29. Jul 2019, 16:25
Wenn du nicht wirklich knapp bei Kasse bist, würde ich auch den grösstmöglichen Akku nehmen.
Es kann gut sein dass du auch mal den Spass am Pedelecfahren entdeckst und auch mal andere Strecken neben deinem Arbeitsweg fahren willst. Dann wärs ärgerlich wenn der Akku für die geplanten Touren nicht ausreicht.
Ausserdem hast du wie selber schon bemerkt hast mehr Spielraum was den Akku im Alter, maximale Leistung usw. betrifft.
Falls du das Fahrrad irgendwann weiter gibst dürfte es sich auch beim Wiederverkaufswert bemerkt machen.

Re: Wirtschaftlichste Batteriegröße

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MarcusM
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folder Mi 31. Jul 2019, 07:38
Hi,
wir haben zwei Bosch Pedelecs einen Performance mit 500 Wh 10.000km (mir) und einen Active mit 400 Wh 8.000km (meine Frau).

Ich habe in den letzten 3 Jahren über 10.000 km auf meinem abgespult. Oft auf die Arbeit gefahren (26 km hin+ 26km zurück). Davon die meisten Kilometer mit einem BadAss Tuning (.... ja , ich weiss.....).

Bei einer gemeinmsamen Fahrradtour 100km im Eco Modus sind jetzt beide Akkus ziemlich gleich leer gewesen (bis Motor abgeschaltet wurde).

Aber gerade bei hohen Unterstützungen geht viel Energie drauf + Degradation.

Ich würde den 500 Wh nehmen.
Gruß
Marcus

Re: Wirtschaftlichste Batteriegröße

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Elektroautomieter
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folder Do 8. Aug 2019, 08:33
Ökologisch ist es natürlich Wahnsinn, dass man einen Akku mit einer großen Kapazität hat, die man man am Ende nicht braucht. Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes sagen.

1. Min. 40 KM sollte der Akku schaffen, denn sonst wird es doch unagenmehme Situationen geben.
2. Die Reichweite sollte zum Nutzerverhalten passen. Pendel ich zur Arbeit oder will ich auch durch die Alpen mit dem Fahrrad. Gerade Steigungen sind immer ein Killer für die Akkureichweite.
3. Herausnehmbarer Akku. Damit bin ich flexibel und kann z.B. im Büro laden und so die Reichweite steigern.
Ich brauche Eure Hilfe. Bitte an dieser Umfrage für meine Bachelorarbeit teilnehmen.
Nutzerverhalten an Ladestationen
https://www.umfrageonline.com/s/015ab48
Danke :)

Re: Wirtschaftlichste Batteriegröße

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Fire
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folder Do 8. Aug 2019, 09:36
Elektroautomieter hat geschrieben:
Do 8. Aug 2019, 08:33
Ökologisch ist es natürlich Wahnsinn, dass man einen Akku mit einer großen Kapazität hat, die man man am Ende nicht braucht. Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes sagen.
Wie reden hier allerdings von EBike Akkus wo der Unterschied zwischen 400Wh und 500Wh liegt und nicht von einem Tesla Akku mit 100kWh ;)

Wenn die grössere Akkugrösse dann durch weniger Zyklen und mehr Reserven im Alter dazu beiträgt dass der Akku länger hält kann es sogar ökologisch vorteilhaft sein den grösseren zu kaufen :geek:
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